MamaTeaRex
Hallo zusammen, Unsere Tochter ist jetzt gute 9 Monate und ich stille sie in den Schlaf. Für die Verarbeitung der Entbindung hatte ich mir eine Therapeutin/Familienberatung gesucht. Sie hat mit da gut geholfen, empfiehlt mir jetzt schon seit längerem das einschlafen ohne stillen zu schaffen. Wir haben das jetzt schon häufiger probiert, also mit Brust aus dem Mund, wenn sie fast weggenickt Ist. Leider immer mit dem Resultat, dass sie sofort bitterlich weint und ich sie wieder stille. Habe bei meinem ersten Thema tolle Tipps von Mamas bekommen, die auch fördernde Kinder haben. Wie war das bei euch? Hat es iwann aufgehört, oder bewusst gelöst? Denkt ihr es ist "schlecht" es noch so zu machen? Wenn mein Mann seinen zweiten Monat elternzeit hat (13.lm) dachte ich daran es mal etwas mehr zu probieren Liebe Grüße
Es ist euer Einschlafritual. Wenn du das gut findest, bitte. Ich persönlich finde es gut,wenn der Vater das Kind auch mal begleitet. Deshalb haben meine dann nach 8Monaten die Flasche bekommen. Oder sucht euch was ganz anderes aus. Und gib das Kind mal ab.und da werden dann auch mal Tränen fließen.
Das Einschlafstillen zu beenden ist der erste Schritt zum Abstillen. Abstillen funktioniert nur, wenn du es wirklich willst - das gleiche gilt für das Beenden des Einschlafstillens. Seien wir ehrlich: das Kuscheln ist toll, die Nähe schön und praktisch ist es auch noch. Aber irgendwann hat auch das leider ein Ende. Aber wann das ist, dass können nur du und dein Baby entscheiden. Solange es für euch beide stimmt, spricht nichts dagegen einfach weiterzumachen. Einschlaffläschen zum Beispiel sind schlecht für die Zähne. Einschlafstillen noch im 2. Lebensjahr kein Problem. Wir haben das Einschlafstillen beendet als es zum Dauernukeln ausartet ist. Ich habe ihn im Kinderzimmer gestillt, dann hat ihn der Papa ins Bett gebracht. Die ersten Abende waren schwierig. Nach einer Woche war er innerhalb von 5 Minuten eingeschlafen. Das war dann lange unsere Abendroutine. Irgendwann hat er dann mehr Abendbrei gegessen, da ist das Stillen dann immer öfter weggefallen. Das ging aber nur beim Papa. Bei mir hat ohne Stillen zum Svhlafen bringen nur im Kinderwagen geklappt bzw. erst nach de Abstillen auch im Bett.
Einschlafstillen Tochter bis zum selber abstillen mit 2 Jahren.
Einschlafstillen Sohn bis er 2 Jahre und 3 Monate alt war, mit etwas Eigeninitiative meinerseits
Hatte ich mit 25 Monaten 2x erfolglos versucht, 2 Monate später gings dann relativ gut und war beim dritten Mal durch.
Mach bitte wie DU meinst
Und lass Dich nicht verunsichern!
Wichtig ist, was Dein Baby und DU wollt (na gut, und der Papa
).
Wenn Du das Einschlafstillen einstellen möchtest, immer wieder probieren. Wenn es Dir dringend wichtig ist, durchziehen - werden 5-7 grässliche Abende, aber meist ist es dann geschafft. Vielleicht bringt der Papa die Maus dann ins Bett, dann entfällt das Milchbarangebot und lenkt ab bzw ist spannend neu.
Alles Gute
Was mich stutzig macht, ist dass die Therapeutin das Einschlafen ohne Stillen empfiehlt. Gibt es da einen bestimmten Grund? Einschlafstillen ist etwas ganz Natürliches und in keinem Fall „schlecht“. Erst, wenn Mutter oder Kind es nicht mehr möchten, gibt es aus meiner Sicht einen Grund, es zu beenden. Alternativ kann das Kind von einer anderen Person ins Bett gebracht werden, aber dazu muss man das Einschlafstillen nicht beenden (es läuft dann eben bei der anderen Person anders ab, ohne Stillen). Meine Tochter wird mit 15 Monaten aktuell jedes Mal zum Einschlafen gestillt und ich habe bei uns keine Bedenken, dass das irgendwann zum Problem wird.
Mich verwundert das auch etwas. Sie meint wir sollen essen und schlafen ganz trennen. Ich lasse mich leicht verunsichern
Ich finde es verständlich, dass du verunsichert bist. Schließlich solltest du ihr vertrauen, wenn sie deine Therapeutin ist. Vom Thema Stillen scheint sie aber leider nicht viel Ahnung zu haben, denn Stillen ist ja viel mehr als nur Nahrungsaufnahme. Hör was das angeht lieber auf dein Bauchgefühl und lass es auf euch zukommen, deine Tochter ist ja noch klein.
Tut mir echt leid, meine stilldemenz ist wohl weit fortgeschritten. Die Therapeutin meine Tochter wird stündlich wach, weil sie die Brust im Mund vermisst. Das ist der Grund... Gott ich hab erst noch ne Nacht gebraucht bis mir das jetzt wieder einfiel:/
Kein Problem! :) Verstehe, ja das kenne ich auch. Obwohl das was sie sagt ja eine sehr verbreitete Annahme ist, habe ich doch schon oft auch gehört, dass es einfach entwicklungsbedingt ist und das Kind so oder so aufwachen würde (außer man macht ein Schlaftraining, das ist aber eben häufig mit Tränen verbunden). Genauso kenne ich auch Fälle, bei denen es sich dann ganz von alleine erledigt hat. Bei meiner Tochter ist es auch ein schleichender Prozess, manchmal schläft sie schon mehrere Stunden durch, trotz Einschlafstillen. Es kommt daher sehr darauf an, wie du dich dabei fühlst. Wenn es dir nicht so viel ausmacht, kannst du ruhig so weitermachen wie bisher.
Warum sollst du damit aufhören? Es ist eine entspannte Art einzuschlafen, wenn es auch für dich ok ist. Und Papa kann das Kind auch ins Bett bringen. Der muss eh sein eigenes Ritual finden, auch ohne Einschlafstillen. Eine Stillberaterin hat mir letztens erzählt, dass sie ihr letztes Kind bis 5 Jahre zum einschlafen gestillt hat, weil es so schön einfach war. Nach 2 Minuten war der kleine eingeschlafen. Irgendwann wollte er nicht mehr und dann mussten sie was neues finden, dauert aber länger. K1 hatte kein Einschlafstillen, weil er einfach schneller satt als eingeschlafen war. Papa konnte ihn trotzdem nicht ins Bett bringen. War halt ein Mama- Kind K2 schläft mit stillen ein, Papa kann ihn gelegentlich ins Bett bringen, wenn er schon satt ist. Ist halt ein entspannteres Kind. Nur bei mir wird eben stillen verlangt. Ist auch ok so.
Sie möchte essen und schlafen trennen. Denke vllt auch weil sie sehr schwer is für ihr Alter. Puh, keine Ahnung, bis zum Ende 1. Lebensjahr finde ich es total okay Aber ich bin schnell verunsichert. Danke für die Erfahrungsberichte:)
Wenn es für dich passt, würde ich es nicht zwangsweise aufhören. Ich fand es eine ganz entspannte Art für mich und mein Kind und bei uns war es jeweils auch das letzte Stillen das dann wegfiel und das Kind komplett abgestillt war. Bei meinem Kleinsten war das zum Beispiel mit 13 Monaten der Fall und ging komplett von ihm aus.
Es gibt ein Sprichwort:,, Schuster bleib bei deinen Leisten.... Irgendwie so und mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen. Meine Tochter wird 2 und ich stille Sie zum einschlafen. Warum auch nicht?
Es spricht nichts dagegen mehr zu probieren. Was deine Therapeutin aber empfiehlt, ist Abstillen, und das gelingt und ist erst sinnvoll, wenn du davon überzeugt bist und ggf auch Nachteile in Kauf nimmst (weil die Vorteile für dich überwiegen). Es kann sein, dass der Schlaf für alle Beteiligten besser wird. Es kann aber auch sein, dass es schlimmer wird. Bei einer Freundin ist es so, dass sie ihr Kind statt zu stillen herumtragen musste, nachts Brei anbieten musste (hatte halt auch mit 2 noch nachts Hunger!), Anschließen Zähneputzen....der Aufwand war bedeutend höher als "einfach" zu stillen. Für sie war es trotzdem wichtig und gut so, weil der Wunsch, nicht mehr zu stillen, so groß war. Probieren kann aber alternstiv auch bedeuten, dass der Vater in seiner Elternzeit Wege sucht, euer Kind zu Bett zu bringen. Das gelingt in der Regel über den Mittagsschlaf am einfachsten, abends ist es schwieriger, Schlafgewohnheiten zu ändern. Ich habe auch ein sehr forderndes Kind, 15 Monate. Für mich ist Einschlafstillen eine bequeme Art, sie zu beruhigen und schnell einschlafen zu lassen. Einen Schnuller nimmt sie nicht, ohne Nuckeln schafft sie aber nicht (welches Baby/Kleinkind kann das schon). Ich sehe bei uns (noch) keinen Anlass, das zu ändern. Trotzdem finde ich, dass sich gerade in letzter Zeit viel getan hat, sie sich schnell selber abkoppelt, Schlafphasen ohne Körperkontakt und Stillen verbinden kann, usw. Das kam nicht durch meine Intervention, sondern von ganz allein. Ich denke, gerade die "fordernden" Kinder brauchen mehr Zeit nachzureifen, aber das ist meine ganz persönliche Meinung und sieht nicht jeder so.
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