Patti1977
meine mutter fragte mich neulich, was ich meine wie alt Opas Kerzen im Adventsgesteck sind. Habe auf 30 Jahre getippt. Ne, er hat sie aus einem Notkoffer für Luftschutzübungen vor dem 2. Weltkrieg. Sehen aber noch ganz fit aus.
meine omas+opa waren auch so bei denen wurde nichts weggeworfen
sowas find ich aber cool patti :)
Manchmal findet mn in den Schränken noch richtige Schätze , hab erne Schränke durchstöbert mit Oma hihi.
Bei meiner Oma findet man z.B. einen schrank voll mit Plastiktüten, 2 Schubladen voll mit Geschenkpapaier (das wird gebügelt) genau wie Papierservietten
die lieben plastiktüten die kennen wir auch in llen farben sortiert und nicht nur ein paar
Sie sind eben sehr sparsam...was nochmal verwendet werden kann, wird aufgehoben. Sehe da nichts verwerfliches dran.... Ältere Menschen gehen zumeist auch sehr viel sorgsamer mit ihren Sachen um, damit sie eben lange halten. Ich mache mich da nicht lustig drüber, sondern bewundere das.
ich habe vor 5 Jahren Ältere Leutchen zu Hause betreut, habe beim Putzen geholfen und bin mit ihnen einkaufen und zum Arzt gegangen. Was ich da erlebt habe an essen, ich denke deswegen habe ich auch so eine Antipathie gegen Essen was kurz vor dem ablaufen ist . Ich war nahher froh das ich Schwanger geworden bin, da hatte ich wenigstens eine ausrede warum ich nicht mit zu Mittag gegessen habe weil mir immer Schlecht war.
...und viele Kinder müssen es, wie unsere Urgroß-, Groß- und/oder Eltern erleiden. In anderen Ländern, aber genauso schlimm... Krieg... etwas ganz schreckliches... Mal ab von dem "kein Essen wegwerfen"... die Geschichten die ältere Leute erzählen... nein, Kindheit konnte man dies mit Sicherheit nicht nennen. Meine Oma wurde im 2. WK beim Angriff auf Plauen von umherfliegenden Leichen begraben und dabei ist sie schon 100 Kilometer aus dem jetzigen Polen geflüchtet... Mein Opa warf sich, als die "Rote Armee" in sein Elternhaus einmarschierte, vor seinen Papa (meinen Uropa), da dieser mit dem Gewehr bedroht wurde. Sie dachten, er ist ein Offizier. Dabei hatte er als Wehrleiter des Ortes nur die "Tuchunifrom" im Haus gelagert... Ich mein, das ist keine Kindheit, also keine schöne... und andere Kinder leiden auch heute noch solche Qualen. Da finde ich das "Essensproblem" banal und lächel drüber. Wenn mir etwas zu unappetitlich ist, dann entsorge ich es, ohne dass meine Großeltern es mitbekommen.
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