Kruemel_08
Wir misten gerade aus, und unser Buggy werden wir einfach nicht los. Er ist schon Älter -6 Jahre aber noch guter gebrauchter zustand. Habe jetzt über legt zu spenden.habt ihr sowas schon gemacht?
Ist doch kein Problem... Kleiderkammer, direkt im Asylheim usw. Ich gebe immerzu Dinge weg. Ich gebe es zu einer Stelle zu der jeder kommen kann. Eine bedürftige Familie von hier würde ihn eben so bekommen.
Ich hab meinen ersten Kinderwagen an die Tafel gegeben die haben ihn dann für sehr kleines Geld vekauft und davon lebensmittel gekauft
Habt ihr eine aufnahmestelle für Flüchtlinge? Dann würde ich da direkt fragen. Hier wird auch gesammelt und ich werde einiges geben. Ich gebe immer Kleidung ab zur caritas.
Ich habe Kontakt zu einigen "Flüchtlings-Paten" (kam alles durch Facebook und eine örtliche Facebook-Gruppe) und die gehören dem örtlichen Arbeitskreis Asyl an. Dort wissen sie meist recht gut, was wo gebraucht wird und wohin man sich wenden kann. Oft wissen die regionalen Radiosender oder Zeitungen auch Genaueres. Erst letztens habe wollte ich eine Nähmaschine abgeben und habe meine "Vermittler" angerufen, die mich dann an eine Frau weitergeleitet haben, die mal Schneiderin war und diese sehr gut gebrauchen konnte, um für ihre süße Tochter was zum Anziehen zu nähen. Es ist immer besser, wenn man weiß, dass die Sachen auch bei Leuten ankommen, die sie wirklich brauchen. Mir wurde von der Vermittlerin gesagt, dass es leider auch Leute gibt, die sich Sachen einfach nehmen, obwohl sie sie nicht brauchen, um sie dann wiederum an andere zu verkaufen und das willst du ja sicher nicht. Über den persönlichen Kontakt zum Spender freuen sich die meisten Familien auch sehr. :)
Und du bist sicher, dass die Sachen da eher bei den Leuten bleiben als bei Leuten von hier?
hier stand in der Zeitung von einer Sozialstation,dass Kinderwagen dringend gebraucht werden.Ich habe dort angerufen und sie sind zu mir nach hause gekommen ( wohne auf dem Dorf ) und haben den Kinderwagen und den Buggy abgeholt.
Wenn meinst du mit 'Leuten von hier'?
Leute, die hier leben, egal ob Deutsch oder schon länger hier. Du weißt bei keinem, ob er die Spenden wirklich behält.
Achso. Sicher sein, kannst man sich nie, aber das persönliche Treffen erleichtert es natürlich. Die Frau, die meine Nähmaschine nun hat, lebt hier in einem Flüchtlingsheim und war Näherin in Bangladesch. Sie hat nun meine Nähmaschine. Mit der Vermittlerin das klang jetzt vielleicht so unpersönlich, aber ich kenne auch diese Dame und weiß um ihren großen, ehrenamtlichen Einsatz für die Flüchtlinge. Ich hab die Familie kennengelernt, weil sie uns dann über die Vermittlerin eingeladen haben, da diese mir auch zeigen wollte, dass meine alte Maschine wirklich richtig ankommt und gebraucht wird. Ich weiß auch, dass sie dort immer noch steht und fleißig benutzt wird. Klar, kann man nie genau wissen, was dann irgendwann mit den Sachen passiert; eine Sicherheit hat man da nie und wenn ich die Sachen spende, dann verfüge ich auch nicht mehr darüber. Letztens gab es hier auch eine Großaktion der Stadt für die Flüchtlinge, die vor zwei Wochen herkamen und nun leider nur in einer Turnhalle untergebracht werden konnten. Da wurden Kinderwägen und Reisebetten eingesammelt und an die Flüchtlinge weitergegeben. Da hat jeder, der einen Wagen und ein Bett fürs Kind benötigte, eins bekommen. Ich hätte es schade gefunden, wenn sich da jemand, der kein Kind hat, bereichert hätte, um jemandem dafür Geld abzunehmen, weil er es braucht. Das kommt leider vor. Meist aber bei großen Kleidungsverteilungsaktionen. Ich finde es deshalb super, wenn es hier ehrenamtliche Stellen gibt, die sich persönlich mit den Leuten auseinander setzen und dementsprechend auch alles fairer verteilt werden kann. Bei den großen Organisationen fehlt dafür leider meistens das Personal und manch einer hat dann die sechste Jacke, während die 'Schüchternen' leer ausgehen. Es gibt leider nicht überall die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen und da ist man dann immer gut beraten, wenn man sich an Kleiderkammern, Diakonie, etc wendet.
Ich bringe hier vieles zur Tafel...findet hier einmal wöchentlich im gemeindehaus statt. Die freuen sich immer und wissen an welche "pappenheimer" sie bedenkenlos verteilen können:-) Letztes jahr habe ich zu nikolaus ausrangierte bücher und kl. Spielzeug in klarsichtfolie als geschenk verpackt und hingebracht...die haben sich sooooo gefreut...werde ich dieses jahr wieder machen:-)
unser altes Sofa hat Caritas genommen und abgeholt. da es ein Schlafsofa ist, sei es sehr begehrt.
Ja hier in Berlin fast neuer kiwa an flüchtlinge
Am Besten ueber eine "Verteilsstation" (Caritas, Kirche, Stadt oder Heim) die wiessen am ehesten, wer was wie braucht. Und ja, ich habe schon vieles weggegeben. Aber meinen heissgeliebten Kinderwagen gebe ich nicht her (ausgeliehen war er schon oft ;-))
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