Amelie-
Hallo zusammen, eigentlich wollte ich darüber nicht schreiben aber mich belastet es doch sehr. Ich liebe meinen Jungen total! Wir haben eine lange Kinderwunsch Zeit hinter uns und ich habe die Schwangerschaft (außer den Wassereinlagerungen) geliebt/genossen. Seit 13 Tagen ist er nun bei uns. Ich habe seit einer Woche das absolute Gefühlschaos hinter mir. Von Freude, Trauer bis zur Verzweiflung - war einfach alles mal dabei. Ja - schlafen fehlt uns und das spielt natürlich auch eine Rolle. Seit einer Woche hat er auch die totale Höhen und Tiefen. Zudem hat er einen Wunden Po (Pilz vermutet die Hebamme) und er hat, bevor wir die Creme gekauft haben, so schlimm geweint/geschrien. Seit Freitag benutzen wir die Creme aber sein Po ist immer noch leicht rot. Er hat auch immer mal wieder Bauchschmerzen vom stillen (bereits im Krankenhaus). Jetzt hat er wieder eine Phase seit gestern - wir wissen einfach nicht was los ist. Er hat uns die ganze Nacht wach gehalten und so schrecklich geweint. Er steigert sich immer total hinein. Er lässt sich auch schlecht beruhigen. Mein Herz schmerzt weil ich ihn nicht helfen kann und teilweise auch nicht weiß was ihm fehlt. Ich bin total am Ende... ich hatte schon gesagt, dass ich alles total bereue (was für ein schrecklicher Gedanke) und meine Geduld fehlt gerade. Er schläft auch nur an oder auf uns - was natürlich einiges schwerer macht. Bin ich die einzige die jetzt schon so denkt? Ich möchte viel gelassener sein und einfach geduldiger, weil ich möchte das er ein ausgeglichener Mensch wird. Habt ihr Tipps? Wie kann ich bei seinen Schreiphasen entspannt bleiben? Mir tut das so leid - er ist auf der Welt und hat seitdem diese Wehwehchen (Bauchschmerzen, Wunder Po, Wachstumsphase...)
Also ich hatte in den ersten Wochen nach der Geburt auch totales Gefühlschaos, denke das sind auch die Hormone, hab zb schnell geweint, was sonst nie so war... Mir war oft alles zu viel, ich hab mich schnell überfordert gefühlt... Das wird besser. Und der Rest auch. Nach 13 Tagen hat man ja noch keine Routine und muss sein Kind erstmal kennen lernen, man lernt mit der Zeit wie man helfen kann mit bauchweh etc... F
13 Tage ist doch nichts das dauert bis sich alles eingespielt hat. Nach drei/vier Monaten hat man dann nen Rhythmus und dann geht es besser. So war es zumindest bei uns. Wechselt euch mehr ab mit dem Schlafen wenn zwei wach sind hat keiner was davon. Multilind Heilsalbe hat bei uns immer gut geholfen für den Po. Die Hormone spielen so kurz nach der Geburt halt auch noch verrückt also Kopf hoch das wird schon.
Viele Babys haben anfangs Bauchschmerzen.
Einfach gaaanz viel kuscheln, das ist das schönste. Wenn er auf euch beiden schläft ist doch super, dann könnt ihr euch abwechseln.
Die erste Zeit ist unglaublich stressig, das hätte ich auch vorher nie gedacht aber es wird besser.
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Mir ging es wie dir, vor allem nach einer langen Kinderwunschphase denkt man, man müsse jetzt doch verdammt nochmal glücklich sein. Als sie da war, wollte ich sofort eine Nanny einstellen und dachte ich bin dem Ganzen nicht gewachsen. Aber diese Gefühle und die Überforderung sind normal am Anfang. Dein Kind hat auch keine besonderen Wehwehchen, es ist völlig normal, dass sich die Verdauung erst einspielen muss und da haben viele Babys Bauchweh. Erwiesen ist aber auch, dass es oft kein Bauchweh ist, sondern einfach normales Babyschreien. Müde, hungrig, überreizt, Geburt verarbeiten etc. Es ist total normal, dass er sich nicht ablegen lässt und die Nächte schlimm sind. Du wirst noch oft denken, dass du das niemals schaffen wirst. Aber du wirst es schaffen und du wirst dich langsam an den Schlafmangel gewöhnen. Es ist die anstrengendste Zeit deines Lebens. Versuche viel an die Luft zu gehen und reichlich und ausgewogen zu essen. Zum Po: Wenn du stillt, tropfe doch etwas Muttermilch drauf. Reinigen nur mit klarem Wasser und oft nackig strampeln lassen. Vlt. auch die Windelmarke wechseln. Wenn das eigene Baby so schreit, kann Mami nicht entspannt bleiben. Soll sie ja auch nicht, könte ja auch ein Berglöwe sein, der dein Baby fressen will. So ist dein Instinkt gepolt. Ich habe mir damals angewöhnt immer an den selben Ort in meiner Wohnung zu gehen mit der Kleinen, an ein Fenster, da hab Ich dann raus geschaut, an der Heizung (war im Winter), da war ein Sessel. Und da habe ich das Schreien dann ausgehalten und die Kleine im Arm gehabt. Jetzt bin ich grad beim Abstillen, das ist auch super hart. Da hilft mir ein Mantra, das könnte dir auch helfen: Du sagst dir und dem Baby in einer schlimmen Situation immer den selben Mut-Mach-spruch auf. Irgendwas in der Art" Ich hab dich lieb, wir schaffen das, ich halte dich, ich bin eine gute Mami" oder so. Das hilft dir und dem Baby auch , weil es irgendwann vertraut ist. Du schaffst das!!
Moin.
Wenn ihr die Möglichkeit habt, wechselt Euch bei der Betreuung des Kleinen mal ab.
So kann einer mal durchatmen und schlafen. Ganz wichtig für Euch alle.
Der andere schläft dann, wenn der andere sich kümmert.
Bei Wunden Po hilft schwarzer Tee.
Wenn Du die Möglichkeit hast, nimm losen und nicht Teebeutel. Aufgießen, abkühlen lassen und die Stellen mit einem getränktem Tuch (Wattebausch) abtupfen.
Gerne lufttrocknen lassen. Wenn es warm ist, kannst Du den Kleinen nackig strampeln lassen.
Vielleicht ein Mulltuch oder ein kleines Gästehandtuch über den vorderen Windelbereich, damit es keine bösen Überraschungen gibt
Kopf hoch.
Die ersten Tage sind hart. Aber es wird besser werden.
Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Baby.. 13 Tage das ist doch noch recht frisch und ihr müsst euch erst einspielen..das wird schon. Kopf hoch!! Zum wunden Po: keine Feuchttücher zum sauber machen verwenden; habt ihr mal heilwolle probiert?, oder schwarzen Tee zum sauber machen? Das hat bei uns sehr gut funktioniert Wegen den Bauchschmerzen: nimm deinen kleinen in den Fliegergriff. Das hilft oftmals auch wenn er viel schreit. Kirschkernkissen hilft vielleicht auch..
Nein, Du bist nicht die Einzige!!! Zerbrich Dir darüber nicht den Kopf, geh den Weg des geringsten Widerstands, schaff Dir kleine Pausen wo immer das möglich ist. Mir hat am besten geholfen zu verstehen, dass Babies so sind.
Du bist nicht die Einzige! Meine Kleinste hat in den ersten Monaten abends ihre Schreizeit gehabt. Hunger hatte sie nicht, Nähe war da, in den Schlaf hat sie nicht gefunden. Ich wurde entspannter, als ich wusste, dass sie es einfach raus lassen muss und ich in der Zeit einfach liebevoll bei ihr sein kann. Nach dem Motto“ lass alles raus, Mama ist bei dir“. Später hab ich entdeckt, dass es ihr hilft, wenn ich sie im Tragetuch habe. Da bin ich dann von 22 Uhr -0 Uhr mit ihr sanft im Wohnzimmer um den Tisch gelaufen. Nebenbei hab ich mir leise Musik abgemacht, die mich beruhigt. Babys sind Säuglinge und Traglinge, dass sie Nähe suchen ist ganz normal, auch dass sie anfangs nur auf einem schlafen. Im Tiefschlaf konnte ich sie auch mal neben mich legen und ich hab mich mit meinem Mann abgewechselt. Wenn ich mal übermüdet war und nachts sauer geworden bin, hat er übernommen. Wir haben auch zeitweise in verschiedenen Zimmern geschlafen. Mittlerweile ist sie 9 Monate, schläft meistens durch und auch allein im Bett. Dass hat mit der Zeit immer besser geklappt. Emotionen, Schlafmangel und auch mal Verzweiflung gehören zum Mama sein dazu. Ihr schafft das aber. Hol den Schlaf zwischendurch nach, alles andere kann warten, bis dein Baby größer ist. Versuch das kuscheln zu genießen und habe Hoffnung, früher oder später werden die Nächte besser.
Also ich hab meinem Sohn mit knapp 2 Wochen angefangen lefax vor dem stillen in den Mund zu geben. Das hat bei den Bauchschmerzen total geholfen. Die erste Zeit ist immer hart. Ich war auch oft total verzweifelt und habe nur geheult und immer wenn mir jemand gesagt hat wir sollen die Zeit genießen habe ich gedacht die sind doch verrückt
Aber nach 2-3 Monaten hat man schon eine recht gute Routine drin und dann wird alles besser!! Das wird schon ;)
Sind die Bauchschmerzen sicher vom Stillen? Oft kommen die auch von den Vitamin D Tabletten. In dem Fall kann das Öl (Vigantol) anstelle der Tabletten helfen. Nur eine Idee, falls es bei euch so wäre. Ansonsten mach dir keine Sorgen über deine Entspanntheit und wie sich dein Kleiner deswegen entwickelt. Dafür bleibt noch genug Zeit. Ihr seid noch im Wochenbett und macht einen Tag nach dem nächsten. Schlaf wenn der Kleine schläft und wechsel dich da mit deinem Mann ab.
So geht es fast allen Mamas, du bist sicher nicht die einzige. Du bist erst ganz frisch Mama und auch deine Hormone spielen noch verrückt und müssen sich noch einpendeln. Zudem müsst ihr erst in eurem Alltag ankommen und alle zueinander finden. Das ist völlig normal, dass das einige Wochen dauert. Sei also nicht zu streng mit dir! Es wird sich ganz bestimmt auch wieder ändern und du wirst geduldiger und gelassener werden. Vielleicht wechselst du dich mit deinem Mann etwas ab, dass jeder ein bisschen zum schlafen kommt bzw. damit du auch mal eine Hand frei hast. Und wenn dein Baby weint, reicht es auch, wenn du da bist und Sicherheit und Geborgenheit vermittelst. Babys weinen nun mal manchmal, auch wenn man alles abgecheckt hat, was fehlen könnte. Wenn man da ist, ist es auch nicht schlimm, wenn sie weinen, denn dann spüren sie ja, dass sie nicht alleine sind. Bauch- und Verdauungsprobleme haben auch fast alle Babys. Das dauert oft drei bis vier Monate und dann wird es besser. Die Verdauung muss sich einfach erst daran gewöhnen, dass sie selber Nahrung verarbeiten muss. Die gängigen Hausmittel wie Herumtragen, hochgelagert hinlegen, Bauchmassagen, warmes Kirschkernkissen helfen da oft ein wenig, aber ganz weg geht es im Laufe der Zeit dann von selber und bis dahin muss man da leider durch. Auch der wunde Po wird wieder gut werden und dein Baby wird sich an alles gewöhnen. Es ist normal, dass nicht immer alles gleich super läuft. Ich wünsche euch eine schöne, ruhige Kennenlernzeit und viel Kraft, dass du die Umstellungen gut meisterst und ihr alle bald in eurem Familienleben richtig ankommt und auch die schönen Moment genießen könnt!
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