Nessi97
Hallo, wie oben schon beschrieben verweigert meine 3 Monate alte Tochter die Flasche. Sie wurde bisher voll gestillt , aber so langsam wird sie einfach nicht mehr satt. Tagsüber klappt es ganz gut , doch nachts kommt sie jede Stunde und will an die Brust. Leider nimmt sie auch nicht sonderlich viel zu.. Meine KiA meinte das ich vor dem schlafen gehen ihr eine Flasche anbieten soll , damit die Kleine länger satt ist und länger schläft und damit ich auch endlich Mal wieder schlafen kann. Seit 2 Wochen geht das jetzt schon so und ich bin langsam echt kaputt. Wir haben bereits alles versucht .. verschiedene Sauger , Milchsorten, mit Löffel geben , der Papa hat es auch schon versucht , leider alles vergebens.. Wenn ich Milch abpumpe kommt so gut wie nichts bei raus.. Hat jemand noch einen anderen Tipp???
Als erstes musst du dir die Frage stellen, ob du das wirklich möchtest, denn es kann sein, daß sie dann nur noch die Flasche möchte. Versteh mich nicht falsch, ich habe komplett gar nicht gestillt, außer jeweils ein paar Wochen und bei der 3. Gar nicht. Aus Erfahrung kann ich sagen, länger haben die Mädels trotzdem nicht geschlafen! Gerade in den ersten Monaten waren es bei uns max. 2 Stunden trotz Flasche. Also verspreche dir da nicht so viel
Wenn ich schon so weit gekommen wäre wie du mit Stillen, würde ich einfach weiter machen. Jedes Baby macht Phasen durch...selbst meine kleinste, fast 2, hat jetzt noch Phasen in denen sie in der Nacht eine Flasche will.
So richtig was empfehlen, was du tun kannst, kann ich leider nicht.
Ich wollte dir nur sagen, daß auch mit Flasche nicht alles rosig ist. Ich wünsche dir alles Gute.
Hallo
es gibt leider Kinder die so rein gar keine Flasche nehmen WOLLEN. Wenn du dir sicher bist dass du das unbedingt möchtest kannst du probieren die Milch aus einem Eierbecher zu geben.
Dass Kinder nicht satt werden die stündlich trinken ist Quatsch, sie macht wahrscheinlich grade einfach eine Phase wodurch sie mehr liebe von dir brauch und die bekommen SÄUGlinge eben durch das saugen.
Wesentlich länger halten Flaschenkinder auch nicht aus, wobei das Flasche zubereiten auch noch nicht so einfach ist wie einfach stillen.
Wenn du ernsthaft denkst dass deine Milch weniger wird, wende dich lieber an deine Hebamme oder eine Stillberaterin als an den Kinderarzt, die sind meist alle für rasches Abstillen
Habt ihr versucht, sie neben dir schlafen zu lassen? Wir haben seht gute Erfahrungen damit gemacht, da die Kinder selbst getrunken haben, ohne dass ich richtig wach wurde. Hatte nur ein Shirt an. Das klappte sehr gut. Hat mit satt nix zu tun, sondern mit dem saugbedürfnis :-)
meiner verweigert auch schnuller und flasche, seitdem er voll gestillt wird. jedes mal, wenn er n sprung macht, kommt er nachts auch fast jede stunde und tagsüber alle 1,5 bis 3. wir haben jetzt mit beikost angefangen und da nimmt er den schnabelbecher. er trank aber vorher auch wasser vom löffel. das haben wir mit ihm vorab immer mal wieder spielerisch gemacht, um ihn an den löffel zu gewöhnen. durch den schnabelbecher haben wir jetzt auch die flasche übersprungen. grundsätzlich ist es besser, wenn nicht du die flasche gibst. wie würdest du es finden, wenn vor dir dein lieblingsessen steht, du aber was anderes essen sollst? das kind versteht nicht, warum es die brust nicht haben kann, obwohl es die milch doch riechen kann. wenn ein kind häufiger kommt, heißt das nicht, dass es nicht satt wird. es sagt dem körper der mutter, achtung, ich wachse, produzier mehr milch! ja,es ist anstrengend, aber da muss man leider durch. meiner ist 5 monate und wir sind noch weit weg vom durchschlafen.
Das glaube ich, dass Du erschöpft bist aber die Idee der Kinderärztin dass Du Deiner Tochter eine Flasche gibst und dadurch besser schlafen kannst finde ich sehr optimistisch. Auch Kinder die nicht gestillt werden, haben solche Phasen. Die Menge der abgepumpten Milch sagt nichts über die Milchmenge die Deine Tochter trinkt aus. Ich würde an Deiner Stelle versuchen sie tagsüber häufiger anzulegen um die Milchmenge zu steigern.
Hallo Nessi, dieses Leid kann ich nur teilen. Meine Tochter mittlerweile 13 Monate hat nie eine Flasche angenommen. Mittlerweile mal selten wenn warmer Tee darin ist. Dein Baby ist 3 Monate alt, sie sieht, fühlt und lernt die Welt von Tag zu Tag mehr kennen. All das wird im Schlaf verarbeitet. Säuglinge brauchen dabei vor allem Liebe, Zuneigung, Wärme und ihr Saugbedürfniss. Nun stehen bald große Wachstumsschübe an und durch das häufige Säugen erfährt dein Körper: wie brauchen mehr Milch. Gibst du deiner Tochter nun die Flasche könnte es sein, das sie länger satt und vielleicht auch länger schläft. Das wird aber wahrscheinlich nicht der Fall sein. Auch Flaschen Kinder wachen in diesem Zeitraum sehr häufig auf. Es ist die sogenannte "Schlafregression". Um den 4.monat ändert sich so viel in dem kleinen Köpfchen deines Kindes. Diese ganzen verarbeitungen finden wie gesagt nachts statt. Ich empfehle dir deshalb, versuch diese Phase zu akzeptieren, wenn deine Tochter die Flasche verweigert kannst du sie nicht zwingen (austrinken wird sie es ja eh nicht) Gib ihr die Nähe und die brust immer nach Bedarf und versuche am Tag für dich für Entlastung zu sorgen. Kann dein Partner das Baby abends in den Schlaf wiegen? Oder oma/Opa mal eine Runde spazieren gehen. Es wird noch häufiger so Phasen geben. Meine Tochter ist wie gesagt nun über ein Jahr alt... Als ich die Situation akzeptiert habe, mich tagsüber dazu schlafen gelegt habe und für entlastung gesorgt habe, konnte ich diese anstrengende periode aushalten. Ich wünsche dir und deiner kleinen Tochter alles Liebe und hoffe die Abstände erweitern sich bald etwas so dass du nachts auch genug Schlaf bekommst.
Ja, still dein kind. Und still sie jede Stunde wenn sie will, das ist normal und regt die Milchproduktion an, geht wieder vorbei. Diese Idee von das kind kommt oft also wird es nicht satt ist quatsch. Das heißt clusterfeeding und mein sohn hat es auch gemacht obwohl ich 5 Kinder hätte stillen können. Wie viel nimmt sie denn zu die Woche?
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