Elternforum Rund ums Baby

Brauche nochmal euren Rat

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Lennina

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Wie ihr ja wisst, ist mein Sohn (12) in der Kinder und Jugendpsychiatrischen Tagesklinik wegen Depressionen und Angststörung. Es kam nun das Thema auf, wie wir den Übertritt zurück zur Schule gestalten. Normal macht die Klinik einen so genannten weichen Übergang, dh das Kind geht zurück zur Stammschule, muss um 12.30 wieder in der Tagesklinik sein und bleibt den Nachmittag dort. Mein Sohn wechselt ja außerdem noch die Schule, dh er geht nicht zurück in die bisherige Schule sondern startet komplett neu auf einer Ganztagsschule. Der Unterricht dort geht bis 1330 und dann Nachmittagsbetreuung bis 1530. Wenn wir den weichen Übergang machen, muss er um 12 aus dem Unterricht geholt werden und verpasst eine Schulstunde und das komplette nachmittags Programm. Wäre erst um 16 Uhr zu Hause und hat dann noch alle Hausaufgaben zu tun. Mein Sohn sagt, es ist ihm egal wie rum wir es machen. Er hätte in der neuen Schule gleich den Status des Sonderling s. Warum geht er jeden Tag früher, nimmt nicht am verpflichtenden Nachmittag Teil? Er will an der Schule ja neu durchstarten. Für mich wäre es eine ungeheure Logistik, in jeden Mittag abzuholen, in die Tagesklinik zu fahren und dann dort drei Stunden zu warten weil es sich für mich nicht lohnt nach Hause zu fahren wegen der Entfernung. Die zweite Möglichkeit wäre, ihn einige Wochen länger Vollzeit in der Tagesklinik zu lassen bis er stabil genug ist in der neuen Schule den Alltag Vollzeit mitzumachen. Dafür sind mein Mann und ich. Wie seht ihr das?


mellomania

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Antwort auf Beitrag von Lennina

würde ich auch so machen. das hickhack in fall eins ist purer stress. wenn das möglich ist ihn etwas länger dort zu lassen und die schule auch damit einverstanden ist, dass er später startet würde ich das so machen.


seerose1979

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Antwort auf Beitrag von Lennina

Hallo, ich finde es schwierig darauf zu antworten, weil wir deinen Sohn und seinen derzeitigen Gefühlszustand nicht kennen. Gibt es in der Tagesklinik einen Psychologen o.ä. Personal, das euch beraten kann? Wenn ja, würde ich lieber das in Anspruch nehmen. Icg glaube, ich wäre auch erst einmal für eine kürzere Beschulung für den Anfang. Der Schule bzw. den Mitschülern kann man ja erklären, dass er sehr krank war und deshalb noch keinen ganzen Tag schafft. Dann ist er zwar schon irgendwie ein "Sonderling", aber ich denke so können es die Mitschüler ganz gut verstehen ohne dass ihr zu sehr in die Tiefe mit seiner Erkrankung gehen müßt. Wenn er einige Wochen Vollzeit in die Schule geht (gehen kann), spricht bestimmt keiner mehr über seine Anfangszeit. Ihr werdet schon den "Richtigen" Weg wählen. Lg Seerose


27m_ina

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Antwort auf Beitrag von seerose1979

Ich persönlich tendiere dazu, lieber noch etwas in der Klinik und dann vollzeit durchstarten. Ich war früher einer dieser Sonderlinge und kann dir sagen, dass es bei mir nicht nach ein paar Wochen wieder vergessen war. Aber auch das ist ja unterschiedlich. Alles Gute euch!


Caot

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Antwort auf Beitrag von Lennina

Ich sehe das wie Ihr.


Luna Sophie

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Antwort auf Beitrag von Lennina

Aus der Ferne schwer zu beurteilen. Ich würde das mit den Ärzten und der Schule besprechen. Persönlich würde ich zu der Lösung tendieren, ihn länger Stationär und dann in der neuen Schule richtig starten zu lassen. Unterricht früher verlassen bedeutet ja gleichzeitig viel Aufmerksamkeit auf sich lenken. Fragen gestellt bekommen. Dann Mittags wieder Tagesklinik und anschließend noch Hausaufgaben. Kling nach Stress.


bea+Michelle

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Antwort auf Beitrag von Luna Sophie

Rein aus dem Bauch heraus würde ich sagen, vollzeit in die Klinik. Aber schwer zu beurteilen.


wolfsfrau

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Antwort auf Beitrag von Lennina

Der erste Gedanke ist, ihn weiter Vollzeit in der Klinik lassen. Es bedeutet ja auch für ihn einen immensen Kraftaufwand, sich dann nach der Schule und mit Ausblick auf die noch anstehenden Hausaufgaben auf die Therapie einzulassen.