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Demenz, Alzheimer, Pflegebedürftigkeit

Demenz, Alzheimer, Pflegebedürftigkeit

Mitglied inaktiv

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Ich weiß jetzt nicht, ob heute der Weltdemenztag ist oder so, aber eben erst auf Frontal und jetzt im heutejournal: Alzheimer. Davor habe ich persönlich am meisten Angst. Ich nehme alles andere, immerhin gibt es Schmerzmittel, aber Alzheimer, das wünsch ich niemanden und es macht mich traurig, wenn ich Menschen sehe, die so langsam sich selbst vergessen.


minimann

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ja, leider sehe ich das auch oft genug und es geht auch manchmal so schnell. davor habe ich auch angst.


RM-

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der körperliche zerfall der bewußt erlebt wird wie du jede woche weniger kannst dann lebe ICH doch lieber in meiner eigenen welt und bekomme kaum noch etwas mit,deswegen habe ICH auch keine angst DAVOR- vorm körperlichen zerfall aber sehr wohl# ausserfrage und ohne diskussion steht natürlich das beides für ANGEHÖRIGE sehr schlimm ist


Kira75

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das musste ich auch schon mitansehen


Mitglied inaktiv

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Wahrscheinlich ist es der Gedanke an die Angehörigen und ob da nicht doch noch ein Teil in den Menschen alles mitbekommt. Ich weiß nicht, vielleicht bilde ich mir ein, das ich den körperlichen Zerfall mit mehr Würde durchstehen kann, wie der Geistige.


RM-

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und opa war mit seiner demenz EINDEUTIG besser dran oma liegt nur noch und starrt an die decke- aber unterhalten kannst du dich mit ihr über gott und die welt-- aber zum trinken braucht sie hilf- essen wird sie gefüttert- sie wird alle 3 std gesäubert weil sie nicht mehr kontrollieren kann ob sie spuckt oder nicht und und und mit WÜRDE hat das rein gar nichts mehr zutun


minimann

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naja, es gibt menschen, die stehen am anfang und bekommen es mit, wenn mit ihnen etwas nicht stimmt. erst letztens im nachtdienst. nicht alt, war wie ausgewechselt, mußte die halbe nacht auf sie aufpassen und zwischendrin waren klare momente, wo sie anfing mit weinen, weil sie ihren zustand irgendwie erkannte.


Mitglied inaktiv

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Ich geh dann wohl davor in den Wald..


RM-

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Antwort auf Beitrag von minimann

aber menschen die körperlich zerfallen erleben bewußt jede woche die sie noch weniger können als in der woche zuvor


Kira75

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wahrscheinlich ist es deswegen heute Thema: http://www.focus.de/panorama/boulevard/rudi-assauer-im-zdf-interview-diese-krankheit-kriegst-du-nicht-in-den-griff_aid_709127.html ich hab mir darüber heute auch schon Gedanken gemacht, meine Oma und mein Opa hatten Alzheimer....und da es vererbbar ist..........


rabbit80

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Das ist jetzt doch plötzlich DAS Thema weil der Herr Assauer es hat. Wäre es die Omi vom Altenheim gegenüber wäre es nicht erwähnenswert, leider!


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von rabbit80

Ja, der Herr Assauer... Mein Opa ist ja letztes Jahr verstorben und hatte die letzten Jahre auch Alzheimer. Das ist doof, das Thema.


Mitglied inaktiv

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Ja, das ist sehr traurig. Wobei wir 2 Fälle von Alzheimer im Umkreis haben und es muss nicht unbedingt immer ganz schlimm sein. Die Mutter einer Freundin erkennt nur noch die eigenen Kindern und sonst absolut wirr. Meine Freundin meint aber, dass es ihr sehr gut geht in ihrer eigenen Welt. Sie scheint glücklich. Sie lebt mit dem Bruder und einer Pflegekraft und am Wochenende ist sie jeweils bei einem Geschisterteil, das klappt super. Ich wünsche das natürlich keinem und mir selbst auch nicht. Verlust der eigenen Identität ist sehr tragisch.


mf4

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Ich finde daran am schlimmsten, dass man es selbst nicht mehr wahrnimmt, wenn man für andere zur Belastung wird, wenn man ungerecht wird, seine Kinder beschimpft, die helfen wollen usw.


LittleRoo

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Antwort auf Beitrag von mf4

Oh ja... ist wirklich nicht einfach. Ich hab vor 2 Jahren eine Weiterbildung zur "Altagsbegleitung für Menschen mit Demenz" gemacht und da wurde und viel über die Krankheit und wie man damit umgeht Nahe gebracht. Hab dann auch ein 2-wöchiges Praktikum im Altenheim, speziell mit Dementen gemacht. Manche ältere Herrschaften, bei denen die Demenz sehr ausgeprägt war, haben mich echt sehr betroffen gemacht :-( Ich finde es schade, dass Angehörige oftmals nicht genug aufgeklärt werden, was den Umgang mit dieser Krankheit betrifft.


knuddel-maus

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Antwort auf Beitrag von mf4

Das erlebe ich auch sehr oft, wenn dann die Alzheimer Demenz soweit fortgeschritten ist, dann ist es für den betreffenden nicht mehr so schlimm, da er es eben nicht mehr weis, aber meistens geht das nicht von heute auf morgen.


Mitglied inaktiv

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für die angehörigen wir habens mit meiner oma auch durch als enkelkind wenn du mit im haus bist musst du auf vieles verzichten und als kind musst du damit klarkommen,dass dine mutter sich quasi zurückentwickelt zum baby, nichts mehr kann, in die windel macht und künstlich ernährt wird zum schluss und dich nicht mehr erkennt. ich glaube für oma selber war das nicht schlimm, sie hats ja nicht mehr mitgekriegt. für MICH als kind wars auch nicht schlimm. nur nervig,weil wir eben auf vieles verzichten mussten. für papa als ihr sohn war es schlimm.