Mitglied inaktiv
Ich habe mal eine Frage die einen guten Freund betrifft. Er und noch Ehefrau sind seit fast vier Jahren getrennt.Scheidung konnte noch nicht vollzogen werden weil sie ständig neue Dinge der Scheidung anhängt. Er musste zahlen und alles offenlegen,da sie es aber nicht akzeptiert hat wurde noch ein Gutachter eingeschaltet. Jetzt ist es so dass der Unterhalt für sie (bis zur Scheidung) geklärt ist.Er muss 11.000euro zahlen. Jetzt ist es so dass sie auf die Idee kam dass sie noch mehr Geld scheffeln könnte und Nachehelichen Unterhalt einklagen kann. Gibt es hier jemand der das so bestätigen kann? Ich meine,aus welchen Grund sollte er denn jetzt dann noch Nachehelichen-Unterhalt zahlen? Es gibt ein Kind,7Jahre alt und in Ganztagsbetreuung durch Schule. Zoe arbeitet aber nur 27 Stunden. Ist es wirklich so dass er ihr Nachehelichen Unterhalt zahlen muss obwohl sie arbeitet,auch mehr arbeiten könnte,und das Kind untergebracht ist? Wenn ja,wieso?
Nein, er muss keinen Unterhalt zahlen.
Und wieso nicht?
Weil das Kind 7 Jahre alt ist und sie arbeiten gehen kann. Da kann sie sich auf den Kopf stellen. Das Gesetz würde nunmal geändert.
Ah ok. Woher weißt du das? Weil der Anwalt vom Freund sagte (wohl) zu ihm dass es ihr zusteht bis das Kind 12 ist. Und das könnte ich mir auch nicht vorstellen. Danke erstmal.
Wobei, ich bin mir nicht 100 % sicher, aber ich glaube, bei massiven "Gehaltsunterschieden" jenseits der "Normalsterblichen" gibt es Ausnahmen. Bin mir aber nicht 100 % sicher. Normalerweise gibt es jedoch keinen nachehelichen Unterhalt bei Kindern Ü3. Wirklich fair finde ich das nicht, da es Umstände gibt, die so die Frau massiv benachteiligen. Aber nun ja, dafür sind die Anwälte da (oder hier das Rechtsberatungsforum)
Sie geht ja arbeiten und das Kind ist voll betreut. Ich denke nicht, dass sie was bekommt.
Schau mal weiter unten Unterhalt nach Scheidung, es gibt da "Ausnahmen" http://www.finanztip.de/ehegattenunterhalt/
Das ist ja das was ich nichr verstehe. Das Kind ist schulpflichtig und wird ja betreut. An zwei Vormittagen wo das Kind betreut ist,kann sie arbeiten,macht es aber nicht. Das Argument dass sie nicht mehr arbeiten kann weil das Kind nicht betreut ist trifft nicht zu. Nur es kann doch nicht sein dass er zahlt wie ein blöder und sie macht sich auf sein Kosten ein tolles Leben!? Er zahlt Unterhalt und das nicht wenig.Er zahlt bis zur Scheidung noch ihr Unterhalt,muss die 11.000 Euro ihr zahlen laut urlteil und jetzt will sie noch Geld wenn sie geschieden sind? Finde ch irgendwie seltsam dass das so einfach geht.
Wenn Frauen in einer Ehe auf Grund der "Kindersache" ihre Karriere an den Nagel hängen, finde ich das jetzige Gesetz in mancher Hinsicht auch unfair. Wenn eine Frau einen gelernten Vollzeitjob vor den Kindern hatte, "brav" für das eine oder andere Kind daheim blieb und dann keinen Vollzeitjob mehr im erlernten beruf bekommt, gar kein Job mehr in dem beruf bekommt, so sollte die Last dann auch bei Trennung geteilt werden und es auch nach dem 3. Geburtstag des Kindes nachehelichen Unterhalt geben.
Der Mann ist fein raus und die Zeche soll die Ex zahlen? Nein, finde ich nicht fair, alles muss da vom Familiengericht betrachtet werden und ja, dann kann auch noch nachehelicher Unterhalt dazu kommen.
Nee so ist es ja gar nicht. Wenn sie keinen Job hat und findet sehe ich es ein. Sie arbeitet bereits und Könnte mehr arbeiten weil das Kind ja sowieso schon betreut ist. Wenn siw deswegen höhere Kosten hatte auch ok. Aber das Kind ist Mittwoch u Freitag Vormittag betreut. Sie kann mehr arbeiten macht es aber nicht und weil sie zu faul ist soll er zahlen?
wenn in einer Ehe das so geregelt war, kann es auch nicht sein, das plötzlich alle Lebensmodelle über den Haufen geworfen werden müssen, weil ER nicht mehr zahlen möchte. Wenn es für die Eheleute die ganze Zeit so okay war, das sie "nur" dazu verdient, die Ehe dann in die Brüche geht und es dann jetzt nicht mehr passt, ist es oft zum Nachteil der Frau. Darüber haben die Richter zu entscheiden, wie es gelaufen ist. Wenn ich mich jetzt scheiden lassen wollte, wäre klar, das es da nichts mehr "gibt", weil ich auch finanziell auf eigenen Beinen stehe (und zwar richtig, nicht als "Dazuverdienende". Wenn aber die Frau jahrelang mit kleinen Jobs dazu verdient hat, weil die Eheleute das für richtig gehalten haben, dann muss entschieden werden, wie es fair ausgeht. Und das nicht zum Nachteil der "alten" Frau. Da muss auch geklärt werden, ob sie überhaupt was Vernünftiges für die restliche Zeit bekommt zum Arbeiten. Dieses pauschale "Du bekommst nichts, das ist jetzt Dein Problem" muss kritisch hinterfragt werden.
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