Elternforum Rund ums Baby

Einschlafen ohne Tragen

Einschlafen ohne Tragen

steffi220

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Hallo liebe Mamis, ich habe hier ein kleines Kängurukind welches nur mit Umhertragen einschläft. Sowohl Mittags als auch Abends. Sie ist 13 Monate und war von Anfang an eine schlechte Schläferin. 20x nachts raus war nichts. Aber gut. Seit 3 Wochen schläft sie durch. Kann mein Glück kaum fassen :) Soweit so gut. Wir hatten immer mal Phasen wo sie allein in den Schlaf gefunden hat und aber auch Phasen wo wir sie in den Schlaf tragen mussten und da sind wir nun irgendwie hängen geblieben. In der Woche bin ich allein und habe noch ein Kind. Beide bringe ich somit allein ins Bett. Somit habe ich nicht Ewigkeiten Zeit sie in den schlaf zu tragen. Wir möchten das Thema also mal angehen sie ohne tragen zum Schlafen zu bringen. Hat da jemand Tipps? So Radikal von heute auf morgen nicht mehr tragen ist nicht so meins. Sprich kalter Entzug. Oder geht es nur so? Beide Kinder haben eigene Zimmer und schlafen auch da. Kind eins guckt in der Zeit TV, wenn ich die andere ins Bett bringe. Und das wird immer länger. Find ich irgendwie nicht so toll. Aber was soll ich machen. Beide brauchen absolute Ruhe zu *INSBETTBRINGEN* Danach ist also die andere dran. Aber es zieht sich ungemein und irgendwann brauch ich dann auch mal zeit für mich, Haushalt und liegen gebliebenes. SO :) nun her mit euren *hoffentlich* ehrlich und hilfreichen Tipps ohne Verurteilungen etc. LG und schöne Weihnachten noch


Fleurdelys

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Antwort auf Beitrag von steffi220

Hallo, habe da selbst noch keine Erfahrungen, aber ich fand den kostenlosen E-Mail-Kurs auf babyschlummerland.de ganz erhellend.


HHKatha

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Antwort auf Beitrag von steffi220

Hi Steffi, mein Kind ist jetzt 17 Monate alt und ich war so vor ein paar Monaten an dem Punkt, an dem du jetzt bist. Etwas andere Umstände, aber eine Änderung der Einschlafroutine war nötig. Kind war bis dahin nur an der Brust oder in der Trage oder im Kinderwagen eingeschlafen. In der Kita allerdings ohne Probleme einfach auf der Matte wie alle anderen auch... ich hatte jedenfalls schlicht keine Lust mehr, weil sich die Routine immer länger hinzog. Irgendwann lagen wir zuverlässig bei fast 1,5 Stunden. Für mich war der Knackpunkt, dass ich mir sicher war, eine Änderung zu wollen. Ich habe mit also überlegt, wie ich den Abend gestalten will und dann sanft aber bestimmt die Änderung über rund zwei Wochen durchgesetzt. Ich bin es dann schrittweise angegangen: erst hab ich das Kind nachts aus unserem Bett ausgezogen. Fand er scheiße, um ehrlich zu sein. Da gab es dann auch Tränen. Aber weil ich mir so sicher war, dass ich keine Lust mehr habe auf Familienbett, konnte ich das ertragen und ihn da begleiten. Ich hab einfach seinen Frust und seine Trauer mit ihm besprochen und war für ihn da. Abend eins dauerte 2 Stunden, Abend 2 war noch 1 Stunde und danach ging es rapide aufwärts, so mit 15 Minuten meckern, dann noch fünf, und relativ zügig auch gar keiner Beschwerde mehr. Dann wollte ich weg vom Zwang zum Einschlafstillen. Zumindest so weit, das Kind am Wochenende Mittags zu Hause im Bett schlafen kann (da gibt es keine Brust mehr, weil ich tagsüber unter der Woche arbeite). Gleiches System wie beim Umzug ins neue Bett. Vorher angekündigt, dann erst mal gestillt und vor dem einschlafen abgedockt. Und den Frust begleitet... ich war recht erleichtert, das ging deutlich einfacher als der Umzug ins eigene Bett Hätte ich nie gedacht. Und schwuppdiwupp, schlief er mittags auch daheim im Bett (allerdings im Elternbett, das war wohl sein Kompromiss ). Zusammenfassen würde ich meine letzten Monate so, dass du alles in kleinen Schritten erreichen kannst, wenn du es nur dringend genug willst. Frust und Widerspruch wirst du ertragen müssen, aber so lange du dein Kind dabei begleitest ist das ja imho nichts per se schlechtes. Viel Erfolg!


Pinguini

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Antwort auf Beitrag von steffi220

Ich gewöhne es meiner Tochter gerade ab, sie ist 1 Jahr. Ich trage sie eine Woche nicht mehr rum, stelle mich nur noch mit ihr auf dem Arm neben Bett und schaukel. Davor habe ich sie nur noch ein ganz kurzes Stück Flur rauf und runter getragen. Jetzt sitze ich inzwischen auf ihrem Bett auf so einem Yoga Kissen und halte sie im Arm, nächste Woche lege ich sie dann ins Bett wach. So mein Plan zumindest.... Wie hast du das mit dem durchschlafen geschafft?


Mamamaike

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Antwort auf Beitrag von Pinguini

Hallo, so haben wir es hier auch gemacht: Vom Rumlaufen allerdings direkt zum Ans-Bett-Setzen mit Im-Arm-Halten, dann wach ablegen und den Frust begleiten. An die AP: Kannst Du nicht das "pflegeleichtere" Kind zuerst ins Bett bringen? Bei einer gut Einjährigen würde ich (übergangsweise) auch eine dadurch etwas spätere Bettgehzeit in Kauf nehmen, Du bist ja nur kurzfristig alleine, wenn ich es richtig gelesen habe... Viele Grüße