Wächterin
Hallo,
Mein Baby ist 10 Monate alt und lehnt Brei bis auf 20-max. 40 g seit Monaten eigentlich ab. Auch Fingerfood nimmt sie nicht.
Ich versuche es mit Ruhe und unterschiedlichen Sachen. Mittags- und Abendbrei gibt es regelmäßig und manchmal auch einen Nachmittagsbrei, wenn es zeitlich und von der Müdigkeit her passt.
Aber nach wenigen Löffeln ist Ende.
Ich glaube sie möchte lieber gestillt werden, aber ich fürchte das reicht langsam nicht mehr aus um sie satt zu bekommen :(
Das nächtliche Schlafen ist sehr unruhig und ich könnte mir vorstellen, dass das Salz zusammenhängt.
Ich höre oft: keine Panik, alles okay.
Aber ich mache mir halt doch Sorgen, auch wenn sie vergnügt ist und fröhlich anfängt durch die Wohnung zurobben.
Was habt ihr für Erfahrung oder Tipps für mich?
Meint ihr, dass wenn sie wirklich Hunger hat, dann beim Brei zulangen wird?
Danke schon mal vorab
Achso... Ich habe auch überlegt, ob das mit dem Robben und Zähnchen zusammenhängen könnte, aber wie lange ist nichts oder so wenig essen okay? Was meint ihr? :(
Macht sie denn Anstalten was anderes haben zu wollen?Mein Kleiner ist jetzt bald 8 Monate und will momentan keinen brei mehr. Er zeigt aber ganz deutlich, dass er was von meinem Obst oder Brot haben möchte, macht Geräusche und wird ganz unruhig oder krabbelt auf den großen Bruder zu wenn der was zu essen hat. Wir passen unser Essen jetzt daran an, sodass er mitessen kann. Da das noch nicht die Mengen sind stille ich mehr und füttern jetzt pre zu. Er würde aber tatsächlich keinen brei essen, wenn es nichts anderes gibt. Dann würde er seine Milch einfordern.
Hallöchen. Unsere Tochter ist fast 15 Monate alt und isst auch nicht viel. Wir haben noch keine Stillmahlzeit ersetzt. Sie isst gerne fast überall mit, probiert, ist interessiert, aber es ist nie wirklich eine angemessene Portion . Sie stillt einfach noch gerne. Ich habe mir auch viel Stress gemacht deswegen, aber sie ist gesund und munter und ich möchte einfach keinen Druck aufbauen was das Thema Essen angeht. Solange sie interessiert ist und wir ihr immer wieder etwas anbieten, finde ich es so in Ordnung. Irgendwann wird sie mehr essen. Liebe Grüße
Bei uns war es auch so, brei, blw, alles wurde nicht wirklich gegessen.... Jetzt ist sie ja schon 10 Monate alt, vielleicht möchtet ihr sie schonmal langsam mit normalem essen vertraut machen? Bei uns war es auch damit auf einmal besser. Auf ihrem tellerchen musste genau Dasselbe sein wie bei uns. Mann kann ja mit breiartigem anfangen, wie zb Püree mit Spinat oder so. Was bei uns auch geholfen hat war mit 2 Löffeln zu essen. Einen bekommt sie und "isst" eigenständig (da kommt aber noch relativ wenig im Mund an) und mit dem zweiten schieb ich ihr zwischendurch was in den mund..
Meine Kinder mögen irgendwie keinen Brei(die zweite ist schon 17,sie ißt bis heute nichts was breiig,schleimig ist,nicht Mal Pudding),dumm mir dass sie obendrein ihre Zähne erst nach dem Ersten Geburtstag bekommen Also war selber festere Dinge essen auch eher mau,die zweite hat deshalb 11 Monate fast ausschließlich gestillt,irgendwann hatte sie den Dreh raus wie man auf den Felgen Effektiv kaut ab da wurde es etwas mehr was sie gegessen hat,sie ist immer schlank geblieben aber war auch nicht wirklich untergewichtig,ihr hat das Stillen noch länger gut gefallen
Ich würde das Baby weiter nach Bedarf stillen und Essen zwar anbieten, ob Brei oder vom Tisch, aber mir selbst den Druck nehmen. Das Kind kriegt keinen Mangel. Essen muss freiwillig und gerne passieren. Meine Kinder haben beide erst weit nach dem 1. Geburtstag mehr gegessen, als Milch getrunken (K1 gestillt, K2 Flasche). Irgendwann wird sich der Schalter umlegen. Von ganz allein. Stress dich nicht.
Das ist nicht so selten und ich würde mir tatsächlich auch keinen Stress machen. Und dem Kind auch nicht. Ich kenne ein Kind dass erst nach dem ersten Geburtstag gegessen hat und auch dann erst langsam und wenig. Sie ist heute eine gesunde 6 jährige.
Wenn sie nichts möchte würde ich es lassen und (wenn es für dich auch passt) einfach weiter stillen. Meine erste Tochter war genauso. 12 Monate wollte sie gar nichts essen (nicht mal ein, zwei Löffel) war also bis sie ein Jahr war voll gestillt. Dann plötzlich wollte sie essen as wir essen und hat am Tisch mitgegessen. Brei wurde also einfach übersprungen, direkt von Brust zu Tisch. Gewicht hatte sie immer mehr als meine zweite Tochter, die ab 5,5 Monaten Brei gegessen hat.
Danke für eure lieben Antworten. Ja. Irgendwie setzt es mich unter Druck, weil ich nicht möchte, dass sie hungert oder so... Sie war ein Frühchen und das schwingt sicher noch Angst mit. Ich werde jetzt probieren mehr mit ihr zusammen zu essen, ihr von meinem Teller geben und sie auch mehr selbst Essen zu lassen. Danke nochmal!
Isst sie denn zwischendurch auch mal kleine Snacks zb etwas Obst, Maisstangen oder ähnliches? Also wenn sie so garnichts garnichts isst, außer die 2-3 Löffel Brei und ansonsten auch kein Interesse hat, würde ich es persönlich abklären lassen in dem Alter! Klar müssen sie noch keine Riesen Mengen verspeisen aber wenn so garnichts ist dann würde ich auf Nummer sicher gehen und vielleicht einfach mal ein Blutbild beim Arzt machen lassen.. Klar muss nichts sein aber sicher ist sicher. Kann ja auch was ernstzunehmendes dahinterstecken…
Es schwankt. Hirsestangen ja. Mal auch 60g Brei. Dann beißt sie gerne auf Brot herum
Manchmal denke ich, "jetzt geht es los!" Und dann ist am nächsten Tag wieder weniger und nur ein paar Löffel.
Man weiß ja auch immer nicht wie viel beim Stillen wirklich getrunken wird.
Ich habe das erste Jahr fast nur gestillt. Brei ging wirklich garnicht, auch kein Milchbrei. Da hat Sie gewürgt als wollte ich Sie vergiften. Habe Ihr einfach Fingerfood angeboten. Dann so ganz langsam wurde es mehr. Aber viel weniger als es MIR lieb war. Jetzt wird Sie bald 2 und hat vor einigen Tagen (nach einem 10 tägigen Infekt wo Sie nicht gegessen hat) angefangen mal etwas rein zu hauen. Ich habe mal vom einem Kinderarzt gelesen (glaube aus Spanien oder Italien) , früher war es normal Kinder das erste Jahr voll zu stillen. Erst als es quasi Mode wurde dies nicht mehr zu tun, schossen zeitgleich die Ratgeber,, wie bekomme ich mein Kind zum Essen,, aus dem Boden. Ich weiss es fällt schwer aber vertraue da auf dein Kind! Wir Erwachsenen haben da einfach eine ganz falsche Vorstellung. (ich bin auch super glücklich wenn meine Kinder sich zu jeder Mahlzeit abwechslungsreich satt essen). In der Regel wissen Babys und Kinder aber noch sehr gut was Sie brauchen. Ich lasse meine Kleine zb auch Margarine mit dem Löffel essen oder Erdnussmus. Kinder essen teilweise in Blöcken. Sprich von etwas eine zeitlang viel, dann nicht mehr und etwas anders. Auch das ist normal.
Du meinst sicher Dr. Carlos Gonzalez - er hat "Mein Kind will nicht essen" geschrieben. Von ihm ist auch "In Liebe wachsen". Ein wundervolles Buch über bedürfnisorientierte Erziehung, welches ich nur jedem ans Herz legen kann! Ansonsten war es hier ähnlich wie bei Euch. Meine Tochter hat das komplett erste Lebensjahr jegliches Essen verweigert und wurde somit voll gestillt. Brei wurde mehr oder weniger übersprungen, so hat sie dann eben allmählich am Familientisch mitgegessen. An die AP: Du siehst an den vielen Antworten, dass Du Dich bezüglich des ("Nicht"-) Essverhaltens Deines Kindes nicht stressen brauchst! Nur Geduld :-) LG!
Danke!
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