Mitglied inaktiv
Habt ihr irgendwelche Tipps? Wir haben vor uns ein Eigenheim anzuschaffen. Nicht riesig, auf dem Dorf, zum Ausbauen. Unsere persönlichen Vorlieben stehen. Unser persönliches Maximum auch. Nun steht demnächst der erste Termin bei der Bank an und ich würde gern wissen, worauf man achten sollte. Wir wollen uns mehrere Angebote einholen um dann zu vergleichen. Danke schonmal an alle und nicht böse sein, wenn ich nicht jedem wieder antworte.
Steht das Objekt schon? Hast du schon Unterlagen? Ich empfehle wärmstens die interhyp. Die hat vor 9 Jahren innerhalb von drei Stunden eine Finanzierung zugesagt (Mischung aus KfWund Achtung, Überraschung: Sparkasse, auf die wäre ich selbst nie im Leben selbst zugegangen,aber das interhyp Kontingent zu besseren Konditionen war unschlagbar) und bei uns kam es lagebedingt tatsächlich auf Geschwindigkeit an.
Nein, wir haben noch kein Objekt. Wir wollen uns bzgl. der Finanzierung erstmal beraten lassen. Eventuell würde es sich dann auch lohnen, neu zu bauen. Wir fragen erstmal bei der Hausbank an und wollen schauen, wo die Reise finanziell hingeht.
So haben wir es auch vor. Na, mal gucken. Am liebsten würde ich unser aktuelles Häuschen kaufen, bisher sträuben sich unsere Vermieter noch.
Bei uns war die Commerzbank so günstig in den Zinsen, dass wir gleich zugeschlagen haben. Hatten aber auch einiges an Eigenkapital mitgebracht, mehr als die Hälfte. Ganz unkompliziert wie ich fand. Hatte aber vorher auch noch nie ein Haus gekauft. Wir haben dann gleich die Zinsen fix gemacht für die gesamte Laufzeit. Wer weiss schon, was in 5 oder 10 Jahren mit den Zinsen ist. Viel weniger wirds wohl nimmer...
Ich würde auch auf jeden Fall zur Interhyp gehen, die besorgen euch auf jeden Fall die besten Konditionen.
Unsere Hausbank,, die Sparkasse hatte mit Abstand damals das schlechteste Angebot.
Es ist bei uns etwas her,aber man benötigt immer einen gewissen Anteil Eigenkapital ich meine mindestens 10%. Wir haben die Abbuchungen vom Konto alles Sparkasse mit dem Berater durchgeschaut und damit eine Selbstauskunft erstellt. Da sollte man wissen, was wozu abgebucht wird. Uns hat die Sparkasse direkt einen KFW Kredit angeboten. Ich glaube, dass waren aber maximal 50T€. Und zahlt nicht mehr nicht mehr als 1/3 eures Einkommens als Tilgung sonst wird es einfach knapp bei Neuanschaffungen wie Waschmaschine etc. Den Unterschied zwischen Nominal- und Effektivzins, sollte man kennen. Sowie die Zinsbindungsdauer und den Kaufpreis sowie Nebenkosten wie Notar,Grunderwerbsteuer etc
Die Begrifflichkeiten erstmal kein Problem - würde ich die nicht kennen, hätte ich garnicht erst zur Prüfung antreten dürfen
Ich kenne mehrere, die ein Haus haben. Einige haben mit EK Finanziert, einige komplett ohne und auch die Bau-Nebenkosten mit in die Finanzierung reingenommen.
1/3 haben wir uns ca auch gesetzt. Dazu kommen ja dann immernoch die ganzen Nebenkosten. Wasser Gas, usw.
Danke dir!
Wir haben das gerade auch hinter uns, bzw sind noch dabei. :-)
Wir haben uns einen Freien Finanzberater (oder wie sich das auch schimpft) gesucht, der mit vielen Banken zusammen arbeitet und uns dann das passenste raussuchen kann. Das erste was er sagte war, dass wir uns bloß keinen Bausparvertrag anquatschen lassen sollen.
Zusätzlich waren wir noch bei einer Bank (die uns gleich zwei Bausparverträge andrehen wollte
), um uns auch deren Angebote anzuhören.
Nach zwei Terminen mit beiden Personen, haben wir uns für den ersten entschieden. Wir haben jetzt 2 Kredite, einen kleineren bei Bank X, der nach 10 Jahren abbezahlt ist und einen größeren bei Bank Y, mit einer Laufzeit von 25 Jahren. Anschließend haben wir noch eine "relativ geringe" Restschuld, für die wir dann einen neuen Kredit aufnehmen werden, falls nötig, wobei wir da schon 10 Jahre vor Ablauf anfangen sollen uns die Zinsen anzuschauen, da der bummlig alle 5 Jahre steigt bzw wieder sinkt, um uns dann wieder einen möglichst niedrigen Zins zu sichern. :-)
Uns war wichtig, dass wir jederzeit Einzahlungen machen können und die monatlichen Raten ungefähr unserer jetzigen Miete entsprechen. Und das wir weiterhin monatlich Geld beiseite legen können, um wieder ein Polster zu haben.
Das mit dem freien Finanzberater klingt echt interessant. Da muss man sich nicht selber um mehrere Angebote kümmern.
Die monatlichen Raten werden unsere Miete definitiv übersteigen. Wir haben echt Glück mit unserer Wohnung gehabt
aber grade jetzt merkt man, wie schön es wäre, einen Garten zu haben.
Mein Mann bekam den Tipp bei sich auf Arbeit, da dort wohl mehrere mit genau diesem Berater so glücklich waren. Vielleicht kann euch in eurem Freundes-/Bekanntenkreis ja auch jemand einen guten Berater empfehlen? Es geht doch nichts über die gute alte Mund zu Mund Propaganda. :-) Habt ihr denn monatlich so viel über, dass ihr die höheren Raten stemmen und zusätzlich noch was in den Sparstrumpf stecken könnt? Es kann ja immer mal was sein, gerade wenn ihr ein Haus kaufen wollt, in dem noch viel zu tun ist.
Wenn es am finanziellen mangeln sollte, würden wir nicht mit dem Gedanken spielen, sagen wir so. Uns geht es für „Ossis“ nicht schlecht. Leider haben nur 3 Freunde von uns ein Haus. 1 Paar hat es richtig gemacht. 2 davon sagen wir so, haben sich von der Bank über den Nuckel ziehen lassen bzw haben sich extrem verkalkuliert, sodass ich dort ungern frage.
Für unser erstes Haus waren wir auch bei einem freien Finanzberater und fühlten uns hervorragend aufgehoben. Er wirkte sehr professionell, war auf dem neuesten Stand, und vor allem auch ein guter Zuhörer. Er ging sehr ernsthaft auf alle unsere Bedürfnisse und Vorstellungen ein und gab etliche gute Tipps. Er verschaffte uns auch ruckzuck einen brauchbaren Überblick über alle jeweiligen Vor- und Nachteile der Angebote, ohne uns je in irgendeine Richtung zu drängen. Würde ich wieder so machen, wenn ich über eine Bank finanzierte.
Hallo, wir haben auch Eigentum gekauft und uns für einen Langzeit Kredit entschieden, das erschien uns als das sicherste. Da zahlen wir schon mehr Zinsen dafür ist der Zinssatz 30 Jahre festgeschrieben. Die Rate liegt so dass es zur Not ein Gehalt alleine stemmen kann. Wir arbeiten aber beide. Im Prinzip ist es wie eine durchschnittliche Miete die wir zahlen, Ziel ist es ohne Sondertilgung bis zur Rente schuldenfrei zu sein..wir rechnen aber schon damit in paar Jahren auch Mal eine Sondertilgung machen zu können. Lasst euch nicht locken von solchen Sachen wie "wenn ihr 4000 Euro im Jahr Sondertilgung macht die ersten 10 Jahre" wird es günstiger von den Zinsen. Hätten wir das getan würden wir dieses Jahr blöd aus der Wäsche kucken, ohne Sonderzahlung, Weihnachts oder Urlaubsgeld, weil das würde hier alles gestrichen. Ich hätte nie gedacht wie sich alles durch Corona ändert. Hätte mir das einer am Anfang gesagt hätte ich ihn für verrückt erklärt!
Bezüglich Eigenkapital. Je nachdem, ob ihr Altbestand kauft oder neu baut gibt es von der KfW unterschiedliche Kredite. Diese werden von vielen Banken zum EK gezählt, somit wird es dann günstiger. Und leider ist es meistens deutlich einfacher einen Neubau zu finanzieren als Altbestand.
Passt auf ob die sich alle eine Auskunft bei dee Schufa holen. Sonst seit ihr nach mehreren Anfragen kreditunwürdig. Ansonsten würde ich das Angebot nehmen was am realistischen ist. Nützt euch nichts wenn alles schöngerechnet wird. Sonderzahlungen mit genehmigen lassen, selbst wenn ihr sie dann doch nicht nutzt.
Ja da passe ich auf. Ich will jetzt auch keine 10-12 Angebote haben. Da klingt das mit dem unabhängigen Finanzberater schon am besten, der vorrechnen kann und dann beantragt.
Bei uns war der unabhängige Berater deutlich teurer, als die Hausbank mit der eigenen Bausparkasse. Dabei haben wir einen Festzins auf 30 Jahre gemacht.
Schufa-Anfrage ist unkritisch. Wichtig ist, dass die Banken diese mit dem Grund "Konditionsanfrage" erstellen. Dann ist dieses auch für die Bonität bzw. den Score egal.
Darauf solltest du nicht achten: Zinskonditionen, bis du dein Eigenheim gefunden hast, ändern die sich noch zig mal und mal ist die eine, mal die andere Bank günstiger. Ohne fixes Objekt kann dir ein seriöser Berater eh keine Zinsen nennen, und wenn er es tut, ist es die Unwahrheit. Such dir 2-3 Banken aus, die dich gut beraten und frage dort dann nochmals die Zinsen an, wenn es so weit ist. Freie Finanzberater werden von den Banken per Provision bezahlt, das wird in deinen Zins mit einberechnet! Frage lieber direkt an, da bekommst du auch die bessere Beratung. Wichtig ist: Wie lang ist die längste Zinsbindung bei Annuitätendarlehen? 15 Jahre , besser 20 Jahre sollte die Bank anbieten. Und fann frag bitte noch, wie es mit Nachfinanzierungen aussieht, wenn ihr selbst ausbaut, kann das am Ende oft teurer werden, als gedacht. Vielleicht braucht ihr also nochmal 20.000 Euro mehr, macht das die Bank dann und wenn ja, zu welchen Zinsen?? Viele machen da nur Privatkredit für über 4% und dann hast du ein Problem. Ansonsten frag nach KfW Darlehen, das bietet jede Bank an, aber schau mal, ob der Berater auch Ahnung davon hat. Rät er dir davon ab, weil die Förderdarlehen teurer sind, ok, rät er dir aus unerklärlichen Gründen davon ab, ist er nur zu faul sie zu beantragen. Viel Glück!!
Also Eigenkapital ist gut, gibt besseren Zinssatz. Dann sollte die Tilgung nicht zu niedrig sein. Meist wird auf 10 Jahre Festzins abgeschlossen und dann erneut verhandelt. So haben das jedenfalls meine Eltern gemacht. --- Meine kleine Schwester hat n besseren % Satz bekommmen durch Riester Abschluss, bei Kredit.
Wir haben vor 9 Jahren unser Haus gekauft und müssen noch 11 Jahre abzahlen, dann sind wir fertig. Ich würde aufjedenfall darauf achten, nicht nur auf 10 Jahre festzulegen. Auf 10 Jahre sind zwar die Zinsen nochmal niedriger, aber was macht man, wenn in 10 Jahren die Zinsen dann plötzlich 7% betragen statt 2%. Dann stehen mit Sicherheit einige Häuser in der Versteigerung.
Wir haben einige Freunde die im Finanzbereich arbeiten, die sagen alle das die längere Laufzeit sicherer wäre. Deshalb haben wir damals schon direkt auf 20 Jahre festgelegt .
Die Banken haben uns damals immer wesentlich höhere Kreditsummen angeboten wie wir wollten. Die rechnen irgendwie anders den Lebensunterhalt wie ich es für mich tue
Wir haben immer gesagt, das wir auch noch Urlaub machen wollen oder mal ohne Sorgen ein neues Auto kaufen möchten und nicht nur fürs Haus arbeiten gehen und zahlen müssen.
Bei der Tilgungsrate würde ich auch immer so rechnen, das man mit einem Gehalt abzahlen kann. Wir zahlen mittlerweile genauso viel für Nebenkosten wie für die Abzahlrate. Die Nebenkosten sind in den 9 Jahren wirklich jedes Jahr gestiegen. Das sollte man auch bedenken.
Wir können , müssen aber nicht Sondertilgen. Die Option zu haben war mir aber sehr wichtig, falls mal was Geld über ist, geht das schonmal in die Sondertilgung.
Wir waren früher bei der Sparkasse. Dort haben wir eine Voll-Finanzierung gemacht. Als wir unser Haus gekauft haben war ich 20, mein Mann 2 1/2 Jahre älter. Da war nicht viel mit Eigenkapital. „Damals“ gab es auch die Eigenheimzulage (hieß das so?) so konnten wir ganz gut ohne Eigenkapital finanzieren. Heute geht das nicht mehr so einfach! Mittlerweile sind wir bei der Volksbank. Nächstes Jahr läuft die Zinsbindung aus und wir finanzieren neu. Aber dort. Nicht bei einer anderen Bank.
Hallo Assen, ich habe seinerzeit von der Hausbank ein sehr gutes Angebot bekommen und gesplittet: Kredit 1 der Hausbank war höher Kredit 2 über die Hausbank für Modernisierungen und energetische Sanierung (Haus war aus den 60ern). Der KfW-Kredit ist etwas sperrig gewesen mit all den Regeln und Einschränkungen, welche Maßnahmen wie gefördert werden, aber der war super flexibel und günstig. Ich konnte ihn vor der Zeit komplett ablösen, man kann zwischendurch Sonderzahlungen machen usw. Die KfW macht jetzt viel auch online. Da lohnt es sich, vorher zu schauen, was saniert/modernisiert oder v.a. energetisch saniert werden soll und das so weit wie möglich über die KfW abzudecken. Hier jetzt haben wir einen super Kredit bei der PSD-Bank bekommen. Eine Sondertilgungsoption sollte man immer einbauen. Je eher man viel abgezahlt hat, desto eher tilgt man richtig. Anfangs zahlt man so viel für Zinsen. Viel Erfolg! VG Sileick
Wir haben gerade erst saniert und angebaut. Bei uns hat sich der KfW-Kredit richtig gelohnt (effizienzhaus). Je nachdem was gemacht werden soll, lohnt sich das auf jeden Fall(wenn Bestand gekauft wird). Wir wollten zum Beispiel Fenster, Dach und Heizung sowieso machen. Die kfw hat zusätzlich eine sanierte Fassade gefordert. Die Mehrkosten waren nicht sooo doll. Der Mehrwert umso mehr. Wenn man die Standards einhält, gibt es am Ende einen tilgungszuschuss. Das waren bei uns mal eben 12500 Euro "geschenkt". Mein Tipp also: je nachdem, was ihr plant, unbedingt die kfw Programme durchgucken. Ich schätze, so günstig gibt es nirgends Geld zum sanieren (vor 2 Jahren 0,8 %). Man muss aber dann von Beginn an einen energieberater haben. Dieser wird aber auch zur Hälfte bezuschusst. Viel Erfolg
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