Elternforum Rund ums Baby

Frust...

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tenessee

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Ich bin einfach nur gefrustet und muss es los werden, es darf auch unkommentiert bleiben... Frust 1 ist das die Kita die dritte Woche zu hat, es nervt mich total an. Mein Kind ist bei den Großeltern untergebracht tagsüber, aber einige Tage Urlaub musste auch ich opfern und viel Arbeit ist liegen geblieben. Dann hat sich die Maus an der Herdplatte verbrannt bei Oma und Opa, riesen Gebrüll, die arme Maus... also weitere Arzttermine dazu sowie schlaflose Nächte weil sie nachts aufwacht und ihr die Brandwunden weh tun (Brandblasen die nun aufgehen... sie macht sich nachts den Verband ab und versucht sich die Haut abzuziehen.. brrr). Dann ist sie halt total aus ihrem Rhythmus raus, lässt sich kaum mittags schlafen legen obwohl sie irre müde ist, schon allein weil nachts ein Chaos herrscht. Dann ist sie mittags wenn ich heim komme noch eine weile gut gelaunt und dann gewinnt die Müdigkeit Oberhand und sie ist nur noch am motzen und trotzen. Heute morgen gings dann direkt weiter weil - nicht ausgeschlafen! Dann wollte sie nicht das ich zur ARbeit gehe und umklammerte mich wie ein kleines Äffchen total fest. Meine Eltern frühstückten und wiesen mich unbeeindruckt an sie in ihren Hochstuhl zu setzen was die Kleine aber nicht zuließ. Mein Vater meinte dann das die Kleine mich gut im Griff hätte was mich sauer machte. Ich zwang die Kleine sich hinzusetzen, gab ihr einen Kuss und ging. Die Kleine begann zu weinen und ich im Auto dann auch weil ich diesen Abschied grausam fand. Meine Mutter meinte sie müsse halt lernen das Mama zur Arbeit geht. Hallo?! Ich gehe seit fast einem Jahr arbeiten und gebe sie täglich ab.. sie lässt sich toll abgeben, fast immer. Aber auch mein Kind hat ab und zu die Phase wo Mama da bleiben soll und sie nicht möchte das ich gehe. In der Kita wird sie in solchen Zeiten dann von Arm zu Arm übergeben und abgelenkt... meine Eltern aber schmierten Brot und tranken Kaffee und sahen zu wie ich versuchte die Maus von mir zu lösen... ach ich bin einfach gefrustet.. so sollte ein Tag nicht beginnen... Diskussion ums anziehen, Diskussion ums Zähne putzen, Diskussion weil sie mit dem Buggy lieber spazieren gehen wollte... seufz.... und da sitze ich auf Arbeit, bin in Gedanken bei der Maus und mache mir Vorwürfe das ich ihr gerade nicht wirklich gerecht werde. Und kämpfe schon wieder mit den verdammten Tränen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von tenessee

es stürzt alles auf einmal gerade über dich herein. Arbeit, Haushalt, Kind passt eigentlich, alles läuft. Ein paar Tage KiTa zu lässt sich leicht überbrücken und auch die Schließung ist vorhersehbar. Der Streik aber jetzt wirbelt alles durcheinander(ich stehe auf der Seite meiner "Kolleginnen", ich weiß, was sie leisten. Doch tun mir auch die Kinder unglaublich leid): Urlaubstage gehen drauf, die Großeltern sind unentspannt und dann ist das Kind durcheinander, die Mama durch den Wind und das Chaos ist perfekt. Atme tief durch: du machst es unter den gegebenen Umständen super! Kuschel heute Nachmittag viel mit deiner Maus, tu das, was ihr sonst auch macht. Ich drücke die Daumen, dass bald wieder alles wieder normal wird!


Mitglied inaktiv

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Ich unterschreibe jetzt mal hier und hoffe, das es tatsächlich am Donnerstag eine Einigung erreicht wird und sich alles wieder normalisiert. Ich wünsche Euch viel Kraft.


+sumsebiene+

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Antwort auf Beitrag von tenessee

ich lass es wirklich einfach unkommentiert stehen ..ABER immer dran denken, schlimmer kann es nicht mehr werden..


desire

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Antwort auf Beitrag von tenessee

na da unterstützt man doch gerne die Geldstreiks wenn das eigene Kind schreit und heult und Oma und Opa anscheinend nicht so gut aufpassen können.... kenne ein paar Familien wo die Kinder wegen diesem bescheuerten Streik echt das Nachsehen haben...schämen sollten sie sich allesamt das auf dem Rücken der Kinder auszutragen echt... Alles Gute euch....


Ani_k

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Antwort auf Beitrag von desire

Genau, schämen sollten sie sich allesamt, dass sie für ihr Recht kämpfen. Klar ist es für die Kinder nicht schön aber wenn man sich alles gefallen lässt, kommt man einfach nicht weiter. Es haben auch nicht alle einen Ehemann zuhause der das Geld nach Hause bringt. Wie alt ist deine kleine?


ösitina

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Antwort auf Beitrag von desire

Schämen sollten die sich die den Erziehern Krankenpflegern usw... So wenig Geld zahlen


desire

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Antwort auf Beitrag von Ani_k

ach geh komm...jammern auf hohem Niveau mehr nicht... Ich geh jetzt auch auf die Strasse Hausfrauen sollen auch bezahlt werden.....schöner Kack wenn dann niemand mehr einkauft, wäscht und Kinder erzieht...sollen sie doch sehen wo sie alle bleiben.... Wir sind ein Volk von geldgeilen Jammerlappen geworden...so schauts aus.


Ani_k

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Das hat doch nichts mit geldgeil zu tun. Alles wird erhöht (Mieten, Lebensmittel, Sprit) aber der Lohn bleibt gleich. Das kann nunmal irgendwann einfach nicht mehr aufgehen.


ösitina

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Geldgier?? Nur weil man streiken geht weil man nichtmal genug zum Leben hat??


desire

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Antwort auf Beitrag von ösitina

ach komm....jeder hier wird versorgt und KEINER der Demonstranten sah jemals aus wie ein obdachloser Mensch der sich sein Essen zusammenklauen muss! Deshalb ist das jammern auf hohem Niveau. Übrigens reden sich die Leute, die die Kinder problemlos unterkriegen auch sehr leicht....ev. kann ja der Mann Teilstunden nehmen oder man selbst ist wenige Studnen ausser Haus ........jaja da kann man auch gut sagen...lasst sie mal machen!


ösitina

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Antwort auf Beitrag von desire

Im Gegensatz zu dir, habe ich für beide Seiten Verständnis, wie würdest es du sehen wenn dein Mann für seine Arbeit gerade mal so viel verdienen würde dass ihr eure Fixkosten verdient, würdest du auch sagen. Ach komm lass passt schon wir sitzen ja immerhin nicht auf der Straße?


desire

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Antwort auf Beitrag von ösitina

mein Mann verdient nicht wirklich viel mehr als das was wir zum Leben brauchen! und ja ich bin sehr sehr dankbar dass wir nicht auf der STrasse sitzen. Und ich selbst hab auch nie über dem Durchschnitt verdient...nie...meine Eltern nie meine Schwiegereltern nie....alles dankbare Leute dass sie ein Dach überm Kopf haben und nicht ständig gierig mehr wollen.....naja...ist ausser Mode gekommen dankbar zu sein. Mal meckern find ich ok....es könnte IMMER mal mehr sein und besser und toller....aber man sollte sich auch mal freuen an dem was man hat.


Ani_k

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Ich könnte mein Kind zur Oma (50km) geben aber sie geht ja schon zur Schule. Ich bin hier genauso betroffen. Meine ganzen Kollegen streiken und ich habe deswegen nichts zu tun auf der Arbeit. Klar nervt es aber ich kann sie sehr gut verstehen.


ösitina

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Antwort auf Beitrag von desire

Aber, dass die eben nichtmal das meist verdienen ist dir schon klar? Und solange er mehr verdient als ihr zum Leben braucht ist das schon mehr als andere haben...


swiss-mom

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Antwort auf Beitrag von desire

Dann müsstest du allen Mamis, die ihr Kind in die Kita geben und arbeiten gehen -für Geld - auch geldgeil nennen und auch sagen, das die auf hohem Niveau jammern. Denn immerhin sind die Herrschaften in der Lage arbeiten zu gehen, während andere keinen Kitaplatz bekommen haben meine Omas und Opas in der Nähe haben die aufpassen können. Einige von den Erziehern sind echt schlecht bezahlt und leben am Existenzminimum, das sollen sie jetzt wirklich so lassen nur um es anderen recht zu machen... Nicht dein Ernst???


desire

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Antwort auf Beitrag von Ani_k

mir tun in erster Linie halt die Kinder leid....da werden oft Familien auseinandergerissen und das ist nicht fair....wegen Geld.


Ani_k

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Antwort auf Beitrag von desire

Ja aber anders geht es nunmal nicht. Das war doch bei der Bahn nichts anderes.


swiss-mom

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Und die Kinder der Erzieher, die vielleicht auf einiges verzichten müssen weil das Geld nicht reicht, tun dir nicht leid...?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von desire

Ja, es ist geldgeil, wenn Pädagogen für ihre Arbeit adäquat bezahlt werden wollen: Für den Stress, den sie mit Helikoptereltern haben. Für die immense psychische und physische Herausforderung jeden Tag. Dafür, dass sie Elternersatz spielen müssen, weil sich die Eltern nicht kümmern. Dafür, dass sie viele Kinder auf ihren weiteren Lebensweg und die Schule vorbereiten. Und so weiter. Jammern auf hohem Niveau, das tust du.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von tenessee

Tut mir wirklich sehr leid für dich und das Kind,arme Maus! Jetzt ist einfach eine Schmerzgrenze erreicht wo niemand mehr Verständnis hat,wobei die Erzieher ja irgendwo ansetzen müssen um für ihre Rechte zu kämpfen.Bloß werden durch diesen sehr langen Streik bis jetzt ausschließlich die Eltern und die Kinder geschädigt. Sonst niemand.Das ist Das Schlimme und daher bringt der Streik m.M.nach nicht viel,nur Unmut und Wut.Das ist einfach schade......


desire

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Eine Bekannte kann ihr Kind seit drei Wochen nicht sehen weil sies bei den Grosseltern unterbringen musste während sie arbeitet....noch dazu hat ja die Bahn gestreikt...die Kleine weint sich jede Nacht die Augen aus nach Mama...ist natürlich prima wenn man dran denkt dabei dass ein anderer mehr bezahlt bekommt...so um die 50 Euro oder so und derweil das eignee Kind leidet.....sowas unterstützt man wirklich gerne!


Ani_k

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Antwort auf Beitrag von desire

Du scheinst nicht zu wissen um was es wirklich geht, oder?


desire

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Antwort auf Beitrag von Ani_k

Geld Geld Geld...in erster Linie und natürlich mehr Personal, was prinzipiell nicht falsch ist aber dieses Chaos generell auf den Rücken der Kinder auszutragen finde ich falsch.


sweetbelly

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Antwort auf Beitrag von desire

dann müssten die betroffenen mütter einfach mal was tun, in der gruppe vor dem rathaus stehen und ihre meinung sagen, die paar erzieher richten zu wenig aus. die motzenden mütter würden mehr druck erzeugen, aber dazu müssten sich die mütter solidarisch zeigen.


sweetbelly

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Antwort auf Beitrag von desire

aber was haben sie denn für eine andere möglichkeit, außer streik?


desire

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Antwort auf Beitrag von sweetbelly

Gegenfrage...wie lange wollen sie das jetzt noch machen? Solange bis eine lala Einigung erzielt ist oder bleiben die Kitas jetzt zu....ich meine..irgendwo muss da ja ein Plan dahinterstehen. Was hat man für Möglichkeiten der Einigung sonst?


Ani_k

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Antwort auf Beitrag von desire

Da die Arbeitgeberseite sich nicht wirklich rührt, ist nunmal nicht viel zu machen. Sollen sie jetzt aufhören zu streiken? Was hätte es dann gebracht? Nichts.


sweetbelly

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Antwort auf Beitrag von desire

im moment hoffen alle auf eine einigigung. alle scheinen streikmüde zu sein. man muss einfach hoffen, dass eine seite nachgibt und da sollten die ag nachgeben, nicht die erzieher. genaueres weiß ich nicht, hab keine zeitung gelesen die letzten tage.. meine kollegen streiken mit (keine erzieher, aber im selben tarif) und toll findet es keiner.. Aber aufgeben ist halt auch keine option.


Ani_k

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Antwort auf Beitrag von sweetbelly

Hier rufen auch alle bei mir an. Ich kann nur nichts machen.


sweetbelly

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Antwort auf Beitrag von Ani_k

ja hier auch und immer wieder die frage "ja aber wie lange denn noch?"... ich wüsste es auch gerne..


swiss-mom

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Antwort auf Beitrag von sweetbelly

Den würde ich gerne hören. Vielleicht sollte einer der beiden Elternteile beim Kind zuhause bleiben und nicht arbeiten gehen, die bösen bösen Eltern sollten ihr Bestreben nach einem höheren Lebensstandard wahrlich nicht auf dem Rücken der Kinder austragen •Sarkasmus off•


Ani_k

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Antwort auf Beitrag von sweetbelly

Das wüsste ich auch gerne. Ich kann dazu nunmal keine Auskunft geben.


swiss-mom

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Antwort auf Beitrag von desire

Naja, laut Gesetz darf ein Streik ja nicht ewig am Stück dauern, es wird dann schon wieder gearbeitet...aber irgendwann wird dann halt auch wieder gestreikt...so oft bis der Arbeitgeber ihnen etwas entgegen kommt...zurecht...


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Ani_k

Doofes Thema, ich weiß morgens nie, was auf mich zu kommt. Übrigens können die Leute im Rathaus auch nichts daran ändern, außer Briefe an die Verhandlungsführer schreiben, denn die Kommunen verhandeln ja nicht selbst mit der Gewerkschaft


tenessee

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Antwort auf Beitrag von tenessee

Danke für euer Verständnis und die aufbauenden Worte. Ja, es ist gerade ein Punkt erreicht, wo das Fass randvoll ist. Eine Grenze ist erreicht. Ich bin froh das bei uns Do. Feiertag ist und Freitag der Papa zu Hause ist für die Kleine. Man hangelte sich erst von Woche zu Woche, jetzt von Tag zu Tag. Jetzt kommen spürbar die Auswirkungen des Streiks.. Kind müde, unausgeglichen. Meine Eltern sind beide krank. Mein Vater hat eine schlimme Augenentzündung, meine Mutter hat sich im Januar bei Glatteis einen schlimmen Schulterbruch zugezogen welcher noch immer am heilen ist und nicht voll belastet werden darf. Sie kümmern sich liebevoll um sie und versuchen echt das beste draus zu machen und ich bin irre dankbar das sie die Kleine übernehmen und es auch meist so gut klappt. Aber man merkt jetzt einfach, dass überall die Luft raus ist und es ist jetzt wirklich belastet. Ich fahre nach Feierabend mit der Maus zu ihrem Lieblingsfreund, dort kann sie unbeschwert toben und tollen und die Hunde ärgern. Und heute Abend gibt's eine extra Portion kuscheln. Und den Tag morgen bekommen wir auch über die Bühne und dann ist sie ja erstmal für den Rest der Woche bei uns zu Hause. Mit der Hoffnung, nächste Woche hat die Kita wieder auf (innere Zweifel nagen tief aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt). Also... aufrichten, ran an die Arbeit und weiter geht's. Danke!!


ösitina

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Antwort auf Beitrag von tenessee

Durchhalten ich hoffe für euch alle dass es bald wieder wird


desire

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Antwort auf Beitrag von ösitina

das hoffe ich auch für euch.... Alles Gute!


Mutti69

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Antwort auf Beitrag von tenessee

Ganz ehrlich, wenn sich die Situation nicht auflöst, dann geh zu deinem Hausarzt und lass dich wegen der Überlastungssituation krank schreiben. Das ist nicht getürkt, das ist halt so, denn du wirkst tatsächlich schon so, als ob du weit über deine Grenzen gegangen bist. Alles Liebe!


sweetbelly

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Antwort auf Beitrag von tenessee

mal weg von allem.. ihr habt ein haus, drei kinder, pferd???? und du gehst nicht arbeiten und ihr könnt euch das alles leisten, dann verdient dein mann sehr wohl mehr als eine erzieherin.


tenessee

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Antwort auf Beitrag von tenessee

Das mit dem Streik ist eine Sache für sich. Ich kenne die Gehälter, ich habe die ein paar Jahre ausgezahlt als Personalsachbearbeiterin, ich finde die Verdienste nicht schlecht, die Erzieher sind sehr angepasst worden im Rahmen des neuen Tarifvertrages und Verhandlungen im Anschluss daran. Dennoch sehe ich eine große Verantwortung und steigende Lebenskosten, klar. Ich hätte ein paar Tage Streik toleriert, aber mittlerweile ist es so, dass der Streik an Existenzen geht, dass gerade alleinerziehende Frauen durch sowas den Job verlieren können, das Eltern keine Lösung mehr finden die den Kindern richtig gerecht wird. Bei uns gibt es Notgruppen und diese werden ab nächste Woche ausgeweitet sollten die Streiks andauern. Aber.. meine Maus ist unter 2 Jahre, Notgruppen sind erst ab 2 Jahren. Ich frage mich auch schon die ganze Zeit wie die eine Familie das macht, die ihre Zwillinge, beide auch unter 2 Jahre, zur Eingewöhnung in die Kita brachten... Ich glaube 2 Wochen Eingewöhnung hatten die Mädels, dann streikte der Kita. Ich hatte mich mit der Mutter unterhalten, sie wollte die beiden ab Juni in die Kita geben weil sie dann wieder arbeiten muss. Der Streik geht zu weit, ich habe kein Verständnis dafür wenn ein Erzieher mehr Geld möchte und andere dafür ihren Arbeitsplatz verlieren. Dennoch sehe ich auch, dass eine Aufgabe des Streiks nun total unsinnig wäre und sie in die Verliererposition drücken würde. Wenn man so einen Mist anfängt muss man es auch durchziehen, alles andere würde keinen Sinn machen, von daher rechne ich sogar damit das es diese Woche nicht beendet sein wird sondern gewiss die nächste Woche noch Verhandlungen stattfinden werden... Denke nicht das die trotz Streikmüdigkeit direkt die ersten Angebote annehmen, sie verhandeln hart diesmal... Ich stand aber auch mal auf der Seite das ich die Kommunen auch verstehen konnte.. wovon noch alles zahlen? Ich bin ja dort tätig.. ein paar Jahre Personalabteilung... die Kommune pleite.... Personalkosten stiegen... aber um ehrlich zu sein mache ich mir mehr den Kopf über meinen eigenen Verdienst, sprich ich muss auch was zum beißen haben täglich und ich mache mir Kopf über mein Kind... das von Tag von Tag immer mehr versucht das ich nicht auf Arbeit gehe... und sollte es weiter gehen wird eine Krankmeldung wirklich folgen müssen....


Narni@

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Antwort auf Beitrag von tenessee

Und Lokführer hätte. Der durchschnittliche verdienst liegt bei 2100-3000 €. Ja da kann man schon mal paar wochen streiken.


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Antwort auf Beitrag von Narni@

Wieviele Erzieherinnen erzielen TATSÄCHLICH diesen VOLLzeitverdienst? Und hast du nicht behauptet, Erzieherin zu sein? Warum schaffst du eigentlich als Aushilfe im Service? Dumme Lügentante!


ösitina

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Wieso? Sie ist doch Erzieherin, ihrer 5 erdachten kinder3


Narni@

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Weil ich in elternzeit bin und am Wochenende bekanntlich der kiga zu hat.


Mitglied inaktiv

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du und deine Lügen...


gaensebliemchen

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Antwort auf Beitrag von tenessee

ich kann dich verstehen. Unsere KITA streikt GSD nicht, aber nach drei Wochen wären meine Nerven auch am Ende. Eine bekannte von mir ist Erzieherin und wir diskutierten sehr stark über das Thema. Ich finde auch, dass die Bezahlung der Erzieher NICHT schlecht ist (was ist schon eine gute Bezahlung). Die Bedingungen sollten bestreikt werden. Der psychische Stress ist unvorstellbar. Ich glaube, dass mehr Gehalt die Erzieher nicht glücklicher machen würde. Ich hab allerdings auch keine Alternative zum Streik. Eigentlich müssten die Eltern streiken, aber die sind sich ja meist nicht einig....


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Narni@

Quatsch! Die Kolleginnen im öffentlichen Dienst verdienen hier 1200! Kirchlich sieht es etwas besser aus. Und wenn ich lese, dass Lehrerinnen hier um die 3200 Euro verdienen, fast die gleichen Arbeitsbedingungen haben und Erzieher nicht einmal die Hälfte bekommen, finde ich es unmöglich! Auch eine Erzieherin opfert ihre Freizeit, bereitet vor, schreibt Berichte, führt Gespräche, fährt auf Tagesreisen, organisiert Übernachtungen und so weiter.


ösitina

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Ferien.....die haben die Lehrer auf alle Fälle mehr als die Erzieher.... Kindergarten geht ja fast das ganze Jahr lang


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Antwort auf Beitrag von ösitina

Guck, die sind da auch nicht drin. Schließung haben wir hier auch, also wird quasi einem der Urlaub noch vorgeschrieben...


Milia80

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Keiner meiner Erzieherbekannten verdienst so wenig, weder Kirchlich noch ÖD: Einstiegsgehalt laut Netz 2311, nach 1 Jahr 2528 brutto. 30 Tage Urlaub Lehrer beschweren sich auch, Ferien sind nicht 100% frei, da hat es als Erzieher doch Vorteile, zumindest die Hälfte des Urlaubes kann selber geplant werden. All die von dir genannten Tätigkeiten sind Ü-Stunden (fahrten) bzw. Berichte werden in der Einrichtung geschrieben. Und ich bin immer noch nicht der Meinung dass Erzieher gleich mit Lehrern bezahlt werden sollten, es mag durchaus sehr engagierte geben aber ein großer Teil ist es einfach auch nicht während in der Schule die Themen in bestimmten Zeiten durchgezogen werden müssen. Nicht zu vergessen die Allgemeine Hochschulreife die man erreichen muss da kommt man nicht über zweitwege hin, zumindest in die Grundschule


Milia80

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Antwort auf Beitrag von gaensebliemchen

wie vorgeplante Urlaubszeit. Egal ob ich Lehrer, Erzieher oder Arzthelfer werden, in gewissen Berufen weiß man dass zumindest die Hälfte verplant wird. Ebenso wie man in gewissen Berufen nicht zum Jahresende Urlaub bekommen wird. Wenn mir solche Dinge wichtig sind darf ich diese Berufe nicht erlernen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Milia80

Meine Freundin ist gerade eingestellt worden in diesem Beruf. Warum und wieso es so wenig ist, keine Ahnung. Sie ist alleine, keine Kinder, neu evtl. deshalb. Meine andere Kollegin verdient 400 Euro mehr, ist ebenfalls allein. Dafür viel in der Einrichtung, mit Durchschnittlich 22 Kindern, häufig mit einer Teilzeitkraft. Das bedeutet, die Gruppenleitung obliegt ganz bei ihr. Sie macht musikalische Erziehung, elementare Erziehung(malen, basteln, motorische Entwicklung, soziale/emotionale Entwicklung), betreut Kinder mit schlechten Sprachkenntnissen(welche keine Logopädie bekommen, weil sie schlichtweg kein Deutsch können), hygiene Erziehung(wickeln kommt noch dazu, dürfen wir Aushilfskräfte neuerdings auch nicht mehr), Berichte schreibt sie zu Hause, da alles andere viel Zeit frisst, Gespräche mit den Eltern, dem Jugendamt, Vorbereitung auf die Schule für die "Großen" usw. Geld und Personal fehlt, die Erzieher übernehmen nach mit den Eltern, die Erziehung der Kinder. Sie unterstützen und helfen so gut sie können. Leider glauben viel zu viele noch, dass Erzieherinnen "nur" aufpassen, Kinder spielen irgendwo und sie trinken Kaffee. Das Bild kann dadurch bestärkt werden, wenn sie draußen sind, weil die Kinder sich dann oft miteinander beschäftigen. Die Lehrerinnen streikten auch. Für mehr Geld. Die haben ebenfalls einen harten Job, bestreitet niemand. Auch sie sind wichtig, jedoch hat eine Erzieherin 3-5 Jahre ihre Kinder um sich, täglich. Lehrerinnen nur einige Stunden. Also nicht ganz so zeitintensiv. Beide Berufe sind wichtig und sollten gleich honoriert werden. Lehrerinnen verdienen hier Netto fast 1000 Euro mehr, Einstiegsgehalt.


Poedi

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Antwort auf Beitrag von tenessee

Hallo, fühl dich erst mal gedrückt!! Zur Diskussion hier: Hier in der Gegend ist es Jammern auf hohem Niveau. Zumindest, wenn ich mal google, was Erzieher verdiehen. Hier verdient ein Kfz-Meister mit vielen Jahren Berufserfahrung 2500 € brutto. Ingenieure 2500-3500. U3 Betreuung gab es hier schon immer. Also nichts mit, plötzlich mehr Kinder. 87% aller U3 Kinder sind hier in Kitas/Tamu, es gibt also auch genügend Plätze. Lg Pödi


Ani_k

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Antwort auf Beitrag von Poedi

Es ist aber auch so, dass kaum ein Erzieher Vollzeit arbeitet. Und dann zieh mal von dem Vollzeitgehalt die Hälfte ab dann bleibt nicht mehr viel.


Poedi

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Antwort auf Beitrag von Ani_k

Ich kann von meinem Teilzeitgehalt auch keine Familie ernähren. Das ist doch klar. Es kann doch nicht Ziel sein, das Erzieher so viel verdienen, dann sie mit 60% soviel verdienen wie andere mit 100%.


tenessee

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Antwort auf Beitrag von Poedi

Finde man kann hier jetzt nicht drauf schimpfen das es Teilzeitstellen sind. Der Streik geht um mehr Gehalt und nicht um mehr Vollzeitstellen. Wenn man nur 20 Std. arbeitet statt 39 dann muss ein weiterer Job her. Denke das hat nichts mit der Streiksituation hier zu tun. Teilzeit ist IMMER weniger


Milia80

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Antwort auf Beitrag von Ani_k

das sind Bedingungen die vor Jahren schon klar waren, sogar damals erst recht wie die Betreuung noch nicht so ausgebaut war, daher sollte man doch eigentlich froh sein wenn mehr Arbeitszeit geschaffen wird und somit VZ Stellen zu Verfügung stehen. ich verstehe das nicht warum lernt man einen Beruf bei dem klar ist (laut einigen Postern) dass es kaum VZ Stellen gibt und der Urlaub vorgeplant ist?? zumal man auch VZ Stellen zu genüge findet wenn man mal Stellenangebote wälzt...