Berlinka36
Mein Sohn ist 5,5 Monate alt. Seit 3 Wochen bekommt er Beikost. Auf Möhre reagiert er allergisch. Ich habe ihm 3 Tage selbstgemachten Biomöhren Brei gegeben, dann wurde sein Gesaßbereich knallrot. Dann gab es Zucchini ein paar Tage, da ging langsam dieser Ausschlag weg. Dann gab ich Möhre um zu gucken, ob es tatsächlich Möhre war, und wieder alles knallrot und mit kleinen Pünktchen übersät. Dann war nach einigen Tagen alles weg und heute wieder das Gleiche. Gestern gab es Kartoffelkürbisbrei und als Nachtisch gedünsteten Apfelbrei. Ich habe die Kartoffel in Verdacht.Ich bin so ein bisschen verunsichert. Biete ich ihm zu viel und zu schnell an? Liegt es daran, dass der Darm unreif ist/war? Reizt der Stuhl die Haut wegen der neuen Essensform, Konsistenz, Zusammensetzung? Ich möchte dem Kleinen was anbieten damit er Neues kennen lernt. Es ist mein erstes Kind und für Anregungen /Meinungen wäre ich dankbar. Hat hier jemand vielleicht Erfahrung mit der Thematik?
Er ist ja noch sehr jung warte doch lieber noch einen halben Monat und probiert es dann erneut und Sprech auf jedenfall mal beim nächsten Termin mit dein Kia. Alles gute euch
Also eine allergische Reaktion wird das eher nicht sein, hier reagiert eher die ganze Haut, ggf schon der Mund. Dass der Po wund wird kann bei Beikost vorkommen, dann einfach die entsprechenden Lebensmittel erstmal meiden und nach einiger Zeit wieder testen. Bleibt es hartnäckig, würde ich zum Kinderarzt. Es kann aber auch sein, dass der Darm noch nicht soweit ist. Waren denn alle Beikost Reifezeichen vorhanden?
Reifezeichen, davon hat man früher nichts gehört, das ist die Wissenschaft von heute. Das ist meine Meinung zum Thema Reifezeichen. Alleine sitzen können die Babys mit ca 7 Monaten, sollte man dann solange mit dem ersten Brei wartenEr konnte den Kopf sicher halten und hat sich nicht verschluckt, hinzu hat er den Mund aufgemacht. Ich gebe zu, ich hätte vielleicht noch etwas warten sollen. In meiner Familie gibt es noch ein Baby, es bekam schon mit 4 Monaten den ersten Brei... Ja da ging alles gut... Ich habe mit solchen Problemen nicht gerechnet.
Früher fuhr man auch ohne Kindersitz im Auto und Helm beim Fahrrad fahren gab es auch nicht, Honig im ersten Lebensjahr gab's auch, früher hat man Babys auch schreien lassen weil es die Lungen stärkt etc. Wusste man eben nicht besser. Nun, ich würde mich da nicht auf "früher" verlassen, wann ist eigentlich dieses "früher"? Früher durften Frauen auch nicht arbeiten und der Mann hat alles bestimmt.... Warte doch noch einen halben bis ganzen Monat ab und schau was passiert.
Also selbständig sitzen kommt oft sogar noch später. Für den Brei reicht es, dass das Kind sich aufrecht halten kann.
Die WHO empfiehlt sogar erst mit sechs Monaten zu beginnen, das ist in vielen anderen Ländern auch so.
In Deutschland wird ab vier Monaten empfohlen, damit das Kind neben der Beikost möglichst noch gestillt wird, denn das verbessert die Verträglichkeit enorm. Da aber viele Mütter hierzulande nicht oder nur kurz und selten ganze sechs Monate voll stillen, hat man das Beikost Alter offiziell auf vier Monate herab gesetzt.
Das mit früher zu vergleichen hinkt enorm - da war es auch üblich, Kinder Zuhause und im der Schule zu schlagen. Unangeschnallt im Auto. Etc pp
Aber wenn du auf dem Entwicklungsstand bleiben willst
Ich würde den Kinderarzt konsultieren. Normal ist das aus meiner Sicht nicht. Wir haben bei beiden Kindern mit 4 Monaten mit beikost gestartet und das verlief problemlos, kann mir daher nicht vorstellen, dass es in ein paar Wochen anders ist.
Ja, es ist komisch irgendwie, ich kann es mir nicht richtig erklären. Vielleicht hängt das mit den Zähnen zusammen, er zahnt seit dem er brei bekommt. Es gab den ersten Zahn und dann gab es den Brei. Ich finde es merkwürdig, dass es nicht dauerhaft rot ist.. Oder Zähne plus Möhre macht Ausschlag?
Hallo Berlinka, meine Tochter (2 Jahre alt) hatte mit 3,5 Monaten Reifezeichen. Flaschenkinder (wollte unbedingt stillen, hatte nie einen Milcheinschuss) sind oft etwas früher dran. Wir haben dann bis 4 Monate gewartet, und dann mit selbstgemachten Bio Brei begonnen. Bei uns im Rückbildungskurs hat die Hebi gesagt, dass man anfangs nur eine Sorte geben soll, und das wöchentlich, dann sieht man schnell, was sie vertragen, und was nicht. Zahnen macht was Verdauung betrifft manchmal auch Schwierigkeiten. Unsere Kleine bekam (da war sie schon älter) von Tomaten einen Wunden Po, hatte die Säure in Verdacht. Das haben wir länger weg gelassen. Kuhmilch (ab 1 Jahr) bekam sie leichten Durchfall, wenn sie zu viel im Dudi hatte. Habe ihr dann ihre Flasche wie gewohnt gemacht, und 30 ml Wasser + 1 Löffel Pulver durch Milch ersetzt, und dann ganz langsam über Monate gesteigert. Mittlerweile macht keines mehr Schwierigkeiten. Bei Flaschenkindern dauert es oft etwas länger, bis der Darm alles verdauen kann. Einen guten Rat habe ich in dieser Zeit von einer Apothekerin bekommen: was sie nicht verträgt weglassen, und nach einiger Zeit wieder probieren, ob es vertragen wird. Das wird schon!!! ![]()
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