Elternforum Rund ums Baby

Baby kann nicht schlafen und ist extrem unruhig

Baby kann nicht schlafen und ist extrem unruhig

Tobito

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Hallo liebe Forenmitglieder, ich bin ganz neu hier und meine kleine Tochter ist heute 6 Monate alt geworden. Sie ist eine sehr aufgeweckte und extrem neugierige Persönlichkeit. Bis zu 18 Woche hat sie nachts auch schon 4-6 Stunden am Stück geschlafen und 2 Mal insgesamt aufgewacht, um etwas zu trinken. Ab der 18. Woche hat sich aber alles geändert. Die Nächte würden deutlich unruhiger und mit deutlich mehr Unterbrechungen . Dann folgte die 2. Impfung. Daher haben wir uns erst einmal keine Gedanken gemacht und haben das auf die Impfung geschoben. Die 2 Tage davor dachten wir waren einfach nur schlechte Tage, kommt ja Mal vor. Naja eine Woche nach der Impfung abgewartet, keine Veränderung ... Weitere Wochen vergingen und wir dachten vllt ist es auch ein Entwicklungssprung, der ja auch zu schlechtem Schlaf führt. Tagsüber schläft die kleine allerdings auch nur 2 Mal 15 min. Langer schafft sie es nicht egal was wir machen. Mit Glück vllt Mal 30 min. Nachts wacht sie jede Stunde auf und teilweise auch über Stunden wach und dementsprechend auch quengelig und öfter auch schreien. Das wird nun Tag für Tag schlimmer. Nun ist die 27. Woche angefangen und es ist noch schlimmer. Der Kinderarzt meinte einfach abwarten manche Kinder sind so. Aber das schreien wird von Tag zu Tag schlimmer. Man kommt selbst ja auch nicht zu Schlaf, wenn die kleine jede Stunde schreiend aufwacht. Ist das normal? Kann es mit dem Entwicklungssprung zusammenhängen? Wie gesagt sie ist auch extrem neugierig und überreizt sich selbst immer sodass sie noch aufgedrehter wird. Aber sie schafft es halt auch nicht zu schlafen. Egal wie oft wir es Versuchen. Wir haben am 19.01. einen Osteopathen-Termin aber das ist auch noch bisschen hin. Habt ihr eine Idee? Vielen lieben Dank :)


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Tobito

Wenn Sie so aufgedreht ist und nicht runterfahren kann, wie gestaltet Ihr dann das Abendritaual? Schaltet ihr sämtliche Reize aus(Halb dunkel, leise sein, kein spielen usw.)? Und habt ihr es mehrere Tage versucht, den Alltag so reizarm wie möglich zu gestalten? Wenn ja, wie ist es dann mit dem schlafen? Kinder sind alle unterschiedlich und nicht ändert sich häufiger als die Schlafgewohnheiten, das jedoch beständig *grins* ich würde gucken, ob ich den Alltag für sie weniger "flute", sondern eine Weile wirklich reizarm halte. Einige Tage durchhalten und dann langsam, Schritt für Schritt wieder hochfahren.


Tobito

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Hallo, Ja das haben wir versucht. Aber wenn wir ihr gar nichts bieten, dreht sie noch mehr ab. Sie will mehr sehen oder spielen, erfahren etc. Das Abendritual besteht seit Wochen/Monaten aus trinken, wickeln, Geschichte vorlesen und spätestens dann ist es ihr zu langweilig und dreht ab. So sehr das sie sich selbst in Rage schreit. Dann hilft leider nur der Ball zum Schaukeln. Den Ball hatten wir eingeführt, da unsere kleine von der Brust nicht satt wurde ( wussten wir aber nicht) und die Hebamme immer sagte, doch da kommt genug einfach nur weiter machen. Da wir nicht weiter wussten, haben wir die kleine nur so zum schlafen bekommen, sie hatte sonst Stunden geschriehen, was wir ihr nicht antun wollten. Als sie dann nicht mehr zunahm hat sie Hebamme auch gesagt dann kommt vllt doch nicht mehr genug aus der Brust.


Pebbie

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Antwort auf Beitrag von Tobito

". Dann hilft leider nur der Ball zum Schaukeln. Den Ball hatten wir eingeführt, da unsere kleine von der Brust nicht satt wurde" Den Zusammenhang verstehe ich nicht


Tobito

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Wir wussten nicht das die kleine noch Hunger hat und haben alles versucht, dass sie schläft. Die Hebamme meinte immer nee die ist satt etc. Zum einschlafen hat dann nur der Ball geholfen. Später mit der Flasche und wirklich satt werden, hat die kleine sich aber schon an den Ball gewöhnt und wollte / konnte nur so einschlafen. Da hätten wir konsequenter sein sollen...


Pebbie

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Antwort auf Beitrag von Tobito

Ah ok, jetzt macht das Sinn. Wo schläft sie denn ? Vielleicht könnte man da etwas ändern ?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Tobito

Neee, finde ich nicht. Ihr habt versucht, das Bedürfnis eures Kindes zu stillen. Fälschlicherweise war es nicht das Bedürfnis nach Nähe, sondern Hunger. Schläft sie denn, wenn ihr auf dem Ball sitzt? Oder mit ihr durch den Raum geht? Seit wann füttert ihr zu? Und wenn ihr wisst, dass der Ball sie beruhigt, dann nutzt den doch von Anfang an. Keine Angst, sie wird es nicht ewig fordern. Ich sag ja, Schlafgewohnheiten ändern sich. Mein ältester Schwager hat seine Tochter immer in den Schlaf schunkeln müssen. Kind lag auf dem Bett, er hatte seine Hand auf ihren Bauch und schaukelte sie so hin und her. Mit 8 Monaten war das dann vorbei. Bauchweh käme auch in Frage, je nachdem wie lange ihr bereits zufüttert. Da würde dann u.a. der sogenannte Fliegergriff, das "Fahrrad fahren"(Kind liegt auf dem Rücken und ihr bewegt die Beinchen, als würde es Fahrrad fahren) oder Massage helfen. Hilft alles nichts und das Kind hat immer noch Bauchweh, kann auch mal Sab Simplex gegeben werden.


Ruto

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Antwort auf Beitrag von Tobito

Ich verstehe immer nicht woher dieses "konsequenter sein müssen" kommt. Euer Baby lässt sich mit dem Ball beruhigen - ist doch super, dass es da was gibt.


Fleurdelys

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Ist sie denn tagsüber gut drauf oder weint sie da auch viel? Und zu dem Zeitpunkt als ihr begonnen habt zuzufüttern war noch alles normal? Unsere ist ähnlich unruhig, nur ist es nicht so schlimm wie bei euch. Bei ihr liegt es sehr sicher an der Verdauung. Ich wünsche euch dass es bald besser wird!!


Tobito

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Hallo vielen Dank schon einmal für die vielen Antworten. Durch den Schlafmangel vergisst man manchmal die Höflichkeiten ;) Ich bin echt froh Rückmeldungen zu bekommen und einfach Mal drüber reden zu können. Also sie hat immer bei uns im Bett geschlafen. Von Anfang an und genießen es auch. Wir haben nun als es immer schlimmer wurde versucht mittags und vormittags das Babybett zu probieren. Aber egal wo schläft sie nur kurz. Tagsüber ist sehr sehr wechselhaft. Wacht schreiend auf nach 15 min und wenn sie spielen kann ist alles gut, ihr wird nur schnell langweilig. Krabbelt dann natürlich überall herum (das soll sie ja auch) und will alles annuckeln. Krabbeln kann sie aber erst seit 2-3 Wochen. Aber heute hat sie tagsüber zum Beispiel sehr viel geschriehen. Die Flasche hatte sie schon viel früher bekommen und hat sie immer gut vertragen. Wir haben vor 2 Wochen angefangen Brei zuzufuttern. Direkt danach war kein Unterschied bemerkbar. Man könnte es aber Mal mit "Medikamenten" zur Blauminimierung probieren, natürlich auf pflanzlicher Basis (bin kein Fan von Medikamenten)


Tobito

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Antwort auf Beitrag von Tobito

Achja auf dem Ball oder schaukelnd auf dem Arm schläft sie ein. Wacht beim ablegen hin und wieder auf, das ist ja auch normal aber sonst schläft sie da dann erstmal ein und schläft dann dementsprechend (vor einigen Monaten 6 Stunden, jetzt nur noch wenn's nachts Mal gut läuft 2 Stunden, eher 1 Stunde bzw. Ca. 8 Mal wach in der Nacht)


Sommer2019

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Antwort auf Beitrag von Tobito

Schläft dein Baby auf dem Rücken? Versuch es mal auf den Bauch zu legen. Ja entspricht nicht den Empfehlungen, aber 2 meiner 3 Kinder konnten nur auf dem Bauch schlafen. Vllt probierst du es tagsüber aus, wenn du dein Kind beobachten kannst. Osteopath ist auf jeden Fall eine Option. Ich drück euch die Daumen, dass es nach der behandlung besser wird. Dein Baby scheint übermüdet zu sein. Vllt findet ihr einen Weg, dass sie doch mal länger schläft. Weißes rauschen hat bei uns Wunder bewirkt. Meine Kinder schliefen und schlafen tagsüber im buggy bei eingeschaltetem dunstabzug.


Ruto

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Antwort auf Beitrag von Tobito

Leider ist das Spektrum, was alles normal ist, Sehr groß. Und ja, Überreizung und schlechtes Schlafen gehört leider dazu. Es gibt meines Wissens Schlafambulanzen (analog zu den Schreiambulanzen), wo Experten auf den Fall schauen. Schlafmangel ist echt nichts Schönes :( Und wenn der Leidensdruck da ist, ist das absolut berechtigt. Bei uns ist es nicht so extrem, aber unserer Kleinen fällt es auch schwer ein- und durchzuschlafen. Bei uns war es sehr früh klar was ihr hilft (körperliche Nähe), deshalb haben wir da Wege finden können, z.B. Mittagsschlaf auf mir im abgedunkelten Raum (von dem ist der gesamte restliche Tag abhängig wie gereizt sie sonst ist), Powernaps im Tragetuch (sobald sie quengeliger wird, geht es da rein und sie schläft schnell ein). Starre Routinen können den Kleinen helfen, ruhiger zu werden. Aber bei manchen reicht das auch nicht aus. Ist hier übrigens dasselbe, dass sie wahnsinnig aufmerksam und neugierig ist. Das geht Hand in Hand mit der Überreizung und dem schwierigen Schlaf.


Tobito

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Hallo zusammen, sie dreht sich sowieso kurz nach dem Einschlafen auf den Bauch. Das macht sie seit dem 2/3 Monat. Wir warten nun noch den Osteopathen ab sowie die u5 die beide zeitnah sind. Sollte da nichts bei rumkommen werden wir es mit Schlaftraining (ohne schreien) versuchen. Haben übrigens extra einen Osteopathen gewählt der schon spezialisierter auf Baby die viel schreien und Schlafprobleme haben. Ich werde berichten wie es läuft nach der Erstverschlimmerung ;) Vielen Dank euch