Elternforum Rund ums Baby

Breimenge erhöhen

Breimenge erhöhen

Natascha1

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Hallo miteinander, ich war mit meiner Kleinen, 6 Monate, heute bei der u5. Sie hat seit der letzten Untersuchung nur 400g zugenommen und ist zu leicht. Sie ist 68cm groß und wiegt 6450g. Ich stille sie und wir haben gerade mit dem dritten Brei angefangen. Sie isst den Brei anfangs sehr gerne, doch leider keine großen Mengen. Beim Mittagsbrei sind es noch nicht einmal 3 Eiswürfel. Beim Nachmittags- und Abendbrei noch weniger. Der Arzt meint, da sie schon ein halbes Jahr alt ist, soll ich mehr an der Breimenge, als an der Milchmenge arbeiten. Sie isst aber nicht mehr Brei. Sie macht den Mund einfach nicht mehr auf und ehrlich gesagt, will ich sie nicht zwingen, dass sie später heult. Sie soll keine negativen Erlebnisse mit Essen verknüpfen. Ist das bei anderen genauso? Und wie erhöht ihr die Breimenge? Ich hab mir da nie einen Kopf gemacht, weil ich finde, Essen ist ein sensibles Thema und mein Kind wird sich schon holen was es braucht. Ich dachte, sie braucht eben ihre Zeit und haut dann eben später erst richtig rein. Aber durch die Gewichtstabelle und das, was der Arzt jetzt sagt, mache ich mir schon Gedanken und Sorgen. Ich frage mich auch, ob ich zu wenig Milch habe. Warum nimmt sie sonst in 9 Wochen nur 400g zu?!


sunnydani

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Antwort auf Beitrag von Natascha1

Hör auf dein Gefühl! Ein Kind, das nicht mehr essen will, soll man nicht zwingen. Denn wie du sagst, sonst werden negative Erfahrungen damit verbunden und man macht es nur schlimmer damit. Mein Großer hat ewig lange nicht mehr als ein paar Löffel Brei gegessen. Der Kleine hat riesige Portionen Brei gegessen, war aber trotzdem immer zu leicht. Er war lange auf den untersten Perzentilen mit dem Gewicht, obwohl er von der Größe eher groß war. Beide sind fit und gesund und es hat ihnen nicht geschadet. Kinder wissen schon, was sie brauchen. Und sie nehmen nicht immer gleich viel zu. Solange sie nicht abnehmen und auf ihrer Kurve bleiben, würde ich mir keine Sorgen machen. Wenn sie mobil werden, stagniert das Gewicht auch häufig. Alles Gute!


Liv20

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Antwort auf Beitrag von Natascha1

Das habe ich schon ein paar mal geschrieben, aber ich fands damals total hilfreich. Meine kleine hat auch nie mehr als 20 ml gegessen, und das an wirklich guten Tagen. Meine Kinderärztin hat mich damals auch irgendwie gestresst, umso weniger meine kleine essen wollte umso mehr sollte ich ihr geben. Bis ich nur noch am ml zählen und mich verrückt machen war. Dann habe ich eine andere Kinderarztin gefragt und die sagte mir: Das schlimmste was du tun kannst ist deinem Kind das essen aufzwingen, es wird eine Aggression dagegen entwickeln. Kein Kind verhungert am gedeckten Tisch, und ich kenne Kinder die werden ein Jahr lang voll gestillt und obwohl das nicht die empfehlung ist entwickeln die sich auch super! Dann hatte ich auch mal biggi dazu befragt. Sie ist im Prinzip derselben Meinung gewesen. Dann hab ich uns beiden den ganzen Druck raus genommen. Und die Mahlzeiten waren immernoch kleine Mengen, aber viel entspannter! Wenn dein Kind lieber gestillt wird /pre bekommt als zu essen dann kompensier das wenige brei essen halt damit. Immer weiter brei anbieten, aber nichts rein zwängen. Bei uns würde das mit Einführung von unserem essen mit ca. 11 Monaten alles anders, jetzt liebt sie essen! (wobei die Mengen die tatsächlich im Mund landen jetzt auch nicht riesig sind)


Liv20

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Das habe ich schon ein paar mal geschrieben, aber ich fands damals total hilfreich. Meine kleine hat auch nie mehr als 20 ml gegessen, und das an wirklich guten Tagen. Meine Kinderärztin hat mich damals auch irgendwie gestresst, umso weniger meine kleine essen wollte umso mehr sollte ich ihr geben. Bis ich nur noch am ml zählen und mich verrückt machen war. Dann habe ich eine andere Kinderarztin gefragt und die sagte mir: Das schlimmste was du tun kannst ist deinem Kind das essen aufzwingen, es wird eine Aggression dagegen entwickeln. Kein Kind verhungert am gedeckten Tisch, und ich kenne Kinder die werden ein Jahr lang voll gestillt und obwohl das nicht die empfehlung ist entwickeln die sich auch super! Dann hatte ich auch mal biggi dazu befragt. Sie ist im Prinzip derselben Meinung gewesen. Dann hab ich uns beiden den ganzen Druck raus genommen. Und die Mahlzeiten waren immernoch kleine Mengen, aber viel entspannter! Wenn dein Kind lieber gestillt wird /pre bekommt als zu essen dann kompensier das wenige brei essen halt damit. Immer weiter brei anbieten, aber nichts rein zwängen. Bei uns würde das mit Einführung von unserem essen mit ca. 11 Monaten alles anders, jetzt liebt sie essen! (wobei die Mengen die tatsächlich im Mund landen jetzt auch nicht riesig sind)


Liv20

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Das habe ich schon ein paar mal geschrieben, aber ich fands damals total hilfreich. Meine kleine hat auch nie mehr als 20 ml gegessen, und das an wirklich guten Tagen. Meine Kinderärztin hat mich damals auch irgendwie gestresst, umso weniger meine kleine essen wollte umso mehr sollte ich ihr geben. Bis ich nur noch am ml zählen und mich verrückt machen war. Dann habe ich eine andere Kinderarztin gefragt und die sagte mir: Das schlimmste was du tun kannst ist deinem Kind das essen aufzwingen, es wird eine Aggression dagegen entwickeln. Kein Kind verhungert am gedeckten Tisch, und ich kenne Kinder die werden ein Jahr lang voll gestillt und obwohl das nicht die empfehlung ist entwickeln die sich auch super! Dann hatte ich auch mal biggi dazu befragt. Sie ist im Prinzip derselben Meinung gewesen. Dann hab ich uns beiden den ganzen Druck raus genommen. Und die Mahlzeiten waren immernoch kleine Mengen, aber viel entspannter! Wenn dein Kind lieber gestillt wird /pre bekommt als zu essen dann kompensier das wenige brei essen halt damit. Immer weiter brei anbieten, aber nichts rein zwängen. Bei uns würde das mit Einführung von unserem essen mit ca. 11 Monaten alles anders, jetzt liebt sie essen! (wobei die Mengen die tatsächlich im Mund landen jetzt auch nicht riesig sind)


Liv20

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Antwort auf Beitrag von Liv20

Huch... Das war zu oft. Keine Ahnung was da passiert ist


Lilly1

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Antwort auf Beitrag von Natascha1

Hallo, Ich stimme Liv voll zu! Das Kind weiß am besten was es braucht bzw. verträgt. Ich habe 14 Monate voll gestillt (mit gemischten Gefühlen, wie man sich denken kann), aber es ging nicht anders, und wirklich richtig gegessen hat der kleine Mann erst mit 1 1/2. Er ist topfit und gesund und isst mittlerweile manchmal genauso viel wie ich- dann auch wieder mal ganz wenig, aber ich habe gelernt ihm diesbezüglich zu vertrauen. Er ist nun fast 3. Wegen dem Gewicht: Muttermilch hat mehr Energie als die meisten (oder sogar alle?) Breie…


Nevermore77

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Antwort auf Beitrag von Natascha1

"Schon ein halbes Jahr" finde ich etwas übertrieben seitens des Arztes. Unser Moppelchen ist 5,5 Monate jung und isst übungshalber n paar Löffel Gemüsebrei und wird ansonsten voll gestillt. Meine beiden anderen Kids haben zu dem Zeitpunkt schon n bisken mehr gegessen, allerdings habe ich da schon 3 Wochen früher mit der Beikost gestartet. Der Kleine hatte Bronchitis, also habe ich auf mein Bauchgefühl gehört und erst danach mit Brei begonnen. Respekt, dass Du schon 3x am Tag mitn paar Löffeln unterschiedlichster Breie "kämpfst", ist doch super Mach weiter so, genau so mit Deiner Einstellung : nur so viele Löffel, wie das Baby auch möchte!!! Finde ich genau richtig! Die Maus nimmt doch zu und ist fit und glücklich Ich habe jetzt das dritte Michellinmännchen als Baby - noch nie hat n Arzt was negatives gesagt, sollte das unser neuer KiA bei der U5 am Monatsende tun, dann pfeif ich drauf. "Angestillter" Babyspeck geht definitiv wieder weg!!! Natürlich möchte ich hiermit nicht raten, nicht/nie auf Ärzte zu hören, aber hier in dem speziellen geschilderten Fall halte ich Deine Vorgehensweise und Einstellung für genau richtig! Frag doch parallel mal im Expertenforum. Es gibt ja hier welche sowohl zum Thema stillen, Ernährung und Gesundheit. Alles Gute und wie gesagt, Du machst das super


Janet90

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Antwort auf Beitrag von Natascha1

Ich würde mir einen anderen Arzt suchen oder (so mache ich es) nicht mit einem Mediziner über Ernährung reden, denn oftmals haben die überhaupt keine Ahnung (so wie dein Arzt) und geben nur irgendein Laienwissen weiter. So wie dein KiA redet, würde übrigens auch meine Oma reden, nur da weiß man, dass ihr Wissen etwas sehr veraltet ist. Bei Ärzten glaubt man ja sie wären uptodate. Die WHO empfiehlt übrigens die ersten 6 Monate ausschließlich zu stillen. Dein Kind „muss“ mit 6 Monaten noch überhaupt nichts anderes zu sich nehmen außer Muttermilch. Hauptsache es hat Spaß am Essen und erkunden. Wie schon gesagt wurde hat Muttermilch sogar mehr Kalorien als viele Breie, daher wäre für die reine Gewichtszunahme ausschließlich Milch sogar förderlicher. Vertrau auf dein Kind. Biete weiter an, aber ohne Krampf. Es holt sich was es braucht.


Naomi21

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Antwort auf Beitrag von Natascha1

Ich kann meinen Vorrednerinen in allem nur zustimmen. Meine Kleine ist fast 7 Monate aber wir schaffen vielleicht 3 Löffelchen Mittagsbrei und dabei wird viel geprustet und die Zunge rausgestreckt etc. Wenn sie nicht mag, lass ich es halt. Ich habe auch schon versucht ob sie BLW vielleicht besser findet, aber die Avocado wurde auch gleich wieder rausgeschoben. Zum Glück ist meine KIA ganz entspannt und meinte Stillkinder fangen oft später an und ich soll mir keinen Stress machen.


Naomi21

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Antwort auf Beitrag von Naomi21

Ach ja ich kann dir das Buch: Mein Kind will nicht essen" von Dr Gonzales wärmstens empfehlen. Das nimmt viel Druck raus :)