Mitglied inaktiv
Hallo, da ihr hier immer fleißig und hilfreich antwortet: Wie lange hat euer Kind bei euch geschlafen? Also richtig im Familienbett? Auf welche „Faktoren“ habt ihr „gehört“? Habt ihr das Gefühl, dass es geschadet hat? Mir gehen diese ewigen Diskussionen echt auf die Nerven. Ich stille noch und der Kleine (15 Monate) wacht mehrfach nachts auf. „Mich“ stört es absolut nicht, im Gegenteil, dass der Kleine hier schläft. Von meinem Mann kommt permanent „Wie lange noch?!“ „Er MUSS „allein“ schlafen lernen“, „wir müssen ihn trainieren!“. Meine Ansicht zählt nicht. Vielleicht liege ich falsch.. vielleicht auch richtig.. aber meine Intuition sagt mir: Dem Kleinen tut es gut. Wieso soll ich ihn „ausquartieren“, wenn mindestens 2 es gut finden?
Meine Meinung ist, mit einem Familienbett muss die ganze Familie leben können. Ich würde niemanden ausquartieren. Einen Teufel würde ich tun, und meinen Mann auf dem Sofa schlafen lassen. Wir haben das „Problem“ jedoch nicht, meine Tochter schläft alleine in ihrem Zimmer (5,5 Monate). Ich würde versuchen, vernüftig mit meinem Partner zu reden. Kommunikation ist der Schlüssel zu einem guten und harmonischen Zusammenleben.
Meine Kinder haben alle sehr lange bei mir geschlafen, es hat niemandem geschadet. Wir haben ein sehr vertrautes Verhältnis zueinander, sie sind jetzt 20,19,18,17 und 12. Zeitweise kamen sie mit 8 Jahren noch zu mir rüber. Aber ich wußte immer, irgendwann gehen sie freiwillig;)
Wie würdest du es ihm denn deutlich machen? Immerhin hat „er“ damit ein Problem. Und mein Wort zählt nicht. „Du suchst dir nur raus, was passt!“.. ehh... ok..
@anjaunddavid Genau so seh ich es auch... irgendwann kommt das schon von allein. Und was soll es schaden..?
Erstmal würde ich sowas in einer ruhigen Minute diskutieren und nicht Nachts, wenn alle eigentlich nur schlafen wollen. Womit hat er ein Problem? Platzmangel? Tretendes Kind? Unruhe Nachts? Etc. Und da dann ansetzen. Ist es Platzmangel - Könnt ihr vergrößern? Tretendes Kind? Könnt ihr das Kind mit Rausfallschutz nicht zwischen euch, sondern an die „Außenseite“ legen? Unruhe? - Ohropacks? Gedimmteres Nachtlicht? Ist es eventuell ein Kompromiss und Machbar, ein Kindergitterbett direkt neben eures und auf eurer Betthöhe zu stellen? So ist das Kind direkt bei dir, direkt am bett, aber nicht im Bett? Und alles ohne Vorwürfe. Auch der Mann darf eine Meinung haben. In einer Familie zählt nicht 2:1.
So ist es. Irgendwann schlafen sie alle alleine. Manchmal aber wirklich selten kommt unser 8 jähriger noch mal aber das ist dann so
Ich möchte mich hier anschließen. Fände einen Kompromiss wichtig. Dieses dann schläft der Mann halt woanders geht gar nicht( außer er möchte das so) Hast du denn mal versucht das Kind zb in seinem Bett aber im Schlafzimmer schlafen zu lassen? Bei unserer Tochter 2;5 geht das gut. Wie gesagt ich fände wichtig dass man eine Lösung findet mit der beide Parteien leben können
Hey, stimme dir zu, dass es natürlich schön wäre, wenn wir eine gemeinsame Lösung finden. Der Kleine schläft nicht in seinem Bett, hat er so schon nie.. weder im Beistellbett noch sonst wo. Er ist damals „freiwillig“ rüber. Habe immer wieder gesagt: „Komm zu uns“.. Nee.. da ist’s ihm zu warm, zu eng, zu sonst was.. ich habe das Gefühl, dass man es ihm nicht Recht machen kann. Ich persönlich möchte auch nicht, dass sein Handy neben uns bis 24 Uhr läuft, wenn ich schlafen will.. Es gehören eben 2 zum Komprimiss.. er schiebt immer irgendwas vor und dann kommt wieder so eine Laune aus dem Nichts.
Ein Familienbett ist super!
Meine Kinder konnten solange bei uns schlafen, wie sie es brauchten und die abwertenden Belehrungen seinerzeit (durch Familie, Kinderärztin....u.a.) habe ich geflissentlich ignoriert.
Ob es geschadet hat?
Nein!
Auf das Kind, was über ein Jahrzehnt bei uns geschlafen, hat bin ich heute so stolz, dass ich platzen könnte.
Es hat ein extrem starkes Urvertrauen, eine ungewöhnlich ausgeprägte Empathie und eine fast schon erschreckende Weisheit entwickelt.
Es ist natürlich wichtig, dass beide Eltern damit gut leben können.
@Maca: Das freut mich riesig für dich :D Und glaube auch, dass es wesentlich positiver fürs Kind ist. Einige Babies schlafen sofort in ihrem Bettchen.. andere brauchen mehr Nähe.. ich finde, dass man da als Erwachsener die Bedürfnisse des Kindes vorrangig betrachten sollte.
Jedes Kind hat seine eigene Geschwindigkeit ! Es ist nicht besser oder schlechter je früher ein Kind alleine schlafen kann. Vor allem Stillbabys genießen die Zeit mit Mama sehr und das ist auch gut so. Evolutions bedingt das beste überhaupt. Vill. sagst du deinem Partner das dir die Nähe noch sehr wichtig ist und eurem kleinen auch und das du ihn verstehen kannst aber er muss sich auch in euren Knopf reinversetzen: GANZ ALLEIN in einem Zimmer. Ehrlich wer will das denn von euch Erwachsenen ALLEIN schlafen, niemand genau also weshalb jemand so kleines. Bei diesem Thema gibt es bei uns keinerlei Diskussionen zum Glück sind mein Mann und ich uns da einig Baby gehört zur Mama wann und so lang es will. Haben uns aber auch sehr bewusst beide FÜR ein baby entschieden , kennen viele bewusst Kinderlose Paare wäre also ok gewesen ohne. Vom Umfeld her mein ich nur für uns nicht aber das ist ein anderes Thema. Liebe Grüße und Viel Erfolg
@VMBB Ich beneide dich gerade... ich frage mich wirklich, was ich falsch mache, dass ich mich jedes Mal rechtfertigen muss.. fing damals schon mit dem Stillen an.. „Flasche ist besser!“ „Wie lange willst du noch stillen?“ „Er wird nicht richtig satt“... nun seit Monaten das. Ich bin’s so Leid.. Er hat nicht mal ansatzweise so eine Verbindung zum Kleinen.. daher versteht er das nicht. Er denkt, dass der Kleine sich dressieren lässt. Keine Ahnung, wer ihm Ratschläge gibt oder was in seinem Kopf vorgeht.
DU machst gar nichts falsch, stillen ist das beste für Mutter und Kind gesegnet sind die wo es klappt bin auch echt froh das es bei uns so gut klappt. Rechne ihm doch nur spaßeshalber mal vor was Flaschennahrung kostet obs dann noch soo toll ist vor allem für sein Geldbeutel oder besser noch was ihr euch durch deine Genialität gespart habt dafür kann er dir erstmal 3 paar neue Schuhe kaufen gehen
Und in eurem Alter geht es wohl nicht mehr nur ums "satt" werden. Lass dich nicht unterkriegen und Babyfirst
Wenn ich sowas lese, könnte mir der Arsch platzen. Das Beste für das Kind ist, wenn es geliebt wird! Und das kann es auch mit Flaschennahrung! Deine Aussage ist für jede Mutter, die nicht stillt (aus welchen Gründen auch immer) ein Schlag in die Fresse! Es ist Kackegal, was Flaschennahrung kostet. Dann kaufe ich mir lieber einen Schlüpper weniger! Nicht nur stillen ist Liebe!
Assen, ich lese aus diesem Kommentar extrem viel Wut aber auch Enttäuschung? heraus. Du wolltest eigentlich gern Stillen, richtig? Ging aber aus gesundheitlichen Gründen nicht falls ich mich nicht täusche. Das klingt erstmal gemein und tut weh, weil es sich anfühlt als hätte man versagt und hätte man nur richtig gewollt. Ich kenne diese Seite auch, beim Großen hat es nicht geklappt mit dem Stillen. Unsere Bindung war trotzdem sehr eng, mit der Kleinen (Stillkind) ist die Bindung dennoch noch einen Tick anders, auch wenn man beide Kinder liebt. Ich habe auch erst dann verstanden was damit gemeint ist als es bei mir auch geklappt hat. Solche Kommentare sind nicht unbedingt böse oder abwertend gemeint.
Nein, das ist weder Wut noch Enttäuschung. Ich bin sogar froh, dass meine Tochter ein Flaschenkind ist, so kann ich auch mal ohne Zeitdruck etwas für mich machen und der Papa kann sich kümmern. Man kann eine wunderbare Bindung zu seinem Kind haben, auch wenn man nicht stillt. Das ist absolut kein Argument. Eine Bindung entsteht durch Liebe - nicht durch die Brust, durch so viele andere Handlungen. Nein, weder Wut noch Enttäuschung. Eher Entrüstung, wenn ich sowas immer lese. Egal ob man stillt oder nicht - man liebt sein Kind. Ich hatte die Wahl zwischen stillen oder nicht. Hätte es eben gemacht, weil man es eben macht. Frau ist doch dafür gemacht, oder? Aber wohl war mir bei diesem Gedanken nie. Dass ich dann aus anderen Gründen nicht stillen konnte, hat mir die Entscheidung quasi nur leichter gemacht. Ich hatte die Wahl zwischen weiter spritzen und weiter jeden Tag Schmerzen in Bauch beinen und Po (nach 40 Wochen Schwangerschaft spritzen täglich) und einem weiteren HB Wert abfall, dafür stillen oder Tabletten und alles läuft wie vorher, dafür Flasche. Ich habe mich für Tabletten und Flasche bewusst entschieden. Und ich bereue meine Entscheidung auch nicht. Ich will nur sagen, klipp und klar: Frauen die nicht stillen, sind keine Frauen oder Mütter zweiter Klasse
Hat auch keiner behauptet. Du hast ein Problem, ja du und niemand sonst hier. Arbeite daran aber lass es nicht an anderen aus.
Kommt da wieder ein Wochenend-Psychologe?
Basics aus dem Psychologie Unterricht ![]()
@Assen08 NIEMAND hatt was von zweiter Klasse etc. gesagt wenn du dich verletzt fühlst tut mir das leid das wollt ich bestimmt nicht. Aber die Mama in dieser Frage WILL und KANN stillen warum sollte Sie sich dann von ihrem Mann reinquatschen lassen es gibt einfach auch andere Menschen wie dich. Die evtl. bestärkung und Zuspruch brauchen das sie das richtige machen. Und das Stillen gut ist für die wo es wollen und können darüber brauchen wir denk ich nicht diskutieren denn nicht jeder hat so einen schweren Weg wie du zum stillen(ohne spritzen etc). Und es ist ja nicht nur günstiger sonder auch bequemer für die wo kein Kind deluxe haben wo alleine schläft
Fühl dich gedrückt und reg dich nicht so auf was überhaupt gar nicht gegen dich oder sonst eine "Flaschenmama" ging.
Wir haben auch ein Familienbett, obwohl wir zu Beginn beide keins wollten. Unsere Tochter schläft nur mit mir eng umschlungen ein und schläft auch nachts nicht weiter, wenn sie kurz wach wurde. Wenn sie neben mir schläft, kommen wir wenigstens zum Schlafen. Neulich haben wir uns auch darüber unterhalten wann, wie und ob es enden kann/soll.
Pro: Mehr Platz, mein Mann schläft trotz Frühschicht im Bett (wenn er sehr früh raus muss, schläft er lieber im Wohnzimmer. Da werden wir nicht wach und er wird nachts nicht wach), ich kann wieder Serien im Bett gucken
Contra: Das Kind schläft einfach nicht allein. Das heißt ich würde 75% der Nächte völlig entnervt versuchen sie zum schlafen zu bringen. Das heißt ich würde auch tagsüber wie ein überreizter Zombie hier rum laufen. Das bringt nun wirklich keinem was. Wir geben ihr also die Zeit, die sie benötigt. Es gibt sogar schon Fortschritte.
Mein Mann hat meiner Meinung mehr Gewicht gegeben, da ich diejenige bin, die sonst aller 2 Stunden zum Stillen rüber muss. Wenn sie nachts nicht mehr trinkt und besser allein klar kommt, möchten wir einen Versuch wagen. Wann auch immer das sein wird. Mein Gefühl sagt mir, dass es auch unserem Kuschelbaby gut tut nicht allein zu sein.
Bei uns ists ähnlich Mini 13 Monate schläft mit mir im Ehebett und den Papa haben wir ausquartiert für uns war es die einzigste machbare Option, da meine Maus sehr oft nachts wach wird wegen dem zahnen will sie dann gestillt werden, mein Mann muss aber früh zu Arbeit daher schläft er seit fast 1 Jahr nicht mehr bei uns. Ich wünschte manchmal ich hätte es anders von vornherein gehand habt , aber mittlerweile bin ich daran gewöhnt und es wird auch wieder eine andere Zeit kommen.
Bei meinem Mittleren war es ähnlich, mein Mann und ich haben getrennt geschlafen. Glaube gute 2 Jahre. Im Nachhinein betrachtet ist diese Zeit nicht der Rede wert. Ich glaube da hat die Gesellschaft eher ein Problem damit als alle Beteiligten. In unserem Fall wurde es auch länger als geplant dich einen Zwischenfall.
Unser sohn ist 3,5 und schläft bei uns, da hab ich mich knallhart durchgesetzt. Ich habe weder Lust nachts permanent aufzustehen weil er oft wach wird, noch zwinge ich ihn in seinem Zimmer zu schlafen wenn er das gar nicht will und oft geweint hat. Kein Kind schläft mit 18 noch bei Mama und Papa. Er darf frei wählen wenn er soweit ist. Werde ich mit der kleinen Maus nicht anders machen. Mein Mann findet es mittlerweile gut.
Aaaalso, unser Großer schlief letztes Jahr mit 6 Jahren noch bei uns und die Kleine war auch im Zimmer mit dabei.
Inzwischen schlafe ich mit der Kleinen im Kinderzimmer (Papa schnarcht zu laut, Bruder quatscht zu laut im Schlaf) und sie stillt öfter noch nachts da hatte ich keine Lust drauf, dass sie wach geschnarcht wird.
Ich sag's klipp und klar, ich würde im Leben nicht ein Kind aus dem Bett zwingen nur weil ein Erwachsener das will, sorry.
Mein Kind hat da Vorrang.
Ich würde den Mann nicht aus dem Zimmer werfen, aber, motzt er weiter, mich ausquartieren um mir das Genörgel zu ersparen.
Und das Argument "Sex" zählt nicht, geht auch außerhalb des Ehebetts.
Irgendwann ziehen sie eh aus dem Bett aus.
Ich muss sagen, ich kenn' das Gesch*ss ums Schlafen aber auch nur aus der deutschen Kultur
Ich kenne es auch nur aus der deutschen Kultur, dass da so ein Tamtam drum gemacht wird
"Ich kenne es auch nur aus der deutschen Kultur, dass da so ein Tamtam drum gemacht wird." Kommst Du aus einem anderen Land - wenn ja, woher? Nun hast Du mich neugierig gemacht.
Ich bin selbst in Deutschland geboren, aber habe meine Wurzeln woanders. Ich bin die ersten Jahre bei meiner Oma aufgewachsen, da ist es Gang und gebe das die Kinder bei den Eltern schlafen bis sie es selbst nicht mehr wollten. So schlief ich mit 4,5 Jahren und vielleicht auch mit 6 noch im Zimmer meiner Oma, genauso wie mein Onkel. Dieser ist 3 Jahre jünger als ich, meine Oma wurde spät noch mal Mutter. Meine Oma hat es mit all ihren Kindern so gehandhabt. Sie hatten eine sehr enge Bindung genauso wie ich.
... auch immer mal wieder ein Drama. In Frankreich werden die Kinder in der Regel gleich nach der Geburt in ihr Kinderbett gesteckt und schreien dort so lange, bis sie eben einschlafen. Das kam bei mir nie in Frage. Meine Kinder dürfen so lange bei mir schlafen, wie sie das denn nun wollen. Die Große ist acht Jahre alt und hat ihr Bett direkt an meinem, die Mittlere (5 Jahre) und der Kleine (3 Jahre) schlafen bei mir im Bett. Der Papa ist zwischenzeitlich in ein anderes Schlafzimmer gezogen, was ihm das Ausschlafen ermöglicht, unsere Paarbeziehung aber keineswegs stört ... sonst hätten wir ja keine drei Kinder. ;-) Warum also Drama? Die Schwiegereltern wollen das nicht so gerne nachvollziehen und drängen immer wieder darauf, die Kinder über Nacht zu behalten. Dann aber nicht mit ihnen im Schlafzimmer, sondern alleine in einem unbekannten Bett und in einem nicht gerade vertrauten Zimmer. Langsam wird ihnen aber bewusst, dass meine Kinder da nicht mitmachen, aber das ist natürlich meine "Schuld", weil meine Erziehung nicht "normal" ist. Hat mich anfangs sehr gestört, da ich jetzt aber dazu stehe, dass ich nicht "normal" bin und einen an der Waffel habe, lach, wird es mir immer wurstiger. Du weißt ja, ist der Ruf erst ruiniert, lebt's sich völlig ungeniert. ;-) Vielleicht erklärst du deinem Mann, dass sich so ein kleines Wesen doch sehr fürchtet, wenn es nachts alleine aufwacht. Zudem wird es dich ja auch noch zusätzlich schlauchen, wenn du bei jedem Stillen extra aufstehen musst. Mein Mann hat sich dadurch noch einmal Gedanken hinsichtlich der französischen Tradition gemacht - er wollte auf keinen Fall, dass sich unsere Babys nicht wohl fühlen und er wollte auch nicht unter meinen Launen leiden, die das ständige Aufstehen ja bedingen. Ich drück dir die Daumen, dass ihr das gut regeln könnt. Liebe Grüße aus Paris, isi.
"In Frankreich werden die Kinder in der Regel gleich nach der Geburt in ihr Kinderbett gesteckt und schreien dort so lange, bis sie eben einschlafen."
OH NEIN - wie schrecklich und grausam ist das denn?!?!
Gut, Familienbett ist/wäre nun auch nicht meins, aber DAS?!?! - Wie gesagt, das finde ich total grausam und fies. Und da schaut echt keiner nach den Kindern?! Das wäre erst recht nicht meins. Die armen Kinder! OK - andere Länder, andere Sitten, aber... siehe weiter oben.
Wow! Ich danke euch allen für die Antworten! Bin grad wirklich traurig.. ihr habt verständnisvolle Männer.. zumindest der Großteil.. Das tut wirklich weh, wenn man sich alles „erkämpfen muss“... kann grad nur den Kopf schütteln.. @Isi - Tradition ist’s bei denen glaub ich nicht.. es geht „ihm“ glaub ich um gemeinsame Schäferstündchen.. oder allg in die Richtung.. verhüten will er nicht.. weitere Kinder will er nicht.. es gehören 2 (!!!) zu sehr vielen Entscheidungen... und dass ich momentan auf gut Deutsch unter den Umständen nicht einmal Lust habe.. begreift er glaub ich auch nicht so recht.. Ach ja.. ihm ist es zu unsicher mit Baby zu schlafen.. was für mich wie wind Ausrede klingt, da ich dazwischen liegen würde..
Das klingt für mich so, als wärst du momentan sehr enttäuscht von deinem Mann. Und es klingt auch ein bisschen so, als ob er erwarten würde, dass man sich das Leben mit Baby ganz einfach leichter machen kann, nur das liegt dann eben nicht in seiner Verantwortung, sondern in deiner. Da musst du wohl deinen Standpunkt verteidigen und versuchen, Verständnis zu bekommen. Vielleicht überzeugt ihn ja das Argument, dass man einem kleinen Kind die Nähe geben muss die es braucht, damit es später auch selbstständig und selbstbewusst wird? Ich glaube, kein Mann möchte einen ängstlichen Sohn.
Er will nicht verhüten und will kein Kind? Zwei Fliegen mit einer Klappe, wie praktisch, dann kann er sich ja auf der Couch sein Schäferstündchen selber schütteln.
Und jetzt köpft mich ruhig
Wir haben ihn so lange im Bett bei uns schlafen lassen wie er das wollte.
Als im letzten Sommer die kleine Schwester kam, war es ihm zu laut und er zog in sein Zimmer.
Wir haben eine etwas “andere” Herangehensweise genommen und sind super damit gefahren, für alle Beteiligten und vor allem stressfrei fuer die Kleinen, Theater beim/wegen des Schlafens gab es hier bei drei Kids noch nie wirklich. Die Kinder schlafen solange sie klein sind ganz bei uns (im Zimmer und/oder Bett, wir haben ein Gitterbett als großes Beistellbett angebastelt) und ab einem bestimmten Alter (so mit 3 Jahren war das etwa glaube ich, je nach Entwicklung und dass sie nachts meist nichts mehr gebraucht haben, kein nächtlicher Hunger mehr etc) haben wir in ihrem Zimmer ein eigenes Bett für die aufgebaut und danach sind sie immer weiterhin bei uns im Bett/Schlafzimmer eingeschlafen und wurden wenn wir ins Bett sind in ihr eigenes Bett ruebergetragen. Wenn sie nachts dann wach geworden sind, kamen sie wieder zu uns zurück und schliefen bei uns weiter. K1 hat glaube ich so mit 7 aufgehört nachts regelmäßig zu kommen. Ofters haben wir sie auch nicht mehr ruebergetragen wenn wir ins Bett sind, aber die Option war da in dem sie es gewohnt waren. (Seit es mehrere sind schlafen die Kinder inzwischen auch oft in einem Zimmer/Bett zusammen aber ihr habt ja nur eines). Mein Mann und ich waren uns gsd immer einig, was wir wollen und demnach haben wir zusammen entschieden, wie wir es machen wollen. Weil es perfekt lief haben wir es bei den nächsten Kindern genauso gemacht. Wir wollten nicht nachts oder zum Einschlafen wach ewig am Bett von einem der Kinder sitzen bis wieder geschlafen wird etc. weil wir auch gerne nachts schlafen (oh Wunder) und so haben wir alle gut geschlafen und keiner musste nachts aufstehen. Und wir Erwachsenen wollten gerne in unserem Bett bleiben. Vllt ist sowas in vielen Monaten auch eine Lösung für euch. Solange ich nachts noch gefüttert habe und das Kind noch so klein ist, dass es Nachts nicht alleine herfindet, wäre das aber bei uns beiden noch kein Thema gewesen. Ich habe als die Kinder klein waren und nachts noch regelmäßig was gebraucht haben die Nächte gemacht und hätte mein Mann sowas vorgeschlagen hätte ich ihn gleich in die Richtung „every second night: it‘s your turn“ gebrieft.
Unsere Kinder haben lange ein schönes geschlafen, das hat unsere Zweisamkeit nie gestört,sonst hätten wir ja keine 5 Kinder. Ich finde es immer schlimm wenn das Baby/Kind ganz alleine schlafen muss aber ein erwachsener Mann das nicht kann und das Baby/Kind loswerden will. Bei uns hat es bei beiden gepasst aber ich kenne Paare da hat ein Partner gerne in einem anderen Zimmer geschlafen.
Meine 3 Kinder haben alle, bis sie etwa 4 waren, im Familienbett geschlafen.
Mittlerweile schläft die Jüngste mit ihren 10 wieder bei mir. Sie braucht das gerade. Und da ihr sonst niemand neben mir den Platz streitig macht, soll sie mal machen.
Aber unser Kompromiss: Bibi und Tina müssen leider ruhig sein, wenn ich ins Bett komme. ![]()
Also ich verstehe deinen Mann. Ich konnte selbst nie mit Kind im Bett schlafen. Nach wenigen Wochen haben wir den Stubenwagen ins Kinderzimmer gestellt. Von da an konnten wir alle besser schlafen. Wenn später bei uns ein Kind ins Bett kam, bin ich ins Kinderbett gegangen. Jetzt dürft ihr mich steinigen. Trini
Die große war ca 2 jahre bei uns im Bett und ist dann während der zweiten Schwangerschaft die erste Nachthälfte in ihr Beistellbett, kam dann eigentlich immer so an 2/3 zu uns. Die Kleine war auch ca 2 Jahre bei uns, die Große kam irgendwann nachts dazu. Als die Kleine mit der Großen in ein Zimmer zog, kam sie bis sie ca. 5 war jede Nacht noch irgendwann mit Kissen zu uns gewandert. Die Große, wenn sie morgens wach wurde. Gemeinsam "den Tag begrüßt" haben wir jahrenlang, bestimmt 7-8 Jahre. War aber ok, ein Teil der Nacht war unser nach einiger Zeit. Wir fanden es schön, war eigentlich ganz fließend und entspannt. Solange beide Eltern das so empfinden.
Hallo! Wo ist das Problem? lass euer Kind bei euch schlafen....solange es eure (deine) Nähe braucht !!! Meine älteste durfte immer bei uns schlafen, wann sie wollte...meist hat der Papa mit ihr das Bett geteilt :-) Unsere jüngste hat immer bei uns geschlafen und als ihr Papa verstorben ist....sie war 9 Jahre, war an ausziehen aus dem Elternbett nicht zu denken !!! lg, Andrea ps. Ich hab nicht gestillt und sie hat trotzdem bei uns geschlafen, sie brauchte die Nähe (vor allem die jüngste, hatte Verlustängste, nach dem Tod von ihrem Papa) und die älteste ist nun auch Mama (die kleine ist 18 Monate, wird gestillt) und schläft auch im Familienbett....und allen, Mama, Papa und Töchterchen geht es gut :-)))
Hier wird seit fast 5 Jahren im Familienbett geschlafen. Die beiden kleinen sind bald 5 und 2,5 Jahre alt. Von Anfang an... Kein Ende in Sicht ;) Der größere schläft auch mal ne Nacht in seinem Bett aber ich sag mal, das kommt 2 mal im Monat vor. Der kleine hat, bis auf wenige Male mittags, noch nie in seinem Bett geschlafen. Irgendwann hört das von selbst auf und so lange jeder Schlaf bekommt, passt das für uns sehr gut. Einfach so ausquartieren kam und kommt hier nicht in Frage.
Unsere Mädels sind zwischen 2,5 und 3 Jahren ausgezogen, von sich aus. Gekuschelt wird aber immer noch gerne. Ich habe beide gestillt. Ich konnte aber auch irgendwann nach dem letzten Stillen mich aus dem Bett Schleichen und hatte dann noch etwas vom Abend
Ich hab mir die Antworten nicht durchgelesen (sind mir zu viele :'D), deshalb sorry, falls ich was wiederhole. Ich denke, zur Schlafsituation gehört die ganze Familie berücksichtigt. Wieso möchte sie dein Partner nicht mehr im gemeinsamen Bett? Liegt es daran, dass er schlecht schläft, ist das ein anderes Thema als wenn er einfach denkt, dass sich das so und so gehört, "man" das anders macht. Ist Fall 1 zutreffend, würde ich mit ihm zusammen (!) erörtern wie die Lage gerade aussieht, welche Alternativen es gibt, die allen Beteiligten zugute kommen. Trifft Fall 2 zu, würde ich mit ihm gemeinsam seine (aber auch deine) Ansichten hinterfragen. Am Ende zählt ja, dass ihr gut schläft, nicht, dass man das Gefühl hat, etwas wegen Erwartungen anderer zu tun. Falls er Angst hat, dass ihr euer Kind nie mehr aus dem Bett bekommt, würde ich ihm Links zu Fachtexten und Co zum Lesen geben. Das ist nämlich wirklich ungerechtfertigt.
Ich danke euch vor Herzen für alle Antworten!! Bin grad sehr überrascht, dass so viele ihre Kids im Bett gelassen haben und bin grad froh und beruhigt!! Ehrlich gesagt.. weiß ich nicht, was ihn „konkret“ stört.. Wir müssen ihn von Anfang an zB „in den Schlaf tragen“. In den ersten Wochen konnte ich es nicht, aufgrund von Geburtsverletzungen. Daher ging nur in den Schlaf stillen. Er hat sich von Anfang an ..sehr komisch verhalten. Deutete sogar an, dass er „Depressionen oder in der Art“ hätte (das hat sich gebessert). Bedeutet: er kam nicht klar, als der Kleine geweint hat. Jetzt heiß es „Lass ihn weinen!“ (was ich nicht mache!) Kam dann auch mit Theorien „Wir müssen ihn beibringen, dass er alleine einschläft!“ Dann kommt noch meine Mutter dazu „Als du damals.. bla bla.. we muss alleine schlafen“.. Dann kommt noch Mutti & Schwesterchen und bequatschen ihn ebenfalls - wie er denn auf der Couch schlafen kann! Also bin ich der furchtbare, selbstsüchtige, egoistische Drache, der den Kleinen zu sehr betüddelt und der arme Mann (der wie gesagt SELBT raus wollte), der im Nebenzimmer schläft wie ein armer Hund. Er ist mit sich nicht im Reinen und Klaren. Gespräche sind fast unmöglich, da er denkt, dass er immer im Recht ist...
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