Enjay79
Wie seht ihr das? Stört es euch, dass es meist männliche Formen für bestimmte Gruppen gibt, wie zB Studentenwerk oder die Ärzte usw.. Findet ihr es richtig, dass es UniSex Toiletten gibt für diejenigen, die sich nicht sicher sind, welchem Geschlecht sie nun angehören? Um das alles zu ändern, wird nicht gerade wenig Geld gebraucht. Wer findet die Debatte sinnvoll, wer für schwachsinnig?
Diese Übertreibungen finde ich sinnlos...
Es gibt Mann und Frau..und es gibt Menschen die sind Transsexuell. Die müssen dann halt auf die Toilette gehen die zu ihnen passt...
sprich wenn ein Mann sich wie eine Frau anzieht und fühlt dann gehört er zu den Damen und umgekehrt eine Frau im Herrenkörper zu den Männerklos. Eigentlich nicht schwierig.
Ich finde es gibt wichtigere Themen.
Dann lass uns doch darüber reden, warum du deinen Sohn bewusst nie hast impfen lassen! ![]()
Dann schlage doch mal ein Thema vor welches DU im Moment superwichtig findest....
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Mich stört es jedes Mal, wenn ich in einer Email "mal schnell" etwas schreiben will und muss dann umständlich mit "Liebe Kolleginnen und Kollegen" anfangen. Da ist die Anrede oft länger als der eigentliche Inhalt. Mich stört gar nicht, wenn ich als Wissenschaftler bezeichnet werde. Die weiblich/männlich Unterscheidung der Berufe finde ich doof. UniSex Toiletten für Transgender? Hab ich noch nie gesehen! Ich gehe auch auf die Männertoilette, wenn vor der Damentoilette 50 Frauen warten. Ist mir doch egal.
wobei ich die Abänderung unserer Österreichhymne toll finde!!
mit dem pseudo-argument der gleichberechtigung und toleranz werden hier m. e. völlig übertriebene diskussionen geführt.
Ich finde das zum Teil wahnsinnig übertrieben. Neulich gabs diese Diskussion im Aktuell schon mal. Meiner Ansicht nach definiert man sich in seinem Beruf doch über die Leistung die man bringt, über die Qualität der Arbeit, die man leistet und nicht über ein "in" am Ende einer Berufsbezeichnung. Dass ich eine Frau bin, kann jeder sehen, der mit mir zu tun hat. Und ich fühle mich nicht weniger wahrgenommen, nicht weniger weiblich und auch nicht weniger wertgeschätzt, nur weil z.B. meine (englische) Berufsbezeichnung nicht explizit auf mein Frausein hinweist. Und dennoch bin ich kein Opfer der patriachialischen Dominanzgesellschaft, auch wenn das manche anders sehen.
Nein. Stört mich nicht. Meine Berufsbzeichnung ist zunächst auch "männlich" Wenn ich an mir runtergucke, sehe ich ja , dass ich ein Weibchen bin. So fühle ich mich auch, und das wird durch " männlcihe " Bezeichnungen auch nicht ins Wanken begracht, noch fühle ich mich in meinem Selbstwertgefühl dadurch gestört. Dieses in meinen Augen zwanghafte Gleichberwchtigungsstreben in Begriffen/Bezeichnungen finde ich albern.
hallo! ja ich finde die gender debatte sehr wichtig und notwendig, denn wir frauen sind von der gleichberechtigung noch lichtjahre entfernt. die verwendung vom sogenannten "binnen-i" gehört für mich selbstverständlich dazu. in vielen jahren wird sich kaum mehr jemand daran stören. wobei, kleingeister wird es wohl immer geben. lg misu
Da lässt sich herrlich drüber streiten welche Fraktion hier zu den "Kleingeistern" zählt... Ich persönlich brauche kein "Binnen-i" um mich gleichberechtigt zu fühlen...
Mich ärgert lediglich, dass die Bezahlung in einigen Berufen von Frauen immer noch unterirdisch ist
zurecht. ach mich ärgert wahnsinnig viel in diesem zusammenhang...
Eben, daran sollte man arbeiten. Was hat man von dem Binnen-i ( herrlich) wenn die wirklich wichtigen Dinge sich nicht ändern...
ich persönlich bin nun mal eine frau und dementsprechend vom beruf her kein "grafiker" sondern eine "grafikerin". für das gefühl von gleichberechtigung brauche ich, dass ich (und alle anderen frauen) gleichberechtigt behandelt werden. ein "binnen-i" ist nur ein detail, aber es ist quasi ein steinchen im mosaik.
eben. Sprache formt uns. Finden wir Frauen es wirklich egal, wenn man uns sooo anspricht: Tschulligung, sind Sie der Friseur? Tschulligung, sind Sie der Verkäufer? Tschulligung, sind Sie der Grafiker? Tschulligung, sind Sie der Lehrer? Tschulligung, sind Sie der Redakteur? Tschulligung, sind Sie der Arzt? Also ich dachte gaaanz früher auch, dass es egal ist. Nach Jahrzehnten schleppender sonntagsredlicher Emanzipation sage ich: Nein, es ist nicht egal. In den Köpfen müssen wir anfangen. denn DIE sind noch frauenfeindlich, und zwar auch die von Frauen....leider...
...und im übrigen bin ich auch für die Frauenquote (ab einer gewissen Firmengröße; in staatl. Institutionen sowieso). waaas, da hast Du keinen Stolz? Nö. Männer lügen, betrügen, intrigieren, korrumpieren, um an gute Jobs zu kommen. Da gönn ich mir als Frau doch die Quote und nehme sie mit Freuden an und konzentriere meine Kräfte auf den ergatterten Job, in dem ich mich ja dann noch genug beweisen muss.
ich sehe das absolut gleich. um als frau gegen männerseilschaften anzukommen reicht es leider noch nicht gut oder besser zu sein, es benötigt (unter anderem) nunmal die quote.
Ich finde die Bezeichnungsfrage sehr wichtig, da Sprache mächtig ist und lange genug patriarchalisch dominiert wurde; von den Toiletten höre ich gerade das erste Mal, da finde ich, könnten die Unsicheren nach Tagesoptik wählen.
Ich bin dafür, dass neutrale Formen eingeführt werden und sehe keinen Grund, Toiletten nach Geschlechtern zu trennen.
Bei mir ist es auch einfach die Faulheit/Bequemlichkeit .....diese Mehrbuchstaben ...braucht kein Mensch. Ich bin eher dafür, alles zu vereinfachen - oft könnte man das "e" oder andere Buchstaben weg lassen
wenn man ganz allgemein global umspannend sagt "Die Ärzte verschreiben zu oft AB und sind eh nur Geldgeil", dann ärgern mich andere Aspekte an dieser Aussage mehr, als die männliche Berufsbezeichnung. Wenn man in einer Klinik wie unserer mit 80% Frauenanteil sagt "Die Ärzte sind ja nie ansprechbar", würde ich gern sagen "Richtig, aber die Ärztinnen sind super". Wenn die Patienten (und es sind ca. 60%, die das tun) nach ausführlicher Begrüßung, Vorstellung meinerseits mit Berufsbezeichnung, Visite, verbandswechsel, Planung weiterer Behandlung etc. sagen "Wann kommt denn der Arzt", möchte ich inenrlich ausrasten. Aber das liegt daran, dass ich mich nicht wirklich als frau wertgeschätzt fühle oder mir nicht wirklich über meine geschlechtsorientierung klar bin oder was weiß ich, lies nach bei allen möglichen oben....
Hast du nur männliche Patienten? Liest sich gerade so.
die Männer sind wesentlich eher bereit, mich als "die Ärztin" anzuerkennen und nicht für eine schwester oder sekretärin zu halten....die Damen sind da weitaus schlimmer.
Ich meinte das eher, weil du nur von "Patienten" schriebst. Und so wichtig, wie dir die korrekte Bezeichnung bei dir ist, hätte ich erwartet, dass du dann auch von Patienten und PatientINNEN schreibst.. ![]()
komm, wir hatten diese zunichtsführende Diskussion doch schon im aktuell, "die Ärzte " nehem ich relativ ungerührt hin, "L. Eewja, Arzt!" lasse ich so nicht stehen. Aber du hast das Problem doch nicht, weil du genug brüste und Selbstbewusstsein hast, um gerne auch "B.Lueberry, IT-Spezialist" zu sein (oder was weiß ich)
Stimmt, ich habe das Problem tatsächlich nicht. Und darüber bin ich auch durchaus froh.
Ich finde, man kann über wesentlich sinnvollere Dinge debattieren in der heutigen Zeit. Und ich finde es eine Unart, dass sich heutzutage jeder Hans und Franz wegen irgendeiner Lappalie diskriminiert fühlt. Das ist absolut lächerlich angesichts WIRKLICHER PROBLEME auf unserem Planeten und schlichtweg das Resultat einer extrem abgehobenen und egoistischen Generation voller psychisch kranker "Individualisten".
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