Lennina
Hallo, es wurde tatsächlich ADHS bei meinem Sohn diagnostiziert, durch die Konzentrationsstörungen bekam er Schulprobleme und darauf die Depression. Es soll nun ein Medikament eingestellt werden (Ritalin o.ä) und die Ärztin meinte, daraufhin würde sich alles regulieren. Durch Erfolg in der Schule, Selbstbewusstsein etc. Ich bin gespannt. Nächste Woche geht es los, dann ist er noch unter Aufsicht in der Tagesklinik für ein paar Wochen. Drückt die Daumen. Lg
Manchmal kann die Diagnose auch die Befreiung sein,auch wenn es blöd klingt Meine zweite war ein super schwieriges Kind,die Schule startete mit völliger Verweigerung,stundenlangen Ausrastern... Aufgrund ihrer zusätzlich merkwürdigen Art mit Neuerungen und auch im Sensitiven Bereich(sie trug nur eine Sorte Unterhosen,die hat sie bis heute mit 17,überall mussten 1000 Kuscheltiere mit hin ,sie ist oft ausgerastet...)würden wir als Eltern abgestempelt die ihr Kind nicht im Griff haben,weil vieles eben als Verwöhnt abgestempelt wurde Bei uns folgte eine lange Phase in der wir völlig in der Luft hingen weil angeblich niemand zuständig war,ich hab überall angerufen,am besten war die Dame beim Jugendamt die meinte mich auslachen zu müssen,dabei waren wir wirklich am Ende Letzen Endes bekam sie die Diagnose ADS und autistisches Spektrum Die Diagnose erklärte dann tatsächlich schlagartig alles ,und da wir nun wussten womit wir es zu tun hatten mussten wir nicht mehr gegen ihre Komfortzone kämpfen,sondern wir haben es ins Leben integriert,seitdem läuft es super,die Grundschule hat sie zwar mit Hauptschulempfehlung verlassen,aber ich denke sie hatte dort ihren Stempel,ab der Gesamtschule ging es steil bergauf,sie ist in vielen Fächern Stufenbeste,sie ist ein Ass in Englisch-sie braucht auch keinerlei Therapien mehr,aber das ist ja individuell Auch wenn es erstmal ein Brocken ist wenn einem die Diagnose gestellt wird so ist es aber jetzt der Hebel an den ihr ansetzen könnt um daran zu arbeiten. Ich drücke euch die Daumen dass es sich positiv für euch entwickelt.
Ich bekam die Diagnose ADS mit der Feststellung der Dyskalkulie mit für meinen Sohn da war er 4.Klasse.Das erklärte so vieles und war sehr aufschlussreich für uns.Hatten ja auch schon Ergo hinter uns und irgendwie ging nichts mehr. Mit Tabletten haben wir dann auch begonnen und ich war dankbar dafür.Haben aber oft gewechselt und hochdosiert.Es lief dann ganz gut.Und man kann sagen seit dem er in der Oberschule ist wurde es immer besser und er nahm keine Tbl.mehr.Er braucht immer noch Struktur und kann nur eins nach dem anderen machen aber das klappt jetzt und wenns mit Zettel schreiben ist.Die Parallellen zwischen Pubertät und ADS verschwammen immer mehr aber ich kann mich jetzt mit 15 nicht beschweren. Er macht das gut.
Zum Thema selbst (ADHS und Depressionen beim Kind) habe ich nichts beizutragen. Befolge aber eure Geschichte hier und wollte dir nur einen Drücker da lassen,falls du ihn magst. Im Bekanntenkreis ist es aber auch schon so gewesen, wenn erst Mal eine Diagnose (LRS, Autismus-Spektrum, ADS etc.) da war und entsprechend be- und gehandelt werden konnte lief es bald besser. Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass ihr alle bald Linderung erfahrt.
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