Jana04
Hallo, da hier immer viele Userinnen sind: Mein Sohn (4.Kl.) hat sich am letzten Schultag mit einem Mitschüler geprügelt: Grund mir unbekannt, das Kind schweigt dazu... Mir wurde es auch von keinem Erwachsenen berichtet... da diese lt. Aussage der Kinder gar nicht dabei waren. Nun hat mein Sohn folgende Strafen auferlegt bekommen: - Rote Karte abschreiben (ist ein Bestrafungstext) - Legospielverbot - Toberaumverbot Den Text hat er sofort abgeschrieben, dass freute ihn sogar, da er dann alleine im Raum war und seine Ruhe hatte. Die beiden anderen Verbote wurden ihm für nach den Ferien auferlegt. Da lacht er auch, weil er a) morgens eh immer so spät kommt, dass er gleich in die Klasse geht und b) es ihm schlicht weg egal ist, er lümmelt nachmittags lieber beim Lesen rum Ich sollte erwähnen, dass mein Sohn Autist ist und nun den Sinn dessen komplett in Frage stellt. Ich übrigens auch. Der andere Junge hat nichts an Strafen bekommen. Aber ich sehe hier eine Ungerechtigkeit. Für mich wäre eine Konsequenz für ihr handeln, eine Tätigkeit, die sie zusammen machen müssen, z. B. zusammen Tischdienst o.ä. Wie seht ihr das? Danke für Eure Meinungen. Die gleiche Horterzieherin stellt auch Teilnahmeverbote für Schulveranstaltungen im Januar aus, die erst im Juni stattfinden. Da frage ich mich auch, was das immer soll...
Das ist müßig hier zu fragen. Das ist etwas, was man wohl mit der Hortnerin klären muss...zumal du selber sagst, du hast keinerlei weiteren Informationen, was da lief. LG
Ich würde da mit der Horterzieherin sprechenh. "Strafen" sollten immer zeitnah sein (das ist völlig egal, ob Kind, Autist oder Erwachsener, aber bei einem Kind ist das noch wichtiger) Ich würde den Sinn ebenfalls in Frage stellen und das Gespräch mit der Erzieherin suchen und mir erklären lassen aus welchen Grund sie nicht zeitnahe, kindgerechte Strafen (Abschreiben ist ja zeitnah gewesen) aussucht.
ich denke auch das solltest ansprechen das beide die konsequent tragen müssten und nicht nur dein Sohn. kann es auch sein das der andere Junge eine andere Strafe bekommen hat? sprich mit der Erieherin und frage sie warum sie das Unterschiedlich bewertet bleib ganz ruhig und sachlich.
Ob autistisch oder nicht, diese "Erziehungsmaßnahmen" erscheinen mir eher als hilflose Strafaktion einer Erzieherin. Legospielverbot und Tobeverbot sehe ich sogar als kontraproduktiv an. Spielmöglichkeiten wurden eingeschränkt, Austoben geht auch nicht, da könnte man zwecks Abbau überschüssiger Kraft anfangen sich zu prügeln.....
Sehe ich auch so! Dazu (Thema Tobeverbot) gab es vor einiger Zeit mal einen lesenswerten Artikel in der New York Times... http://parenting.blogs.nytimes.com/2014/02/13/students-who-lose-recess-are-the-ones-who-need-it-most/ In der Quintessenz: Kinder die mit Pausenverbot bestraft werden, brauchen diese am dringendsten! Ich würde auch darauf plädieren, dass die Hortkraft eine andere Strafmethode wählt, wobei ich die Idee der AP des irgendetwas zusammen machen müssen sehr gut finde!
Der Hort gehört zur Schule und Ausflüge sind somit Schulveranstaltungen. Einen Ausschluss von Schulveranstaltungen kann man hier nur mit einer Klassenkonferenz bestimmen. Ein Ausschluss durch eine Hortbetreuerin wäre also gar nicht rechtens. Ich verwehre mich grundsätzlich gegen sinnfreie Bestrafungen und bei Bestrafungen, die gegen das Schulgesetz sind gehen schon gar nicht. Dazu zählen auch sinnloses Abschreiben irgendwelcher Texte. Klar, dass man dann aneckt, aber ich sehe nicht ein, dass ein Fehlverhalten meines Kindes mit dem Fehlverhalten oder sogar ein Handeln gegen gültiges Recht geahndet werden soll. Das muss man den Lehrern und den Betreuern einfach klar machen. Prügeleien dulde ich natürlich auch nicht, aber eine Konsequenz muss immer zeitnah und nachvollziehbar sein. Hier haben sich in solchen Situationen schriftliche Statements über etwa eine DinA 4 Seite, wie es zu der Prügelei kommen konnte durchaus bewährt. Die Kinder können einen Bezug zum Verhalten herstellen und werden gleichzeitig "gezwungen" sich damit auseinanderzusetzen und nach Alternativen zu suchen. Finde ich wesentlich sinnvoller. Wenn ein Lehrer oder Betreuer zu seltsamen Erziehungsmwthoden greift, braucht er oft nur einen kleinen Denkanstoß.
Deinen Lösungsansatz würde ich auch sehr begrüßen. Bleibt zu hoffen, dass die Hortkraft ein Einsehen hat, und nicht auf ihrer Machtposition pocht.
werde dies dann am Do wenn die entspr. Erzieherin da ist, ansprechen
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