AmyBell
Hoi zusammen, Ich frage für die ukrainische Arbeitskollegin meines Mannes. Die Tochter, 14 Monate, soll in Berlin in eine Kita. Berliner Modell. Die Erzieherin ist einfühlsam, trägt das Kind viel, zeigt Verständnis. Das Kind tut sich schwer. Ich versuche mal die Situation kurz zu schildern: Erste Fremdbetreuung Mama macht die Eingewöhnung Läuft seit 3 Wochen Wegen Corona: Erzieher tragen Masken, Mama darf nicht mit rein :( Ja, die Eltern stehen hinter der und der Kita und der Fremdbetreuung Muttersprache ist ukrainisch, in der Kita kommt plötzlich deutsch dazu. Unsere Antwort zu den Eltern war: Kind bestimmt die Zeit Geht ihr Zeit, nehmt Rückschritte hin Die Maske (kennt das Kind sonst nicht von den Hauptbezugspersonen = Mama&Papa) hilft nicht, wenn das Kind sich an der Minik orientiert (nicht an der Sprache)……dauert also länger Papa sollte die Eingewöhnungen machen, nicht Mama Habt ihr sonst noch Hilfe? Ideen? Danke….schönen Abend
Mag jetzt ein Klischee sein, aber in den allermeisten Kitas in Berlin gehören Kinder, die nicht Deutsch als Muttersprache haben, zum absoluten Alltag. Aber ich finde auch: hier ist die Maske echt nicht hilfreich, kann da nicht eine andere Lösung gefunden werden? Zum Beispiel Kind täglich testen? Oder tragen die Erzieher*innen generell Maske, den ganzen Tag über? Ansonsten; es dauert wirklich, so lange es dauert. Und ist echt viel für die Kleine. Da hilft wohl nur Geduld und ein wenig Konsequenz.
Ja, die Erzieher tragen grundsätzlich Maske. Wir haben ihr gesagt, sie muss mit 4-8 Wochen rechnen, plus Corona (Maske) und Weihnachten
Kennt die Kleine denn gar keine Maske? Auch nicht vom Einkaufen oder so? Vielleicht können die Eltern die Feiertage nutzen, sie ein bisschen an dieses weißte Teil im Gesicht zu gewöhnen? Wenn sie sie nicht zum Einkaufen mitnehmen, vielleicht immer wenn sie Wäsche machen oder in den Keller gehen.. würde ich dann mind. 1x täglich machen. Bei uns heißt das, „Mama verkleidet sich“. Er durfte auch schon eine zerfetzen. Und sie auch selbst ein paar Mal aufsetzen. Ist inzwischen gar kein Thema mehr. Beim Menschen erkennen tut er sich etwas schwerer, aber spätestens wenn man ihn anspricht, geht auch das
Die Mama darf nicht mit rein ? Sorry, aber was ist das bitte für eine Eingewöhnung? Ich bin ehrlich gesagt sehr schockiert darüber. War sie von Anfang an von ihrer Mama getrennt (also keine kurzen Trennungen, nach ein paar Tagen) ? Wenn ja, braucht man sich nicht wundern... Das wird noch laaaaaange dauern. Die kleine Maus tut mir wahnsinnig Leid, neue Kinder, ne fremde Erzieherin die auch noch eine andere Sprache spricht und das alles muss sie ohne Mama bewältigen. Wenn das nicht irgendwann Mal nach hinten los geht...
Genau auch das ist Bullshit, keine Auflage vom Berliner Senat. Eltern dürfen zur Eingewöhnung die Einrichtung betreten, mit Maske. Das arme Kind
Mein Großer ist schon 3, aber das erste komplexe Wort war: Maskenpflicht! Kinder machen sich keine großen Gedanken, sondern nehmen die Situation an.
Nicht das Kind bestimmt die Zeit, sondern die Eltern, wenn sie arbeiten müssen. Nicht überall reicht ein Einkommen und so manch Frau will auch arbeiten gehen. Das Kind ist 14 Monate alt, Coronababy, kennt die Eltern sehr wohl mit Maske. Meine Tochter, 15 Monate alt, kann Mimiken hinter der Maske an den Augen erkennen. Lächelt man mit Maske, lächelt sie zurück. Dem Kind muss man einfach Zeit geben. 3 Wochen sind nichts. Meine Antwort wäre: Das wird schon noch.
Maske geht gar nicht und ist auch keine Auflage vom Berliner Senat. Wenn man nur damit im U3 Bereich arbeiten will sollte man sich einen anderen Job suchen. Regt mich richtig auf! Wie kann man das einem so kleinen Kind antun was auf Grund der Sprache so extrem auf Mimik angewiesen ist? Ich habe in der gesamten Coronazeit 3 Eingewöhnungen gemacht selbstverständlich ohne Maske.
Echt mal, Eigenschutz gehört verboten!!!!
Uff Nicht umsonst waren zumindest in Berlin die Erzieherinnen die ersten die sich impfen durften. Und ja ich finde im sozialem Bereich steht eine gewisse Grundhaltung dem Menschen gegenüber im Vordergrund. Und sorry nicht einen einzigen Coronafall hatten wir bis vor zwei Wochen unter den Kindern und ja oh Wunder NIEMAND hat sich angesteckt obwohl wir alle ohne Maske arbeiten. Vorsicht ist geboten ja, Paranoia zu Nachteilen pädagogischer Arbeit sollte zu einer grundsätzlichen Überlegung führen den Job zu wechseln oder zumindest den U3 Bereich zu verlassen!
Die Kinder lernen damit unzugehen, die sind nicht so unflexibel und abwehrend wie einige Erwachsene es zu sein scheinen. Meine Kinder kennen auch mehr leben mit als ohne Maske und sie sind weder verhaltensgestört noch fremdeln sie enorm. Kind beibringen, dass es so ist, fertig. Eure Kita hatte erst einen Fall, Glückwunsch. Das gilt aber bei weitem nicht für alle anderen!
Mädchen, ich weiß das du nur auf solche einfach strukturierte Art denken kannst und ich habe auch schon in der Pflege gearbeitet und bin da genau solchen unmenschlichen Besen wie dir begegnet. Ich habe dich ziemlich genau vor Augen. Weder ich noch meine Kolleginnen haben ein Problem mit den Masken noch mit der Maskenpflicht. Wie schon geschrieben es besteht diesbezüglich keine Auflage vom Berliner Senat und das nicht ohne Grund. In diesem Bereich hat sie einfach nix zu suchen in anderen ist sie unabdingbar!
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