Elternforum Rund ums Baby

Einsam mit Baby

Einsam mit Baby

Trauerkloß

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Ich habe eine 3 Monate alte Tochter und bin so einsam! Mit ihrem Vater habe ich nichts mehr zu tun, meine Familie lebt mehrere Stunden entfernt und ich habe auch keinen guten Draht zu ihnen. Freunde habe ich auch keine. Ich würde am liebsten arbeiten gehen und unter Menschen kommen. Klar, ist es für meine Tochter toll wenn ich zu Hause bleibe, für mich ist es aber todlangweilig. Meine Tochter ist pflegeleicht, ich putze schon freiwillig alles weil mir so langweilig ist. Corona macht es auch nicht besser! Alles wäre besser wenn ich arbeiten gehen würde. Findet ihr es schlimm so ein kleines Baby in die Kita oder zu einer Tagesmutter zu geben?? Ich halte es zu Hause nicht aus bis zum 18. Monat! Ich will endlich raus hier


Mama08-15

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Ich finde eine unglückliche Mutter schlimm. Wenn dir arbeiten gut tut (muss ja nicht direkt Vollzeit sein) macht es Sinn das zu überdenken. Aber das geht ja auch nicht von jetzt auf gleich. Jetzt während des lockdowns kann man natürlich auch nicht so ohne weiteres Kontakte aufbauen, das würde ich aber sobald wie irgendwie möglich versuchen! Vielleicht jetzt schon nach Kursen oder ähnlichem schauen: anmelden, wo du andere Mütter kennen lernen kannst. Alles Gute dir!


EsiB

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Hallo, Kann ich verstehen! Vielleocht gibt es eine Stillgruppe oder sowas? Oder diverse Kurse die in Gruppen angeboten werden? Dann kommst du gleich mal unter Leute. (Auch wenns vielleicht nur per Video ist) Alles Gute!


Moosweibchen

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Vielleicht hältst du es ja noch ein paar Monate durch. Im ersten Jahr gilt: je später die auserfamiliäre Betreuung beginnt, desto besser für die Mutter-kind bindung und die Stabilität des Kindes. Ab 11 Monaten ca birgt eine Fremdbetreuung dann nicht mehr so ein großes Risiko und kann auch bereichernd für das Kind und dich sein. Mit 3 Monaten ist es schon recht früh... du musst es im Endeffekt selbst wissen. Wenn du einen lagerkoller bekommst und deine Nerven irgendwann blank liegen ist auch niemandem geholfen. Vielleicht spazieren gehen? Seit ich mit dem kleinen dabei meine runden drehe, knüpfen sich Kontakte einfacher als allein. Da findet sich jemand. Und Video Chats mit der Familie, um den Draht wieder herzustellen,?


Clivi8

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...mit dem Kindsvater hast du nichts mehr am Hut, zur Familie keinen guten Draht, Gteunde hast du gar keine... nur die Arbeit erfüllt dich? Das finde ich aber auch traurig. Corona mal außen vor gelassen: es gibt ja so einige Freizeitangebote für Mutter und Kind, zB Rückbildungsgymnastik, Babymassage, Krabbelgruppe, Babysport, Babyschwimmen... usw. Versuch doch mal, jemanden kennenzulernen und plane etwas Abwechslung in euren Tagesablauf ein. Für mich hört sich das nicht nach "Familie" an.


kattta

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Antwort auf Beitrag von Clivi8

All diese Angebote gibt es doch zur Zeit gar nicht


LaLolita

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Du hast überhaupt keine Freunde? Das kann doch gar nicht sein. Was hast du denn vor dem Baby gemacht außer zu arbeiten?


Mitglied inaktiv

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Wenn du das Bedürfnis hast arbeiten zu gehen, dann tu das. Es hindert dich keiner dran. Ich bin auch grade im „Babyjahr“, bin seit der 6. SSW zuhause und durch Corona fällt mir einfach langsam die Decke auf den Kopf. Im September gehe ich wieder arbeiten, war dann fast 2 Jahre zuhause. Ich wollte auch Kurse besuchen, Mama-Café, etc. Aber das fällt ja grade alles flach. Bau dir, sobald es möglich ist, ein Netzwerk auf. Das brauchst du, wenn du keine Familie hast, die dich unterstützt.


User-1751036869

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Wenn du wieder arbeiten willst, dann mach das (muss ja nicht gleich Vollzeit sein) Aber das löst vielleicht nicht das eigentliche Problem (keine Freunde, keine Familie, das klingt traurig) Blöd, dass aufgrund von Corona keine Angebote stattfinden. Aber ich würde trotzdem versuchen andere Mütter kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen Es ist schön wenn man sich mal ein bisschen austauschen oder sich später mal zusammen auf dem Spielplatz verabreden kann und sich auch mal gegenseitig unterstützen kann Ich würde trotzdem mal schauen welche Angebote es in deiner Nähe gibt (und wer weiß vllt kann man sich im Sommer auch wieder mit mehr als 1 Person treffen) und darüber versuchen Kontakte zu knüpfen


User-1751036869

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Antwort auf Beitrag von User-1751036869

Vielleicht findest Du auch in dem Monatsforen jemanden dem es genauso geht Schreib doch mal dort rein


Mephis

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Vielleicht solltest du dich ans Jugendamt wenden. Das musst du sowieso um überhaupt (kurzfristig) eine Betreuung zu bekommen. Unsere Kitas nehmen Babys frühestens mit 4 Monaten. Da bei uns alles voll ist, auch immer nur im August zum Jahreswechsel. Einen gesetzlichen Anspruch auf Betreuung hast du glaube ich auch erst ab 1 Jahr. Es ist also gar nicht so einfach eine Betreuung zu finden.


babyno2

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Hey, das ist wirklich eine doofe Zeit. Ich hab 2 Ideen: Gib eine online eine Anzeige auf in deinem Wohnort auf : Junge Mutti zum Spazierengehen gesucht Frag in deiner Hebammenpraxis- ich kann mir gut vorstellen, dass es mehrere einsame Mütter gibt! Fang mit nähen an. So süße Sachen sind einfach genäht. Du hast was zu tun und erfreust dich an an Sachen für dein Baby...


Ruto

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Bei der Frage werden sich die Meinungen und Empfehlungen spalten. Aber statt direkt an Arbeit zu denken, würde ich es sogar sinnvoller finden, die Zeit dafür zu nutzen, neue Kontakte zu knüpfen. Mein Baby ist das Gegenteil von pflegeleicht und ich hätte mich von Anfang an gern öfters mit anderen Müttern getroffen. Was aber lang nicht ohne Stress ging. Hier sind auch viele Kurse nur online gelaufen. Eine Möglichkeit ist es aber, z.B. WhatsApp Gruppen mit den Müttern (aus z.B. Rückbildungskurs) aus der Umgebung zu gründen, um in Kontakt zu bleiben. Beim Spazieren gehen andere Mütter anzureden. Und und und. In deiner Situation sind soziale Kontakte wichtig. In der Arbeit hast du die zur Zeit nicht automatisch (viel Home Office, getrennte Räume, etc). Dann alternativ besser ein Hobby, das du von zuhause gut machen kannst. Und: Evtl abklären, ob du an einer postnatalen Depression erkrankt sein könntest. Alles Gute!


Tamtam456

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Antwort auf Beitrag von Ruto

Ich habe beide Kinder mit 6 Monaten in Fremdbetreuung gegeben und es war für alle in Ordnung. Voraussetzung: gute Betreuung. Bei Kind 1 eine Tagesmutter die noch 2 andere aber deutlich ältere Kinder hatte so dass sie sich wirklich ums Baby kümmern konnte inkl Kuscheln. Bei Kind 2 kommt die Tagesmutter zu mir uns ist nur für mein Baby da. Das muss man sich aber leisten können. Evt ein au pair, dann wärst du auch nicht mehr alleine? In eine Kita mit Betreuungsschlüssel 1 Betreuer 5 Kinder würde ich ein Baby nicht geben wollen. Aber ich stimme den anderen zu, suche Anschluss, notfalls im Internet (Freundin gesucht, Sozialokontakte zB). Du kannst doch nicht alleine bleiben. Alles Gute dir und deinem Baby


pepperle

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Antwort auf Beitrag von Trauerkloß

Ich kann dich gut verstehen! Erstmal ganz ehrlixh Hut ab, über sowas denken viele Mütter nach, aber wenige sprechen es aus. Ich konnte die Babyzeit auch nicht so richtig genießen und war froh, wieder arbeiten zu gehen und mal was anderes zu sehen, zumindest stundenweise. Wäre gerne mit 5 oder 6 Monaten wieder los gegangenen. Ich konnte mich damals später mit meinem Mann abwechseln, er ist dann in Elternzeit gegangen. Ab dann wurde auch die Zeit zu hause wieder entspannter, ich konnte es mehr genießen und wusste es mehr zu schätzen. Ich würde versuchen so gut es geht unter Leute zu kommen, wie die anderen schon beschrieben haben. Und parallel nach einer Tagesmutter Ausschau halten. Es muss ja nicht gleich ne 5-Tage Woche werden. Aber andere geben ihren Säugling einmal die Woche zu Oma oder Opa, wieso nicht regelmäßig tageweise ein paar Stunden zu einer Tagesmutter. LG


Mami_Adam

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Antwort auf Beitrag von Trauerkloß

Du kannst doch arbeiten gehen - mindestens minijob für paar Stunden in der Woche. Deinem Kind schadet es viel mehr eine unglückliche Mutter zu Hause zu haben als diese paar Stunden fremdbetreuung.