Elternforum Rund ums Baby

betrifft den Fred unter mir

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mf4

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Meine Kindheit ist ja schon ne Weile her... ob ich das vergessen habe oder es nicht stattfand weiß ich nicht mehr. Ich erinnere mich an die tollen Sachen, die ich mit den anderen Kindern auf der Spielstraße erlebt habe, im Hort usw. aber das wars auch schon. War es früher auch so, dass die Eltern für die Kinder jeden Tag ein Beschäftigungs-Enternainment parat hatten? Ich kann mich an Familienunternehmungen erinnern aber meist machten wir Kinder etwas, spielten draußen mit anderen und/oder Geschwistern.


kati1976

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Meine Eltern haben in der Landwirtschaft gearbeitet und so waren wir Kinder nachmittags alleine. Wir haben mit allen Kinder aus dem dorf gespielt. Selbst wenn unser Eltern da waren, haben wir nicht immer was unternommen.


mf4

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Antwort auf Beitrag von kati1976

Mein Vater wuchs ohne Eltern auf und meine Mutter als Nachzügler auf dem Bauernhof... da waren Kinder Selbstläufer und ich kann mich wirklich nicht erinnern, ob wir viel bespaßt worden sind


Maxikid

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Wir waren immer alleine draußen rumstreunetn, oft mit 6-8 Kindern oder alleine. Der Bewegungsradius war sehr groß. Unsere Eltern haben und nie irgendwo hin gegurkt. Entweder hat man das alleine gepackt oder man war eben noch zu klein. Mutter und Kindturnen etc. gab es nicht. Wir waren schon sehr früh alle alleine im Schwimmbad. In den Ferien den ganzen Tag. Wäre heute unter 12 kaum denkbar. Wir hatten Freuheit pur. Und es gab nicht immer dieses abfüttern zwischen durch mig Müttern Obststücken, Dinkelstangen gab es auch nicht. Auf eintm Spielplatz war man selten. LG maxikid


mf4

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Antwort auf Beitrag von Maxikid

Oh ja, man kam allein hin oder eben nicht. Meine Eltern hatten das 1.Auto als ich ausgezogen war. Ins Internat kommen hieß Öffis oder ggf. Kilometer zu Fuß (ich habe per Anhalter vorgezogen). Telefon gabs nicht... letztlich wussten die Eltern nicht einmal, ob man irgendwo angekommen ist. Wahnsinn wie verwöhnt unsere Kinder sind. Ein ganzes WE und gar nichts angeboten zu haben, was wir machen... da käme ich mir schäbig vor. Und als sie klein waren musste täglich was ausgedacht werden (ätzend).


Maxikid

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Stimm, wir hatten ewig kein Telefon.und was man alles in der Schule angestellt hat, ohne das die Eltern ständig auf der Matte stehen mussten. LG maxikid


BlauGruen

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Also ich erinnere mich als kleineres Kind habe ich viel im Garten (ein/ausbruch sicher) rum gewerkelt. Ab Schulalter ging es alleine mit Freunden raus. Je nachdem wer Lust und Zeit hatte.


kattta

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ich bin etwa so alt wie du. uns hat unter der woche keiner bespaßt. wir waren mit nachbarskindern unterwegs, bis wir zum abendessen rein mußten. der radius war groß, mit dm fahrrad los durch den ort und in den wald war keine seltenheit. aber entertainment, ne. im urlaub schon eher.


Irish83

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Ich habe auch die meiste Zeit mit freuden draußen verbracht, in einer Zeit ohne Handys und Computer :-) Wir haben auch Dinge als Familie verbracht, oder eben Sachen mit befreundeten Familien, aber das war seltener.


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von Irish83

Wir hatten ein Riesen Haus mit Riesen Garten mit Obst und Gemüse. Da war fuer uns Kinder extrem viel zu tun. LG maxikid


Mitglied inaktiv

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Wir haben Buden gebaut, Lagerfeuer gemacht und sind mit dem Rad gestürzt, waren im Freibad und haben Klingelstreich gespielt. Am Wochenende haben wir was mit der Familie gemacht (Ausflüge, Wanderungen, wir zumindest, andere Familien nicht.) ich war auch nicht gerne auf dem Spielplatz, als die Kinder klein waren, weil ich keine Lust auf Mitmütter und diese Windelgespräche hatte. Wir haben aber einen schönen Garten und einen schönen "Spielplatz" und oft viele Nachbarskinder.


mf4

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Windelgespräche... puuuuuuuuh... ich bin so eien, die man 100 Pro für arrogant gehalten hat. Ich habe mich nie in Müttergruppen gesetzt. Ich war froh, wenn eine Freundin zum Quatschen vorbei kam und es nicht um Kinder ging, jemand Käffchen mitbrachte und dann wars chic.


Mitglied inaktiv

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Das ist gar nicht so mein Ding, nun sind es Schulgespräche, auch nicht wirklich besser... Wenn es denn was ernstes wäre, okay, aber nur, weil man sich darüber aufregt, weil das Kind die Hausaufgabe 5 auf Seite 65 nacharbeiten musste, OBWOHL es doch krank war, sich da stundenlang drüber zu erregen finde ich "ÄHMMM"...


Tess@

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Also bei mir war das nicht so. Klar haben wir was mit meiner Mutter unternommen, aber doch nicht ewig.


Patti1977

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Unternehmen war Sonntag angesagt. Wenn überhaupt. Meist Garten. Wandern ab und an. Pilze sammeln etc. Ich mach das genauso.


mf4

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Antwort auf Beitrag von Patti1977

Bei mir ist das schon drin, dass das irgendwie erwartet wird. Die Sommerferien stehen bevor und ich versuche schon an den meisten Tagen was mit den Kindern zu unternehmen. Aber Faultage dazwischen sind wichtig und die lieben wir.


Patti1977

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Ferien geht's schwimmen und Radfahren. Ab und an ein Highlight aber jedes we geht kaum. Sommeropernprogramm ist dabei. Dieses jahr gibt's carmen. Wandern kommt hier mit Picknick immer gut


Kolkrabe

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Vereine, Wettkämpfe, Schulveranstaltungen, Frühförderungen, Krabbelgruppen, Pekipgruppen oder gar "Verabredungen zum spielen nach Terminplan"? Ich kann mich nicht dran erinnern. Nicht mal daran dass Eltern zum "Laternen kleben" oder "Obst schneiden" in die Schule kamen. (Oder Lieder singen in den Kindergarten) Ist nicht alles schlecht, aber es wird tatsächlich immer mehr "Entertainment" denn "Leben" bei unseren Kindern!


Kolkrabe

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Antwort auf Beitrag von Kolkrabe

In den Ferien gab es die "Stadtranderholung", das waren Tagestouren ohne Eltern mit Fremdbetreuung. Aber da hast man auch als Kind noch über Kleinigkeiten gefreut. Heute würde das meine Kinder vor Mitleid zu Tränen rühren, wenn ich das erzähle!


mf4

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Antwort auf Beitrag von Kolkrabe

Ich war in 2 AGs, von der Schule/Hort. Sportverein, Musikgedöns usw.... gabs das damals schon? Ist an mir vorbei gegangen.


susafi

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Antwort auf Beitrag von mf4

ich würde aber auch behaupten das unsere Eltern deswegen viel entspannter und nicht so ausgelaugt waren... ;)


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von mf4

Musikgedöns hatte ich aber auch schon (dafür keinen Hort), aber eine Zeitlang Musikgrundschule neben der normalen Schule am Nachmittags. Hort gab es nicht und gibt es immer noch nicht (jedenfalls nicht für "uns")


mf4

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Antwort auf Beitrag von susafi

Naja... meine Eltern waren mega streng und ich hatte eher einen anderen Eindruck.


mf4

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In der DDR^^ war Hort normal. Ich glaube fast alle waren im Hort und da gabs für die Eltern nichts mehr zu tun, HA fertig, Kind bespaßt.


HappyFamily2008

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Ab Schulalter (6/7 Jahre war ich da) war ich meist mit meinem Bruder zusammen, aber als mir dann was schlimmes passierte, zog ich mich zu hause zurück. Zum Glück sind wir dann aus der Gegend weggezogen und durch meine Freundin ging ich wieder mehr raus, ohne mein Bruder. Als ich in die 6te Klasse kam, zogen wir in eine Kleinstadt mit Dorfcharakter, dort war ich jeden Tag bis spät abends draussen, später war ich auch im Auto meiner Kumpel mit unterwegs, meine Eltern wussten nie wo ich war. Manchmal kam ich auch gar nicht nach Hause und schlief bei einem Kumpel (das wussten aber meine Eltern meistens).


Tippel33

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Antwort auf Beitrag von mf4

Bei uns war das nicht so. Ich bin quasi auch auf der Straße groß geworden. Es gab viele Kinder in der Umgebung, wir waren ständig alle draußen. Bei uns war es auch so, wenn die Laternen angehen, dann musste man nach Hause. Im Sommer war es besonders toll. Dann wurde oft in irgendeinem der Gaerten gezeltet. Am Wochenende war es eigentlich immer so, das meine beste Freundin bei uns schlief oder ich bei ihr. Unsere Brüder waren ebenfalls beste Freunde und deren Eltern gaben mit auf uns acht und meine Eltern mit auf meine Freundin und ihren Bruder. War fast wie zweite Eltern. Ab und an gab es dann Familuebausfluege und eben Urlaube. Aber sonst . .. nur draußen mit den ganzen anderen Kindern. Toll war das.


MAMAundPAPA2013

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Antwort auf Beitrag von mf4

Ich denke,dass hat sich "weiterentwickelt". So wie vieles andere. Gewaltfreie Erziehung, pro Stillen, .... Alles Themen die heute "ausgebauter" sind als früher. Meine Eltern haben zB nie mit uns gespielt. Die Erwachsenen saßen nicht mit auf dem Boden und haben Türme gebaut oder mit Puppen gespielt. Das die Eltern sich heute mehr mit den Kindern beschäftigen sehe ich positiv.


mf4

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Antwort auf Beitrag von MAMAundPAPA2013

Ob das positiver ist werden wir sehen, denn die kleinen Kinder von heute müssen sich ja noch beweisen, wie sie ohne Mama und Papa mal durchs Leben kommen... ich bin da nicht ganz so optimistisch, wenn ich ehrlich bin.


Narni@

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Antwort auf Beitrag von MAMAundPAPA2013

Dss kommt sicher auch auf die wohnsituation an Wir wohnen ländlich und meine kinder haben die Möglichkeit draußen alleine rumzutoben. Im winter gehts zum Schlitten fahren und im Sommer gehts baden, auf den sand spielen rad fahren odrr in der Erntezeit word mal aif dem Traktor odet dem Mähdrescher mitgefahren


MAMAundPAPA2013

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Antwort auf Beitrag von mf4

Ich verstehe wie du es meinst,ist aber nicht meine Sichtweise. Ich sehe es eher als positive Weiterentwicklung der Gesellchaft. Klar müssen Kinder allein spielen. Aber wenn ich bei meiner Freundin im Garten sitze und wir Kaffee trinken spielen die Kinder trotzdem für sich. Der Phantasie und Kreativität werden dadurch keine Grenzen gesetzt. Nur das sie unter Aufsicht sind. Haben sich die Gefahren eigentlich erhöht? Mehr Autos, mehr Straßen etc... Mich würde in diesem Zusammmenhang eine Studie interessieren wie viele Kinder damals und heute zu Schaden kamen oder verunglückt sind. Mehr als heute weil sie so "frei und unbeobachtet" waren?


mf4

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Antwort auf Beitrag von MAMAundPAPA2013

Eigentlich müsste es jetzt kaum noch verunglückte Kinder geben, weil sie ja unter 16 kaum mal allein unterwegs sind ;) Wir waren Stromerkinder aber meine Eltern saßen nicht immerzu mit uns und unseren Wunden bei Ärzten. Ich vermute fast, dass es in dem Punkt früher gefährlicher war.


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von MAMAundPAPA2013

Meinen Kindern passiert immer dann etwas schlimmeres, wenn ich oder mein Mann dabei sind. Also, erst recht unter Aufsicht. Ich weiß nicht, ob den Kindern damals mehr zugestoßen ist, außer beim unangeschnallten Autofahren.


susafi

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Antwort auf Beitrag von mf4

Genauso lief das hier auch... Hort oder draußen mit Freunden/Geschwister... und genau dieselbe Frage stelle ich mir auch desöfteren... warum biete ich meinem Kind fast tgl. Programm? Ich werde schon in der Kita begrüßt mit "Was machen wir jetzt, wo gehen wir heute hin?"


Zwurzenmami

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Antwort auf Beitrag von susafi

wir sind in den Ferien auch morgens raus und abends wenn es dunkel wurde, waren wir wieder zu hause. Gegessen wurde da wo wir gerade waren, meist gabs eh Früchte oder Brot (Mischbrot frisch vom Bäcker für 60 Pfennige). Bespaßt wurden wir nicht, Eltern waren arbeiten und wir waren und selbst überlassen. Meist waren wir etwa 6 Kinder und sind von einem Garten zum anderen gezogen, waren schwimmen oder sind im Wald rumgestromert. Nach der Schule haben wir HAs gemacht und dann ging es wieder raus. Selbst im Winter, und das waren auch Winter, sind wir nach den HAs raus


flower86

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Antwort auf Beitrag von mf4

Ich war früher auch immer mit den Kindern aus der Nachbarschaft draußen und wir hatten immer Spaß. Meine beiden Kids sind beide noch unter zwei. Heute finde ich hört man aber auch immer mehr schlechte Dinge die passieren, ich weiß nicht wie das ist wenn meine Kinder mal größer sind aber ich glaube ich wäre ständig in sorge wenn die von morgens bis abends alleine unterwegs sind.


mf4

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Antwort auf Beitrag von flower86

Es gibt einfach mehr Medien und Vernetzungen... früher waren auch schon Perverse usw. unterwegs. Ich habe als Kind/Jugendliche einiges erlebt, stand bloß nie in einer Zeitung oder bei Facebook.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von mf4

Oh jaaa,


flower86

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Antwort auf Beitrag von mf4

Das ist auch wieder war.


flower86

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Antwort auf Beitrag von flower86

Hier ist das fehlende h


Kolkrabe

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Antwort auf Beitrag von flower86

dürfte doch mittlerweile jedem klar sein dass die eigentliche Gefahr innerhalb der Familie lauert!


+sumsebiene+

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Antwort auf Beitrag von mf4

Bei uns wars irgendwie "komisch".. mein Vater hat in wechselschicht gearbeitet.. war er nachmittags dam haben mein Bruder und ich viel mit ihm unternommenen. . Fahrradtour m Fussball Verein, Ausflüge, schwimmen. . Musste er nachmittags arbeiten, hat meine Mutter nie was mit uns gemeinsam gemacht.. da waren mein Bruder und ich alleine draussen. . Genauso wie am WE..


susafi

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Antwort auf Beitrag von mf4

An was ich mich noch erinnere ist das ich oft seeeehhhhhrrrrr gelangweilt war... und ich fand das wirklich schlimm... ich fühlte mich gefangen, wie im Knast aus dem man nicht ausbrechen konnte, wahrscheinlich biete ich meinem Kind deshalb etwas mehr... bin sehr froh darüber selbstbestimmt leben zu können...


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von susafi

ich finde es wahnsinnig traurig , das mein kind nicht so eine kindheit hat wie ich sie kenne. meine eltern hatten gar keine zeit für animation. ich bin aus dem osten und da war es gang und gäbe das die frauen voll arbeiteten . meine mutter war friseurmeister und mußte von 6.00-13.00 und von 14.00 -17.00 schaffen, mein vater auf montage ( von mo bis fr). demnach war ich "schlüßelkind" ab der 1. klasse und fand das toll.obwohl toll, wir kannten es nicht anders. wir konnten stromern ,hatten geheimnisse,haben buden gebaut in waldstücken ,erkundeten die umgebung , klauten ungewaschene kirschen und gabs streit stand nicht abends die eine mutter bei der anderen vor der tür. eltern sah man da weit und breit nicht. abends gings dreckig heim, es gab ne stulle und obst/ gemüse der saison ( kein warmes vegatarisches,laktosefreise, fettarmes....abendbrot) hausaufgaben machten wir im hort oder generell eigenständig. hingefahren wurde ich nirgends , wir hatten kein auto nur ne schwalbe( mofa) hatte ja beine. unglaublich das ich noch lebe, und das gut, mit abi (zwar so llala da ich faul war grins) und nicht ganz durchgeknallter art , ohne immunkrankheiten oder vergiftungen. wir sind heute zu sehr geimpft durch medien , internet ect..ich nehm mich nicht aus und mein kind wird meine kindheit nie ähnlich erleben. schade...ich denk gerne zurück


Mitglied inaktiv

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ach trotzdem hatten wir n tolles familienleben....ausflüge mit picknick , viele urlaube, kuschalnachmittage , spor mit papa, nähen mit mama...ein gesundes verhältniss halt. ach und ich respektierte wenn meine eltern was sagten,ohne auf augenhöhe alles erklärt bekommen zu wollen ;);););)


Mitglied inaktiv

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Wenn Du so wahnsinnig traurig darüber bist, das Dein Kind keine "glückliche" (so, wie Du sie damals als toll empfandest) Kindheit hat, wieso änderst Du denn nichts daran?


mf4

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Ich fand Kindheit früher auch spannender und phantasievoller... ich habe im Dreck Fossilien ausgegraben und Dinozähne mit nach Hause gebracht, die wahrscheinlich von einer toten Sau waren. Heute bekommen Kinder mehr von außen geboten, wenn nicht gar aufgedrückt aber müssen selbst weniger erfinden um sich zu antertainen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von mf4

leider unkompatibel mit der heutigen welt, denn auch ich bin medieninfiziert und komm da nicht raus.und leider wär mein kind dann alleine unterwegs


wolke76

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Antwort auf Beitrag von mf4

Alles habe ich jetzt nicht gelesen, hoffe aber, dass ich es recht verstanden habe. Die meisten finden "ihre freie Kindheit" toll und regen sich über die heutige Bespaßungsmentalität auf. Warum macht man das dann mit? Diese Frage stellt sich mir echt.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von wolke76

also ich bespaße nicht, niemals. das leben meines kindes richtet sich nach meinem und nicht umgekehrt. ich widme mich meinem kind wenn die zeit dafür da ist, wir gehen auf spielplätze , kochen zusammen kuscheln... nix spektakuläres. sie darf essen was und wieviel sie mag( gut wir sind allergien frei), freunde kommen her oder sie geht hin, macht 1mal wöchentlich tanz, darf tv wie sie mag( dadurch nicht viel), geht 20.00 ins bett egal ob müde oder nicht. und: ich bin kein erkläbar , was ich sage wird getan( klar mit aufbäumungen , wär kommisch wenn nicht grins) soll ja nicht zu ihrer qual sein ,sondern hat gründe , die kinder noch nicht verstehen müssen( deswegen sind sie ja kinder u keine kleinen erwachsene)


Pamo

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Antwort auf Beitrag von mf4

Für Kindsbespaßung gab es in meiner Welt weder Zeit noch Geld. Familienunternehmungen waren der Wocheneinkauf, der samstägliche Wohnungsputz und es gab gelegentlich mal ein Picknick oder einen Ausflug an der See zum Grillen. Abends guckten wir gerne zusammen einen Film, wenn wir einen TV hatten. Telefon gab es einige Jahre nicht. Nach der Schule suchte ich mir Beschäftigung in Form von bspw Malen und Basteln und draußen Herumstreunen. Demgegenüber biete ich meiner Tochter viel mehr, bewusst, und hoffe dass sie sich daran erinnern wird was ich alles mit ihr unternommen habe und hoffe, das gibt ihr etwas. Es bleibt genügend Zeit für die Entwicklung eigener Ideen im Alleinspielen übrig.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Pamo

hast du schlechte erinnerungen an deine kindheit? ich nicht... klar bietet man den kindern heute mehr, die möglichkeiten sind ja ganz anders. mein papa war nur am wochende da, dadurch hatte er den luxus des nicht-alltags. er machte echt viel mit mir , alles was spass macht . das an 1,5 tag. der rest der woche war für meine mutter, deren spärliche zeit für max. 15 min kuschenl, schallplatte hören, gemeinsam abendbrot ect. reichte. tiefere bindung hab zu meiner mum bis heute ist kein allgemeinrezept nur mein leben, mit dem ich gut klar komme. jeder hat seine vergangenheit und macht seine zukunft daraus. egal wie , hauptsache man ist zufrieden und glücklich


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Pamo

hast du schlechte erinnerungen an deine kindheit? ich nicht... klar bietet man den kindern heute mehr, die möglichkeiten sind ja ganz anders. mein papa war nur am wochende da, dadurch hatte er den luxus des nicht-alltags. er machte echt viel mit mir , alles was spass macht . das an 1,5 tag. der rest der woche war für meine mutter, deren spärliche zeit für max. 15 min kuschenl, schallplatte hören, gemeinsam abendbrot ect. reichte. tiefere bindung hab zu meiner mum bis heute ist kein allgemeinrezept nur mein leben, mit dem ich gut klar komme. jeder hat seine vergangenheit und macht seine zukunft daraus. egal wie , hauptsache man ist zufrieden und glücklich


Pamo

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Ja, einiges hätte anders sein sollen. Ich hatte niemanden, der mir Rat geben konnte oder dem ich mich anvertrauen konnte, meine Wünsche hab ich mir großteils verkniffen, niemand interessierte sich dafür was im Schulunterricht gemacht wurde, ob Hausaufgaben erledigt wurden, wo ich nachmittags war und was ich gemacht habe.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Pamo

und heute? auf welchem stand´bist du? hängengeblieben am handy? null ausbildung? gramatik, rechtschreibung, mathe .allgemeinbildung nicht vorhanden? abhängig von den eltern? ausdruck sprachlich ugenügend?.... wenn ja dann lief was falsch entschuldigung ich provoziere gern... nx für ungut bitte lg antja


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Pamo

und heute? auf welchem stand´bist du? hängengeblieben am handy? null ausbildung? gramatik, rechtschreibung, mathe .allgemeinbildung nicht vorhanden? abhängig von den eltern? ausdruck sprachlich ugenügend?.... wenn ja dann lief was falsch entschuldigung ich provoziere gern... nx für ungut bitte lg antja


Pamo

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Nein, mir geht es sehr gut. Und trotzdem darf ich Verbesserungen für mein Kind anstreben.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Pamo

Das kann ich ohne weiters gut nachvollziehen;)


Littlecreek

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Antwort auf Beitrag von mf4

Außer zu Essens- und Schlafenszeiten bekamen uns unsere Eltern eigentlich nicht zu Gesicht sobald wir 6 Jahre etwa waren.


PapayaMama

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Antwort auf Beitrag von mf4

hab jetzt die anderen Antworten nicht gelesen. Wir waren auch einfach nur draußen, bei uns im Wohngebiet auf dem Spielplatz oder am Waldrand und haben uns Höhlen in riesigen Brombeerbüschen gebaut... Wir hatten auch eine Kinderfreizeiteinrichtung speziell für Mädchen (Wir haben ihn immer Mädchenklub genannt) Da waren wir auch ganz oft nach der Schule, weil unsere Mutter lange arbeiten musste. Das war super, da hatten wir kostenlosen Gitarrenunterricht, Töpfern, Basteln, Trommeln, Sozialarbeiterinnen die für uns da waren, viele Freundinnen und schöne Projekte. Das war ne super Zeit damals. Wir haben einfach immer gemacht, wonach uns zumute war und es gab auch oft mal Langeweile, aus der dann auch was kreatives aus uns selbst entstehen konnte... Da achte ich bei meinen Kindern auch drauf, dass sie nicht immer nur konsumieren und sich bespaßen lassen, sondern sich selbst etwas einfallen lassen. Sie sind oft lange im Garten und buddeln oder beobachten Käfer einfach nur so...


19mäuschen87

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Antwort auf Beitrag von mf4

Wir hatten das auch nicht das unsere Eltern und jeden Tag zu irgendetwas anregen mussten oder Angebote gaben. Wir sind einfach raus - ja auch im Kita Alter, das war früher halt einfach so, da trafen sich alle Kinder im Wendekreis - und kamen erst wieder wenn die Laternen angingen. Wenn ich heute immer höre/lese das man den Kindern eben genug Angebote machen soll "Biete ihm doch an zu malen/basteln, hol ne Kiste Duplo raus, ein Brettspiel oder mach Musik an und Tanze!" komme ich mir vor wie damals zur Praktikantinnen Zeit in der Kita. Da wurde mir das auch immer wieder gesagt das ich den Kindern viel Anbieten muss. Die Kita hatte ich dann schnell gewechselt und bin dann zu einer wo es hieß das die Kinder selber entscheiden was sie wann spielen wollen und man sie nur wenn alle Stricke reissen in eine Richtung lenken soll, aber eben keine Vorgaben machen soll. Mein Sohn verbringt seine Tage so wie er sie plant. Es gibt weder die Regel das er Täglich raus muss, noch das er zu Hause basteln/bauen oder tanzen muss. Ich frage ihn was er tun will, er sagt an. Aber ich bin sowieso wahnsinnig davon genervt das ich in der Kita immer erst 3 mal mit wem sprechen muss bevor sich ein Termin findet an dem die Kids mal zusammen spielen können. Der beste Freund meines Sohnes ist zb. Mo, Di, Mi nie da weil er da Kurse hat. Ein anderer Freund hat nur am Wochenende zeit weil er die Woche über auch nur Kurse hat. Nervig, absolut nervig!