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Bei Nein, sagt mein Kind ich will kaputt machen, oder sich wehtun-wie reagieren?

Bei Nein, sagt mein Kind ich will kaputt machen, oder sich wehtun-wie reagieren?

Würschtli

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Hallo, vieleicht kennt jmd das Problem. Keine Ahnung ob das nur eine Phase ist oder ob ich was falsch mache. Es gibt immer wieder mal Situationen, wo ich meinen Kind erkläre dass er das nicht darf, oder haben darf, weil es dann kaputt gehen würde, oder er sich wehtut. Er antwortet darauf trotzig dass er es eben kaputt machen will oder sich halt wehtun möchte. Wie würdet ihr am besten reagieren? Kindlein ist 3 Jahre alt lg würschtli


LittleRoo

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Antwort auf Beitrag von Würschtli

Dann lass es ihn "versuchen"... wenn er was kaputt machen (Spielsachen oder so), dann ist er ja Derjenige, dem es nachher leid tun wird... und wenn er sich weh tun will... dann lass ihn... er wird schon merken, dass das keine so gute Idee war ;-)


mf4

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Antwort auf Beitrag von Würschtli

Ist eigentlich normal, Verbote sind nun mal doof. Lass ihn reden, darf nicht darf er eben nicht... Punkt. Allerdings sollte das nicht x mal am Tag gesagt werden um ihn an was zu hindern sondern nur, wenn wirklich was leicht zerbrechlich oder gefährlich ist.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Würschtli

Wie reagierst du dann? Und was macht er, wenn du bei deiner Aussage bleibst?


Würschtli

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bei Sachen die er sowieso nicht haben darf, kriegt er es halt nicht, oder ich betone dass es ja Mamasachen gibt die nur für Mama u. Papas sind. Dann bockt er halt. Ich möchte ja nur dass er den Sinn versteht warum er etwas nicht haben darf. Kaputt machen ist ja nicht schön. Eben das möchte ich ihn vermitteln. Wenn ich am nähen bin und er die Nadel haben möchte und ich sage du stichst dich , er will aber trotzdem die Nadel anfassen,darf er ruhig probieren, natürlich mit Vorwarnung.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Würschtli

Aber eine Nadel halten mit 3 müsstet du ihm schon zutrauen. Nicht sagen "di stichst dich" sondern erklären, dass sie oben spitzig ist, ihm geben und ihm das zutrauen. Darf er denn Sachen, die er nicht haben darf, einmalig nehmen und erkunden? Das hilft bei uns sehr gut.


Würschtli

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Naja, er darf schon, aber ich warne ihn schon vor, er merkt bestimmt, dass es mir manchmal eigentlich nicht passt. Ich werd versuchen gelassener zu reagieren, und nicht ihn eine Sache, die er ausprobieren könnte schlecht zu reden. Ich denke ich übertreibe manchmal.


Würschtli

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Antwort auf Beitrag von Würschtli

Ich versuche ihn ja zu erklären was genau dann passiert, und wir auch traurig sind wenn etwas kaputt geht. Es sind halt so Sachen, die er sowieso nicht haben darf. Wenn wir bspw. an der Straße entlanglaufen soll er am Kiwa anfassen, erkläre ihm dass die Autos gefährlich sind und er sich ganz doll wehtut, wenn er auf die Straße rennt und ein Auto kommt. Er meint dann er will sich trotzdem wehtun. Bei anderen Sachen lasse ich ihn selbst die Erfahrungen machen. Aber gerade wenn es ums kaputt machen geht, stört es ihn gar nicht. Er hatte ein Bild im Urlaub gemalt, auf dass er ganz stolz war, wollte es sich immer wieder anschauen, allen zeigen. In einem unachtsamen Moment hat er es doch mehrfach zerrissen. Und meinte nur er muss jetzt ein neues malen. Vieleicht ermahne ich tatsählich etwas zu oft, gerade in gefährlichen Situationen, kann ich bestimmt etwas nervig sein.


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Antwort auf Beitrag von Würschtli

Das mit dem "traurig sein" stößt mir etwas auf. Für mich klingt das so als würde er genau wissen, wie er Aufmerksamkeit von dir bekommt. Wenn auch negative. Er sagt das ja ganz bewusst. Nein, du bist nicht traurig wenn er etwas kaputt macht, denn er tut dir ja persönlich nichts. Es ärgert dich wenn er etwas kaputt macht. Und die Konsequenz des Kaputtmachens (oder des Versuchs) müsste sein, dass das Spielzeugg für den Rest des Tages wegkommt. Das mit dem Selbstverletzen würde ich nur kurz kommentieren und ihn seine Erfahrung selbst machen lassen. Klar in Gefahrensituationen gibt es keine Kompromisse! Lass dich nicht auf alles ein und zerrede nicht alles. Kurz und knapp reicht.


keks79

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Antwort auf Beitrag von Würschtli

Naja, also wenn ihn das mit dem Bild nicht stört, dann würd ich da kein Wort drüber verlieren, war ja sein Bild. Im Straßenverkehr gibt es natürlich keine Kompromisse. Dann geht er eben an der Hand, ob er will oder nicht.


Würschtli

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das stimmt schon , ich betone oft dass er oder wir dann traurig sein würden. Das versteht er wahrscheinlich gar nicht. Ich dachte dass es gut ist, ihm zu erklären wie man fühlt, und irgendwie Verständnis beizubringen. Ich denke das ist ein guter Tipp, gar nicht viel zu diskutieren, sondern gleich Konsequent zu handeln. Es ist sicher eine Trotzreaktion seinerseits, und ich bin dann enttäuscht, dass es ihm quasi egal ist, etwas zu zerstören. Ich sollte die Worte wohl eher überhören, er wird schon durch Konsequenz lernen, dass es nicht schön ist Dinge kaputt zu machen. I


Würschtli

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Antwort auf Beitrag von keks79

wahrscheinlich projeziere ich meine Enttäuschung auf ihn, ich war schon traurig. Ist nicht gut, ist mir gar nicht so bewusst gewesen.


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Antwort auf Beitrag von Würschtli

Doch doch, man sollte schon sagen was man fühlt, das finde ich ganz wichtig. Nur halt in Maßen und passend und wahrheitsgemäß (oder bist du tatsächlich traurig, wenn er SEIN Spielzeug kaputt machen will?). Ja, nicht zuviel diskutieren finde ich persönlich gut. Aber auch Alternativen anbieten. Mein Sohn sagte z.B. eine zeitlang "blöde Mama", ich habe ihm dann abermals erklärt, dass ich nicht möchte, dass er mich so nennt, aber dass er ruhig sagen darf dass er sauer auf mich ist. Das tut er jetzt auch, er ist 4.


Mitglied inaktiv

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Du mist dich unbedingt frei davon machen. Dein Kind macht sowas nicht um dich traurig zu machen. Du bürdest ihm damit eine Verantwortung auf, die er nicht tragen kann! Ein Kleinkind verhält sich nunmal so.