Elternforum Rund ums Baby

Bauchgefühl vs Kopf/Ärztliche Empfehlung

Bauchgefühl vs Kopf/Ärztliche Empfehlung

mausebär2011

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Hallo! Wir waren heute zur U5. Laut Arzt trinkt sie zu viel. Wir sollen reduzieren und in 2 Monaten nochmal zur Gewichtskontrolle hin. Wenn es sich nicht gebessert hat verschreibt er uns eine Ernährungsberatung für Mini. Jetzt sitze ich hier seit Stunden und Wechsel immer wieder zwischen "So ein Idiot! Das ist Babyspeck, soll er sich mal an die eigene Nase packen!" und "Sie trinkt ja wirklich recht viel, das ist nicht gut für die Nieren. Ich will nicht das sie krank wird!" Mein Bauch sagt mir, ein Baby sollte nicht Hungern müssen. Aber mein Kopf/der Arzt sagt das es auf Dauer ungesund ist so viel zu trinken. Was mache ich also am besten? Ich bin ehrlich etwas überrumpelt, bisher war es genau andersrum. Sie verlor immer zu viel Gewicht sodass wir schon mehrere Krankenhausaufenthalte hatten. Ich füttere sie daher seit knapp 2 Monaten zu. Und plötzlich soll sie zu dick sein und zu viel trinken Was mache ich denn jetzt?


Fleurdelys

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Antwort auf Beitrag von mausebär2011

Das verwundert mich auch sehr... Kannst du dir irgendwo eine zweite Meinung einholen? Hast du vielleicht noch Kontakt zur Hebamme?


Berlin!

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Wie alt/gross/schwer ist denn Dein Kind? Was bekommt sie? Wie viel davon?


User-1751036869

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Kommt vllt darauf an, was Du ihr gibst Von Muttermilch und Pre Milch kann man doch nach Bedarf geben ohne Probleme


Mibu

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Was du machen sollst, ist ohne genauere Angaben schwierig. Wie alt ist das Kind, wie groß und wie schwer? Was bekommt es zu essen?


Luna Sophie

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Wenn du selbst ins U-Heft, auf ihre Kurve schaust, ist da denn ein Knick nach oben? Oder hält sie ihre Kurve? Bei einem deutlichen Knick nach oben, würde ich schauen, dass ich eine Zweitmeinung einhole. Wenn sie weiter auf ihrer Kurve bleibt würde ich wohl weitermachen wie bisher und die Gewichtskontrolle in 2 Monaten abwarten. Bei einem meiner Kinder hatte der Kinderarzt auch mal bedenken, weil ein deutlicher Sprung zu erkennen war. Erst später ist mir aufgefallen, dass dies das einzige Wiegen direkt nach dem Essen war. Sonst wurde das Kind immer gewogen, wenn es schon hungrig war.


mausebär2011

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Antwort auf Beitrag von Luna Sophie

Ja, sie springt auf der Linie sehr hin und her. Startete auf der 97 und fiel dann runter auf die 25. Dann ging es wieder rauf, bis zur 90. Dann fiel sie wieder und war zwischen der 50 und 25. Jetzt ist sie auf die 97 gesprungen.


mausebär2011

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Sie ist heute exakt 6 Monate alt. 70cm groß und wiegt 9,9kg Sie trinkt 5-6 Flaschen PRE am Tag, kommt dabei auf 1000-1200ml Nachts stille ich noch. Wobei da nicht mehr wirklich was rum kommt, sie stillt sich grade selbst ab. Mittags gibt es Beikost. Davon landet aber noch keine Portion im Magen. Das sättigt noch nicht.


rabe71

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Also echt: 1000-1200 ml klingt perfekt. Mach dich nicht verrückt. Und frag mal rum, ob der Kinderarzt für solche Aussagen bekannt ist.


mausebär2011

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Antwort auf Beitrag von rabe71

Wir sind seit über 10jahren bei ihm wegen dem großen. Er ist eigentlich ein richtig toller Arzt. Deshalb vertraue ich ihm normalerweise blind. Aber jetzt tendiere ich dazu ihm beim nächsten mal sein Mittagessen wegzunehmen, so n bisschen Dicklich ist er ja schließlich auch....


mausebär2011

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Antwort auf Beitrag von rabe71

Laut seiner Aussage können die Nieren geschädigt werden wenn sie langfristige über 1000ml am Tag trinkt. Sie macht das nun seit 5 Wochen. Das wäre seiner Meinung nach langfristig.


Philo

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Antwort auf Beitrag von mausebär2011

Meine Große wog mit 5 Monaten zur Taufe über 10 kg (das wog die Kleine mit fast 5 Jahren :D ). Lt. Kinderarztrechner ist sie damit im Bereich der Adipositas, ABER das Wachstum erfolgt sprunghaft. Meine Große legte vor Wachstumsschüben immer an Gewicht zu und streckte sich anschließend. Hol dir eine zweite Meinung. LG


Felica

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Und was daran ist jetzt ungewöhnlich?


mausebär2011

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Antwort auf Beitrag von Felica

Laut Arzt werden die Nieren geschädigt wenn sie langfristig über 1000ml am Tag trinkt


Felica

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Antwort auf Beitrag von mausebär2011

Nicht bei muttermilch oder pre. Die dürfen nach Bedarf gegeben werden. Würdest du nur stillen, wüsstest du ja auch nicht wie viel Kind trinkt


mausebär2011

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Antwort auf Beitrag von Felica

Stimmt. Daran habe ich noch gar nicht gedacht


User-1751036869

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Antwort auf Beitrag von mausebär2011

Das habe ich auch noch nicht gehört bei Pre oder Muttermilch Frag doch hier nochmal im Expertenforum nach?


Philo

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Antwort auf Beitrag von mausebär2011

Muttermilch oder Fläschchennahrung? Auf pedz.de kannst du nachprüfen, ob dein Kind nur "gut im Futter" steht oder ob es deutlich zu viel Gewicht ist. Ein so kleines Baby würde ich nicht auf Diät setzen. Ggf. eine Zweitmeinung einholen. Wenn Kinder mobil werden, krabbeln bzw. laufen sie viel an Babyspeck wieder weg. LG


Pocahontas1234

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Antwort auf Beitrag von mausebär2011

Ich kenne es auch so, dass es nicht mehr als 1000 ml sein sollten. Du müsstest nur 1 Fläschchen weglassen oder vielleicht pro Fläschchen etwas weniger? Wenn sie Beikost bekommt danach weniger Milch? Findest du sie dick? Ich würde wohl auf den Arzt hören und versuchen zu reduzieren aber wenn sie weint und wirklich Hunger hat trotzdem was geben. Aber vielleicht klappt es ja wenn du die Menge etwas reduzierst.


mausebär2011

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Antwort auf Beitrag von mausebär2011

Ich werde jetzt auf mein Bauchgefühl hören und nichts ändern. Vermutlich geht das Gewicht bald sowieso runter bzw steigt nicht mehr so rasch weil sie ja nun mobiler wird. Weil die Frage aufkam: nein, eigentlich finde ich nicht das sie mopsig aussieht. Babyspeck halt. Aber für mein Empfinden im normalen Rahmen. Allerdings habe ich eben mal mit dem U Heft vom großen verglichen. Der war ein brecher damals. Und jetzt sehe ich das er im gleichen Alter zur U5 glatt 1,4kg weniger wog als Mini, aber nen cm größer war. Egal. Dann ist sie halt Mopsig. Babys dürfen das. So.


Jolina2019

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Antwort auf Beitrag von mausebär2011

Will sie tags so gar nicht mehr Stillen? Falls doch, würde ich das immer zu erst versuchen statt Pre nach der Beikost. Wenn das Problem des Kinderarztes an sich die Pre ist, wäre, falls nicht zu aufwendig, evtl Abpumpen eine Möglichkeit? Muttermilch hat ja immer so einen "Speckbonus".


Fichtenkind

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Antwort auf Beitrag von mausebär2011

Meine Kinder wurden alle schon mit knapp vier Kilo geboren und das Gewicht war bei allen Kindern von Anfang an immer ein Thema. Bei jeder noch so kleinen Untersuchung wurde es vom Kinderarzt „erwähnt“. Richtig nervig. Heute ist es so, dass meine Kinder gewichtsmässig alle im unteren Normbereich liegen, alles essen, nicht meckern, sämtliche Gemüse gern haben, auch bei Süßigkeiten gut zulangen, Während die beiden Kinder vom Kinderarzt dicklich sind. Bin ich froh, habe ich auf mein Bauchgefühl gehört.