gaensebliemchen
Wunderschönen guten Morgen, irgendwie beschäftigt mich seit langem ein Thema: Mir fällt immer öfter aus, dass die "ältere" Generation (sprich meine Mutter) bei den Erzählungen "einfachere" Kinder hatten. Thema Schlafen: Unser Sohn ist fast 2 1/2 und hat noch keine Nacht durchgeschlafen. Wir müssen mehrmals rüber oder er kommt zu uns. In unserem Bekanntenkreis kenne ich nur eine Familie, deren Kinder durchschlafen. Alle anderen Bekannten und Freunde erzählen ebenfalls von unruhigen Nächten, Familienbetten etc. Ist es so, dass die ältere Generation im Laufe der Jahre vieles vergisst? Sind unsere Kinder zu hyperaktiv durch all den Technikmist (wobei mein Sohn max den Sandmann abends guckt)? Oder liegt es wirklich, wie meine Schwiegermutter behauptet, an der laschen Erziehung (als ob Schlaf erzogen werden kann)? Mich würde einfach interessieren, ob ihr durchschlaft oder wie Eure Erfahrungen sind. Ich würde gern mal wieder mehr als 2 Stunden am Stück schlafen. Selbst bei uns im Bett ist er so aktiv, dass wir ständig seine Füße in den Rippen haben. Auf Dauer geht das wirklich an die Substanz. Danke für Euer "Ohr".
Man vergisst mit der Zeit, da bin ich mir sicher. Mir geht's jetzt ja schon so und mein Jüngster ist gerade 4,5 Jahre.
Jetzt empfinde ich das alles als "nicht so schlimm", wie als es noch aktuell war. (Komischer Satz....
)
Mit etwas Abstand sieht man vieles lockerer.
Ich weiß, dass ich als Baby schon durchgeschlafen hab. Ich weiß aber auch, dass ich dafür Nächte lang alleine schreien gelassen wurde. Und dann nehme ich lieber in Kauf, dass mein 2 jähriger nachts noch wach wird. Das ist nämlich völlig natürlich.
Erzähl der Mutter und Schwiegermutter einfach nix mehr. Dann musst du Dir nicht mehr ihre höchstpersönlichen Meinungen anhören. Und was heisst Generationsfrage. Jede Zeit hat so ihre speziellen pädagogischen Auswüchse (frag doch Deine älteren Damen nach dem festen Erziehungsbestandteil Schlagen bis in die 60er und 70er Jahre.....). Ohren zu und durch (auch bei manchen aktuellen Modeerscheinungen) und aufs eigene Gefühl verlassen.
ich wurde auch schreien gelassen. Hab trotzdem ein supergutes Verhältnis zu meiner Mom. Laut vielen Bekannten von meiner Mom, war es früher "üblich", die Babys schreien zu lassen. Mich beschäftigt es wirklich. Ich denke irgendwie, dass dieser Schlafmangel von mir und meinem Mann auf Dauer echt eine Belastung ist. Ab wann haben denn Eure Kids mal durchgeschlafen? Und ich rede jetzt hier nicht von 12 Stunden ohne einen Mucks. Ich will einfach mal wieder am Stück länger als zwei Stunden schlafen....
Mein Sohn ein sehr einfaches Kind. Schlief gleich durch, schnell trocken und auch jetzt mit 8 ein toller und lieber Junge. Meine Kleine schlief keine Nacht durch und wird auch jetzt mit 4 noch nachts wach. Sie braucht nachts noch eine Windel. Sie ist seeehr aufgeweckt aber sehr lieb. Jedes Kind ist eben anders und ich denke auch das vieles mit der Zeit verblasst außer man schreibt es auf!
Ich halte solche Themen für überflüssig. Was nutzt es, wenn ich meiner Schwiegertochter erzählen, dass der Papa des Kindes da ruhigste und pflegeleichteste Kind ever war und ein guter Schläfer. So etwas berichte ich, wenn direkt gefragt wird.
Es ist eine Phase, es ist eine Phase, es ist nuuuuuuuuuuur eine Phase - oooohhhhhmmmm!
Tröste dich, du wirst sicher bald wieder mehr Schlaf am Stück bekommen! Mein Kind trieb mich PHASENWEISE auch in den Wahnsinn, aber immer wenn ich sagte, jetzt kann ich nicht mehr, verwandelte sich mein Monsterchen in das liebste Kind der Welt, und rettete sich so vor dem Ausgesetzt werden...
Meine Schwiegermutter (die liebste Schwiegermutter der Welt) sagte uns Eltern zur Geburt: jetzt werdet ihr keine Nacht mehr wirklich gut schlafen - bis es verheiratet ist!
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Mein großer hat das erste mal durchgeschlafen, kurz bevor er drei Jahre alt wurde. Das war, als ich mit ihm besprochen hatte, dass wir nachts nicht mehr stillen, sondern erst wieder wenn es draußen hell ist. Die ersten zwei Nächte waren schwierig, danach hat er durchgeschlafen. Und der kleine ist jetzt zwei und wird noch mehrmals in der Nacht wach.
Das wird ja zum Glück besser... meine pennen locker bis 10Uhr oder länger. Da bin ich längst auf.
Mein Kind war und ist schon immer eine Nachteule. Genau wie ich.
Fand ich immer sehr meinem Rhythmus entgegenkommend. ![]()
1. Kind hat direkt duchgeschlafen (erst 10, 12 Stunden). 2. Kind mit ca. 10 Monaten (8-10 Stunden) 3. Kind (10 Monate ) schläft noch nicht duch.
Ich glaube nicht dass die Kinder früher einfacher waren. Ich glaube dass die jungen Mütter einfach den Kindern auch mehr "anerziehen" mit ihrem ganzen Getue von wegen Familienbett und mein Kind darf keine Minute schreien weil es das Urvertrauen in die Eltern verliert usw. Ich denke diese Macken sind oft anerzogen.Ich kann natürlich nicht für alle Familien sprechen,und Schreibabies lasse ich mal außen vor,aber wenn ich so bei Bekannten sehe dass das 7 jährige Schulkind noch bei Mama im Bett schlafen darf wenn es ausreichend Theater macht,sage ich ganz eindeutig dass dort klare Grenzen aufzeigen und Konsequenzen Fehlanzeige waren. Unsere Kinder (8Jahre und 2 Jahre) schlafen seit 6 Monaten bzw 6 Wochen im eigenen Zimmer und es wurde hier einfach nicht groß thematisiert.Es war immer klar dass jeder in seinem Bett schläft. Letztendlich muss es jeder selber wissen wie es gehandhabt wird,nur wenn man sich für das Familienbett entscheidet muss man sich halt nicht wundern wenn dann 7jährige da schlafen wollen. Muss macht sein,ich persönlich kenne aber halt einige die immernoch Theater mit schlafen haben und die Kinder sind da teilweise dann schon eingeschult.
Dieses Urvertrauen ist für mich eine suspekte Sache... wenn die Kinder immer getragen werden, nie schreien gelassen, immer im Elternbett in den Schlaf begleitet werden... WARUM sind sie dann so "anstrengend"? Dann müssten sie doch vor Urvertrauen strotzen und die entspanntesten Babys ever sein... und vor allem müsste die nächste Generation durchweg ein super Eltern-Kind-Verhältnis haben, sich super toll entwickeln usw.......??? Das kann ich an den Kindern die jetzt etwa Teenies sind schon mal nicht bestätigen, dass sie alle sooooo toll geraten sind und ich denke die Babys von jetzt werden als Teenies von morgen sicher noch heftiger.
Eben,das denke ich auch. Es wird vieles wohl auch schön geredet. Ich schaffe es nicht als Elternteil Grenzen aufzuzeigen,bedeutet dann oft meine Kinder machen was sie wollen. Und genau dass sind dann die Kinder die bei meiner großen Tochter Mitte der 2. Klasse sich auf den Boden werfen und einen Wutanfall bekommen weil Mathe auf dem Stundenplan steht.
Das sieht in 10 Jahren anders aus. Die nie schreienden dauergetragenen Familienbettkinder die bis 4 gestillt worden und bis 5 Windel trugen sind dann aber sicher nicht so. ![]()
Wahrscheinlich ![]()
Und sie sind alle dicke mit den Eltern, Urvertrauen und so ![]()
Wir finden allein im eigenen Zimmer schlafen doof...
Mein Kind braucht kein Theater machen, bzw. Betrachte ich es nicht als Theater, wenn es schlicht sagt, es möchte bei uns schlafen. Theater ums Schlafen selbst hatten wir nie. Es wurde begleitet, so lange es nötig war (bis zum vierten Geburtstag) und bei uns schlafen gelassen, wann immer es gebraucht wurde. Ich habe damit kein Problem. Platz braucht man allerdings, und eben Verständnis für die Bedürfnisse anderer. Ein besserer Mensch werde dadurch allein weder ich noch mein Kind, aber ein ausgeruhterer ganz sicher! ![]()
Das kommt ja noch hinzu... früher wars normal sich mit Geschwistern ein Kinderzimmer zu teilen. Nun ist es ein must-have ab Babyalter MUSS jedes Kind ein eigenes haben... wie passt das denn zusamen mit dem, gern in Gesellschaft sein. Ich lasse meine auch hier schlafen, wenn sie das Bedürfnis haben aber ja es war schon saucool, als ich sie mit 4 und 5 endgültig ausgelagert hatte.
Wir waren zu arm, und deshalb haben wir es bei einem Kind gelassen...
Klar hat man auch früher schon die Kinder zusammen schlafen lassen! Es ist schließlich das vernünftigste!
Kein Mensch hält allein sein auf Dauer aus. Auch nachts hat ein Mensch gern Nähe und ein Gefühl von Geborgenheit um sich. Isolationshaft ist ja nicht umsonst mit das schlimmste, was einem Menschen als Strafe angetan werden kann...
Hier sind 2 Kinderzimmer ziemlich überflüssig. Sie hängen eh zusammen rum und teilen meist das Bett.
Ich habe ja Pädagogik studiert. Und sicher ging es da auch lange um das Urvertrauen. Damals leuchtete es mir ein. Jetzt als dreifach Mutter denke ich anders. A.) Ist es bei mehren Kindern kaum möglich und B.) Sind alle Kinder halt anders. Es ist wichtig den Baby ' s Sicherheit zu bieten. Denke schon, das man mit Druck, schrein lassen und co. vieles kaputt machen kann. Die Garantie SO aber ein ausgeglichens und pfleglichtes Baby ist zu haben, was auch so ein (Klein)Kind wird, ist es leider nicht.
Es werden sicher einige sagen, dass es möglich ist 24h lang alle Bedürfnisse des einzelnen Kindes immer und sofort (bevor es schreit) zu befriedigen... auch wenn es noch x Geschwister gibt. ICH glaube das nicht und kann es für mich auch nicht bestätigen.
hallo! ich muss kurz zwischenfunken, weil ich hier grad des öfteren den begriff urvertrauen gelesen habe, wo es nach einigen meinungen um die bildung einer engen mutter-kind beziehung geht. ich glaube das stimmt nicht ganz. hinter der ideologie des bedürfnisorientierten erziehung (à la attechment parenting: stillen, familienbett, tragetuch, bla,..) stehen unter anderem der wunsch zur bildung einer engen und starken bindung zum kind und weiters die entwicklung des urvetrauens. dieses urvertrauen (laut freud) baut sich zwar dank einer sicheren und verlässlichen bindung mit den wichtigsten bezugpersonen auf, bezieht sich aber nicht auf die spätere beziehung zu den eltern im speziellen. urvertrauen bedeutet die fähigkeit zum positiven, optimistischen, (selbst)vertrauenden umgang mit der welt als erwachsener. es bedeutet quasi zuversicht. mehr allgemein gesehn so in etwa:"aaah das flugzeug wird schon nicht abstürzen, ich vertraue dem piloten, den technikern und meinem glück." so verstehe ich das zumindest. ich habe das nicht. kein (ur)vertrauen. ich fände es aber schön meiner tochter das auf den lebensweg mitzugeben. lg misu
wie gesagt... die nächste Generation muss völlig entspannt, liebenswert, optimistisch und selbstbewusst werden... warten wir ab, ob das so eintrifft
Wenn das doch alles so einfach währe! Auch wenn da sicherlich ein zusammen seien KANN, ist jeder a Mensch anderes. Glaube halt es gibt optimistisch, mutige, und sich ruhende Menschen. Und ängstliche und aufbauende Kinder. Und teilweise sogar in der gleichen Familie! Glaube nicht da Eltern ihre Kinder so unterschiedlich erziehen.
Vielleicht hatte ich nur Glück aber ja, meine Kinder (11-28) schliefen alle recht schnell durch und waren auch recht schnell trocken tagsüber. Habe keinen Grund da zu lügen. Die Kinder schliefen so lange bei mir, wie es für sie das wichtigste war. Das konnte mit 1 Jahr sein aber auch mit 5 und auch nun mit 11 und 12 kommen sie nachts, wenn etwas ist oder einfach nur, weil sie Nähe suchen... also hier auch Familienbett (nur gabs den Begriff noch nicht). Ich habe noch keine Demenz, ist auch noch nicht soooo lange her. Meine Enkelmaus ist 7 Monate, an Durschschlafen nachts ist nicht zu denken und tagsüber reichen ihr kleinste Nickerchen. Kenne ich von meinen Kinder nicht.
Ist wohl von allem etwas: Reizüberflutung heute, die zu Durchschlafproblemen führen kann, und damit meine ich nicht nur Fernsehen, sondern einfach alles: Licht, Geräusche etc. Dazu kommt, dass man das Unangenehme vergisst. Oder es auch einfach nicht eingestehen will, dass man auch die gleichen oder ähnliche Probleme hatte. Ich erinnere mich daran, dass schon vor 30 Jahren über die Erziehung anderer abgelästert wurde. Und ein anderer Erziehungsstil. Vielleicht auch die Wahrnehmung: es ist ein Unterschied zwischen unruhigen Nächten und mit 2,5 Jahren noch keine Nacht durchgeschlafen. In dem Alter haben meine ALLE (schon mal) durchgeschlafen, allerdings auch nicht JEDE Nacht. Heißt das, dein Sohn schläft nicht länger als 2 Stunden am Stück?
ja, unser Sohn schläft eigentlich von Anfang an in seinem Zimmer, in seinem Bett. Das erste halbe Jahr war an Schlaf nicht zu denken (logisch Baby). Das zweite halbe Jahr das gleiche (Zähne). Im zweiten Jahr kamen nun Nachtschreck hinzu. Er schläft total unruhig. Ruft ganz oft nach uns. Teilweise ist es so, dass einer von uns mit in seinem Zimmer schläft, oder er gegen zwei zu uns in Bett wandert. Ja, ich bin hier zu weich. Ich müsste nachts um zwei mit ihm wieder in sein Zimmer gehen. Aber mittlerweile bin ich einfach nur noch gerädert und erdulde lieber seinen unruhigen Schlaf in unserem Bett. Er ächzt, er stöhnt, er schreit. Er verarbeitet einfach das ganze Leben nachts.....
Ich bin verwöhnt worden, was die Schlafgewohnheiten meiner Kinder in den ersten 2 Jahren betraf. Da haben beide die Nächte duchgeschlafen (mehr als 6 Stunden am Stück). Erst als meine Große in den Kindergarten gekommen ist, wird das vorbei. Ab dem Zeitpunkt ist sie täglich morgens um 4 Uhr aufgestanden - ohne Rücksicht auf Verluste und egal wie spät sie den Abend zuvor ins Bett gegangen ist. Mein Sohn war da deutlich entspannter, er kam meist nicht vor 7 oder 8 aus dem Bett. Es liegt, denke ich, nicht an der älteren Generation, sondern eher an den Kindern und ja, die ältere Generation vergisst oder beschönigt gerne.
Ich glaube, dass man sehr schnell sehr viel vergisst, und vor allem das Unangenehme fast komplett ausblendet.
Jede Generation erzieht ihre Kinder nach ihrem derzeitigen Wissensstand, meine ich zumindest.
Ich kenne viele, die jetzt Eltern sind, und genaue Erinnerungen daran haben, wie sie nachts allein sein mussten, Angst hatten, sich verloren fühlten und auch oft einfach schreien gelassen wurden.
Lass du dich nicht beirren und folge deinem Gefühl dafür, was richtig ist.
Bevor mein Kind auf die Welt kam, hatte ich null Plan, bzw. sehr Mainstreamige Ansichten. Gottseidank habe ich mich immer gut in mein Kind reinversetzen können, und eingesehen, dass es bei Babys und Kleinkindern wirklich nur um Bedürfnisse geht, noch gar nicht um Erziehung.
Lies ein paar wirklich gute Infos, die dich bestärken und entspanne dich. Jede Mutter will alles richtig machen, fast alle hinterfragen sich, aber nur wenige informieren sich beispielsweise über Themen wie Entwicklungspsychologie bzw. Biologie, die einem ganz viel erklären, warum Babys genau so sind, wie sie sind, und nicht anders...
Ich empfehle die Bücher von Dr. Remo Largo, Dr. William Sears, Dr. Herbert Renz Polster - nicht als Bibeln, sondern als Basis, Ausgangspunkt für ein besseres Verständnis für unsere Kinder.
Die Generation deiner Eltern las wahrscheinlich noch Johanna Haarer... ![]()
Wenn du mal richtig feiern willst besorge dir mal das olle DDR-Buch (ich glaube es gab nur das eine) "Die Frau"... ich liege heute noch am Boden: "tragen sie eine adrette Frisur und eine schöne Brosche um vom Schwangerschftsbauch abzulenken" usw. Erziehungsratgeber? Da gabs nur den Bauch soweit ich mich erinnere. Man tauschte sich auch kaum aus, machte einfach.
das darf ich dann bestimmt nicht abends im Bett lesen, sonst wecke ich Mann und Kind mit meinem Gelächter...
"Mann und Frau intim" auch ein Klassiker ![]()
das KLEINE Buch
http://www.hood.de/i/ddr-buecher-kleine-enzyklopaedie-die-frau-1957-050473566.htm?utm_source=gshopping&utm_medium=pc&utm_campaign=private&gclid=CjwKEAiA9qCnBRCb7ZDhvaHSyicSJABGFFHtmXq2TCuKy3Q4dSsCKIC8VktzsUwEjsjP5fsHekKYHBoCCaLw_wcB
ich hab mich jetzt durch die antworten gelesen.....und jetzt schreibt hier nun die ältere fraktion...ich habe zwei töchter...und eine menge pflegekinder grossgezogen...schlafen war nie das problem....ich bin wirklich ehrlich...es haben alle sehr gut geschlafen...nur sehr selten mal geweint...und jedes kind hat im eigenen bett geschlafen...von anfang an....schlaflose nächte hatte ich höchstens von meinem alkoholkranken mann...nicht von meinen kindern....ich kann einiges nicht nachvollziehen...denn merkwürdigerweise haben es beide töchter auch so gemacht...und keine schlafprobleme gehabt...früh wach werden...ok...aber nicht zigmal in der nacht theater......das war jetzt mein wort zum samstag
lg regina
und genau das verstehe ich halt nicht. mein Sohn schläft von Geburt an in seinem Zimmer. Wir hatten IMMER unruhige Nächte. Erst Zähne, dann Nachtschreck. Nun ist es so, dass Sohnemann immer ächzt, stöhn, krächtz und irgendwann munter wird. Er schläft nicht allein wieder ein und kommt zu uns. WAS kann ich denn machen? Hart sein und ihn in sein Bett bringen? Das Theater hatten wir auch schon. Dann schläft er stundenlang nicht wieder ein und meine Augenringe werden noch dunkler. In unserem Bett ist es aber auch ein Katastrophe.-.....
Im Leben nicht steh ich 5 mal auf und bringe ein Kind nachts zurück... wäre mir zu ätzend. Wer nachts kommt bleibt... Punkt. Und jetzt noch wache ich manchmal morgens auf und habe jemanden neben mir liegen, der da abends noch nicht wahr.
Nimm Oropax, und deine Nächte Werden schlagartig ruhiger, aber nicht wundern, wenn deine Nachbarn dich dann plötzlich nur noch böse angucken...
wohnen im EFH. Also, keine bösen Nachbarn...
Ne, ich will einfach meinem Sohn helfen durchzuschlafen.... Aber dafür gibt es wohl noch kein Patentrezept..... ![]()
FÜR IHN ist das sicher keine Qual. Die Eltern müssen da leider durch bis das Kind so weit ist. Mein Nette war schon in der Schule und kam nachts noch IMMER.
Ich habe mal von einer amerikanischen Studie gelesen, die besagte, dass Kinder, die zunächst alleine schlafen gelassen wurden, und sich nach dem ersten Geburtstag erst durch vermehrtem Einsatz (schreien, aufstehen, wandern) ein Recht auf einen Platz in Elternnähe erkämpft haben, deutlich länger Schlafprobleme aufweisen als Kinder, die von Anfang an in der Nähe ihrer Eltern schlafen durften. Den Link kann ich gern raussuchen... Man vergisst nämlich immer: Familienbett bedeutet ja nicht automatisch alle im gleichen Bett, sondern alle im gleichen Zimmer! Mein Kind schlief vom ersten Tag an direkt bei uns. Durchgeschlafen hat es mit anderthalb Jahren - zuverlässig! Mal nachts aufschrecken oder wegen Erbrechen, oder weil mal eingepullert wurde, wach werden - das läuft bei mir unter "nicht der Rede wert".
Nein, das Patentrezept gibt es wohl wirklich nicht.
Ich hatte auch mal einen schönen Plan: stillen bis mind 1 Jahr, Familienbett...
Unser Sohn war da anderer Meinung. Bei uns im Bett konnte und wollte er einfach nicht schlafen. Haben wir uns gedreht, war er wach. Er hat sein eigenes Bett und eigenes Zimmer regelrecht eingefordert. Also habe wir ihn mit 3 Monaten ausquartiert und was soll ich sagen, er war quasi "erleichtert" . Das er uns nicht zum Abschied gewunken hat, war alles. Er schläft immer allein ein- es sei denn es geht ihm schlecht. Dann gab und gibt es elterliche Begleitung. Immer!
Er hatte seine Ruhe und wir auch. Er wollte noch zweimal die Nacht gestillt werden. Dazu bin ich dann in sein Zimmer gegangen. War nicht so bequem und sicher anstrengender als im Familienbett-aber was sollten wir machen.
Mit gut zehn Monaten hat er sich selbst abgestillt und schläft seither durch. Vielleicht wird bei unserem zweiten Kind alles anders...wer weiß.
Die Kleine meiner Freundin ist fast vier. Sie hat bisher keine Nacht durchgeschlafen und braucht auch Einschlafbegleitung. Ihr erstes Kind war hingegen wie unser.
Was ich damit sagen will, jedes Kind ist anders, aber das weißt du sicher selbst.
Man kann sich noch so schöne Dinge vornehmen und dazu eine Einstellung haben- manchmal kommt es anders...
Ich wünsche dir starke Nerven. Die Aussicht auf ruhige Nächte mit Heirat der Kinder fand ich großartig und ist doch eine absehbare Zeit ![]()
Ich denke irgendwo dazwischen ist ein guter Weg... nicht die Uraltmethoden und nicht die ganze Welt verändern und aus dem Bauch heraus machen, was dem Kind gut tut Ich bin froh, dass es früher keine tausend Ratgeber gab. Es gibt auch sicher keinen, der MEIN Kind genau kennt und mir sagt was genau für MEIN Kind richtig ist.
Ohne jetzt alles gelesen zu haben..
Mir kommt es so vor, dass die Kinder einfacher waren aber ich denke, man vergisst vieles bzw. verklären sich die Erinnerungen im Lauf der Jahre.
Ich hatte wohl beizeiten Tischmanieren, war ruckzuck trocken und hab 4 Std. durchweg im Kinderwagen geschlafen (Aussagen meiner Mutter). Meine Geschwister waren wohl auch leicht zu händeln wobei meine Mutter auch öfter mal unsere damals anstrengenden Seiten hervorhebt.
Und Schwiegermutter erzählt, dass ihr Sohn nur geschlafen und getrunken/gegessen hätte. Ja nee...
Vielleicht ist das auch so ein Evolutionsding. Wenn alle anstrengenden und nervenraubenden Seiten der Brut quasi ins Gedächtnis eingebrannt wären, wer hätte dann freiwillig (noch mal) Nachwuchs? Ganz überspitzt gesagt. ![]()
Lach... 1 meiner 4 Kinder hat in der Tat zwischen den Mahlzeiten komplett nur geschlafen, 1 war nah dran, 2 weiter weg davon und alle schliefen spätestens nach wenigen Monaten durch... sie entwickelten sich unterschiedlich... gleiche Familie, gleiche Erziehung. Ich denke einiges ist Genetik und einiges einfach unterschiedliche Charaktere... wäre ja noch schöner, wenn alle gleich wären.
hallo! ja ich persönlich denke, dass von der älteren generation vieles vergessen wurde und dass generell eher die highlights in erinnerung bleiben. weiters glaube ich, dass die kinder damals einfacher waren, weil der zugang der eltern zu ihnen auch einfacher war. kinder hatten nicht den stellenwert wie heute, es wurde nicht so auf sie eingegangen, sind eher nebenbei "mitgelaufen". unkompliziert. die zeiten haben sich geändert und dementsprechend verkomplizierte sich auch die zeitgenössische elternschaft. ich denke heute wird mehr auf die bedürfnisse der kinder geachtet und sie stehen mehr im mittelpunkt denn je. sie stehen mehr unter beobachtung, man zerbricht sich mehr den kopf über sie. nicht unbedingt gut, aber jede generation hat nunmal ihre eigenen erziehungsmoden passend zur gesellschaft. früher oder später wird wieder etwas anderes in sein. lg misu
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