Mami_Adam
Hallo ihr Lieben, Ich habe da eine kleine Frage an euch. So oft lese ich bei Dr. Busse das man das Kind/Baby nicht schaukeln, tragen, wiegen oder stillen sollte sondern nur daneben sitzen und leise reden oder singen damit das Kind lernt alleine einzuschlafen. Nun ist es so einfach geschrieben aber in der Praxis sieht das ja schon irgendwie anders aus.. Mein Sohn ist mit Saugglocke gekommen und von Anfang an hat er viel Nähe gebraucht. Somit hat er die ersten Wochen nur auf mir geschlafen, dann durch tragen und jetzt durch stillen. Ist das jetzt wirklich so falsch? Ich habe versucht ihn mindestens am Nachmittag alleine einschlafen zu lassen aber wenn er anfängt zu weinen (also richtig nicht quengeln) dann finde ich es schon irgendwie heftig ihn einfach da liegen zu lassen und daneben sitzen. Wie macht ihr das?
Hi, Verstehe mich nicht falsch... Dr Busse ist klasse, aber er ist noch vom alten Schlag... Wenn du das Gefühl hast, dein Kind braucht das, dann gebe ihm die Nähe. Jedes Kind schläft irgendwann alleine. Meine 5 und 4 Jahre alte Töchtern schlafen immer noch fest an mir gekuschelt ein. Ich gehe raus und die schlafen durch.. Mit. Meine 2 älteste Mädels war es genau so.. Mit etwa 6 Jahren sind sie freiwillig alleine ins Bett.. Und es sind liebevolle, verantwortungsvolle und selbstständige Mädchen (17&14)
Ich sehe das auch so: gib deinem Kind was es braucht und sei entspannt dabei. Das wäre mein Fahrplan.
Hallo:-) Du machst das schon instinktiv richtig, lass Dir bitte nichts anderes einreden! Ich finde die Tips von Dr.Busse zum Teil sehr altbacken, das Märchen vom Baby, welches alleine einschlafen soll, stammt aus der Nachkriegszeit. Auch unsere Grosseltern predigten ja oft noch, man solle die Kinder jaa nicht verwöhnen! Alles Quatsch! Es mag Babys geben, die ohne Körperkontakt einschlafen können, es sind jedoch die wenigsten. Mein Sohn ist 4,5 Jahre alt, er war ein Trage-und Stillkind und ich begleite ihn noch immer in den Schlaf. Und ja, ich tue es gerne, denn es ist im Grunde genommen so eine kurze Zeit, die er mich so intensiv braucht. Geniesse die Nähe zu deinem Kind, sie werden so schnell gross und dann wünschen wir uns die Kuschelzeit zurück;-) Mir haben folgende Bücher geholfen, wenn ich Zweifel hatte, ob ich richtig handle: -Schlafen und wachen von Dr. Sears -in Liebe wachsen von Dr. Gonzales -Artgerecht von Nicola Schmidt Alles Gute und geniesse die Zeit mit deinem Baby!
Das sollte Dr. Busse mal lesen
https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/blog/neues-zum-plotzlichen-kindstod-sids/
Hallo Mami_Adam, das ist einfach so eine Frage, welche Experten einem das sagen können, alles natürlich aus ihrem "wissenschaftlichen Ansatz" heraus, was für einen selbst und das Kind überhaupt geht. Du merkst meine Ironie. Dr. Busse rät Dinge, die bei vielen Babys und Eltern nicht gehen. Sein Ansatz ist human genug, immerhin soll man die Babys nicht allein lassen, und bei Eltern, die sonst wirklich komplett auf dem Zahnfleisch gehen, mag das ein Weg sein, auch wenn er anfangs sehr hart ist. Sicherlich hat er mit diesem Weg auch einigen Eltern wirklich geholfen, für die das mit ihren Babys so tatsächlich passte. Und sie werden so dankbar sein, dass jemand ihnen so geholfen hat. Aber wenn man als Eltern die Chance hat, das Baby liebevoll so zu begleiten, dass seine Bedürfnisse wirklich gut gestillt werden, und gerade kleine Babys haben oft ein Bedürfnis nach sehr engem Körperkontakt, insbesondere beim Schlafen, dann darf man diesen Bedürfnissen auch ohne schlechtes Gefühl nachkommen, nein, mit gutem Gefühl. Was das aber nicht bedeutet, ist, dass wir Eltern weit über unsere eigenen Grenzen hinaus uns selbst aufgeben müssen, um am Ende wie Zombies sich selbst nicht mehr unter Kontrolle haben zu können. Man muss sicher pragmatisch genug sein und die eigenen Grenzen manchmal über die des Babys stellen. Ich kann Dir die Seite von Dr. Renz-Polster sehr empfehlen, dem Autor des Buches "Kinder verstehen". Er ist Kinderarzt und Anthropologe (kein Anthroposoph, das sind die Waldorf-Leute!), also er forsch an der Frage, wo wir herkommen, was wir sozusagen von unseren weit in der Vergangenheit liegenden menschlichen Vorfahren mitbringen. Also einerseits: Wenn das Baby nicht allein ist, wenn es schreit und verzweifelt ist, dann ist das wunderbar! Nicht immer können wir alle Probleme unserer Babys lösen. Manche müssen sie, wie später auch, schmerzhaft selbst durchleben, und das können sie auch. Wir können begleiten, ihnen das Gefühl geben, dass das, was ihnen passiert, vorbei geht. Das berühmte "Es wird alles wieder gut!" spielt dabei eine große Rolle. WIE wir das machen, müssen wir am Ende selbst schauen. Und da ist meine Quintessenz mit einem Baby, das NIEMALS allein einfach so mit streicheln und singen eingeschlafen ist (das Längste war mal 40 Minuten, dass wir das so probiert haben, bei schrecklich verzweifeltem Geschrei, offensichtlicher Angst usw., das kennen alle, die solche Babys haben), dass wir ausprobieren müssen, was für uns und UNSER Baby geht und machbar ist. Bei uns war das: Mit dem Baby schlafen gehen. Nachts nach Bedarf stillen bis das Kind 18 Monate alt war. Das Baby sehr viel im Tuch tragen, im Tuch am Tag schlafen lassen. Sehr viel mit dem Baby im Tuch DRAUßEN in der Natur zu sein. Andauernd zu stillen. Dem Baby für seine persönliche Entwicklung Zeit zu lassen. Beide Eltern haben hier ihr Bestes gegeben. Auch mein Mann hat das gemacht, getragen, in den Schlaf begleitet, indem er daneben lag, den Kopf freigemacht hat und das Kind quasi mit in den Schlaf genommen hat. Einschlafstillen, wenn das geht - bei uns ging es irgendwann nicht mehr, weil unser Baby damit auch nicht in den Schlaf fand. Gut für sich selbst sorgen: Haushalt auf absoluter Sparflamme, Besuch, der nicht wirklich hilfreich war, fernhalten, schlafen, wenn das Kind schlief... Diese Zeit geht vorbei, und mehr wird wieder möglich. Schaut, was für Euch geht und gut ist. "Experten" sagen alle was anderes. In einem sind sich aber alle einig: Man soll sein weinendes, schreiendes Kind niemals allein und ohne Körperkontakt lassen. Wenn Ihr etwas ausprobiert, lasst dem Baby Zeit, sich daran zu gewöhnen. Nicht ständig was Neues probieren. Für das Baby ist ja erst mal alles neu. Also darf es auch erst einmal erschreckt oder verwirrt oder ängstlich sein, wenn Ihr was Neues probiert. Ihr selbst könnt ihm die Sicherheit vermitteln, dass das geht und es stoisch für eine Woche weitermachen. Wiederkehrende Dinge und Aktionen, Bilder usw. geben Sicherheit. Das kenne ich schon! Das war ok so! Wenn sich dann herausstellt, dass es das nicht ist und es nicht besser wird, versucht etwas anderes. Manchmal hilft es auch, das Baby zu begleiten, mit viel Körperkontakt, und sich nur auf die eigene Atmung zu besinnen, was immer das Baby macht. Oft holt das einen selbst von der Aufregung runter, und das Baby merkt dann auch, dass es sich beruhigen kann. Sie sind so feinfühlig! Vielleicht denken sie, wenn sie dann schreien, auch, dass Ihr so aufgeregt seid, weil es eine Gefahr gibt, immer, wenn es ans Schlafen geht, und dann haben sie noch mehr Angst und schreien noch mehr. Wenn es Euch gelingt, das als das zu sehen, was es ist: sich zur Ruhe zu begeben, ganz ohne jede Gefahr, dann merkt das Baby den Herzschlag, der ruhiger wird, die Atmung, die tiefer und entspannter wird, möglicherweise riecht es sogar das Adrenalin in der Luft nicht mehr (das ist ein educated guess, ich habe das noch nirgends gelesen, aber ich kann es mir gut vorstellen), und dann kann irgendwann Baby, nachdem es sich die Aufregung abgeschrien hat, auch runterfahren und schlafen. Bei uns hat dieser Atemtrick wirklich geholfen. Gleich da sein, wenn das Baby wieder wach wird, das würde ich auch empfehlen, wenn es so ein Sensibelchen ist. Wenn es testet, ob Mama/Papa noch da sind (oft noch im Schlaf), sollte es Körper fühlen können. Das war hier sehr wichtig. Es wird besser! Traut Eurem Gefühl! Es kann Euch gut leiten. Ihr macht nichts falsch, wenn Ihr es so macht, wie Euer Gefühl es Euch vermittelt. Baby sind alle verschieden. Ihr lernt Euch jetzt kennen. Und nur IHR könnt herausfinden, was Euer Weg mit Eurem Baby sein wird. Als Lesetipp finde ich auch stillkinder.de und rabeneltern.org hilfreich und die Expertenseite von den Psychologen hier (Entwicklung, Dr. Nohr und Co) sowie die Stillexpertenseite mit Biggi und Kristina hier. Alles Gute, schönes Kuscheln! Genießt die Zeit, sorgt Euch nicht so viel und freut Euch an jedem schönen Moment! Es geht so schnell vorbei. :-) Viele Grüße Sileick
S.o.
Hallo, wir haben das selbst nur ein oder zweimal kurz probiert mit "alleine einschlafen lassen" ohne aus dem Bettchen rauszunehmen. Haben es dann nach je 1-2 Minuten seingelassen weil unsere Kleine geweint hat ohne Aussicht, dass sie sich durch singen & streicheln beruhigt. Und weinen lassen kommt für uns nicht in Frage Dr Busses Tipp "alleine einschlafen" funktioniert vielleicht bei einigen Babys. Die Methode ist aber (wie ich erst seit ein paar Tagen weiß) auch wissenschaftlich überholt. Siehe auch Buch "Elternkompass" von N. Schmidt, dass sich komplett auf wissenschaftliche Studien bezieht (statt Ammenmärchen).
Das dürfte eine verbreitete Meinung unter Kinderärzten sein. Die glauben auch, dass es funktioniert und empfehlen es immer wieder weiter. Ein Teil des Problems ist glaube ich auch, dass die Rückmeldung fehlt, dass es eben meistens nicht klappt. Aber klar, es wenn ich "zu blöd bin", die Empfehlung meines Arztes umzusetzen, dann binde ich ihm das nicht auf die Nase... Ich war total überzeugt, dass ich mich an die Empfehlungen für sicheren Schlaf halten werde, meine große schlief ausnahmslos im beistellbett. Dann war sie vier Monate alt und ich hatte einen Magen-Darm-Virus erwischt, mir ging es wirklich nicht gut und das Baby schrie in seinem Bett neben mir, offenbar hat sie gemerkt, dass etwas anders ist als normal. Bei mir war sie ruhig. Ab dem Tag schlief sie lange bei mir im Bett und schlief auch nur in meiner Anwesenheit. Wir haben sie auch zeitweise in den Schlaf getragen. Alles Dinge, die gern kommentiert werden mit "das wird sie dann immer und ewig einfordern". Sie ist jetzt zwei und schläft beim Kuscheln in ihrem Bett ein und dort schläft sie auch einen mehr oder weniger großen Teil der Nacht, so viel zu immer und ewig. Beim kleinen (jetzt 7 Monate) war ich dann entspannter, sodass ich von Anfang an oft beim stillen einschlief (mit schlechtem Gewissen). Seit ca. 2 Monaten verweigert er sein Bett, das liegt nicht an der Nähe, er will offenbar auf der gleichen Matratze wie ich schlafen. Dieses Mal gab es auch keinen "Anlass" an dem ich die Veränderung festmachan kann. Ich versuche, es zu genießen, denn ich bin mir jetzt sicher, auch das geht vorbei. Was ich daraus gelernt habe: wichtig ist, dass man sich wohl fühlt und zu möglichst viel Schlaf kommt. Das Prinzip Faulheit siegt. Und: ich kann mir überlegen, wie ich etwas gerne machen würde und dann schau ich, ob das Kind damit einverstanden ist. Sonst gibt es eine Planänderung ;)
Ich könnte dass auch nicht übers Herz bringen. Meine Tochter wurde so lange so wie sie es gebraucht hat in den schlaf geschaukelt, dass hat sich irgendwann von allein gegeben das sie das nicht mehr gebraucht hat und so habe ich es auch bei meinem Sohn vor. So lang das für alle so in Ordnung ist, ist ja alles gut.
Achso vergessen: Ich habe darüber auch mit meinem KiA geredet und er hat auch nur dazu gesagt, dass man es entweder so lange so machen kann/soll wie man möchte genauso wie mit dem Familienbett oder man wendet solche Methoden eben an wie es Herr Dr. Busse beschreibt. Mein KiA und seine Frau, bzw seine Frau, hat es so entschieden dass deren 3 Kinder bei denen im Bett schlafen und auch dementsprechend begleitet wurden. Sie seien zwar bis sie 3 Jahre oder bisschen älter waren bei denen im Bett aber mittlerweile haben sie da keinerlei Probleme oder sonstiges
Schön, dass ihr das auch so seht. Ich rege mich innerlich jedes Mal auf, wenn ich das lese
Meine Tochter würde mich Köpfen, wenn ich das bei ihr machen würde.
Die Idee hinter Dr. Busses Vorschlag ist folgende: Jeder Mensch wacht ja nachts beim Wechsel von einer in die andere Schlafphase wieder auf. Lernt das Kind ohne Körperkontakt einzuschlafen, so soll es auch nachts problemlos weiter bzw. durchschlafen. So die Theorie. Eines meiner Kinder konnte alleine einschlafen nach dem ich das mit kurz alleine lassen, wieder bei rufen ins Zimmer gehen durchgeführt habe (sie hat dabei aber nicht geschrien oder geweint). Trotzdem wurde sie nachts oft wach. Beim Stillen ist sie als Baby nie eingeschlafen! Die zweite schlief immer schon beim Stillen ein. Sie schlief auch besser durch und oft schlief sie im Wohnzimmer ganz alleine ein, während ich die Große fürs Bett fertig gemacht habe. Mein Neffe hingegen quengelte sich immer fünf Minuten in den Schlaf. Dabei durfte er nicht gestört werden, sonst fand er keine Ruhe. Den Kinderärzten geht es meiner Meinung nach auch darum, dass Eltern nicht anfangen sollen, jeden Abend das Kind mit Autofahren zum Schlafen zu bringen (gibt es). Das Herumtragen kann auch auf Dauer echt Körper belastend sein. Körperkontakt kann das Kind auch haben, indem man sich zusammen hinlegt und kuschelt oder das Kind auf dem Arm im Sitzen einschläft. Zu großes Bohei kann die Kinder auch wieder unruhig machen und vom Schlafen abhalten. Ich weiß nicht wie alt Dein Kind ist; ab einem bestimmten Alter sollten die Kinder 6 Stunden durchgeschlafen können. Ist das der Fall bei Euch, mach so weiter bzw. kannst Du Dein Kind weiter in den Schlaf begleiten. Nur wenn es mit über 6 Monaten alle 2 oder 3 Stunden wach wird, würde ich etwas anderes ausprobieren. Denn Ihr als Eltern müsst ausreichend Schlaf bekommen, das ist nämlich auch sehr, sehr wichtig. Sonst kann sich das zu einer blöden Spirale entwickeln, dass Ihr zu angespannt seid und das Baby deshalb nicht mehr ruhig wird.
Die Idee hinter Dr. Busses Vorschlag ist folgende: Jeder Mensch wacht ja nachts beim Wechsel von einer in die andere Schlafphase wieder auf. Lernt das Kind ohne Körperkontakt einzuschlafen, so soll es auch nachts problemlos weiter bzw. durchschlafen. So die Theorie. Eines meiner Kinder konnte alleine einschlafen nach dem ich das mit kurz alleine lassen, wieder bei rufen ins Zimmer gehen durchgeführt habe (sie hat dabei aber nicht geschrien oder geweint). Trotzdem wurde sie nachts oft wach. Beim Stillen ist sie als Baby nie eingeschlafen! Die zweite schlief immer schon beim Stillen ein. Sie schlief auch besser durch und oft schlief sie im Wohnzimmer ganz alleine ein, während ich die Große fürs Bett fertig gemacht habe. Mein Neffe hingegen quengelte sich immer fünf Minuten in den Schlaf. Dabei durfte er nicht gestört werden, sonst fand er keine Ruhe. Den Kinderärzten geht es meiner Meinung nach auch darum, dass Eltern nicht anfangen sollen, jeden Abend das Kind mit Autofahren zum Schlafen zu bringen (gibt es). Das Herumtragen kann auch auf Dauer echt Körper belastend sein. Körperkontakt kann das Kind auch haben, indem man sich zusammen hinlegt und kuschelt oder das Kind auf dem Arm im Sitzen einschläft. Zu großes Bohei kann die Kinder auch wieder unruhig machen und vom Schlafen abhalten. Ich weiß nicht wie alt Dein Kind ist; ab einem bestimmten Alter sollten die Kinder 6 Stunden durchgeschlafen können. Ist das der Fall bei Euch, mach so weiter bzw. kannst Du Dein Kind weiter in den Schlaf begleiten. Nur wenn es mit über 6 Monaten alle 2 oder 3 Stunden wach wird, würde ich etwas anderes ausprobieren. Denn Ihr als Eltern müsst ausreichend Schlaf bekommen, das ist nämlich auch sehr, sehr wichtig. Sonst kann sich das zu einer blöden Spirale entwickeln, dass Ihr zu angespannt seid und das Baby deshalb nicht mehr ruhig wird.
Es mag sein, dass die Ansichten veraltet sind, dass Babies alleine einschlafen sollen. Aber auf eine Art hat er eben doch recht, nämlich dann, Wenn die Eltern schreiben, „ich hab mein Kind immer auf dem Hüpfball beruhigt, jetzt ist es 3Monate und es kann immer noch nicht alleine einschlafen“ oder „immer wenn es wach wird in der Nacht und es brabbelt(Baby glücklich!), nehme ich das Baby raus zum spielen, leider will es dann erst in 2 h wieder einschlafen“ Wenn Dr. Busse beim wachen, glücklichen Baby empfiehlt, einfach ruhig daneben zu sitzen und es zu streicheln, stimmt es eben schon, denn wenn’s dem Baby gut geht, kann es ja auch wieder, mit meiner Anwesenheit, einschlafen. Ganz oft liest man dann eben, man hätte das Kind zu sich genommen und gekuschelt/gespielt und es wolle dann nicht mehr einschlafen, na logisch, ich will auch lieber Party machen als schlafen!! Oder eben, zuerst bringt man dem Baby durch viel gehüpfe oder geschaukle bei, so einzuschlafen und Ab einem gewissen Alter erwartet man dann, dass es das Baby plötzlich von alleine können sollte... Es ist nicht „nur“ schlecht, was er da beim Schlafen empfiehlt, er sollte es differenzierter empfehlen, vielleicht auch mal „das grosse Ganze“ der Fragestellenden betrachten. Wie bei den Bsp oben oder eben berücksichtigen, dass viele Einschlafstillen praktizieren (und es für die Mütter eben ok ist) oder auch ein Familienbett ganz ok ist. Manchmal denke ich, er geht davon aus, Kind wird gestillt/Flasche, dann wird es von Anfang an ins eigene Bettchen gelegt und dann schläft es dort, Bekommt Flasche oder Brust 1x in der Nacht und fertig. Viele haben aber ein beistellet oder Familienbett, da reagieren und agieren Eltern und Babies anders und dies Berücksichtigt er nicht!!
Ich finde, dass man das von seinem Kind abhängig machen muss. Meine große konnte beziehungsweise kann auch mit 4 nicht alleine einschlafen. Ich helfe ihr bis heute. Meine kleine hingegen schläft 10 mal besser ein, wenn sie alleine liegt. Dann dauert es keine 5 Minuten.
nur falsch interpretiert. Passiert ja oft, wenn hier im Forum geschrieben wird.
Meine Kinder habe ich nicht geschaukelt und nicht auf die Waschmaschine gestellt und sie haben relativ schnell gelernt in ihrem Bett ein- und auch "durch"-zuschlafen. Durchschlafen im Sinne, wenn sie mal wach werden (was ja normal ist) sich selber wieder zu beruhigen ohne das Mama zum schaukeln kommen muss. Wichtig ist letzten Endes, dass man als Mama nicht täglich vollkommen fertig den Tag verbringt, weil das Kind zum einschlafen geschaukelt werden muss. Liest man hier ja oft genug.
Es spricht aber doch nichts dagegen das Kind im Elternbett mit schlafen zu lassen oder im Beistellbett, dich bei Mama und deren Geräuschen und Gerüchen, aber eben einschlafen mit hinlegen und ohne Faxen. Und man muss den Absprung schaffen. Es ist kein Problem sein Neugeborenes auf sich einschlafen zu lassen, aber eben nur bis zu einer gewissen Zeit. sonst, so lehrt eben die leidvolle Erfahrung des Dr. Busse, schafft man sich selber Probleme, die die Kraft der Mutter kosten. Und natürlich gibt es immer Ausnahmen, die ohne Probleme dann den Absprung schaffen, aber eben die Mehrheit nicht.
Wenn man das so liest bei Dr. Busse wird da, in meinen Augen, schon ein Schuh draus. Letzten Endes ist es nur ein Rat. In Japan würde man das nicht so als "unfähig" hinstellen, ein Rat eines "Alten". Und ganz letzten Endes darf das jede Mama machen wie sie will. ![]()
Bingo - 100 Punkte! Ich lese hier immer wieder, dass Eltern (bzw. meist die Mütter) sich selbst völlig aufgeben, mit den Kindern um 19.00 Uhr ins Bett gehen, weil es ohne Vollkörperkontakt nicht geht etc. (und ich rede nicht von Neugeborenen). BabyBay finde ich z.B. Klasse - man hat sie nah bei sich, kann sofort beruhigen - ABER halt nicht direkt im Bett. Später dann Gitterbett mit abmontierter Seite direkt am eigenen Bett.
Ich stimme euch beiden zu. Was Eltern oft vergessen dass es ab einem gewissen Alter ( und nein ich rede nicht von Neugeborenen) einfach Gewöhnung ist wenn Kinder es nicht anders können. Beruflich schon oft erlebt. Zb einen 12 Monate alten jungen der beim einschlafen immer in die Hand pitschen musste. Die Mutter hatte das so zugelassen. Da ich mir meine Hand nicht blau pitschen lassen wollte wurde ihm dies liebevoll abgewöhnt.
Ich habe 5 Kinder im Alter von 3-18. alle habe ich auf dem Arm einschlafen lassen oder durch die Wohnung/das Haus tragend. Sie haben auch immer relativ lang im Schlafzimmer geschlafen. Nur beim ersten Kind war das etwas kürzer. Bei Nr 1 und 2 gab es später keine „Probleme“ als sie älter waren. Bei Nr 3 sah es anders aus. Da waren wir bis sie zur Schule kam mit im Zimmer am Bett und haben ihre Hand gehalten. Sie schlief dann innerhalb von 3 Minuten ein, wir konnten raus und fertig. Bei Nr 4 und 5 ist es so dass mein Mann und ich uns zu den beiden mit Bett legen und sie dann so mit uns einschlafen (meist bringt mein Mann Nr 4 (bald 6) ins Bett und ich Nr 5 (3jahre) Beide wachen in der Nacht auf und rufen nach uns. Dann gehen wir hin und mal gehen wir wieder runter oder wir bleiben da. Natürlich ist es manchmal nicht so schön. Der Rücken tut dann weh von der Klapp Matratze. Aber wir wissen auch dass es irgendwann von allein sein wird, dass sie ins nicht mehr brauchen. Und so lang genießen wir das kuscheln. Und mal ganz ehrlich: die Babys sind 9 Monate bei uns im Bauch. Sind uns so nah wie nie. Warum müssen sie dann gleich nach der Geburt allein schlafen? Ohne Nähe, allein im Bett, oft im eigenen Zimmer! Sorry, da bin ich anders und denke mir immer „ich möchte auch nicht gern allein schlafen. Warum soll es mein kleines Baby/Kind dann tun?“ Natürlich gibt es auch andere Fälle. Von einem Bekannten schlief die Tochter mit 11 noch bei den Eltern! Täglich. Also nicht nur wenn sie mal krank war und dann mit ins Bett kam. Nein, wirklich bis sie kurz vor ihrem 12. Geburtstag war, schlief sie bei den Eltern mit im Bett.
Ich kenne einige japanische Familien, dort ist es ganz normal, dass Eltern und Kinder zusammen schlafen. Manche Nesthäkchen auch noch bis sie Teenager sind. Das hat den Kindern die ich kannte nicht geschadet. Der Vater schlief allerdings oft in einem anderen Zimmer, aber die müssen dort ja ohnehin extrem viel arbeiten und brauchen ihren Schlaf besonders dringend.
Ich weiß ja nicht, wie lange Dr. Busse als Hausmann seine eignen Kinder betreut und ins Bett gebracht hat. Ist halt etwas Old School, der Tip. Du machst sicher nichts falsch. Babys alleine einschlafen beizubringen, halte ich wirklich für einen Mythos
Hallo, ja, es wirkt vielleicht wie aus der Zeit gefallen, was Dr. Busse zum Schlafen rät, aber zur Wahrheit gehört auch, dass er diesen Rat Müttern (und bestimmt auch Vätern, wenn sie fragen) gibt, die sich aufgrund von Verzweiflung wegen der Schlafsituation an ihn wenden. Und dann ist es eben ein Vorschlag, denn man ausprobieren kann - nicht muss. Ich glaube, das kann zweierlei bewirken: 1. Die verzweifelte Mutter stellt fest, dass ihre Verzweiflung dich nicht so groß ist und macht (erstmal) weiter wie bisher. 2. Die verzweifelte Mutter setzt den Ratschlag um, und entweder es funktioniert oder nicht. Und nein, ich findest das dann nur bedingt "herzlos". Ich habe meinen Sohn bis zum 1. Geburtstag einschlafgestillt, danach haben wir ihn einschlafbegleitet im Sinne von "zwei Stunden neben dem Bett sitzen, Hand auf dem Kind, singen, da sein". Mit anderthalb würde das so eine große (körperliche und psychische) Belastung für mich, dass mein Mann ein Abendritual eingeführt hat, das dem Rat von Dr. Busse nicht unähnlich ist - und das funktioniert bis heute super. Ich bin voll bei den anderen: Es muss zum Kind und zur Mutter/zu den Eltern passen - und dann ist egal, was man im Endeffekt macht. Viele Grüße
Diesen Rat habe und werde ich nie beherzigt/en. Würde ich nicht machen.
Es muss nicht immer alles so schwarz und weiß gesehen werden. Wer sein Baby nicht monatelang stillend auf sich liegen haben möchte ist keine Rabenmutter und wer sein Baby liebevoll in den Schlaf begleiten möchte, findet eben auch andere Wege. Mein Gedanke wenn ich über Schlafprobleme lese ist oft aber "die Geister, die ich rief". Wie es schon jemand beschrieb, gibt es Gewohnheiten, die man eben nicht über Monate oder sogar Jahre durchhalten kann und/oder mag. Deshalb hätte ich nur einen Tip: so unaufwendig wie möglich. Körperkontakt ja, aber kein Pfriemeln an den Haaren oder Kneifen in die Oberarminnenseite (nur um Beispiele zu nennen). Kein Gehüpfe auf Pezzibällen und extremschuckeln, keine Dauerberieselung mit weißem Rauschen oder stundenlangem Singen. Aber eben da sein, Nähe geben, Sicherheit geben.
Hallo, bei uns war es so: Unsere Tochter (2 Jahre) kam auf die Welt, wir waren 4 Tage in der Klinik und in dieser Zeit lag sie entweder bei mir oder meinem Mann auf der Brust - durchgängig. Das einzige Mal, als sie alleine im Beistellbettchen lag war, als wir zur U-Untersuchung ins andere Zimmer mussten und die Krankenschwester aus Sicherheitsgründen drauf bestand, dass das Baby im Bettchen geschoben werden musste. Zu Hause? schlief sie entweder auf mir, im Tragetuch und schon auch mal im Stillkissen, wenn ich z. B. duschen ging. Sie wurde lange gestillt (21 Monate) und hat das in der Zeit auch zum einschlafen /wiedereinschlafen gebraucht - dann hat sie sich selbst abgestillt und seit dem Zeitpunkt schläft sie nun auch durch. Aber in ihrem Bett, welches an meinem dran steht. Wenn sie nachts wach wird, sucht sie meine Hand oder kuschelt sich an mich dran und schläft wieder ein. Ich bin mir sicher, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo sie in ihrem eigenen Zimmer, in ihrem eigenen Bett schlafen will (so wie für sie auch der eigene Zeitpunkt kam, an dem sie das Stillen nicht mehr gebraucht hat) und die Zeit gebe ich ihr sehr gerne. Auch wenn sie jetzt nicht mehr zum einschlafen gestillt wird, liegt sie bei mir / auf mir gekuschelt und schläft so ein. Und das möchte ich ihr nicht nehmen. Die Schwiegerfamilie belächelt das - mir ist es mittlerweile egal. Ich habe aber auch eine Arbeitskollegin, die diese Einschlafpraktiken so nach Jedes-Kind-kann-schlafen-lernen praktiziert und davon überzeugt ist - ich bin es nicht, aber so sollte jeder das tun, was er für sich persönlich richtig hält. Dr. Busse´s Erfahrung und seine Tipps schätze ich in vielen Bereichen sehr, bin aber auch der Meinung, dass sich zum Thema Einschlafen / Einschlafbegleitung in den letzten Jahren vieles geändert hat (auch aus Entwicklungspsychologischer Sicht). Wenn euer Vorgehen für dich so gut ist, dann behalte es bei und lass dich von niemandem verunsichern. Wenn es für dich allerdings nicht ok ist (so ging es z. B. einer Freundin von mir, sie konnte und wollte das so nicht machen, da schlief der Sohn von der Geburt weg alleine im eigenen Bett) dann musst du einen Weg finden, der für Euch beide gut werden wird. Viele Grüße
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