Lilliwilli
Liebe Mamas, ich bin neu im "Baby-Business" und bin wieder einmal verunsichert...Mein Sohn ist jetzt 7,5 Monate alt und war noch nie ein guter Schläfer. Die ersten Monate brachten wir es nachts aber immerhin auf 3-4 Stunden am Stück. Ab dem 6. Monat verkürzte er auf ungefähr 2-3 Stunden und schlief ab da auch viel unruhiger (weinen, plappern etc). Ich weiß, dass das alles mit der fortschreitenden Entwicklung zusammenhängt, dennoch zehrt es momentan sehr an meiner Kraft. Derzeit ist es nämlich so, dass er sich nachts jede Stunde (oder auch mal alle 1,5) meldet und an die Brust zum Nuckeln will. Er trinkt meist nicht wirklich....Schnulli etc. helfen nicht. Er will nuckeln und schläft dann relativ schnell wieder ein. Ich weiß nicht, ob er mich zum Weiterschlafen braucht (tagsüber und abends schläft er nicht durch stillen ein), ob ihn sein Zähnchen plagt, das momentan am Durchbrechen ist oder sonst einfach die ganzen Eindrücke verarbeitet werden müssen. Ich weiß nur, dass mich dieses Dauernuckeln ziemlich schlaucht... Von meinem Umfeld höre ich immer nur "abstillen" und "Familenbett abschaffen", aber das möchte ich eigentlich beides nicht...Vllt könnt ihr mir ja mal eure Erfahrungen mitteilen bzw eure Entwicklung. Wie gesagt würde ich ihn gerne weiterhin bei mir im Bett behalten und bis zu einem Jahr stillen.... Ich danke euch!!!!!
Das kenn ich von meinem großen Sohn auch! Er brauchte mich auch immer zum Einschlafen und ich war oft sehr k.o. und geschlaucht. Bekannte meinten dann, ich solle ihn doch schreien lassen und nicht mit in mein Bett nehmen. Ich würde ihn dann später ja gar nicht mehr umgewöhnen können. Darauf habe ich aber nicht gehört und bin meinem Bauchgefühl treu geblieben. Er schlief in meinem Bett, ich habe weitergestillt (auch nachts mehrfach) und hab es einfach akzeptiert. Ab dem Zeitpunkt wurde es langsam besser. Hast du am Tag die Möglichkeit zu schlafen oder dich auszuruhen, wenn dein Sohn schläft? Dann mach das und hol dir so ein bisschen Ruhe. Ich kann nur sagen, dass es mit der Zeit besser wird. LG Hörbe
Liebe Hörbe, Danke für deinen Beitrag. Ja, ich habe tagsüber die Möglichkeit mich auszuruhen, wobei sich das aber leider nur auf ruhen beschränkt. Ich fürchte ich habe mittlerweile so etwas wie 'ne Schlafstörung, ich kann tagsüber trotz Müdigkeit einfach nicht schlafen. Nun denn....Ich hoffe, es entwickelt sich so wie bei dir. Danke!LG
kind 1 hatte tuch und familienbett und war glücklich. kind 2 hatte das auch und war es nicht. da hatten wir 15 monate lang jede nacht den 1,5 std. rhytmus mit tragen, schaukeln usw. warum auch immer, keiner weiss es, getestet inkl. kiss und kia. haben wir alles. dann war es plötzlich gut. kind 3 "durfte" alles, nuckeln die halbe nacht, tuch, ergo, familienbett, was eben gerade passte. aber sie musste auch einfach mit, kiga, einkaufen usw. da habe ich wenig rücksicht nehmen können, das war ihr ausgleich. die habe ich auf dem elternabend gestillt wo ich vorsitzende war, sie war gelassen, ich auch und wir alle glücklich. mein mann schwärmt heute noch von den "atmendenden wärmflaschen". so haben wir das geteilt, ich brust, er rest. ich würde es so nehmen wie es kommt, schübe, zähne wer weiss was kommen immer und je gelassener man ist um so besser. hol tagsüber schlaf nach. auch freundinnen können kinderwagen schieben udn du schläfst, trinkst cappu oder sonst was.
Höre auf dein Herz und nicht auf das was andere sagen. Grde in dem alter wollte meine kleine auch viel an die Brust oftmals auch nur um zu nuckeln. es kommen wieder bessere zeiten. ich habe sie fast 3 jahre gestillt. und familienbett hatten wir selber würde es immer wieder so machen.
Mein 2. Kind ist auch gerade so alt. Bei uns waren die Nächte auch schon ruhiger. Ich stille nicht mehr. Daher ist Nuckeln jetzt nicht unser Problem. Aber er will eben Kontakt, wenn er aufwacht. Einschlafen kann er abends noch in seinem Bett und wenn es dann nicht mehr klappt, schläft er bei mir. Ich weiß auch beim 2. Kind oft nicht, warum er nicht einfach weiterschläft. Ob das Zähne oder die vielen Erkältungen sind oder wieder was Neues erlebt...Irgendwie muss man durch. Was die beste Lösung ist, ist sicher individuell verschieden. Für das Kind ist es sicher das Beste, wenn es rund um die Uhr jemanden hat, der sich kümmert. Ein bisschen Entspannung für die Mutter ist es vielleicht ab und zu mal Papa eine Nacht durchmachen zu lassen oder tagsüber mal Oma einspringen lassen. Aber bei uns ist das auch die Ausnahme und eigentlich bleibt es an mir hängen. Mein Mann denkt, ich arbeite ja nicht. Dass ich dann manchmal einen 36 Stundenjob habe ist ihm gar nicht klar. Trotzdem nehme ich es beim zweiten gelassener. Vielleicht weil mir klar ist, dass auch dieses Kind mich irgendwann nachts nicht mehr brauchen wird. Die Große ist jetzt 3 und schläft bis auf Ausnahmen.
Ich kenne das von beiden Kindern, habe aber weder abgestillt noch das Familienbett abgeschafft. Nachts war es immer bequem, Shirt hoch, Kind ran und weiter dösen. Ich kann dich beruhigen, es kommen andere Zeiten. Und Du hast auch keine Schlafstörung oder entwickelst eine. Ich könnte mich nie nachmittags hinlegen und Mittagsschlaf mit meinem Kind machen, auch wenn ich noch so geschlaucht und müde war. Das reguliert sich von selbst. Genieße die Zeit und das ist nicht einfach so daher gesagt.
Danke euch für die vielen Antworten. Das stimmt mich wieder zuversichtlicher! Ich bleibe dran und mache so weiter wie bisher - in der Hoffnung auf bessere Zeiten
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