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Entbindung

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Leatheis

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Hallo, Meine Entbindung ist zwar erst in ein paar Monaten aber dennoch mache ich mir Gedanken.. Es geht darum das ich meinen exffeund weder bei der Entbindung dabei haben will noch das er ins Krankenhaus kommt.. Versteht mich nicht falsch ich will ihm keinen Kontakt verbieten aber ich kann diesen stress weder im Krankenhaus noch bei der Entbindung gebrauchen. Jetzt ist meine frage ob ich als Frau verweigern kann das er ins Krankenhaus kommt sondern sein Kind erst nach dem Aufenthalt sehen kann. Ich würde mich über eine Antwort freuen.


Mitglied inaktiv

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Öhm... Ich in damals gefragt worden, ob ich meinen Mann dabei haben möchte. Hast du dich schon in einer Klinik angemeldet bzw. vorgestellt? Dort könntest du es dann erfragen und sicherlich auch festlegen lassen, dass er zumindest nicht in den Kreißsaal kommt. Wie es bei dem weiteren Aufenthalt sein wird, weiß ich nicht. Allerdings hatte ich auch keinen ungebetenen Besuch.


Leatheis

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Nein habe ich noch nicht.. Über die Kliniken in meiner Nähe habe ich bis jetzt noch wenig positives gelesen weswegen ich was das angeht echt noch nicht weiß wohin.. Hatte schon an ein Geburtshaus gedacht da gibt es eins ganz in meiner Nähe was sich eigentlich ganz gut anhört..


Jolina2019

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Musst du ihm denn sagen, dass es los geht ? Würde ich nämlich nicht machen in eurem Fall. Wer außer dir würde ihn denn informieren, dass du im Krankenhaus bist?


Andrea6

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Das kannst du doch ganz leicht umgehen: du gibst weder das Krankenhaus bekannt noch teilst du ihm mit, daß die Geburt beginnt. Die derzeitigen Besuchsregelungen sind derzeit sowieso teilweise extrem eingeschränkt, so daß viele Väter weder Mutter noch Kind besuchen dürfen.


Schru

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Antwort auf Beitrag von Leatheis

und falls ja, gibt es auch ein gemeinsames Sorgerecht?


Leatheis

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Antwort auf Beitrag von Schru

Nein aber das will er noch ich bin allerdings gegen ein geteiltes Sorgerecht weil er mich zu beginn meiner ss geschlagen hat weil im etwas Missfallen hat was ich getan hab und das war auch nicht das erste mal das sowas vorgekommen ist und ich mache mir einfach sorgen wie er auch mit dem kind umgehen würde meine ss war nicht geplant aber ein Abbruch kam für mich nicht in frage.. Er hat vorher schon sachen geäußert wie das schlagen in der Erziehung ja auch manchmal nicht vermieden werden kann und teilweise auch recht sexistische Ansichten das sein Sohn mehr dürfte als seine tochter weil er ja ein mann wird und weitere sachen die mich einfach daran zweifeln lassen wie er sich als Vater benehmen würde er will allerdings das gemeinsame sorgerecht einklagen ich hoffe das ich das verhindern kann


bellis123

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Natürlich musst du das nicht. Sag am besten bei der Anmeldung und auch auf der Station bescheid. Wegen Corona hast wahrscheinlich eh Glück dass kein Besuch erlaubt ist.


Leatheis

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Antwort auf Beitrag von bellis123

Wie gesagt dauert bei mir noch ein paar Monate vielleicht sieht es da ja auch wieder ganz anders aus mit den Besuchs verboten/Einschränkungen


Philo

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Woher weiß der Mann, dass du gerade jetzt in der Klinik liegst? Oder schlägt der täglich in allen in Frage kommenden Kliniken auf? Wenn Du nicht besucht werden möchtest, kannst du am Empfang / bei der Anmeldung deinen Namen sperren lassen, somit werden Daten nicht weitergegeben - und wer doch besuchen darf, dem kannst du die Zimmernummer per sms etc. senden. Und gerade jetzt dürfen Papas nicht auf die Wochenbettstationen. Ich befürchte fast, dass das noch länger andauern könnte.


Schniesenase

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Hallo Leatheis, wenn es so ist, wie Du sagst, mit Gewaltanwendung usw., solltest Du rechtzeitig überlegen, wie Du vorsorgst, dass er nicht erreicht, was er will. Eine Möglichkeit wäre, dass Du jetzt an einen ganz anderen Fleck in D umziehst, damit eine weite Strecke zwischen Euch liegt. Noch geht das, natürlich ohne, dass er davon weiß! Ist das Kind erst da, kannst du nicht mehr mit Kind wegziehen, wenn er es nicht will. Auch ist die Frage, ob Du nicht jetzt schon mal genau aufschreibst, was in Eurer Vergangenheit miteinander so geschehen ist, das Dich so zweifeln lässt und ggf. Beweise sicherst, damit Du später nicht mit leeren Händen dastehst. So einfach kann man nämlich nicht erreichen, dass der sorgewillige Vater kein Sorgerecht bekommt. Falls der Vater des Kindes mobil und flexibel ist, also auch job- und wohnmäßig, wird Dir das Umziehen ggf. nicht viel nützen, wenn er dann einfach hinterherzieht, sobald er weiß, wo Du wohnst. Dauerhaft verheimlichen kannst Du das nicht, denn er muss ja Unterhalt zahlen und hat auch das Recht, sein Kind regelmäßig zu sehen, ebenso wie das Kind das Recht hat, den Vater zu kennen und eine Beziehung zu ihm zu entwickeln. Das werden alle Richter hier auch so sehen, es sei denn, da ist richtig schlimm was vorgefallen, und Du kannst es beweisen. Vielleicht wendest Du Dich auch noch mal an ProFamilia, um dort fachkundige Beratung zu bekommen, wie Du mit dieser Situation umgehen kannst. Die können einem ganz gut sagen, was geht und was nicht. Das nur so als anregende Gedanken für Dein weiteres glückliches oder sorgenvolles Leben, das mit diesem Kind nun immer auch ein Stück an diesen Mann gebunden sein wird, denn er ist der Vater. Alles Gute für Dich und Dein Kind! VG Sileick


Leatheis

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Antwort auf Beitrag von Schniesenase

Ich will dem kind auch nicht seinen vater wegnehmen wie ich eben schon geschrieben hab ich will nur diesen stress nicht im Krankenhaus oder im Wochenbett weil das doch schon 2 sehr intime zeitspannen sind und ich mich erstmal daran gewöhnen will mama von so einem kleinen Seegen zu sein und mich dann mit sachen wie dem vater rumschlagen will die idee nicht zu sagen wann und wo man entbindet hört sich gut an und ich finde das ist eine gute Option dem aus dem weg zu gehen ich hoffe sowieso auf eine natürliche Geburt mit kurzem Krankenhaus Aufenthalt


User-1769871192

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Dann sag ihm doch einfach nicht, wann und wo Du in der Klinik bist. Wenn Du dem nicht zustimmst, gibt die Pforte bei Anfragen auch keine Auskunft.


Jolina2019

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In einem Fall wo einer Schlagen als Erziehungsmethode gut heißt würde ich es nicht drauf ankommen lassen und ausprobieren ob er das tatsächlich in die Tat umsetzt insbesondere wenn schon Gewalt der Partnerin gegenüber stattgefunden hat. Ich würde einen Umzug so bald wie möglich in Betracht ziehen und Pro und Contra abwägen. Ich mutmuße jetzt nur, aber gehe davon aus durch das Junge/Mädchengehabe, dass er höchstwahrscheinlich aus einer anderen Kultur kommt und da einen engen familiären Backround hat und es dir bestimmt nicht leicht gemacht wird. Ich würde das Weite suchen.


Leatheis

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Antwort auf Beitrag von Jolina2019

Seine Mutter ist deutsche aber sein vater kommt irgendwo aus Nigeria soweit ich weiß ist er ziemlich früh gegangen und sie haben seit dem nur bedingt Kontakt bin auch mit dem jugendamt in Kontakt getreten und die meinten sogar das wenn ich mit ihm zusammen bleiben würde das sie wahrscheinlich mein Kind wegnehmen müssten weil ich von der Vorgeschichte auch erzählt hab alles in allem eine ziemlich blöde Situation ich bin selbst ohne vater aufgewachsen und das kann manchmal echt schlimm für ein kind sein er will auch eine Therapie und so weiter machen aber daran glaube ich noch nicht so ganz wenn sollte er unser kind meiner Meinung nach erstmal unter Aufsicht sehen und das in geregelten abständen so das sich alle damit wohlfühlen ich für meinen teil würde zwar am liebsten eure Vorschläge umsetzen aber damit nehme ich meinem kind auch einen großen teil in seinem leben und auch einen ziemlich wichtigen ich hoffe es wändet sich noch alles zum guten aber mit ihm zusammen sein oder mit ihm zusammen ziehen oder der gleichen daran besteht für mich kein Interesse mehr


Carmen 53

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Antwort auf Beitrag von Leatheis

Bitte hören sie auf einen gut gemeinten Rat einer älteren Frau. Sie sollten diese ganze Situation nicht allein bewältigen. Holen sie sich professionelle Hilfe. Es gibt genügend Angebote ! Und wenn ihr Ex sie schon geschlagen hat in der Vergangenheit und so ein blödes Zeug von sich gibt,wie sie es geschildert haben,dann würde ich ihm mein Baby niemals ohne weiteres anvertrauen. U d ich denke auch kein Jugendamt würde das befürworten. Er muss erst eine Therapie machen. Und sie brauchen dringend Unterstützung. Es gibt sie. Wenn sie eine gute Freundin oder in der Familie jemanden haben,der erstmal mit ihnen geht. Gemeinsam schaffen sie die erste Hürde. Ich wünsche ihnen,dass alles gut wird und ihr Baby gesund zur Welt kommt. Ich bin auch erst seit kurzem Oma. Es macht mich traurig wenn man so eine wunderbare Zeit nicht mit seinem Kind genießen kann. Alles erdenklich Gute und bitte suchen sie sich rechtzeitig Hilfe. Ob nun ProFamilia oder über ihre Hebamme,die würde sicher auch alles an Hilfe an sie weitergeben. Nur nicht allein dadurch,das ist in ihrer Situation für sie zu belastend und auch für das Kind. Was später mit dem Sorgerecht oder Besuchen sein wird,das wird man ihnen dann schon empfehlen.Ganz liebe Grüße Carmen 537


Jolina2019

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Antwort auf Beitrag von Leatheis

Ich kann deine Gedanken nachvollziehen, ABER ein (kaputter) Vater ist nicht immer eine Bereicherung. Er hat ja Ursachen warum er so ist wie er ist und die zu beheben kann Jahre dauern. Und vor allen Dingen, er muss das wollen und einsehen was da falsch ist. Fakt ist, er hat sich nicht im Griff und das würde mir doch sehr üble Bauchschmerzen bereiten. Ein Umzug muss ja nicht bedeuten, dass er keinen Kontakt mit dem Kind haben kann, kann er. Nur fällt die Geschichte mit spontanem Auftauchen etc und Sorgerecht dann weg. Vielleicht idealisierst du da eine Vaterfigur, weil du sie selbst nicht hattest. Da würde ich ansetzen und schauen inwieweit man das Kind schützt durch Komtakminderung und inwiefern er dem Kind denn gut tun würde wenn regelmäßig Kontakt besteht. Die Idee mit dem begleiteten Umgang klingt auch gut, hoffe, für dich/euch, dass es klappt und er sich nicht querstellt.


Leatheis

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Antwort auf Beitrag von Jolina2019

Danke für die Antwort.. Das mit der vaterfigur kann schon gut sein weil ich einfach nicht möchte das es so läuft wie bei mir.. Wie gesagt er möchte auch eine Therapie machen und an sich arbeiten aber daran glaube ich zur zeit noch nicht so ganz weil ganz “gesund” wird er wohl nie wieder weil seine Probleme vielleicht auch einfach viel zu tief verwurzelt sind ich hoffe inständig das er wirklich eine Therapie macht und auch mit sich selbst klar kommen kann damit er auch für sein kind da seien kann wie er es auch möchte nur das mein kind mal bei ihm schlafen wird oder alleine bei ihm seien wird das ist noch ein langer unsicherer und steiniger weg und ich hoffe er wird diesen meistern.. Bis dahin werde ich ihn aber erstmal raushalten..


Schniesenase

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Antwort auf Beitrag von Jolina2019

Hallo Jolina, vom Namen her und so, wie Du schreibst, klingt es so, als wärest Du noch nicht so alt. Hast Du denn Eltern in der Nähe, die Dich unterstützen können, also bei Dir dann die Mutter? Ich stimme meiner Vorschreiberin zu: Es ist jetzt noch die Situation, dass Du was ändern kannst, bevor es nicht mehr geht. Wenn Du nach ewiger Quälerei und Sorgen um Dein Kind feststellst, dass es mit dem Vater so nicht geht, kannst Du nicht mehr weg. Dann bist Du an ihn komplett gebunden. Jetzt ginge das noch. Das gebe ich zu bedenken. Richter machen sehr viel möglich, wenn Väter Kontakt wollen, und nicht immer ist das wirklich zum Wohl des Kindes, da der Mutter häufig nicht geglaubt wird, wenn sie nur von Erfahrungen berichtet, also Gewalterfahrungen, Alkohol, Drogen usw. Man denkt immer, dann könnte man erwirken, dass der leibliche Vater kein Sorgerecht bekommt oder das Kind nicht zu ihm müsse, aber so einfach ist das eben nicht, und dann ist halt die Frage, ob er echt ein bereichernder Vater für das Kind sein kann, oder ob das Kind durch diesen Kontakt besondere Schäden davontragen wird. Mir wäre das zu heikel. Als Kind einer Alkoholikerin weiß ich auch, wie wichtig es sein kann, wenn Distanz zwischen der süchtigen Person und einem selbst liegt. Auf Distanz lässt sich eine tragfähige Beziehung pflegen, Abhängigkeiten und Machtverhältnisse sind nicht von der süchtigen Person ausnutzbar. Aber in der Nähe ist das eine Katastrophe. Alles Gute für Dich und Dein Kind! VG Sileick