@Justitia@
Liebe Eltern, leider sind wir von Langzeitkoliken betroffen (er ist 4,5 Monate und immer noch keine große Besserung in Sicht) und hinzu kommen die Probleme beim Stuhl abführen. Das hat meinem Kleinen von Anfang an Probleme bereitet. Kurz nach der 12ten Woche ging es dann plötzlich gut, hat täglich, zwar mit Anstrengung, mehrere Windeln randvoll gemacht. Dies ging ca. zwei Wochen so und nun quält er sich wieder sehr mit Pupse und seinem Geschäft. An Maßnahmen haben wir alles durch von Mittelchen über Massagen und Osteopathen. Geholfen hat bisher nichts. Wenn es ganz akut wird, muss ich auch mal das Fieberthermometer zur Hilfe nehmen (ist mit KiA sowie Hebamme abgesprochen- besser als ihn sich die Seele aus dem Leib brüllen zu lassen, so dass er noch mehr Luft schluckt, was es noch weiter verschlimmert). Ich bitte deshalb auch darum, sich diesbezüglich mit Vorhaltungen zurückzuhalten, denn ich mache es nicht gerne. Meine Interesse gilt lediglich den Erfahrungen anderer Eltern, die ähnliche Probleme hatten, d.h. auch Langzeitkoliken und Abführprobleme. Ich bin immer wieder am verzweifeln, weil mir mein kleiner so unendlich leid tut. Wenn ich im Netz recherchiere, finde ich auch mal den einen oder anderen Foreneintrag, in dem beschrieben ist, dass die Kinder auch noch mit z.B. 5,5 Monaten damit zu tun hatten. Leider erfährt man nicht, wie es weiter ging und wann es denn wirklich vorbei war und ob die Abführprobleme auch besser wurden. Mich macht es so traurig, dass die erste so kostbare Zeit so betrübt ist. Was sind eure Erfahrungen? Kennt das auch jemand und hat es hinter sich? Wie lange hat es gedauert? Liebe Grüße einer betrübten Mami!
Du schreibst leider nicht, welche Mittelchen Du schon ausprobiert hast. Kümmelzäpfchen waren bei uns das Beste und einzige was geholfen hat.
Die hatten wir auch, leider haben Sie nicht geholfen. Hatten BiGaia-Tropfen, Mutaflor, Spasculpreel, Kümmelzäpfchen, Windsalbe, Pupsglobolis, Sab Simplex und Lefax. Natürlich alles nacheinander. Ansonsten regelmäßig warmes Kirschkernkissen, Bäuchlein- und Fussmassage, "Fahrradfahren", Fliegergriff.
Was bekommt er den an nahrung?
Die ersten 4 Monate fast ausschließlich Mumi. Seit zwei Wochen füttere ich Beba Comfort zu, weil ich schweren Herzens das abstillen vorbereite. Er hat auch häufig Blähungen, wenn er an der Brust liegt, so dass er kaum trinken konnte. Deshalb musste ich überwiegend abpumpen.
ist es der Darmreifungsprozess. Dagegen ist nicht so wirklich ein Kraut gewachsen. Da kann man manchmal nur lindern,unterstützen,ablenken,trösten... Auch Reizüberflutung geht manchesmal Hand in Hand mit Magen/Darmproblemen - es schlägt sprichwörtlich auf den Magen. Es fehlen aber noch einige Infos zu eurer Situation.. Was trinkt das Baby? Wieviel? Wie oft? Was habt ihr ausprobiert und wie lange? (Es gibt Eltern,die werfen gleich die Flinte ins Korn,wenn etwas nicht beim ersten mal klappt) Wie ist die Konsistenz vom Stuhl? (Sorry,aber geht darum,ob es hart ist und dadurch schwer für euer Baby ist oder ob der Stuhl weich ist und es sich generell schwer tut)
Er hat die ersten 4 Monate fast ausschließlich Mumi bekommen, die ich aber sehr oft abpumpen musste, weil er immer nur ein paar Minuten an der Brust trinken konnte. Dann hat ihn wieder ein Pups oder Stuhldrang gequält, so dass er im liegen nicht mehr trinken konnte (beginnt sich dann immer zu winden und rudert mit dem Beinchen, manchmal quält er sich auch ein Pups raus). Seit zwei Wochen gebe ich in langsam und schweren Herzens etwas Fläschchen dazu, damit sein Verdauungstrakt sich langsam an die Milch gewöhnen kann. Ich will mich und ihn aufs abstillen vorbereiten, da die ganze Pumperei ein Krampf ist und es sich auch langsam auf die Milchbildung auswirkt. Er bekommt dann Beba Sensitive. Angefangen mit einer Flasche täglich, ab heut drei. Abhängig davon wie stark die Blähungen sind, trinkt er zwischen 90 und 120 ml pro Mahlzeit alle 2-3 Stunden. An schlechten Tagen hat er ein anderes Trinkverhalten- da verteilt sich seine Mahlzeit manchmal auf 1,5 h, trinkt mit Unterbrechung hier mal 50 ml, da nochmal 60 ml. Er gedeiht jedoch normal. Mein KiA führt es auf die Luft im Bauch zurück. Die Mittel haben wir immer über mehrere Wochen probiert. Eine Reizüberflutung versuchen wir stets zu verhindern, achten auf eine feste und wiederkehrende Tagesstruktur. Unternehmen machen wir nur die notwendigen. Was mir aber tatsächlich schon aufgefallen ist, ist dass die Blähungen bei Schüben schlimmer sind. Die Stuhlkonsistens ist so wie sie sein sollte- Mumi: senfgelb und flüssig, seit Zufüttern von Beba gelb-grünlich und breiig. Wenn ich ihm dann mal helfe kommt auch ne hohe Menge regelrecht rausgeschossen. Ich hab mal gehört, dass es Säugling oft schwer fällt, den Schließmuskel zu entspannen, wenn sie drücken. Könnte mir sowas vorstellen. Nur ist es komisch, dass es schon mal geklappt hat und jetzt wieder nicht.
Lass ihn bitte ordentlich untersuchen! Warum würde der Darm noch nicht untersucht? Bei Verstopfung massiert man den Po besser mit den Finger, nicht mit etwas reinfahren!!! Mein Sohn wurde im KH mit Kontrastmittel untersucht und er hatte 12 cm zu viel Enddarm. Das hat sich verwachsen. Er sollte balaststoffreich ernährt werden und bekam Movicol Junior.
Mein KiA hat bisher zweimal ein großes Blutbild gemacht und Ultraschall. Er hat aber auch gesagt, dass er den Darm darauf nicht vollständig abbilden kann. Man hat nur die viele Luft im Bauch gesehen. Mein KiA geht wohl noch von typischen Säuglingsbeschwerden aus, deshalb wohl noch keine weiteren Veranlassungen. Wie hat sich denn der zu lange Darm geäußert? Wir haben auch schon öfter an was anatomisches gedacht, haben es aber wieder verworfen, nachdem das Abführen mal zwei Wochen geklappt hat. Allerdings musste er sich auch da richtig anstrengen und konzentrieren. LG
Verstopfungen, Schmerzen, Analfissuren... feststellen kann das wohl nur ein KH.
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