Philou_
Hallo... ich versuche momentan schwanger zu werden, bin im 3. ÜZ nach FG. Ich habe 2009 meine Ausbildung abgeschlossen und im gleichen Jahr angefangen zu arbeiten. Mein derzeitiger Arbeitsvertrag in meinem Wunschbetrieb läuft leider Ende Juni aus, und momentan besteht nicht die Aussicht auf Verlängerung. Nun hoffe ich bald schwanger zu werden und dies auch als Chance für eine berufliche Neuorientierung nutzen zu können. Wie gesagt, mein jetziger Betrieb ist der absolute Traum, und ich sehe leider unter den Arbeitsbedingungen, dem Druck in anderen Betrieben und meinen vorher gemachten Erfahrungen damit keine Zukunft mehr in meinem ehemaligen Wunschberuf, jedenfalls wenn ich nicht für den Rest meines Berufslebens in psychologischer Behandlung sein möchte. Lange Rede kurzer Sinn, ich weiß nicht wirklich 100%ig in welche Richtung ich gehen wollen würden, mich interessiert z.B. das Thema Gesundheit, Homöopathie sehr, außerdem habe ich mich im Internet schon mal grob über Ausbildungen als Stillberaterin, Trageberaterin (für Tragetücher) und Leiterin für Babymassagekurse schlau gemacht. Einerseits etwas was ich mir sehr gut vorstellen könnte und ich weitestgehend mein eigener Herr wäre, andererseits habe ich die Befürchtung dass das mehr oder weniger "brotlose Kunst" (auch in Kombination, ich würde natürlich so viel wie möglich anbieten) ist oder eher ein Nebenerwerb zu einem Hauptjob, oooder ein netter Zuverdienst wenn der Mann gut verdient (davon sind wir momentan aber noch recht weit entfernt, da mein Freund grade seine Ausbildung macht & danach wahrscheinlich noch studieren wird). Ich hatte mir vorgestellt nach der Geburt ein Jahr zuhause zu bleiben und die Zeit auch effektiv zu nutzen, also diese Kurse zu absolvieren und mich hinterher Trageberaterin oder dergleichen schimpfen zu können. Ich weiß, es wird nicht einfach, ganz und gar nicht, allerdings bedeutet das angestrebte Ziel so etwas wie Freiheit für mich. Sorry für mein verworrenes Posting, mir schwirrt momentan so viel durch den Kopf. Haltet ihr so etwas für realistisch, das durchzuziehen und hinterher damit Erfolg zu haben? Ich müsste mich ja nicht mal direkt selbständig machen sondern können eventuell auch in einer Hebammenpraxis o.ä. mit einsteigen. Ich habe Angst hinterher total rumzudümpeln und bei H4 zu landen, nie mehr richtig auf die Beine zu kommen, obwohl mir ja im Notfall immer noch die Rückkehr in meinen ursprünglichen Beruf bleibt. Es bleibt zurück mit verwirrten Grüßen und entschuldigt sich für dieses Wortchaos Philou
nur aus neugier, was hast du denn einst gelernt? ich sehe in dieser form, wie du sie anstrebst gerade in der tat wenig zukunft. bzw. wie du schon schriebst als nebenerwerb ganz nett, aber eben nicht um sich davon seinen lebensunterhalt zu verdienen. und (ohne das als angriff zu meinen), was passiert, sollte dein freund eines tages nicht mehr bei euch sein? dann musst du dich und dein kind selbst ernähren. ich denke, das ist so nicht möglich.
Hm, ich denke all Deine Gedanken sind sicher nicht schlecht, aber doch ganz arg davon abhängig wo Du wohnst und ob Bedarf für sowas ist...wenn sich hier jemand Trageberaterin nennen würde, dann würde da sicher niemand was mich anfangen können oder gar da einen Bedarf für haben...sowas gibts hier aufm Land nicht und hätte auch sicher, ganz sicher, keine Zukunft...Babymassagen werden hier aufm Lande von Hebammen durchgeführt, da bestünde sicher auch kein Bedarf.... Und leider schreibst Du so gar nicht, was Du bis jetzt gemacht hast, vielleicht gäbe es etwas artverwandtes... LG
Bin Erzieherin. Kaum zu glauben dass man in dem Beruf nicht mehr arbeiten will, oder? Die Bedingungen sind aber inzwischen nicht mehr so toll (ich rede jetzt nicht vom Gehalt, sondern vorm Arbeitsklima). Wohne schon in einer größeren Stadt, nicht auf dem Lande, und ich kann mir gut vorstellen dass man das innerhalb einer Hebammenpraxis ausbauen bzw anbieten könnte. Es geht ja nicht darum dass mein Freund mich/uns mal finanziell versorgt, das wird er ja jetzt auch nicht direkt können und verlange ich auch gar nicht von ihm, von daher wäre das auch in Zukunft nicht das große Thema. Ich würde auch noch mal eine "normale" 3jährige Ausbildung machen, mir grausts aber vor den finanziellen Einbußen, die ja ziemlich massiv sein können. Hatte in meinen ersten beiden Ausbildungen (also erst Kinderpflege dann Erzieher) auch Muttis dabei, also auch schon gestandenere Frauen um die 30+ die bereits eine Ausbildung und Berufserfahrung hatten und dann noch einmal umgesattelt haben. Es gibt ja irgendwie immer einen Weg, aber auf "irgendwie" hat man auch mit Mitte 20 keine Lust mehr.
und ich kann mit hoher wahrscheinlichkeit sagen es wird nicht meine letzte bleiben.... es ist nie zu spät. du musst dich nur für einen für dich / euch guten beruf entscheiden.
es ist niemals zu spät es zu versuchen
Wie gesagt, für das Gesundheitswesen habe ich mich auch schon immer interessiert, als medizinische Dokumentationsassistentin oder medizinische Fachangestellte. Ich muß das alles noch einmal genau überdenken *seufz*. Ich möchte so gerne noch mal was Neues machen, und es sträubt sich alles in mir weiter in diesem Beruf zu arbeiten.
wir haben ja nun gottseidank ein breitgefächertes gesundheitswesen. da findest du mit sicherheit das richtige. mach praktika, probier es aus... das ist das beste, was ich dir empfehlen kann. und ansonsten höre immer auf dich selbst.
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