MellT
Hallo, mein Sohn ist heute genau 9 Monate alt. Er hat etwas länger gebraucht um Beikost zu sich zu nehmen. Mittlerweile bin ich sehr froh, DASS er etwas isst. Er isst auch verschiedenes. Das Problem ist: er isst keine großen Mengen und nimmt ungefähr genau so viele Flaschen am Tag wie vorher. Es war von Anfang an sehr schwierig mit ihm mit der Flasche. Mittlerweile trinkt er zwischen 5-7 davon am Tag. Die Menge pro Flasche variiert zwischen 100 und 170, morgens die erste auch SCHON MAL 200ml. Allerdings ersetzt er eben keine durch Brei sondern trinkt dafür dann vllt etwas weniger pro Flasche. Der Ablauf sieht ungefähr so aus: 6:00 Uhr aufstehen und 170-200 ml pre Ca 07:00 Uhr hat er wieder Hunger normalerweise 130ml pre ( habe da jetzt versucht ihm etwas Obst Getreide Brei zu geben oder auch schon mal etwas Brot mit Butter, was er auch isst allerdings dann trotzdem eine halbe Stunde später eine Flasche möchte sonst schläft er nicht). Dann macht er nämlich das erste Schläfchen 30-60min. Dann geht das über den Tag verteilt weiter alle 2-3 h hat er immer getrunken. Nun habe ich versucht wenn es mal 3 h dazwischen gab, ihm mittags Brei zu geben (selbst gekocht, allerdings bevorzugt er Gläschen und davon auch eher Obst als Gemüse etc.) Und abends bekommt er gegen 17:30 Abendbrei Grieß Vanille auch aus dem Glas das liebt er und isst er auch manchmal sogar leer. Dann gebe ich ihm keine Flasche mehr (außer er quengelt so sehr dass er nicht schlafen kann). Denn gegen 18:30 legen wir ihn schlafen und dann schläft er auch bis morgens 6:00 Uhr idR durch. Wie bekomme ich da jetzt mehr Routine rein? Oder mache ich etwas falsch?? Und er trinkt noch gar nichts, Wasser etc. Versuche es immer mal anzubieten damit er es kennenlernt ... viele Grüße und danke für die Hilfe.
Eine Sache machst du tatsächlich falsch: Du machst dir unnötigen Stress.
BEI-Kost ist Beikost und nicht Milchmahlzeitenersetzkost. Das Kind soll den Geschmack kennenlernen, erste Kauübungen machen, etc. Es MUSS davon gar nicht satt werden. Freue dich über alles, was es nimmt und denk da nicht zu viel drüber nach. Mein Kind hat mit knapp fünf Monaten mit Begeisterung mit Beikost begonnen - Milchmahlzeiten ersetzt hat normales Essen trotzdem erst ein volles Jahr später, da es vorher wohl nicht bereit war.
Früher oder später wird dein Kind problemlos am Tisch mitessen - das wird dann noch aufregend genug.
nimm dir also bis dahin den Stress dabei raus, vor allem bei einem Kind unter einem Jahr.
Hier schließe ich mich an, da gibt es nichts weiter zu sagen. Meine Jüngste ist nun fast 1,5 Jahre alt und isst sehr kleine Portionen und trinkt noch viel Milch. Sie ist absolut gut entwickelt und hat Ihr Gewicht auch gut aufgeholt! Leider haben wir Erwachsenen oft ein verkehrtes Bild vom Essen!
Danke für eure ehrlichen Antworten. Man liest einfach immer so viel und dann denkt man, dass man was ändern muss oder das Kind noch zu viel Milch trinkt .... darf ich denn fragen was ihr an Milch gebt? Auch die Pre noch?? Ich dachte halt es wäre später zu viel wenn er zB alle 2 Stunden eine Flasche trinkt und dann noch zusätzlich dazwischen Brei isst, weil man ja sagt man soll erst eine Mahlzeit ersetzen dann irgendwann eine nächste und bei der dritten dann anfangen auch Wasser etc. zu geben. Trinken eure Kinder denn auch schon etwas anderes?
Die WHO empfiehlt Stillen meines Wissens nach volle drei Jahre lang - da hat dein Kind mit 9 Monaten sicher noch nicht zu lange die Flasche. :)
Mein Kind bekam Essen und Wasser angeboten. Beides durfte es so viel zu sich nehmen, wie es mochte. Mal wurde ein ganzes Glas Brei weggezogen, dann mal nur ein Stückchen Gurke. Mal ein halber Becher Wasser, mal nichts.
Es durfte immer Nachstillen.
Mit knapp 1,5 Jahren haben wir dann (Kind mochte und aß mittlerweile genug, wollte nur trotzdem Milch) haben wir dann tagsüber abgestillt. Das geht jetzt seit drei Monaten so und läuft wunderbar. Tagsüber wird wunderbar gegessen und viel Wasser getrunken, zum einschlafen und nachts gibt es noch die Brust.
An dieser Stelle direkt eine Vorwarnung für später: Auch hier gibt es viele “Rückschläge”. An einem Tag könnte Kind ein riesiges Stück Gouda, eine ganze Gurke oder zwei Brötchen verputzen - am nächsten Tag wirst du angeguckt als seist du irre, nur, weil du vorschlägst, dass es ja das gleiche wie am Vortag essen könnte.
das ist alles normal und wir messen dem keine Bedeutung bei. Dann werden das Stück Käse oder die Brötchen einfach für morgen eingepackt und heute gibts Brot.
In Kurz: Ja, ich kenne diese vorgegebenen Reihenfolgen auch. Aber halt dich nicht stoisch dran. Das macht nur unnötigen Stress. Sieh es als Gewinn an, probiert viel aus und irgendwann klappt’s.
(Da ich stille kann ich leider wenig zu Fläschchen sagen, aber so, wie ich die verstanden habe: Ja, ich würde wohl weiter Pre geben)
Ja, bleib am besten die komplette Flaschenzeit über bei PRE. Mein Großer wird bald 3 und kriegt auch noch 3 Flaschen PRE am Tag. Er wurde fast 2 Jahre gestillt, ca 8 Monate voll.
Ich stille noch und würde daher zu PRE greifen. Im Gegensatz zu der Folgemilch macht diese nicht dick und kann eben nach Bedarf gefüttert werden. Zu den Mahlzeiten habe ich immer Wasser angeboten, soviel müssen die davon ja auch noch garnicht trinken. Wir haben den Trinklernbecher von NUK und natürlich Becher. Mit 9 Monaten hat meine teilweise garnichts gegessen...
Stimme ich zu. Habe mir auch so viel Stress gemacht und jetzt mit 11 Monaten fängt er an auch (was bei uns ein großes Problem war) stückiges Essen zu essen. Brust will er immer noch tagsüber 3 mal und nachts alle 2 Stunden. Es wird irgendwann besser
Meiner ist 8 Monate. Wir machen BLW, essen tut er nicht viel. Er lernt eher verschiedene Lebensmittel kennen. Er wird noch voll gestillt. Es sind Säuglinge deren Hauptnahrung im ersten Jahr aus Milch besteht. Mach dir keinen Stress.
Supi. Jetzt fühle ich mich besser
Dann mache ich uns beiden wohl zu viel Druck.... vielen lieben Dank noch einmal!
wie jemand schon schrieb: Du steigerst dich da zu sehr rein. Und wir essen doch auch oft unregelmässig und nicht immer die selben Mengen. ich kann auch das eine Mal zwei teller Spaghettis verdrücken, das nächste Mal schaff ich gerade so einen Teller. Mal futtere ich eine ganze Pizza, dann schaff ich nur die Hälfte. Solange dein Kind zunimmt und gedeiht, ist alles im grünen Bereich :)
Hallo :)
Ich finde, so wie du sein Essverhalten beschreibst, dass er alles richtig macht :) wie du ja schon von vielen gehört hast, heißt Beikost nicht umsonst so
meine Tochter (11 Monate) hat mit etwa 8 Monaten angefangen recht gut zu essen, und trotzdem habe ich sie nach jeder Mahlzeit noch gestillt, so viel sie eben wollte.
Irgendwie sehr plötzlich kamen dann auch regelmäßige Essenszeiten, ohne dass wir uns groß festgelegt hatten.
Diese strenge Einführung der Beikost hat mich persönlich von Anfang an recht gestört, grade dieses "erst eine Mahlzeit ersetzen und dann die nächste". Kenne niemanden bei dem das geklappt hat, eben weil die Mengen oft sehr gering bleiben.
Ich muss dazu sagen, dass unsere Brei abgelehnt hat, und deswegen schon früh feste Kost bekommen hat. So hat es sich dann auch ergeben, dass sie mit 7 Monaten oft 3-4x am Tag Essen bekommen hat, wie es gerade gepasst hat oder je nachdem was wir gegessen haben (Brot, Gemüse, Obst, Nudeln..).
Geh nach deinem Gefühl, biete ihm ruhig immer mal wieder was von deinem (ungewürztem) Essen an (falls du das möchtest) oder eben etwas Brei. Wenn du merkst, dass er etwas gerne mag, gib es ihm einfach regelmäßig. Irgendwann wird er dann auch mal Lust auf etwas Neues bekommen.
Im übrigen wird sich das Essverhalten noch so oft verändern..
Alles Gute! :)
Wenn du der Typ bist, der Ratgeber liest, kann ich dir folgenden empfehlen: https://www.amazon.de/Mein-Kind-will-nicht-essen/dp/3932022122 Darin steht zb, dass die Kinder das und so viel essen, was und wie sie es brauchen. Solange sie sich gut entwickeln, ist alles in Ordnung. Mir hat die Lektüre bei meiner ersten Tochter sehr geholfen, denn Stress rauszunehmen und meine Erwartungshaltung zu normalisieren.
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