Elternforum Rund ums Baby

Bewerbung

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Mitglied inaktiv

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Eigentlich gibt es ja ne Rubrik Baby und Job. Aber da geht es ja eher drum wie man das unter einen Hut kriegt, Elternzeit und co. Ich hab eher ne Frage zum Anschreiben. Ich habe mich vor 3 Jahren schon mal auf ne Stelle bei nem anderen Arbeitgeber beworben. Allerdings war das dort nicht das gelbe vom Ei. Desweiteren hatte ich da auch privat viel um die Ohren. Probezeit von 3 Monaten wurde nicht verlängert. Praktisch da ich ja so oder so gehen wollte. Aber die waren schneller. Egal....hab dann was anderes in nem anderen Bereich gesucht. Steht jetzt aber im Lebenslauf. 3 Monate bei XY in meinem erlernten Beruf. Kann/ soll ich das in der Bewerbung schon mal ansprechen warum ich jetzt erneut in meinen Beruf will bzw warum das da nicht geklappt hat. Halt nicht auf die Kollegen schieben sondern eher das private in den Fordergrund. Oder komplett ignorieren.? Und wie lautet die Anrede wenn die Bewerbung an 3 Personen geht evtl mehr?


Fru

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“komplizierte“ Dinge lasse ich grundsätzlich weg und kläre diese bei einem persönlichen Gespräch. Sehr geehrte Damen und Herren


User-1751036869

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Hallo Genau, die Anrede ist immer noch Sehr geehrte Damen und Herren Wie schon geschrieben Bloß nicht im Anschreiben darauf eingehen warum xy nicht geklappt hat Ins Anschreiben gehört die Begründung, warum du dich auf diese Stelle bewirbst (also auf die Stellenausschreibung eingehen) und warum du die Stelle willst / zur Stelle passt und ggf Erfahrungen in den in der Stellenausschreibung genannten Anforderungen Der Rest gehört in den Lebenslauf (da musst du nicht rein schreiben wer gekündigt hat, sondern nur den Zeitraum) Falls fragen dazu kommen möglichst ehrlich antworten und nichts negatives über ehem Chef, Kollegen oder AG sagen Viel Erfolg


MoneSi

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Bei drei Personen würde ich noch alle namentlich erwähnen, jede Person in eigener Zeile mit namentlicher Ansprache, ab vier Personen würde ich mit Damen und Herren zusammenfassen. Die drei Monate würde ich nicht erwähnen bzw. erklären, weder in der Bewerbung noch in einem Gespräch. Das macht nur hellhörig und misstrauisch. Auf Nachfrage, falls sie kommt, würde ich sagen, dass das Arbeitsklima nicht so passte und persönliche Anforderungen hinzukamen. Dabei falsches Arbeitsklima als Grund für die Beendigung und persönliche Anforderungen, dass man nicht gleich eine neue Stelle hatte bzw. sich um eine solche bewarb. Wer hier das alte Arbeitsverhältnis beendete, weiß der potentiell neue Arbeitgeber ja nicht, muss man auch nicht direkt von sich aus sagen. Im Zweifel war es einvernehmlich, war ja auch so, egal, wer den ersten Schritt tat.


Port

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Kannst Du diese Stelle im Lebenslauf nicht einfach weglassen? Nicht erwähnen, fertig.


Mitglied inaktiv

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Dem Gedanken hatte ich auch schon. Aber da es im gleichen Kuhkaff ist weiß man ja nie wer wen kennt. Und dann habe ich bewusst was verschwiegen. Bin aber echt am überlegen. Bei mir würde ja keine Lücke entstehen durch Kinderzeiten und Pflegetätigkeit. Kann man es wagen? Andernseits wenn ich es erwähne fragen die sich bestimmt wo das Arbeitszeugnis ist. Und da hab ich keins gekriegt. Hab auch nicht nachgefragt weil das bei dem Klima eh nicht so toll gewesen wäre. Nicht, dass es mir im Gespräch doch noch rausrutscht vor lauter nervös ( falls es überhaupt soweit kommt.)


Port

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Dir wird nichts raus rutschen und wenn jemand tatsächlich Wind bekommen sollte davon, was ich ausschließe, und danach fragt, dann sag ganz entspannt: "Das war eine Zwischenstation, die keine Bedeutung hatte und daher habe ich es nicht erwähnt. Schmutzige Wäsche waschen gegen einen ehemaligen unwichtigen Arbeitgeber möchte ich nicht." Keine weitere Aussagen dazu. Und wenn sie Dich dann nicht wollen, gehe hoch erhobenen Hauptes aus dem Gespräch. Ich habe schon so viel erlebt in meinen 40 Jahren Berufsleben, da kräuseln sich Dir die Nackenhaare. Kollegen, die frech Briefköpfe mitgenommen und sich ihr eigenes Zeugnis geschrieben haben. Keiner hat jemals zum Abgleich das Original verlangt. Interessiert keinen. Die Zeugnisse werden eh nur quer gelesen.


Port

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Ähm, ich bin ein aufrichtiger Mensch und mag lügen nicht. Aber verschweigen ist keine Lüge! Und 3 Monate sind nun wirklich nichts, was man unbedingt erwähnen muss...


Lena1202

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Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen das diese 3 Monate nicht wichtig sind zu erwähnen, ich stimme Port zu und wenn doch irgendjemand Wind davon bekommt (was ich persönlich nicht glaube, wenn du’s nicht erwähnst) dann hast du ja die Möglichkeit dich zu erklären, ich denke das wird einem auch nicht übel genommen. Liebe Grüße


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Lena1202

Guten Morgen, also wenn ihr euch alle so einig seid dann laß ich's weg. Ja Zeugnisse sind auch so ein Ding. Da frag ich mich auch immer was ich mit reinpacke. Ist es wirklich relevant was der Arbeitgeber Anno 1810 mal meinte. Noch schlimmer Schulzeugnis. Ist mit fast 50 nun wirklich nicht mehr aussagekräftig. Danke schön auf alle Fälle. Ich geh jetzt erst mal meinem Minijob für nen Hungerslohn nach.


Port

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Also, das Mittlere Reife Zeugnis würde ich im Lebenslauf erwähnen, aber nicht mehr beifügen. Das ist dann ungefähr von 1986 oder so. Die glauben auch ohne Zeugnis, dass Du eine Schulbildung hast. Notfalls sagen sie Dir, dass Du was nachreichen sollst der Vollständigkeit halber. Die letzten 2 oder 3 Arbeitszeugnisse sind interessant, alles andere bespricht man dann.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Port

Ja im Lebenslauf steht ja der Schulabschluss drin. Und der ist logisch, da ich ohne den die Ausbildung ja nicht machen hätte können. Aber wen interessiert heute ob ich irgendwann mal ne 5 in Mathe hatte. Zumal das für den Job unrelevant ist. Und wenns nichts wird dann halt nicht. Ist nicht Überlebensnotwendig. Das entspannt ungemein.