Jola26
Hallo Ihr Lieben, ich bin 32, bekomme mein fünftes (und letztes) Kind. Nr. 5 bietet jetzt alles was wir sonst noch nicht hatten: Amnionstrang, kleine Plexuszyste, Vakuolen in der der Plazenta. Plexuszyste und Vakuolen können ein kleiner Hinweis auf eine Chromosomenanomalie sein. Ersttrimesterscreening und Feindiagnostik waren aber jedesmal unauffällig. Mit dem Baby scheint sonst alles in Ordnung zu sein, es ist nur etwas zu groß. Ich wurde nun vom Arzt gefragt, ob ich eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen möchte. Gleichzeitig hat er mir aber versichert, dass es sonst ein unauffälliger Befund ist und dass das Fehlgeburtsrisiko bei einer FU 1:300 beträgt und damit höher ist, als die Wahrscheinlichkeit, dass unser Kind krank ist. Wir haben uns gegen die FU entschieden und sind jetzt doch hin- und hergerissen. So kleine Zweifel nagen an mir und ich habe Angst um mein Baby. Wenn das Fehlgeburtsrisiko nicht wäre ... ich habe Angst mein Kind mit der Untersuchung zu gefährden. Könnt Ihr mir etwas raten? Ach ja: mir wäre eigentlich nur die Gewissheit wichtig, da es so kein Zustand ist. Man überlegt hin und her, hat Angst um das Mäusl etc.. Bekäme ich nach einer FU eine genaue Diagnose könnte ich dann ganz entspannt den Rest meiner Schwangerschaft genießen. Unser Baby gehört zu uns, wegnehmen lassen wir es uns auf keinen Fall. Ach man, eigentlich ist es doch doof, all diese Untersuchungen und Messungen ... wenn man das nicht hätte, würde man sich auch keine Gedanken machen. Hat jemand schon mal Ähnliches erlebt? Vielen Dank schon mal. Liebe Grüße Jola
Hatte ich jetzt nicht erst gelesen, das die Risiken einer fehlgeburt bei 1:50 - 1:100 liegen? Quelle kann ich nicht sagen. ich glaub, es war drüben im Aktuell bezüglich des neuen Bluttests.
Wenn für Dich eh klar ist, dass Kind zu bekommen, mach die Untersuchung nicht...
stell dir vor du verliert dadurch das kind und weißt dazu noch es wäre gesund gewesen.
Schwierige Situation! Tut mir sehr leid, dass deine Schwangerschaft so sorgenüberladen ist! Meiner Meinung nach macht eine Fruchtwasseruntersuchung nur dann Sinn (oder anders formuliert: Es macht nur dann Sinn das damit verbundene RISIKO auf sich zu nehmen), wenn du daraus auch eine Konsequenz ziehen würdest und die Schwangerschaft abbrichst. Schau: Selbst ein bei der Amnziozentese festgestellter NORMALER Chromosomensatz schließt eine andere zugrundeliegende Erkrankung NICHT (!!!) aus, davon kommen dann trotzdem (theoretisch) noch einige in Frage, die man eben nicht vorab diagnostizieren kann. Die Untersuchung ist also keine wirkliche Klarheit, sondern nur ein Ausschluss spezieller genetischer Defekte. Auf gar keinen Fall eine Garantie. Ich verstehe deine Sorge sehr gut und auch, dass ihr hin- und hergerissen seid. Aber ihr solltet euch die Konsequenzen vors Auge führen. Ist es denkbar, dass du versuchst, dich zu entspannen und eben so klar wie du euer Baby so akzeptierst wie es ist auch die aktuelle Situation zu akzeptieren? Lass dich nicht verrückt machen. Die meisten Kinder mit solchen Auffälligkeiten sind dann doch gesund! LG S
Ich hatte bei meinem Sohn auch einen Amnionstrang und habe die Untersuchung machen lassen. Alles Gute!
Nachtrag: wenn das Resultat sowieso nichts an Deiner Entscheidung ändern würde, dann würde ich diese Untersuchung auch nicht machen lassen.
Ich hatte eine, da verdickte Nackenfalte.
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