Elternforum Rund ums Baby

Frage an teufel

Frage an teufel

elik

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möchte gern wissen, von welcher relevanz nun das schimpfen auf deutsch für die einschätzung der sprachbeherrschung wäre? (im fall der russischen familie). Vllt. liest die mutter den kindern bücher auf deutsch vor, was du nicht hören kannst? wenn sie so sprachlich unbegabt sind, in welcher sprache kommuniziert ihr, dass du sie doch "blendend verstehst"? _____________________________________________ * Zu schimpfen: zur feststellung, welche sprache dominant ist bei personen, die z.b bi-oder trilingual aufgewachsen sind, werden sog. "zähl- oder schimpftests" angewendet. Zählen oder schimpfen wird man immer in der sprache, die man am besten kann. * Ausländer sind nicht berechtigt, ALGII zu empfangen.


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von elik

Ich versteh zwar das gesamte Threadpaket nicht, aber Hallo Elik! P.s. Magst mir das erklären?


elik

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Antwort auf Beitrag von nilo1988

was genau hast du nicht verstanden, nilo?


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von elik

P.s. Ich würde zu gern auf russisch schimpfen können. Aber niemand brachte mir das in der Schule bei!


Patti1977

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Antwort auf Beitrag von nilo1988

ich kann auf rumänisch blöde kuh sagen. zählt das???


minimann

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Antwort auf Beitrag von elik

bin ICH froh,das ICH nicht im betreff stehe, ich verstehe nämlich nüschte... aber hallo meine süße....


elik

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Antwort auf Beitrag von minimann

Zitat: "wenn ich sehe, wie meine russischen nachbarn (mit denen ich mich übrigens blendent verstehe!) ihre kinder auf russisch anschimpfen, krieg ich auch die krise, denn ich denke einfach, sie könnte es auch auf deutsch sagen, allein schon des lernens wegen" wie ist die bemessung des sprachkönnens mit schimpfen verbunden? das mit * war zur info ich bin z.b §9 - keine ansprüche


minimann

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Antwort auf Beitrag von elik

das ging an mir vorrüber,weil.....nicht da.


elik

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Antwort auf Beitrag von minimann

ich war ja auch nicht da, habe gerade gelesen. bin heute wieder mal auf die fre**e gefallen.


Teufel89

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Antwort auf Beitrag von elik

es ist gebrochenes deutsch, auch bei den kindern. ja, bilingual aufwachsen ist eine tolle angewohnheit, ABER nur dann, wenn man sicher sein kann, dass sie den kindern dennoch ein vorbild sind und der deutschen sprache mächtig. dies ist bei der mutter eher der fall als bei dem vater (zum beispiel). über mir wohnt eine familie mit türkischer abstammung. da sprechen die kinder gebrochenes deutsch und die mutter hab ich nie ein wort sprechen hören. nochmal über mir wohnt eine andere russische familie, die zwar gebrochen aber seeehr gut verständlich deutsch spricht. also cih meine hiermit wirklich nciht jeden menschen. aber es gibt dennoch einige, die nicht nur so schimpfen, sondern wirklich dauerhaft so sprechen. zu deinem * was ich mit meinen vorhin geschrieben worten meinte waren menschen mit ausländischer abstammung.


elik

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Antwort auf Beitrag von Teufel89

und wie stellst du dir eine bilinguale erziehung vor, wenn außerhalb des hauses UND zu hause deutsch gesprochen werden soll?


Teufel89

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Antwort auf Beitrag von elik

ich sage nicht, dass die familien nicht russisch sprechen sollen, das kam falsch an. ich hab ein schlechtes gefühl bei kindern, die zuhause ausschließlich (!) in "landessprache" erzogen werden, verstehst du was ich meine?


Patti1977

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Antwort auf Beitrag von Teufel89

was meinst du mit "schlechtes" gefühl?


elik

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Antwort auf Beitrag von Teufel89

das sind aber die grundzüge einer bilingualen erziehung. zu hause die landessprache, außerhalb- die umgbungssprache.


elik

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Antwort auf Beitrag von Patti1977

ich übersetze: dass sie für dt. dann nicht gut genug sind


Teufel89

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Antwort auf Beitrag von elik

kommen die Kinder da nicht durcheinander?


ösitina

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Antwort auf Beitrag von Teufel89

Ich verstehe ws Du meinst aber es ist so wie Du es denkst nicht realisierbar. Es ist mitunter besser die Kinder lernen von den Eltern die Muttersprache und außerhalb die Umgebungssprache, hier bei uns ist dies durchaus üblich, besser so als wenn ich meinem Kind bloß Gramatikalische Fehler beibringe. @elik ich denke dass in dem fall teufel etwas naiv denkt und es sicher nicht böse meint, fühle dich bitte nicht angegriffen von ihr


Patti1977

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Antwort auf Beitrag von elik

für deutschland oder den deutschunterricht??? ich denke, selbst viele deutsche kinder sind nciht fit für den deutschunterricht. gibt genügend mütter, die das hier zeigen.


ösitina

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Antwort auf Beitrag von elik

nein elik, du legst ihr da jetzt was in den mund was sie so nicht gesagt hat


Patti1977

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Antwort auf Beitrag von Teufel89

nein, kommen sie nicht. habe viele familien erlebt, die genau das praktiziert haben. hat den eltern sicherheit in der deutschen sprache gegeben aber auch zu hause die sicherheit, sich vor den kindern ausdrücken zu können, wie sie es gewollt haben und am besten konnten.


elik

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Antwort auf Beitrag von Teufel89

nein, die kinder kommen da prima zurecht. siehst du, du bringst argumente, die an ende keine sind.


elik

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Antwort auf Beitrag von Patti1977

eigentlich ist es genau das gegenteil: die eltern, deren muttersprache nicht die umgebungssprache ist, sollten darauf verzichten, mit kindern zu hause in der sprache zu kommunizieren. wegen großer fehlerproduktion und ggf. deren vermittlung


elik

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Antwort auf Beitrag von ösitina

doch, ich fühle mich sehr angegeriffen nee, aber hast recht: fehler zu "beheben" ist viel schwieriger... deswegen sollten diese erst gar nicht beigebracht werden.


Teufel89

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Antwort auf Beitrag von elik

huch, ich hätte es eher als "umgekehrt" gesehen. dann sieht das ganze anders aus.


ösitina

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Antwort auf Beitrag von elik

teufel meints doch nicht soo, sie drückt sich leider gottes nur falsch aus, wie sollte man bloß was gegen DICH haben?? Ich kenne es hier gar nicht anders, fast kein kind hier kann vorm Kindergarten Deutsch


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von elik

So, jetzt kannste dich angegriffen fühlen... Um was geht es denn? Ich raff es i-wie nicht. Ist evt. auch besser so! Elik, ich brauch Schimpfwörter! (Kannst du mir "Schweinepupsliese" übersetzten?)


ösitina

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Antwort auf Beitrag von Teufel89

Dein Problem ist wohl eher dass dir da sehr viel Hintergrundwissen fehlt


Patti1977

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Antwort auf Beitrag von elik

innerhalb heimatsprache ausserhalb deutsch. so hab ich es gemeint. unsere bekannten merkten auch, wenn sie versucht haben ernste dinge in deutsch zu besprechen, dann kamen die kinder mit verbessern nicht nach, das thema kam nicht zu stande, die eltern konnten sich nicht richtig ausdrücken und irgendwie wurden ernste themen dadurch lächerlich, was dem ganzen schadete. auch dem respekt an den eltern gegenüber. ausserhalb (also eltern mit kindern unterwegs) war das anders, da wurden eltern auch nicht verbessert bzw. kinder nicht verbessert und mit deutschen zusammen wuchs das einfach. auch wenn ich auswandern sollte, würde ich zu hause meine heimatsprache sprechen aber vor der tür mich in der fremdsprache bemühen.


ösitina

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Antwort auf Beitrag von nilo1988

es geht um teufels aussage weil sie denkt dass die kinder wenn sie zu hause NICHT deutsch sprechen es nicht gut genug lernen


elik

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Antwort auf Beitrag von Teufel89

na überleg doch mal: was macht mehr arbeit, auf einem unberschriebenen blatt zu schreiben, oder einen mit bleiftift beschriebenen zu nehmen, zu radieren und dann erst zu schreiben? so ist es auch mit dem bilingualismus. fehlefrei die sprache lernen, von einem muttersprachler. anstatt dann die gelernte fehler vom lehrer korrigiert bekommen. mehr arbeit für lehrer, mehr arbeit für schühler - alle denkprozesse müssen erneuert werden. zu schwer.


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von ösitina

Aha... okay... viele denken so... Logisch, da die Kinder meist erst in der Schule mit der deutschen Sprache richtig in berührung kommen. Da liegt aber der Fehler im deutschen System... und nicht bei den Eltern...


elik

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Antwort auf Beitrag von ösitina

dann hab ich hier eine ausnahme naja, kinder lernen sehr schnell. erst ab ca. 17 macht die zweite sprache probleme, weil man sich da als persönlichkiet gebildet hat und will sich nicht "verstellen" bzw. kommt man sich blöd vor. bis zu dem alter - klappt alles, akzentfrei.


elik

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Antwort auf Beitrag von nilo1988

schimpfen kann ich gar nicht


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von elik

Das wichtigste kannst du nicht.


elik

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Antwort auf Beitrag von nilo1988

im kiga nilo, mit ca. 3 jahren. da fängt es an...


Teufel89

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Antwort auf Beitrag von elik

fehlt den kindern dann nicht das verständnis, das umdenken? wie lernen die kinder denn von heute auf morgen im kindergarten einfach eine andere sprache? oder seh ich da immernoch was falsch? (ps. ich meld mich gleich, erst mal zwerg ins bett bringen)


ösitina

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Antwort auf Beitrag von elik

Na Du wirst aber wohl gutes Deutsch sprechen nehme ich mal an, hier haben wir viele Eltern die meist sehr schlechtes bis gar kein Deutsch sprechen.


ösitina

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Antwort auf Beitrag von nilo1988

Nein im Kiga wird damit begonnen


elik

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Antwort auf Beitrag von ösitina

na das mach ich nicht. meine sprache muss er auch können, also spreche ich sie auch. sonst weinen meine eltern, dass sie das kind nicht verstehen


elik

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Antwort auf Beitrag von Teufel89

kinder lernen eine sprache, indem sie diese einfach nachahmen bzw. imitieren. dabei haben sie keine probleme. sind kommunikativ, etwickeln sich schnell - alles passt.


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von elik

Und daran scheitert es doch schon... Ich sag ja, unser System hat einen gewaltigen Denkfehler...


ösitina

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Antwort auf Beitrag von elik

Ich meinte dass es bei Dir kein Problem darstellt beide Sprachen von beginn an Deinem Kind zu lernen (Boah was beneid ich dich drum) aber wenn die Eltern eben nur eine Sprache gut können sollten sie eben nur eine beibringen


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von ösitina

...wenn es genügend Betreungsmöglichkeiten hier in D geben würde, wäre es kein Problem. Leider sieht es ganz anders aus... Vor kurzem hat hier doch jemand die Zahlen für Berlin getippt...


ösitina

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Antwort auf Beitrag von nilo1988

Siehst Du und bei uns wurde jetzt die Kindergartenpflicht eingeführt eben das letzte Kindergartenjahr muß besucht werden es gibt hier auch noch immer viele Eltern die ihre Kinder nicht in den Kindergarten schicken.


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von ösitina

In meiner Heimatstadt z.B. hätte ich den Krippenplatz schon vor der Schwangerschaft beantragen müssen um einen Platz zu bekommen und den KiGa-Platz im ersten Lebensjahr, obwol wir 4 KiTa's haben und noch nicht einmal 8.000 Einwohner...