Bettina_86
Hallo! Mich würde eure Meinung interessieren. Denkt ihr, dass ein gestilltes Baby vielleicht doch längere Schlafphasen hat, wenn ich es nachts nach dem stillen zurück in sein separates Bettchen lege? (Also neben dem Elternbett mit etwas Abstand, aber kein Beistellbett) Mein Kleiner (1 Monat) liegt immer direkt neben mir - meistens direkt am ausgepackten Busen, weil er ziemlich unruhig wird, wenn ich die Brust wieder einpacke und mich nur 20 cm weiter weg lege. Ich genieße das kuscheln in der Nacht zwar sehr und denk mir, es gibt ihm Sicherheit, aber ich frage mich auch, ob er ruhiger und länger schlafen würde, wenn die Milchbar nicht direkt neben ihm wäre. Mir kommt es so vor, als würde er wirklich alle 1 bis 1 1/2 Stunden nachts mal trinken. Nicht viel, aber eben immer wieder. Vielleicht habt ihr da ja Erfahrungen und beides ausprobiert? Liebe Grüße
Ich glaube, dass das von Kind zu Kind unterschiedlich ist. Mein eines Kind konnte nur mit ganz viel Körperkontakt schlafen. Mein mittleres Kind konnte gar nicht gut schlafen. Egal wie und wo. Und mein drittes Kind konnte sehr gut im Beistellbett schlafen und mit 9 Monaten auch sehr gut im Kinderzimmer. Probiere es aus. Also für mich wäre Nachts aufstehen, um das Baby zu stillen und dann wieder zurück zu legen, zu anstrengend gewesen. Da war ich froh, dass ich meine Kinder direkt neben mir hatte und das Beistellbett war eine super Ablagefläche bzw. Rausfallschutz.
Guten Morgen
Ich kann dir deine Frage zwar nicht beantworten, aber ich kann dir meine Gedanken dazu schreiben.
Unsere Tochter, jetzt genau 9 Monate alt schläft von Beginn an bei uns im Bett . Die ersten 8 Wochen komplett und ohne Unterbrechung auf mir, im Prinzip direkt an der Quelle
Die ersten Wochen hat sie auch gefühlt alle 1-2 Stunden getrunken/genuckelt. Ich war mit dieser Situation eigentlich fein, weil ich wusste , dass sie die Nähe braucht und so auch ihr Saugbedürfnis voll und ganz ausleben kann. Da wir einen schweren Stillbeginn hatten, war ich froh, dass wir so eine gute Lösung für uns beide gefunden hatten.
Nach den acht Wochen habe ich angefangen sie nach dem Einschlafstillen zwischen uns in ihr Nestchen zu legen. Das klappte auch ganz gut, natürlich immer nur maximal eine Stunde . Das steigerte sich aber kontinuierlich. Somit konnte ich auch nach und nach mal wieder in anderen Positionen schlafen
Bis heute schläft unsere Maus mit uns im Familienbett und wir lieben es sehr.
Mittlerweile schläft sie 3-4 Stunden und möchte dann an die Brust. Das läuft alles im Halbschlaf ab. Sie trinkt dann genüsslich und dann lege ich sie wieder auf die Matratze und wir alle schlafen weiter. Das Nestchen benutzen wir seit ihrem 6 Monat nicht mehr . Sie fing an sich auf den Bauch zu drehen, da war es denn zu eng. Gott, hatte ich Angst wegen dem auf den Bauch schlafen, aber nach ein paar Nächten wurde ich entspannter, weil sie das echt toll macht .
Das Familienbett ist nicht Jedermanns Sache, aber für uns einfach nur perfekt. Unsere Tochter ist immer bei uns und kann ruhig und beschützt von Mama und Papa schlafen. Wenn was ist, sind wir sofort zur Stelle oder können sofort streicheln oder Händchen halten .
Das Einzige was etwas nervt ist, dass unsere kleine Prinzessin es doch glatt drauf hat, so sehr zu drängeln , dass wir Eltern nachts beide an der Wand kleben und sie wie eine Giraffe den Rest des Bettes einnimmt. Und unser Bett ist 3,40 Meter breit ( Marke Eigenbau ) . Aber sie rollt eben nachts gerne hin und her
Wir können nur sagen, dass unsere Tochter super entspannt schläft und einen absolut glücklichen und zufriedenen Eindruck im Familienbett macht.
Ich denke jeder muss seinen Weg finden und ich kann natürlich auch die Eltern verstehen , die ihr Kind ins Beistellbett legen. Für uns würde es nicht in Frage kommen und schon gar nicht ins eigene Zimmer. Später bestimmt, aber nicht in diesem Alter.
Liebe Grüße
Hallo, diese Entscheidung gehört für mich zu den Themen, bei denen es kein Falsch oder Richtig gibt. Es muss zu Dir, zu Deinem Kind und zu Deiner Familie passen - so wie es für Euch gut läuft ist es für Euch richtig. Was andere machen ist dabei völlig egal. Ich hab ein Kind das alleine besser schlief - und 2 Kinder die im Elternbett/bzw Babybalkon besser schliefen. Für mich war im Elternbett angenehmer. Für meinen Mann war alles ok - dem war es einfach egal - das einzige das er nicht gemacht hätte - gewollt das einer von uns Erwachsenen ausgezogen wäre und wo anders geschlafen hätte. Abgesehen davon - ich gehöre zu den Menschen, die mit Körperkontakt am Besten schlafen - ich kann nicht gut schlafen wenn mein Mann nicht neben mir liegt. Tut er seit 28 Jahren. Gruß Dhana
Ich glaube das würde sich nicht ändern. Bin pro Elternbett.
Allgemein ist empfohlen, dass Babies im eigenen Bett im Elternschlafzimmer schlafen sollen. Ist sicherer. Schon allein die Matratze im Elternbett ist viel zu weich für Baby.
Was hat das mit der Matratze zu tun? Es schläft anfangs nicht auf den Bauch, dass das Gesicht in der Matratze versinken würde?!
Es gibt eine Studie, die besagt Babys trinken im Schnitt alle 27 Minuten, wenn Sie freien Zugang zur Milchbar haben. Sprich es ist ganz normal. Aber es spricht auch nichts dagegen es einfach mal auszuprobieren. Wenn du merkst es klappt nicht, dann ist das so. Bei 2 von 3 Kindern hat es bei mir nicht geklappt sozusagen.
Du kannst es nur ausprobieren, wenn du es wissen willst, ob dein Baby dann länger schlafen würde. Jedes Kind ist anders und jede Familie macht das anders. Ich wollte meine Kinder anfangs grundsätzlich nicht im Elternbett haben, also nicht die ganze Nacht, da ich persönlich nicht so begeistert vom Familienbett bin und gerne meinen Platz und meine Ruhe beim Schlafen habe und es nicht mag, wenn dauernd wer an mir klebt. Ich hatte beim Großen eine Wiege direkt neben meinem Bett und habe ihn nach dem Stillen da hinein zurückgelegt. Er hat prinzipiell immer schlecht geschlafen und war sehr, sehr oft wach. Ich hab es dann wegen meinem Schlafmangel auch probiert, ihn in meinem Bett schlafen zu lassen. Aber er war so unruhig und hat in unserem Bett noch schlechter geschlafen. Mit etwa 9 Monaten war die Wiege zu klein und er kam ins Gitterbett in seinem eigenen Zimmer. Er schlief noch immer sehr schlecht und ich habe mir dann in seinem Zimmer eine Matratze neben sein Bett gelegt und mich dort drauf gelegt, wenn er wach war. Je nachdem wie oft er wach wurde oder wie müde ich war, bin ich dann dort liegen geblieben oder immer wieder in mein Bett zurück gegangen. Auch später noch, als er älter war und nachts immer noch so oft wach wurde, wollte er nicht in unserem Bett bleiben. Er wollte mich zwar neben sich haben, aber nicht so nahe und für ihn hat es super gepasst, dass er zwar meine Nähe merkt und meine Hand durch die Gitterstäbe durch halten konnte, aber richtig rankuscheln wollte er sich nie und er wollte immer in seinem Bett schlafen. Der Kleine hat zuerst im Gitterbett neben unserem Bett geschlafen. Er war auch so ein extrem schlechter Schläfer. Ihn hab ich dann nach einiger Zeit nachts immer in unserem Bett liegen lassen, wenn er extrem oft wach war. Er hat es lieber gehabt als der Große, hat aber auch sehr unruhig geschlafen. Meinem Mann war das dann zu anstrengend, er hat es nicht ausgehalten, dauernd vom Kleinen geweckt zu werden und dauernd eine Hand oder einen Fuß im Rücken oder Gesicht zu haben, somit ist er ausgezogen und hat die Nächte zuerst im Wohnzimmer und als es dann dabei geblieben ist, dass der Kleine in unserem Bett liegt, im zukünftigen Bett des Kleinen im Kinderzimmer verbracht. Jetzt ist der Kleine 3 Jahre alt und er schläft noch immer in meinem Bett, mittlerweile bereits seit langem von Anfang an die ganze Nacht. Im Moment schläft er auch etwas besser, aber immer noch nicht durch. Wenn er aber merkt, dass ich da bin, schläft er meistens schnell weiter, wenn er wach wird und das ist für mich einfach viel angenehmer als ständig aufzustehen, wie damals beim Großen. Wie lange das jetzt noch so bleibt, weiß ich noch nicht, aber im Moment passt es für uns alle so. Mein Mann ist froh, dass er in der Nacht seine Ruhe hat und nicht geweckt wird und ich bin froh, dass ich nachts nicht aufstehen muss und wir mehr Platz im Bett haben (da der Kleine so ja die komplette Bettseite meines Mannes für sich in Anspruch nehmen kann). Man muss einfach den Weg finden, mit dem man als Familie am besten zurecht kommt. Und oft ändert man seine Pläne dann wieder, weil das Kind eben nicht immer so mitspielt, wie man es gerne hätte. Aber man passt sich daran an und es kann sich im Laufe der Zeit ja auch alles wieder ändern. Irgendwann wird auch mein Kleiner in seinem eigenen Zimmer schlafen und durchschlafen. Alles Liebe!
Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Nur: Probiert es aus. Da gibt es nichts zu verlieren, außer dass Mal eine Nacht schlechter läuft. Im besten Fall funktioniert es für alle besser, im blödesten Fall seid ihr bestätigt, dass das Familienbett das Richtige für euch ist. Ich kann von uns nur berichten, dass meine auf keinen Fall woanders schlafen möchte und ich ohne Familienbett zu viel weniger Schlaf käme. Die Schlafphasen wurden trotzdem länger. In "guten" Nächten schläft sie schon auch Mal bis zu sieben Stunden am Stück. In "schlechten" hängt sie die halbe Nacht an der Brust. Am Zugang zur Milchbar hat es in unserem Fall nichts zu tun.
Ich bin ein Eigenes-Bett-Befürworter. Auch für später macht es so vieles einfacher. In meiner Umgebung gib es so viele schlaflose Nächte, Ärger, Diskussionen, weil die Kinder sich dann irgendwann weigern "umzuziehen".
Wir lieben auch unser Familienbett mit viel Platz. Das Baby zum stillen jedes Mal rauszunehmen und dann wieder reinzulegen wäre mir einfach zu anstrengend gewesen. Im Familienbett konnte ich ganz entspannt schnell weiterschlafen und auch sehr schnell auf die Bedürfnisse des Kleinen eingehen. Er schläft mit 2 Jahren immer noch bei uns, aber schläft meistens durch und morgens haben wir durch das kuscheln noch etwas mehr Zeit im Bett gewonnen :) er steht dann alleine auf und spielt erstmal während wir weiter schlafen können. Für uns eine super Lösung, da viele Kinder in dem Alter eh irgendwann in der Nacht ins Elternbett umziehen…jeder muss wissen was für ihn am besten passt
Das wird man ausprobieren müssen. Da gab's kein richtig oder falsch. Meine Kinder können/konnten immer besser schlafen wenn sie mit bei uns im Bett geschlafen haben. Aber das musste ich auch erstmal ausprobieren. Der große lag drei Tage in seinem Bett, dann kam er zu uns. Ging gleich für alle viel besser. Mini hatte dann ein Beistellbett, obwohl ich sie eigentlich direkt bei uns schlafen lassen wollte, aber ich wollte vorbereitet sein. Da schlief sie 1 Woche drin, dann kam sie zu uns in die Mitte. Ging dann auch direkt besser.
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