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Erfahrungen gesucht: mit Pflegestufe III in Eigentumswohnung ziehen?

Erfahrungen gesucht: mit Pflegestufe III in Eigentumswohnung ziehen?

Frau Maus

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Hallo zusammen, kann jemand berichten, ob das gut gehen kann? Als Pflegebürftiger, schon etwas verwirrt, aber nicht dement, der noch in der Lage ist, sich mit Rollator fortzubewegen und gesund zu ernähren, in eine eigene kleine Wohnung zu ziehen, natürlich weiterhin mit pflegedienstlicher Unterstützung? Und dann mit lieben Verwandten in der Nähe, die (im Gegensatz zur jetzigen Situation) jederzeit zur Stelle sein können? Dieser Person ist Haus und Hof zuviel, hat so ziemlich alles nun beauftragt, und freundet sich langsam damit an, das abzustoßen, was sie sowieso nicht mehr selbst machen kann. Dafür dann in ein eigenes Reich, sprich, eine Zweizimmerwohnung ziehen. Nicht in betreutes Wohnen, und schon gar nicht ins Heim. Ich würde den Schritt unterstützen, bin aber skeptisch, wie lange das gut gehen würde, bis dann ein Umzug ins Heim nötig wäre.


Felica

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Antwort auf Beitrag von Frau Maus

Ja und? Selbst wenn es nur we oder Jahre klappt, aktuell ist die Person nicht entmündigt. Kann also selbst entscheiden. Dann lass sie das auch machen. Wobei ich eher zur 3 Zimmer Wohnung raten würde wenn bereits Pflege. Dann könnte das Zimmer nämlich direkt für eine pflegekraft berücksichtigt werden.


Frau Maus

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Antwort auf Beitrag von Felica

Da ich die Betreuungsvollmacht habe und es dieser Person sehr wichtig ist, was ich ihr rate, ist das alles andere als egal für mich. Und nein, sie kann vieles nicht mehr entscheiden. Danke für den Hinweis auf das zusätzliche Zimmer!


Fru

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Ich schicke dir mal ne PN


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Antwort auf Beitrag von Frau Maus

Ich hatte viele Klienten mit einer Pflegestufe 4 oder 5, die behindert waren, im Rollstuhl saßen usw.. und trotzdem alleine in einer Barrierenfreien Wohnung gewohnt haben, mit Unterstützung vom Pflegedienst und der Familie. (Wir kamen bis zu 4/5 mal am Tag) Hat super geklappt. Also ich sehe da keine Problematik. (examinierte Altenpflegerin)


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Oder die auch gar nichts mehr machen konnten, wo es eine 1 zu 1 Pflege gab + normaler Pflegedienst kam. Hat auch wunderbar geklappt.


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Wenn du Pflegekraft bist, solltest du wissen, daß es inzwischen Pflegegrad heißt und 5 ist bereits Härtefall. Wir haben auch Patienten mit PG5, die wohnen aber nicht mehr alleine, da die Beeinträchtigungen eben schon hart sind. Sich alleine versorgen geht da nicht mehr. Da hilft es auch nicht, wenn jemand paarmal am Tag vorbeiguckt. Die sog. Grundpflege muß da schon zu 90 - 100 % übernommen werden. Unsere PG5 haben entweder eine Pflegekraft 24 Stunden, die bei ihnen wohnt oder leben im Pflegeheim. Alleine wohnen ist da meistens nicht mehr möglich.


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Ich sagte bereits mit 1 zu 1 Pflege für zu Hause


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Ob Pflegegrad oder Pflegestufe, mein Gott. Außerdem hast du jetzt unten nichts anderes gesagt als ich es bereits getan habe, mal abgesehen davon bin ich examinierte Altenpflegerin und ich pflege meine Oma (die alleine zu Hause wohnt mit einem Pflegegrad 4), ich weiß durchaus wovon ich rede.


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Antwort auf Beitrag von Frau Maus

Es kommt immer auf den Menschen an, jede Behinderung ist individuell. Aber: Ich würde darauf achten, dass die Wohnung barrierefrei ist. Wie ist das Badezimmer, groß genug für einen Rollstuhl, kann ggf. ein Wannenlift eingebaut werden, ist die Wohnung ebenerdig, also nicht unbedingt 2. Etage oder höher. Außer, im Haus befindet sich ein Aufzug. Man kann nie sagen. was in zwei/drei Jahren ist.


Mephis

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Mit den unterschieden der pflegestufe kenne ich mich nicht aus. Ich kann aber von meiner Tante berichten. Sie hat Stufe 2 und lebt alleine in einer 2,5 Zimmerwohnung in einem Haus in dem nur pflegebedürftige wohnen. Alle leben alleine. Sie selbst braucht keinen Pflegedienst und lebt komplett selbstständig. Ihre Nachbarn, bekommen täglich Unterstützung. Es ist immer einer vor Ort, falls was sein sollte. Vielleicht wäre so ein wohnkonzept etwas für euch. Letzte Tage war meine Tante aufgrund einer OP 4 Tage im Krankenhaus. Ihre Nachbarn wussten nichts davon. Es wurde sofort bemerkt und sich Sorgen gemacht. Letztendlich wurde sogar die Feuerwehr gerufen. Für das nächste Mal weiß sie Bescheid. Dort wird sich also umeinander gekümmert, auch wenn man sich kaum kennt.


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Antwort auf Beitrag von Mephis

Ist doch ein Grund, sich kennenzulernen


Trini

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Antwort auf Beitrag von Frau Maus

Nicht wirklich Erfahrungen. Meine Schwiegermutter lebte lange trotz Demenz in ihrem eigenen kleinen Haus mit Tagespflege und Pflegedienst, bis sie anfing wegzulaufen. Dann musste sie sofort in die Demenz-WG eines Pflegeheimes. Wenn ihr jetzt Haus und Hof ohnehin verkauft, würde ich nicht mehr den Schritt in die Eigentumswohnung gehen. Da wäre MIR das betreute Wohnen sicherer. Jeder Umzug bedeutet Belastung und Verlust. Zur Finanzierung des Ganzen könnte man entweder Haus und Hof vermieten oder aber vom Erlös des Verkaufs eine Wohnung zum Vermieten kaufen. Trini