Hurch
Hallo! Shorty ist 10 Monate alt und stillt noch recht viel. Wenn er grad nicht zahnt dann isst er 2 Breimahlzeiten pro Tag und der Rest ist Stillen und wenn er zahnt stillt er praktisch ausschließlich.. Ich hab nun das Problem, dass sich nach langer, herrlicher Pause meine Migräne zurück meldet. Wenn ich dann gerne eine Tablette nehmen möchte, weil ich einen heftigen Anfall habe dürfte ich ihn 24h nicht stillen und Abpumpen und die Milch verwerfen. Das funktioniert bisher leider so gar nicht, weil der Herr nicht im Traum dran denkt eine Flasche zu nehmen. Das nächste ist, dass ich eigentlich auch gar nicht ganz Abstillen möchte. Es geht nur um die gelegentliche Tablette (ca alle 1-2 Wochen eine). Mamas Wunschkonzert wäre somit: Kind akzeptiert ca 1-2x täglich ein Fläschchen, wird ansonsten gestillt und wenn ich Migräne hab trinkt er mal einen ganzen Tag lang nur Fläschchen und am nächsten Tag darf er wieder stillen. Das würde zusätzlich noch bewirken, dass auch Papa den kleinen mal Schlafen legen kann (derzeit klappt eigentlich fast nichts anderes als Einschlafstillen) Denkt ihr, das kann man hinkriegen? Und wenn ja, wie würdet ihr das angehen? Bisher nicht funktioniert hat: Ca 3 Wochen lang jeden Tag ganz ungezwungen ein Fläschchen anbieten. Muttermilch ins Fläschchen geben. Verschiedene Sauger und Fläschchen durchprobieren. Zu verschiedenen Uhrzeiten und Gemütszuständen anbieten. Habt ihr noch andere Ideen, halt außer beinhart bleiben und das Gebrüll durchstehen? Oder bleibt Abstillen light eher ein Wunschtraum? Danke schon mal für Meinungen und Tipps
In dem Alter würde ich gar kein Fläschchen nehmen, sondern ein Becher/Tasse anbieten oder so ein Trinklernbecher und am Besten immer vom Papa geben lassen. Meist geht das besser. Ansonsten biete doch auch mehr Fingerfood an, vielleicht ist das spannender als Brei und du bekommst dauerhaft mehr Stillpausen.
Fingerfood bieten wir zu jeder Mahlzeit zusätzlich an, wird auch mal mehr, mal weniger angenommen. Meistens kostet er alles und spuckts dann wieder aus. Becher haben wir noch nicht durch, versuche ich auf jeden Fall noch, danke! Und auch noch öfter vom Papa probieren lassen - vielleicht sollte ich dabei wirklich mal ganz anwesend sein
Hast du schon mal probiert ihm die MuMi aus dem Trinklernbecher oder normalen Becher anzubieten? Vielleicht liegt ihm das eher. Bei meinem Kind hat es nur geklappt mit der Flasche wenn ich außer Haus war. Vielleicht probiert ihr das zunächst mal? Ob er z.B. vom Papa die Flasche nimmt wenn du währenddessen einen Spaziergang machst.
Das probieren wir auf jeden Fall, danke!
Was nimmst Du denn? Bei Sumatriptan würde ich mir keinen Kopf machen, weil es relativ viel Erfahrung damit gibt und es kaum in die Mumi übergeht. Wenn man ganz sicher Exposition vermeiden will, würde man 8 h nicht stillen. Mein 2. Kind hat keine Flasche genommen, auch keinen Schnuller. Er war mit 6 Monaten bei seiner Kinderfrau und hat dort bei Hunger Mittagsbrei gegessen bzw. Wasser aus einem Schnapsgläschen. Was isst er denn an Beikost oder macht ihr Baby led weaning? Ich würde mit 10 Monaten wher versuchen, ihm Familienkost oder Brei, je nachdem was er lieber mag schmackhaft zu machen.
Zomig nehme ich. Lt. Neurologe soll ich dann eben 24h nicht stillen. Aber wegen Sumatriptan werde ich mal telefonisch nachfragen. Danke! Wir machen so eine Mischung aus BLW und Brei.. Mal wird richtig gut gegessen und mal wieder gar nicht. Von der Vielfalt her sind wir eh schon bei Familientisch angelangt. Brei gebe ich ihm oft dazu, weil vom Fingerfood im Endeffekt nur sehr wenig im Magen landet.
Zum Abstillen finde ich es auch ziemlich früh, und glaube da wäre die Flasche das geringere Übel für den Zwerg. Welche Medis nimmst du denn? Kannst du da alternativ andere nehmen? Die Idee, dass dein Mann die Flasche mit abgepumpter Milch beim Spazieren anbietet, finde ich auch gut. Würde ich erstmal so probieren. Wenn das klappt, lernt euer Kind womöglich, dass es beim Papa eben die Flasche gibt, und der ist dann während und nach deinen Migränezuständen dafür zuständig. Bei dir gibt es dann wieder wie gewohnt Muttermilch aus der Brust.
Ich hab mal bei Embryotox geschaut. Hoffe, ich hab nach dem richtigen Medikament geguckt, sonst schau selber nochmal. Auf euch würde ja der Fall "Einzeldosis" zutreffen.
https://www.embryotox.de/arzneimittel/details/zolmitriptan/ Genau, da habe ich auch mal nachgesehen und in dem Artikel stehen Alternativen, vllt kannst du die mal ausprobieren in Absprache mit deinem Neurologen. Nimmt vllt den Druck raus bzgl. des Stillens. Zomig wäre demnach nicht empfehlenswert.
Sammelantwort: Vielen vielen Dank! Wegen den verschiedenen Triptanen rufe ich gleich Montag meinen Neurologen an, der soll da nochmal genau recherchieren. Außer Haus gehen während Papa alles mögliche durchprobiert werden wir auf jeden Fall trotzdem testen!
Mein Sohn war auch ein absoluter Flaschenverweigerer. Viele haben gesagt das klappt, wenn du nicht dabei bist. Ist wohl auch bei vielen so, also wirklich Mal probieren du gehst Weg und dein Mann probiert die Flasche. Mein Sohn war auch dann stur. Was dann funktioniert hat, war die Muttermilch mit Reisflocken etwas andocken und zum Löffeln geben. Ist keine Dauerlösung, aber. Zum Mal eine Tag überbrücken geht das vielleicht.
Danke, wird im Hinterkopf behalten
Hier klappt das sehr gut. Da ich nicht genug Milch hatte und die kleine zu stark annahm, musste ich mit der Flasche nachhelfen. Nachdem sie zugenommen hatte, blieben wir dabei. Jetzt seit ca 8 Wochen. Ich stille sie Abends vorm ins Bett gehen und Nachts, manchmal auch noch nirgends. Den Tag über gibt es bebivita pre aus der Flasche (beim Abpumpen kommt leider nichts mehr, daher Säuglingsnahrung). Beim großen habe ich das auch schon gemacht. Aber weniger. Bei ihm hatte ich heftige Depressionen und brauchte einfach einmal am Tag eine Pause. Da hat er vom Papa eine Flasche Säuglingsnahrung bekommen. Immer dann, wenn es Zeitlich eben passte das ich mich für 2-3stunden zurück ziehen konnte. So richtig einen Tipp geben kann ich eigentlich nicht, da beide sowohl Brust als auch Flasche problemlos angenommen haben. Und du sagst ja auch das es bisher mit weiter anbieten nicht funktioniert hat. Aber so würde ich persönlich es wohl trotzdem weiterhin machen. Immer und immer wieder anbieten.
Danke für deinen Erfahrungsbericht! Also jedenfalls kann es schon klappen, das ist ja schon motivierend zu wissen
Theoretisch schon. Vielleicht hatte ich aber auch einfach Glück. Aber mir wurde immer gesagt das klappt nicht. Trinkt er/sie erstmal aus der Flasche, stillt er/sie sich automatisch ab. Die kleine ist ja erst knapp 5 Monate, da kann ich noch nichts zu sagen ob es noch dazu kommt. Aber beim großen habe ich über den ersten Geburtstag hinaus mit Flasche und Brust gefüttert. Ohne das es Probleme gab. Also fast ein Jahr lang.
Ich glaub mit 10 Monaten ist die Gefahr des unabsichtlichen komplett- abstillens geringer. Und wenns doch passiert.. Naja 10. Monate stillen ist auch nicht soooooo wenig, auch wenn ich gerne noch ein paar Monate weiter machen würde. Aber es wäre ja auch nur natürlich, dass es jetzt langsam ein bisschen weniger wird.
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