gaensebliemchen
Hallöle mal wieder von mir, habe am Mittwoch Elternsprechstunde und möchte danach gleich um ein Entwicklungsgespräch bitten. Sohnemann (2 1/4) geht gern in KITA und ist ein echter Wildfang. Wenn ich ihn frage, was er in der KITA gemacht hat, sagt er immer "gespielt". Ich sehe nie, dass man dort bastelt, oder malt, knetet oder so was ähnliches (auch am Wochenplan steht so etwas nicht). Ich finde aber schon, dass die Kreativität durch solche Dinge gestärkt oder angeregt wird. Eine befreundete Erzieherin sagte gestern, dass Sie solche Eltern nerven würden. Im freien Konzept entscheiden nun mal die Kinder.... Wie wird das bei Euch gehandhabt? Basteln die Kinder? Ausserdem die Frage nach Messer und Gabel. Bislang essen alle Kinder noch mit Löffel. Zu hause isst unser Sohn schon mit Messer und Gabel und ich bin der Meinung, dass KITA und Eltern hier schon an einem Strang ziehen müssen.... Vielen Dank für Eure Meinungen.
ist jede KITA verschieden. Kommt auf die Leitung an.
Hier war das Konzept auch offen... es gab keine Bastelpflicht. Ich glaube zu Anlässen bastelten aber alle. Da meine beiden Bastler waren gabs aber was zu sehen. Zu Hause wurde auch viel gemalt, gebastelt und geknetet. Wenn sie das in der Kita weniger tut kannst du es ja zu Hause mit ihr machen. Was das Besteck angeht finde ich den Strang nicht sooo wichtig, denn wenn es mittags mit Löffel ist 5 mal in der Woche verlernt das Kind ja nicht, was sie zu Hause an 7 Tagen tit.
Genau deswegen haben wir unsere Tochter,jetzt 2 Jahre und4 Monate aus der ersten Krippe wo sie war rausgenommen. Das offene Konzept bedeutete dort nämlich auch :es findet gar nichts statt und die Kinder machen was sie wollen. Essen war bei uns auch ein großes Thema.Bei uns war es in der ersten Krippe aber noch besser.Sie durften mir Händen Essen und ausprobieren was soviel bedeutete,die Kinder haben sich gegenseitig mit essen vollgeschmiert. Wir hatten daraufhin echt lange Probleme mit dem essen weil sie es zu Hause natürlich nicht durfte. Jetzt ist sie seit letzten Sommer in unserer Wunschkrippe die wirklich klare Strukturen haben.das finde ih bei so kleinen wesentlich sinnvoller. Und so ca zwei bis drei mal die Woche wird gebastelt,knete selber hergestellt und geknetet usw. Ich würde auch das Gespräch Suchen aber ich befürchte wenn sie das offene Konzept vertreten,sprich das Konzept dass einfach mal nix stattfindet wirst du da wohl nicht viel ausrichten können.
Dass gar nichts stattfindet stimmte zumindest in unserer Kita nicht. Es gab Dinge für alle, Dinge zum Auswählen aber einfach rumsitzen und Nichtstun fand nicht statt. Gerade Basteln und Malen mag nicht jeder und dazu sollte man auch kein so kleines Kind verpflichten. Es ist noch viiiiiiiiiiiiiel Zeit bis es z.B. in die Schule geht und einige Dinge einfach machen MUSS. Ich käme auch nie auf die Idee nicht-Batselkinder zu Hause dazu zu nötigen und nicht-sportelnde Kinder in einen Sportverein zu drängen oder nicht-Sänger einen Chor.
Nei. Um Gottes Willen. Ich zwinge ihn nicht. Bei uns zu hause, liebt es malen, basteln (die Kinderschere lässt er nicht mehr los) oder zu kneten. Aus diesem Grund fand ich bislang einfach, dass es in der KITA zu wenig angeboten wird.
Das ist richtig aber bei uns war es so das wirklich nichts angeboten wurde und viele Kinder basteln,Malen,kneten schon sehr gerne. Gerade u3 Kinder probieren gerne aus.und wenn einfach gar nichts anbeten wird ist es schade für die Kinder die es gerne machen. Aber gut ich halte von dem offenen Konzept ehrlich gesagt auch nichts. Habe es in Krippe und Kiga erlebt und es war einfach nur unmöglich.
Hier waren die Kinder bis 2J10M oder 3J in der Krippe und da wurde das zusammen gemacht. Ab 3 war Bastelkram frei zugänglich und es gab ein Zimmer nur für die kreativen Dinge.
Ja wenn das angeboten wird ist es ja gut. Aber oft wird das offene Konzept leider missverstanden und es wird einfach nüscht angeboten. Das finde ich so schade. Aber ich kenne auch einen Kiga weiter weg die das offene Konzept ganz toll umgesetzt haben.
Beim Basteln sind alle Kinder verschieden und ich finde es toll, das wenn sie nicht wollen, sie auch nicht müssen. Meine Große hat viel gebastelt und gemalt und der Kleine war und ist das pure Gegenteil!! Ich hab versucht das zu Hause auszugleichen. Bei bestimmten Anlässen haben die Erzieherinnen dann schon versucht die Kinder zum Basteln zu überreden. Was das Besteck angeht kommt es immer auch aufs Alter und Kind an und was es zum Essen gibt. Ich finde das mit dem Löffel jetzt kein Drama, wenn er zu Hause schon mit Messer und Gabel hantiert ist doch gut. Da auf jeden Wunsch der Eltern speziell einzugehen stelle ich mir manchmal schwierig vor.
Mir ist bislang immer sehr wichtig gewesen, das im Kindergarten was gemacht wird. Es wird viel draußen unternommen, es werden jedes Jahr ein Großprojekt organisiert zum Beispiel Thema Musik, es gibt feste Programmpunkte wie Ausflug, Turnstunde usw. Im Winter und bei extremen Regenwetter sehe ich mein Kind schon malen, kneten und basteln, aber grundsätzlich steht "frische Luft" hier im Vordergrund. Ich begrüße es und bin eh nicht so der Bastelfan und wenn, dann eher zu Anlässen wie Ostern, Weihnachten usw. Bei uns wird mit Besteck, normalem Geschirr ab einem bestimmten Alter gegessen. Sprich wir sind Ü3 da wird es gehandhabt. Ich finde für die U3 muss es nicht unbedingt zwingend sein mit Gabel und Messer, viele lernen da erst das Essen "kennen". Finde ich persönlich wichtiger. Finde aber das eine Gabel auch angeboten werden sollte.
Vielen Dank. Vielleicht hab ich dieses offene Konzept wirklich noch nicht verinnerlicht. Selbstverständlich sollen die Kinder offen in Ihrer Tagesplanung sein. Aber wenn man weder Farbe oder Knete anbietet bzw. den Kindern zeigt, weckt man ja auch nicht das Interesse... Ich werde es Mittwoch ansprechen. Im Großen und Ganzen bin ich wirklich zufrieden mit der KITA. Besonders seine Erzieherin ist Weltklasse - absolut liebevoll und geduldig.
seine Erzieherin ist Weltklasse - absolut liebevoll und geduldig.
Dann wäre mir Knete aber Wurst ![]()
stimmt auch wieder.... ![]()
Das ist mitunter doch auch wichtig. Da kannst du Dich doch glücklich schätzen, das Du eine geduldige liebevolle Erzieherin hast. Dann kannst du ja auch ohne Probleme ansprechen, was Dir auf dem Herzen liegt. Vielleicht bekommst Du eine ganz einfache Erklärung, die auch für Dich nachvollziehbar ist.
Ich kenne aus meiner Zeit in der Kita (habe kurzzeitig in eienr Kita gearbeitet) das offene Konzept nicht so das all sowas nicht stattfindet. Wir haben täglich Angebote an die Kinder gerichtet. Sei es malen, basteln, kneten, entdecken etc. pp.! Jedes Kind konnte dabei selber frei entscheiden was es tun möchte. Am Angebot teilnehmen oder freispiel. Dabei war jedes Kind mal dort und mal dort. Heißt: Montag hatte es mal keine Lust auf das Angebot und war lieber im Freispiel mit dem besten Freund und Dienstag war es eines der ersten die am Angebot teilnehmen wollte. Ich finde das offene Konzept sehr gut und bestens geeignet für Kinder. Denn so können sie ihren freien Willen entfalten. Kinder sollten alles einmal kennen lernen, aber in dem Tempo in dem sie selber es wollen und nicht wie die Kita es vorgibt.
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