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braucht man eine zusatzversicherung für kieferorthopädie?

braucht man eine zusatzversicherung für kieferorthopädie?

mama.frosch

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das zahlt doch eigentlich die GKV? ist das folgende sinnvoll? kind ist 12 jahre alt. danke schon mal! Kieferorthopädie Leistung für leichte Zahnfehlstellung (KIG 1 und KIG 2) auf Erstattungsniveau der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bis zu 90% Bis zu 90% des erstattungsfähigen Rechnungsbetrages für die medizinisch notwendige Behandlung, jedoch nicht aus optischen oder Reinigungs- und Tragekomfort verbessernden Gründen, mit Beginn vor Vollendung des 19. Lebensjahres: Bei leichter Zahnfehlstellung (KIG 1 und 2) Bei schwerer Zahnfehlstellung (KIG 3-5), nur für Mehrkosten (vorbereitend diagnostische und therapeutische), die die gesetzliche Krankenversicherung nicht erstattet. Vor Behandlungsbeginn sollten Sie einen Heil- und Kostenplan bei uns einreichen. Dieser wird von uns geprüft und Sie erhalten schriftlich Auskunft über die zu erwartende Versicherungsleistung.


sternenfee75

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Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Nein, die GKV zählt erst ab einem gewissen Schiefstand. Und dann auch nicht alles. Meine wird 10, wir hatten erst eine durchsichtige Schiene, um den wenigen Platz zu halten. Keine Kassenleistung, aber 50% hat die Zusatzversicherung gezahlt. Jetzt hat sie eine lose, irgendwann kommt die Feste. Wir müssen noch ca 2000€ dazuzahlen, davon bekommen wir dann die Hälfte erstattet. Wir haben eine Kombiversicherung, mit Brille, Einzelzimmer und Chefarzt zahlen wir Ca 120€ im Jahr, hat sich bei uns also schon längst gelohnt, da Brillenkind und auch schon stationär im KH gewesen.


wesermami

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Antwort auf Beitrag von mama.frosch

gesetzliche krankenversicherung hat alles übernommen! Ich versteh gar nicht wieso so viele immer tausende dafür zahlen müssen. Wir mussten einen gewissen anteil während der behandlung zahlen, den es aber nach beendigung der behandlung komplett zurück gab


trekkie

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Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Hallo, mein Sohn hat grade angefangen mit der Behandlung. Vor ein paar Jahren hatte ich überlegt eine abzuschließen. Wir haben uns dagegen entschieden. Also in der ersten Phase mit loser Klammer ist alles Kassenleistung bei uns . Bei der festen Klammer werde ich ggf noch Zusatzleistungen nehmen aber über dieses wurde noch nicht genau besprochen das der Behandlungsverlauf noch nicht abzusehen ist. Ich habe sehr schlechte Erinnerungen an meine feste Klammer.... Er handelt sich bei meinem Sohn allerdings um massive Fehlstellung. Grüße


leaelk

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Antwort auf Beitrag von trekkie

Bei meinen beiden Töchtern zahlt die GVK. Trotzdem gibt es hier in der Region KEINE reine Kassenleistung, sondern es fallen immer noch mind. 1300 Euro Eigenanteil an, der NICHT erstattet wird. Meinem Sohn fehlt ein Millimeter, damit die GVK zahlt. Er muss jetzt warten, bis er erwachsen ist und kann das dann richten lassen (wenn er es sich leisten kann), denn ich kann es mir definitiv nicht leisten.


wesermami

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Antwort auf Beitrag von mama.frosch

möchte. Wir haben nicht eine Leistung gewählt, die die Kasse nicht übernommen hat.


leaelk

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Antwort auf Beitrag von wesermami

OHNE die Zusatzleistungen behandelt hier aber kein Kieferorthopäde. Klar kann ich das einklagen beim Sozialgericht, aber was bekommt mein Kind dann für eine Behandlung, wenn ich den Arzt erst mal vor Gericht ziehe?


wesermami

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Antwort auf Beitrag von leaelk

Das liegt ja am arzt. Wir wurden gefragt bzw man hat uns beraten und wir haben uns dagegen entschieden und dem arzt das so mitgeteilt


leaelk

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Antwort auf Beitrag von wesermami

Klar liegt das am Arzt, ABER hier handeln alle Kieferorthopäden in 30km Umkreis so. Da gibt es einfach keine Option OHNE Eigenanteil. Lehnt man das ab, dann behandeln die Ärzte nicht -- fertig.


sternenfee75

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Antwort auf Beitrag von leaelk

Wir haben auch einen komplett. Plan im Vorfeld bekommen, falls was nicht genutzt wird, wird es ausgerechnet, aber es kommt nichts dazu. Wir haben auch Norm. Bracketts gewählt, keine durchsichtigen, aber dennoch summiert es sich. Super ist der HightechDraht, wenn es mal zu sehr spannt, trinkt man was kaltes und er wird flexibler. Wir fahren auch 30 km, weil der Arzt super ist.


wesermami

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Antwort auf Beitrag von leaelk

Finde ich ja schon merkwürdig...vor allem das da niemand eingreift


leaelk

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Antwort auf Beitrag von wesermami

Es wird damit begründet, dass man für den Satz der Krankenkasse keine vernünftige Behandlung bieten kann und das man aber keine halben Sachen macht. Der Krankenkasse ist es egal. Die wissen, dass das hier in der Region Usus ist und sich alle Kieferorthopäden sehr einig sind.


wesermami

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Antwort auf Beitrag von leaelk

Wir waren mit der Kassenleistung absolut zufrieden. Wir haben nichtmal eine Zahnreinigung machen lassen. Meine Tochter hat mit Zahnbürste, Munddusche und Mundwasser geputzt und nie eine Beanstandung gehabt.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von leaelk

Das alleine sollte dann schon für die betroffenen Eltern der Grund sein, sich mal zusammen zu tun und die entsprechenden Ärzte zu verklagen. Oder eine Beschwerde an die Ärztekammer, das kann nämlich durchaus Wirkung zeigen.


leonessa

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Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Unser Kinderzahnarzt sagte uns schon als unser Sohn 7 Jahre alt war, dass er wahrscheinlich eine Zahnspange bracht. Damals fragte ich ihn, ob sich eine Zusatzversicherung lohnt und er verneinet dies. Sein Bruder ist Kieferorthopäde im Haus und ich vertraue darauf. Die jetzige Schien zur Kiefererweiterung ist kostenlos für uns. Ersetzt musste sie auch schon werden, weil sie einmal durchgebrochen ist (aber nicht unser Fehler). Ich denke einfach, er hätte uns Versicherungen empfohlen, wenn er viel Geld für Zusatzleistungen abkassieren wollte. Unser Zahnarzt meinte aber, dass seine Leistungen gesetzlich erstattet werden. Bei ihm habe ich aber auch nicht das Gefühl, dass er Unnützes "verkaufen" will.... LG, Leonessa


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von leonessa

Noch braucht mein Sohn (9) keine Zahnspange. Wir haben auch keine Zusatzversicherung. Angefangen haben wir mit ca. 5 Jahren, da bekam er eine Mundvorhofplatte und später auch Logo. Die erste Kieferorthopädin sprach in Rätseln, zeigte meinem Sohn immer wieder die bunten und glitzernden Zahnspangenmuster und meinte, man müsse Milchzähne ziehen, damit alles schneller ginge. Irgendwann sagte sie was von 2000 Euro und dass sie nicht sicher sei, ob das die Kasse übernehmen würde. Als sie tatsächlich Zähne ziehen wollte und ich mich über den Nutzen der Aktion kundig gemacht habe, entschieden wir, dass das Kind eine Pause benötigt. Ein halbes Jahr später ging's zu einer anderen, empfohlenen Ärztin. Die schlug die Hände überm Kopf zusammen und meinte: dringendst Oberkiefer weiten. Kosten: knapp 3000 Euro, keine GKV-Leistung. Wir holten uns eine zweite Meinung bei der Zahnätztin unserer GKV ein. Sie meinte, dass sie keinen akuten Handlungsbedarf sehe, die Oberkieferweitung könne man aber gerne machen. Zwei mir bekannte Osteopathen rieten ab - und den beiden vertraue ich. Nun sind wir über Umwege beim besten KO weit und breit gelandet. Der sieht die Sache entspannt. Das Kind ist jetzt 9 und hat feine Zähne, der Kreuzbiss ist im Milchzahnbereich, aber schwindend. Wir müssen nur alles tun, damit der Oberkiefer fein wächst - also weiter Logo und doch das Zungenbändchen weiten. Der KO rät,weiter abzuwarten, ob tatsächlich eine Spange nötig sein wird. Wir sind in Kontrolle. Und: bisher kam kein Kostenangebot, was ich Klasse finde. Fazit: lieber längere Anfahrtzeiten in Kauf nehmen und sich umhören, ob es einen geeigneten Arzt gibt, der einen nicht über den Tisch ziehen will. Ich würde eine Beschwerde bei der Kassenärztlichen Vereinigung in Erwägung ziehen, wenn die KO's sich alle so zusammengetan haben und grundsätzlich immer zusätzliche kostenpflichtige Leistungen anbieten. Es kann ja wohl nicht sein, wenn man sagt, dass man ausschließlich eine Kassenleistung wünscht, dass man dann nicht behandelt wird!