Schnitte78
3. Klasse. 3 Seiten, zehn Aufgabenblöcke, jeder Block mehrere, ca 60 Aufgaben in 45 Minuten. Ist das üblich in der 3. Klasse? Es ging ums Einmaleins, Plus und Minus, Längen berechnen, Umwandeln von cm in m und umgekehrt. Naja, bei uns gings schief, er hat ne 5 :-(
Bei uns in der dritten waren die auch so heftig,immer 4 seiten und es kam alles dran...ich fand es auch heftig.(meine ist jetzt in der 4.) aus welchem bundesland kommt ihr? Wir Ba-wü
Hessen
Meine Tochter (Kl.3) hatte eben eine ähnliche Mathearbeit... Was willst du machen? Gegen die 5 klagen? Verstehe nicht... Eine 3/4 Minute Zeit für 1 Aufgabe die schon da steht... find ich nicht wirklich wenig Zeit. Meine Tochter fands auch nicht so leicht, wenige schaffte sie nicht, wenige falsch... Note 3.
nein, natürlich will ich nicht klagen! Mich hat nur der Umfang dieser Arbeit gewundert, eine Aufgabe in weniger als 1 Minute schafft meiner einfach nicht, er hat ja auch Dyskalkulie.
Wenn er eine anerkannte Erkrankung hat müsste er anders bewertet werden oder? Kenne das nur bei LRS und dann kamen sie Kinder in einen LRS-Schule.
wenn dein sohn dyskalkulie hat? hat er nicht mehr zeit? lg
wenn dein sohn dyskalkulie hat? hat er nicht mehr zeit? lg
es war jetzt so, dass seine Note nicht drunterstand. Die Lehrerin hat sie aber in ihrem Büchlein stehen und sie fließt auch in die Zeugnisnote ein. Wobei es bei ihm wohl so sein wird, dass seine mündliche Note ins Zeugnis kommt und der Vermerk im Text "schriftliche Leistung schlechter als die mündliche"
er hat schon 10 Minuten mehr Zeit bekommen, aber dennoch gerade mal die Hälfte geschafft.
Wenn das Kind mit 1/4 mehr Zeit nur 50% schafft dann würde ich über eine andere Beschulung nachdenken. Das wird ja nicht besser.
Das liegt bei ihm an der Dyskalkulie, in anderen Fächern kommt er ja gut mit.
Das hab ich ja verstanden... aber... Kinder dir "nur" LRS haben können doch auch in Spezialschulen gehen.
und bei großen aufgaben wurde ihnen länger zeit gegeben ein bisschen.
sollte das kind in eine andere schule gehen??? aufgrund von dyskalkulie? hier im umkreis gibt es zb keine einzige, auch keine die speziell lrs-kinder aufnimmt.... verstehe ich nicht
ich kenne welche, bei denen das geholfen hat.
Bei uns gibt es eine LRS-Schule und nach Kl.2 wechselten Kinder dort hin aus der Klasse meiner Tochter. Sie bekommen seit dem bessere Noten, werden gefördert und können bei Besserung in die Schule zurück wechseln. Ob es das sollte weiß ich nicht aber wenn es eine solche Schule gäbe wäre das doch eine Option um die ständigen Misserfolge zu vermeiden.
Es war doch eine Wiederholungsarbeit aus dem 2. Schuljahr. Dafür sind es nicht viele Aufgaben. Gerade beim Einmaleins sollten die Kinder im 3.Schuljahr fit sein und nur wenige Sekunden zum Lösen einer Aufgabe brauchen.
bei kindern mit dyskalkulie verhält es sich aber anders - diese können nicht in wenigen sekunden aufgaben lösen!
Das stimmt so nicht.
klär mich bitte mal auf! ich bin gespannt.
Gerade das Einmaleins beherrschen auch Kinder, die große Probleme im Fach Mathematik haben, da es auch mit reinem Auswendiglernen möglich ist. Es ist häufig so, dass Kinder, die eine Mathearbeit nach der anderen fünf scheiben, in der Einmalein-Arbeit eine zwei oder eins haben. Zwar haben sie das Malrechnen nicht unbedingt verstanden, aber die Aufgaben gelernt. Die Einmaleinsaufgaben auswendiglernen müssen übrigens alle (!) Schüler und es hat nichts mit Dyskalkulie zu tun. Außerdem hatte der Junge ja mehr Zeit. Was mich stört ist, dass Schnitte78 die Arbeit als "schwer" darstellt, nur weil ihr Kind ein mangelhaft bekommen hat. So wie sie die Arbeit beschrieben hat (Umfang und Inhalt) war die Arbeit aber nicht schwer.
nicht nur ich stelle diese Arbeit als schwer hin, sondern alle Mütter aus unserer Klasse, die ich gesprochen habe. Es gab mehrere 5er, und fast kein Kind wurde fertig.
"Es gab mehrere 5er, und fast kein Kind wurde fertig." Deshalb ist eine Arbeit nicht direkt "schwer". Und viele Eltern tun sich schwer, der Realität ind Auge zu blicken.
gebe ich dir recht, bei allen anderen aufgaben dürfte er schwierigkeiten gehabt haben.
Wenn er alle Aufagben des Einmaleins richtig gelöst hätte, hätte er wahrscheinlich keine 5.
das kann ich nicht beurteilen -
die, der er gelöst hat, sind richtig, aber dadurch, dass er langsam ist, hat er viele nicht gelöst. Schwierigkeiten machen ihm diese Aufgaben __:7=8 oder 32:__=4
Fakt ist, dass er das Einmaleins nicht gelernt hat und das hat nichts mit Dyskalkulie zu tun.
das Einmaleins lerne ich mit ihm seit Monaten, nur bleibt wenig hängen. Meine Schuld?
und bevor Du fragst, das Einmaleins fing kurz vor den Sommerferien 2. Klasse an.
"Meine Schuld?" Hat keiner gesagt. Aber man kann sich nicht bei allen Problemen hinter der Dyskalkulie verstecken. Und dass er das Einmaleins nicht kann, liegt nicht daran.
es sind keine klassischen aufgaben des einmaleins. es sind" lückenaufgaben". DAMIT haben viele dyskalkuliekinder probleme. auswendig lernen hilft da gar nicht, im kopf ist das was völlig anderes. ich kann dir eine gute adresse nennen, wo sich pädagogen fortbilden lassen können, um sich mehr auf dyskalkuliekinder einzustellen. lg
Da stimme ich zu. Das 1x1 müßte auswendig gelernt werden und macht Probleme, wenn man es von x mal1 bis x mal 10 errechnen muss. Muss man es errechnen dauert das mit Dysk. natürlich ewig.
ist er in einem therapiezentrum???
natürlich bekommt er Fördern und Therapie.
das stimmt so nicht? Woher willst Du wissen, wie mein Sohn rechnen kann?
ich kenne kinder, die ihre mathearbeit im therapiezentrum schreiben dürfen. erst mit hilfe und dann wird die hilfe immer weniger. die therapeuten schließt sich dann mit den lehrern kurz, wo die größten probleme liegen und wie man das lernen vereifachen kann.