Mitglied inaktiv
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/zappelphilipp-syndrom-in-der-adhs-falle-1.2602267?google_editors_picks=true Ich hoffe, das findet auch in "Fachkreisen" Beachtung
das hilft meinem leider nicht...er hatte vorher schon ADS....
Im Artikel geht es hauptsächlich um das "H"...
Schade, ich hätte gerne die erwähnte "Studie" gesehen. Aber die ist nicht zu finden. Im Artikel selber wird ja nur eine "Meinung" ein Eindruck widergegeben. Mein persönlicher Eindruck ist ein anderer, aber ich habe da zu wenig Überblick! LG
Ich bin auf der Suche nach der Studie. Vielleicht finde ich sie.
Super! Danke!
Die Studie ist schon älter, 2008 aus Kanada, so viel weiß ich schon mal, die Süddeutsche hatte schon 2012 einen ähnlichen Artikel. http://onezserver.appspot.com/www.sueddeutsche.de/gesundheit/diagnose-adhs-vorschnell-abgestempelt-1.1300832 Es gibt statistische Effekte. Mein Englisch reicht nicht aus, um die Studie "richtig" zu lesen.
Super! danke! Ich versuch mich später mal "durch zu wurschteln!" ![]()
???? http://www.cmaj.ca/content/184/7/755.abstract?sid=31cd14b7-2d4e-42e5-a169-6b6253fadea8
Unten der Link müsste das sein, aber wie schon gesagt, mein Englisch reicht in dem Gebiet nicht aus bis auf einen groben "Überblick"
Hab ich das jetzt richtig verstanden? Kinder die im Dezember geboren wurden erhalten prozentual schneller eine ADHS-Diagnose wie Kinder die im Januar geboren wurden???????????? O.k., ich bin abgelenkt, ich lese es nachher nochmal in Ruhe...*grübel* Aber, egal was ich dann raus lese, es ist ein britische Studie. Meinst du man kann das mit D vergleichen?
Es geht um die Einschulung, also Stichtagregelung. Januarkinder gehen da ins nächste Schuljahr und sind dann älter. Ich würde es nicht außer Betracht lassen, das früh eingeschulte Kinder eher in der Schule auffällig sind, als die wirklich "schulreifen". Nicht von der Intelligenz her, sondern von den anderen Eigenarten, wie "Sitzfleisch" und eigenständiges "Abarbeiten" von Aufgaben und Anziehen nach dem Sportunterricht. Die Wahrscheinlichkeit, das bei einem früh eingeschulten Kind auf Grund der noch nicht vollständigen Schulreife ADHS diagnostiziert wird, ist höher als bei den fast siebenjährigen Kindern, die z.b. die Schulstunde auch "durchhalten" können. Fazit: mehr darauf achten, das das Kind tatsächlich die Reife hat und eher mal zu Gunsten des späteren Einschulens entscheiden.
Bei dem Satz "Emmi durfte lebhaft bleiben." habe ich aufgehört zu lesen.Denn der zeigt dass der Autor keinerlei Ahnung von der Krankheit, den Medikamenten und ihrer Wirkweise hat....
ist bei mir auch immer so eine Sache mit irgendwo herbeigezogenen Storys....
Habt ihr den Artikel eigentlich gelesen? Oder nur überflogen? Es geht um einen statistischen Effekt bei der Diagnoseerstellung bei früheingeschulten Kindern.
Die Diagnosestellung dauert Monate, mit zig verschiedenen Tests. Da werden die Ärzte wohl unterscheiden können ob es sich um ein noch unreifes Kind handelt oder eins mit Adhs.
-- >Kinder, die früh eingeschult werden, erhalten einer Studie zufolge wesentlich öfter die Diagnose ADHS. --> Viele dieser Diagnosen sind vermutlich falsch, da das jüngere Alter der Kinder unberücksichtigt bleibt, unnötige Behandlungen sind die Folge. --> Der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut Manfred Döpfner rät zu einer tendenziell späteren Einschulung und zur Berücksichtigung der emotionalen Entwicklung des Kindes. Und hier noch, wer der Herr Dröpner ist, nämlich ein Fachmann https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_D%C3%B6pfner
das denke cih mir auch nämlich...zumal die Verhaltensweisen manchmal zwar ähnlich sein können, aber adhs in der Äusserung doch um vieles schwerwiegender ist als nur "hibbelige und unkonzentriertes" Kind....
vermutlich....
Habe den Link jetzt mangels Zeit nicht angeklickt, habe aber die Beiträge hier gelesen. Ich glaube schon, dass die Diagnose oft früh und falsch gestellt wird. Mein Sohn ist sieben, wird jetzt eingeschult. Um die Rückstellung haben wir hart gekämpft (und gewonnen). Er war und ist emotional/sozial etwas nachholbedürftig, hat so einige Baustellen. Vor anderthalb Jahren hieß es, dass sehr wahrscheinlich AD(H)S vorliegt. In dem Jahr, das er noch in die Kita durfte, hat er extrem aufgeholt, ist viel reifer geworden und auch ruhiger, wenn es um Stillsitzen und Konzentration geht. Er ist jetzt ein recht normaler Schulanfänger. Hätte er schon letztes Jahr gehen müssen, wäre es voll vor den Baum gegangen, ADHS wäre sicherlich bestätigt worden. Im SPZ ist man jetzt der Meinung, dass es einfach eine Reifeverzögerung war/ist.
Ich sehe die Problematik ähnlich wie im Bericht beschrieben. Bei den ganzen Schuluntersuchungen wird nur geschaut, ob die motorische Entwicklung sowie die mathematischen Vorbedingen (zählen, simultane Menge Erfassung etc.) und Lese-Rechtschreibbedingungen erfüllt sind. Die soziale/emotionale Entwicklung wird außer Acht gelassen. Das ein fünfjähriges Kind sich nicht so lange konzentrieren kann wie einsechsjähriges Kind, liegt ja auf der Hand. Und schon sind die ersten negativen Erfahrungen in der Schule vorprogrammiert. Trifft natürlich nicht auf alle Kinder zu. Für manche ist eine frühe Einschulung sicher auch die richtige Entscheidung.
Ich sehe die Problematik ähnlich wie im Bericht beschrieben. Bei den ganzen Schuluntersuchungen wird nur geschaut, ob die motorische Entwicklung sowie die mathematischen Vorbedingen (zählen, simultane Menge Erfassung etc.) und Lese-Rechtschreibbedingungen erfüllt sind. Die soziale/emotionale Entwicklung wird außer Acht gelassen. Das ein fünfjähriges Kind sich nicht so lange konzentrieren kann wie einsechsjähriges Kind, liegt ja auf der Hand. Und schon sind die ersten negativen Erfahrungen in der Schule vorprogrammiert. Trifft natürlich nicht auf alle Kinder zu. Für manche ist eine frühe Einschulung sicher auch die richtige Entscheidung.
Ich sehe die Problematik ähnlich wie im Bericht beschrieben. Bei den ganzen Schuluntersuchungen wird nur geschaut, ob die motorische Entwicklung sowie die mathematischen Vorbedingen (zählen, simultane Menge Erfassung etc.) und Lese-Rechtschreibbedingungen erfüllt sind. Die soziale/emotionale Entwicklung wird außer Acht gelassen. Das ein fünfjähriges Kind sich nicht so lange konzentrieren kann wie einsechsjähriges Kind, liegt ja auf der Hand. Und schon sind die ersten negativen Erfahrungen in der Schule vorprogrammiert. Trifft natürlich nicht auf alle Kinder zu. Für manche ist eine frühe Einschulung sicher auch die richtige Entscheidung.
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