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Beikost - mit Obst oder Gemüse beginnen?

Beikost - mit Obst oder Gemüse beginnen?

laretta

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Hallo, ich habe mal eine Frage an euch... Meine Kleine ist jetzt 4 Monate und 2 Wochen schön langsam möchte ich mit Beikost beginnen.. Man hört aber so viele verschiedene Empfehlungen.. Bei uns empfiehlt man ja eher mit Gemüse zu beginnen... In Italien - mein Mann ist Italiener - beginnt man mit Obst und ab dem 6. Monat wird dann eine Gemüsesuppe zubereitet...die Zutaten die darin enthalten sind finde ich schon sehr "heftig" - gemischtes Gemüse kochen lassen...unter anderem auch Sellerie und Zwiebel (!) - dann nimmt man das Gemüse aber raus - gibt kleine Nudeln, Parmesan, Olivenöl und püriertes Fleisch dazu... und das täglich bis circa 1 Jahr!außer, dass man dann das Gemüse auch drinnen läst und püriert.. Ich bin auch bezüglich des Parmesans verunsichert... Aber so wird das von den Kinderärztin empfohlen.. mit was habt ihr begonnen: mit Obst oder Gemüse... und was habt ihr dann gegeben bzw. gekocht? freue mich auf eure Antworten und Meinungen! lg Lara


Princess01

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Antwort auf Beitrag von laretta

Kommt drauf an ob in der Familie Allergien sind oder nicht... Wir haben mit Pastinaken angefangen und da sie weder Obst noch Möhren durfte mit Blumenkohl, Kartoffel und so weiter gemacht. Noch heute verträgt sie Bananen am besten, Rest führt zu Hausausschlag und teilweise verdauungsbeschwerden. Verkehrt ist sicher nichts. Denn selbstgekocht ist eben oft leckerer als Glas. Ob es nun in Brei oder Suppe Form ist. Viele geben als Nachtisch etwas Obst damit alles vom Körper besser aufgenommen wird.


Mitglied inaktiv

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ist dein Baby eigentlich schon REIF für die Beikost? Kennst du die echten Anzeichen dafür, und kannst sie von den unechten unterscheiden? Dann ist es meiner Meinung nach völlig egal, ob man mit Obst, Gemüse oder Suppe anfängt - wichtig ist, dass man daran denkt, dass MILCH im ganzen ersten Jahr noch die HAUPTnahrungsquelle sein sollte, und ALLES ANDERE nur zum Kennenlernen dient. Viele Kinder verweigern/überspringen auch den ersten Brei, aber Essen begeistert fingerfood. Weichgekochte Gemüsesticks, rohe Banane, Spiralnudeln in Tomatensoße, etc. Man sollte anfangs lediglich darauf achten, salzfreies bzw. ungewürztes Essen anzubieten! Parmesan ist recht salzig, das würde ich also nicht unbedingt geben. Auch sollte man anfangs mehrere Tage hintereinander immer nur EINE neue Sache geben, damit man ganz genau feststellen kann, was der Verursacher einer möglichen Unverträglichkeit war. Vor gekochten Zwiebeln hätte ich bei einem älteren Kind keine Angst. Deins ist eher noch sehr jung um überhaupt schon mit Beikost anzufangen...


LaLeMe

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mit 3,5 wochen mittags angefangen dann ne woche später abends mit brei und dann ne woche später nachmittags mit frucht/getreide oder obst so das wir mit 4 monaten bei 8/9 uhr flasche, 12 mittgasglas 15 uhr obst und 18 uhr brei waren


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die man absolut nicht ernst nehmen sollte.


LaLeMe

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für uns wars gut so, wo liegt dein problem


Mialee

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Warum?!


Herakles

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Ich dachte aus der Zeit sind wir raus


Inpale

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Antwort auf Beitrag von Mialee

probier es doch einfach aus und mit was du anfängst, ist meiner Meinung nach völlig egal. bei der Großen bin ich damals mit dem Abendbrei angefangen und bei der Kleinen mit dem Mittagessen. einfach ausprobieren, vielleicht nur nicht zu viel durcheinander, falls es doch irgendwas nicht vertragen wird. Dann kann man es wenigstens zuordnen.


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Antwort auf Beitrag von LaLeMe

Was DU mit deinen Kindern gemacht hast, bzw. machst, ist DEIN Problem, aber unerfahrenen Müttern gemeingefährliche Hinweise zu geben, als ob es das normalste der Welt ist, ist in der Tat etwas, was ich nicht unkommentiert stehen lassen kann.


MAMAundPAPA2013

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Absolut schädlich und unnötig. Und zudem in einer Zeit wo es einfach ist sich zu informieren dumm und fahrlässig!


LaLeMe

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oh man, was ist daran gefährlich bitte


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Antwort auf Beitrag von LaLeMe

Du hast 3,5 WOCHEN geschrieben. WObei ich es auch mit 3,5 Monaten für völlig verfrüht halte.


LaLeMe

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oh, ne stimmt, meinete monate nicht wochen


MAMAundPAPA2013

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Trotzdem ist das zu früh!


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Macht die Sache aber nicht wesentlich besser! Waren deine Kids nicht auch noch Frühchen? Redest du dann vom korrigierten Alter? Wie auch immer: Beikost sollte man langsam und besser später als früher einführen. Milch ist eben lange Zeit noch das wichtigste und am leichtesten zu verdauende Nahrungsmittel für Babys. Deine Kinder sind ja auch schon eine Ewigkeit aus dem Beikostalter raus, von daher bist du mit deinen Kenntnissen verständlicherweise nicht auf dem neuesten Stand. http://www.baby-led-weaning.de/allgemein/wann-ist-mein-baby-beikostreif/ http://www.baby-led-weaning.de/wissen/richtlinien-blw/


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Sag ich ja.


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Die Antwort ging an Laleme, hab nur den Betreff nicht geändert...


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Ich mit meinen Langzeitdauernucklern hätte mir den Schuh auch nicht angezogen


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Tschuldige, habe das dann wohl falsch verstanden - hab mich schon gewundert...


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Antwort auf Beitrag von laretta

Meiner Meinung nach sind sie in dem Alter noch Säuglinge... Hier war es so: Kind 1 mit 6 Monaten Möhrchen etc. langsam eins nach dem anderen, Stillen war weiterhin die Hauptnahrungsquelle. Kind 2 mit 9 Monaten laaangsam Zucchini und Reisflocken, Stillen bis 14 Monate oder so die Hauptnahrungsquelle, ab 11 Monate aß es am Tisch mit, Kind 3 Apfelmus ab 8 Monate, erst nach 3 weiteren Monaten nahm sie was anderes und aß von da an ganz normal...


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Mein Sohn hat MIR klar zu verstehen gegeben mit was ER beginnen möchte bzw WANN Begonnen haben wir mit ca 8 Monaten und der Hit war gewürfelte und gekochte Süßkartoffel. Davon hat er ca 3 Löffelchen gegessen. Danach probierte er Banane und richtig gegessen hat er erst mit fast 12 Monaten. In der Zeit zwischen 8 und 12 Monaten gabs Süßkartoffel, Banane, Birne, Apfel, Butterbrot. Hin und wieder Brezel. Den Rest hat er meist nicht gewollt. Erst ab ca 1 Jahr wurde es mehr. Er isst bis heute nur das was er mag und i.d.R. wann er mag.


Rosinchen78

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Hallo, meine Kinder haben bis sie mindestens 6 Monate waren nix anderes bekommen als Milch (Brust). War das einfachste, wozu sollte ich früher rum experimentieren? Dann hab ich immer mit Obst angefangen und sie 2 x am Tag probieren lassen paar Löffelchen. Mehr war das auch nicht. 2 von meinen 3 Kindern waren eh keine Breiesser, die haben dann mit ca 9 Monaten angefangen mit Nudeln, Kartoffeln usw. Nur meine 1. Tochter hat die klassischen Breis gegessen, die anderen 2 überhaupt nicht. Die wollten auch nicht wirklich gefüttert werden. Ich würde mir an deiner Stelle noch Zeit lassen. Aber ich weiß, dass die Empfehlung heute ist möglichst früh möglichst viele verschiedene Lebensmittel zu geben. Ich denke trotzdem, dass ein Säuglich dafür geschaffen ist sich im 1. Lebensjahr von Milch zu ernähren (hauptsächlich). LG Rosinchen


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Antwort auf Beitrag von Rosinchen78

Noch vor 25 Jahren hieß es, so früh wie möglich Beikost. Nur milch sei nicht gut. Nicht selten haben mütter ihren babys schon knödel mit soße gefüttert, als sie kaum zähne hatten. meine mutter wollte unseren kindern auch mit 4 monaten (sie waren früh dran mit zähne) schon knödel füttern, aber ich hab veto eingelegt. 1992 bekamen kinder mit 4 monaten schon milufit, das war griesbrei für die flasche. heute undenkbar. heute ist es doch eher so, stillen als hauptnahrung so lang wie möglich und dann langsam beikost beginnen.


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Antwort auf Beitrag von laretta

bei mir war das ganz unterschiedlich, da meine kinder so weit auseinanderliegen. 1992 war es noch so, daß man ab der 7. LebensWOCHE karotten mit ins Fläschchen gegeben hat. Man wußte es halt nicht anders. Bei den nächsten Kinder hab ich das nicht mehr gemacht, war viel zu früh. Auch wenn auf dem Gläsern steht, ab der 6. Lebenswoche...... Kind 2 und 3 bekamen das erste gemüse mit etwa 5 monaten. angefangen habe ich mit karotte. meine kinderärztin sagte, dass man drauf achten soll immer nur eine zutat zu geben. also hab ich erstmal ein paar wochen karotte zugefüttert mit dem löffel. danach kamen pastinaken. Dann spnat usw...... Fleisch und käse gab es erst etwa ab dem 1. Geburtstag. ich finde das in italien viel zu früh, aber andere länder, andere sitten.


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Antwort auf Beitrag von laretta

Meiner hat mit 5,5 Monaten zugegriffen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Plötzlich hatte er meine Banane in der Hand und schneller im Mund wie ich schauen konnte. Und meinte danach mit dem meckern anzufangen wo der Nachschub bleibt. Am nächsten Tag hat er dann klassischen Brei bekommen und nach 2 Löffeln mit angewiderten Gesicht sich geweigert weiter zu machen. Was ihn aber nicht daran gehindert hat immer nach meinem essen zu greifen. Ging ein paar tage und dann habe ich es mit dem Breiversuchen gelassen, und ihm lieber gleich das weichgekochte Gemüse usw am Stück gelassen. OK, er hat nicht viel davon gegessen, aber das was mit Spaß. Und das war mir wichtiger als das sture abarbeiten irgendwelche Pläne bestimmter Babykosthersteller. Mal gab es halt Dinkel in Form von Dinkelmüsli, mal als Brötchen, Hirse als Bällchen und Fleisch in Form kleiner Hackbällchen oder in Sauce. Kartoffeln als Stick oder auch in Kartoffelbrot usw. Dazu wurde er dann eben noch weiter gestillt. Und mit 1nem Jahr ging es dann zur Tagesmutter wo er dann auch anstandslos mit den anderen am Tisch gegessen hat - ohne Muttermilch als "Nachtisch". Wenn ich mir anschaue welchen Stress andere Mütter aus dem Freundeskreis da so hatten... Wurden mit Brei angespuckt, mit Brei beworfen, sassen teils bettelnd und heulend vor dem Kind usw. Und das alles nur weil die meinten irgendeinen Plan abarbeiten zu müssen.... Nicht wenige davon haben teils jetzt schon echte Probleme beim Essen, und eine hat ein essgestörtes Kind im Grundschulalter (ärztlich erwiesen) Da empfinde ich unsern Weg als weit aus entspannender. Und, wen man nachdenkt wie es Mütter machen die keine Gläschen und Co haben, die nicht mal eben zum Pürierstab greifen können, dann denke ich mal, kann der Weg so falsch auch nicht sein. ich bin eher der Meinung inzwischen, das hier viel zu viel Stress gemacht wird. Solange die Speisen babygerecht sind, sei es gewürzt, sei es halt ausreichend weich, sei es nicht zu scharf oder zu bitter, sei es eben nicht gerade rohes Fleisch, Fisch oder Ei, sei es eben keine ganzen Nüsse oder kein Honig - solange ist es recht einerlei womit man startet, Weit aus wichtiger erscheint mir, das man eben nicht gleich meint das Kind schnellstmöglich "milchfrei" bekommen zu müssen. was vor allen für Stillkinder gilt. Ich halte die Natur für weitaus intelligenter, es sollte einen Sinn haben warum das natürliche Abstillalter nicht bei 6 Monaten oder 1nem Jahr liegt sondern eher 3-5 Jahre, warum Muttermilch die Verwertbarkeit bestimmter Nährstoffe extrem verbessert und warum es für Allergiestudien völlig Banane ist ob früh oder spät Beikost begonnen wird. Komischerweise wird sich aber gerne darüber ausgeschwiegen, wie die Allergiestudien aussehen wenn lange parallel zur beikost dazu gestillt wird - wie es die WHO auch ausdrücklich empfiehlt.