fiveyears
Gestern hat mich eine liebe Freundin angesprochen ob ich meine Tochter impfen lassen würde wegen Gebärmutterhalskrebs. Da wir in der Verwandtschaft keine Krebsfälle haben ,habe ich darüber nie nachgedacht und sehe die Wahrscheinlichkeit sehr gering ,dass sie ihn bekommen könnte. Ich verlasse mich da eher auf die Abstriche die jährlich beim FA gemacht werden. Sonst müsste man ja gegen Brustkrebs und alle anderen Krebsarten auch was impfen, was ja nicht möglich ist. Ich finde auch den Impfstoff und den Erfolg dadurch fragwürdig. Wollte ihr aber nicht komplett abraten weil die Tante des Kindes an Krebs gestorben ist(Brustkrebs). Ich meinte sie solle mit dem FA reden und immer regelmäßig kontrolieren lassen. Das müsste doch reichen oder?
Gebärmutterhalskrebs kann aber als Auslöser die Humane Papillom Viren (HPV) haben. So War es auch bei mir. Laut Statistik erkrankt jede Frau einmal in ihrem Leben daran und nicht bei jeder führt er zu Gebärmutterhalskrebs. Ich würde impfen lassen!
Krankheiten, die man im Vorfeld verhindern kann, erst Recht Krebs, versuche ich zu verhindern.
Ich war damals im Februar bei der Krebsvorsorge und im Juni wegen etwas anderem beim Gyn, er machte automatisiert einen Abstrich, der einen sehr desolaten Zustand hervorbrachte. Von Pap II auf Pap IVb in vier Monaten. Und nein, ich bin nicht durch alle Betten in meiner Jugend gehopst, liege da unterm statistischen Durchschnitt. Es wurden die aggressiven Viren festgestellt. Wäre ich regulär zur Krebsvorsorge gegangen, wäre es noch dramatischer für mich geworden, so reichte die Konisation und die Tatsache, das bösartige Zellen schon da waren, aber noch nicht am Blutkreislauf angeschlossen waren. Okay, das ist jetzt nicht so häufig soooo schnell, kann aber vorkommen. Für uns ist klar, das beide Mädchen geimpft werden.
Ich gehe auch regelmäßig zur Krebsvorsorge. Hatte vor ein paar Jahren auch mal den Pap 3.... Mußte dann alle 3 Monate zum Abstrich (2 Jahre) und ich habe nachträglich (wurde noch von Krankenkasse bezahlt) die Impfung bekommen, die eigentlich ja nur Sinn macht, wenn man noch nicht infiziert wurde mit diesen HP Vieren. Mir erzählte der FA, dass durch die Impfung, eine Krebserkrankung auf jeden Fall geringer ist..... Ich habe es auch mit meinen Töchter (14) und (12) machen lassen bzw die jüngere ist gerade noch dabei..... Bei uns ist (egal welcher Krebs) auch sehr verbreitet von daher bin ich da auch vorsichtig.... ein Gang zum Arzt ist daher (halbjährlich) immer Pflicht LG
Was ich aber jetzt rauslesen konnte ist der Virus ja nur ein ein möglicher Auslöser,aber nicht fix DER Auslöser. Und die Rate an Brustkrebserkrankten ist viel höher als die an Gebärmutterhalskrebspatientinnen. Sicher wenn man sich schützen kann davor ist es ja super, hab aber das Gefühl das es prozentual gering ist was die Impfung da helfen soll. Aber wenn man schon einen Krebsfall in der Familie hat............... Muss eh jeder doch dann selber entscheiden,wobei schaden kann es ja nie........
Die Impfung schützt nicht vor allen Krebsarten, ABER eben durch den einen bestimmten, der jedoch häufiger der Auslöser ist. Du reduzierst damit die eigener (bzw. die deiner Kinder) Wahrscheinlichkeit, zu erkranken. Mir war es ehrlich gesagt ziemlich egal, das statistisch gesehen ich als Frau eher Brustkrebs bekommen könnte als diesen Gebärmutterhalskrebs, da ich ja nun eine sehr späte Vorstufe selbst hatte.
In meine Familie gab es diese Art von Krebs nicht. Nur Lungenkrebs und das durchs rauchen. Du musst auch bedenken, dass man im Falle einer Erkrankung evtl keine Kinder mehr austragen kann. Ich würde das für meine Tochter nicht riskieren wollen.
Die Impfung ist gegen die HPV und die können auch Rachenkrebs verursachen. Von Wahrscheinlichkeiten, Krebs zu bekommen oder eben nicht, ist heutzutage nichtmehr von Relevanz. Ich kenne soviel die Krebs bekommen haben obwohl in der Familie nichts vorkam. Ein hoch auf unsere heutige Ernährung und den Lebensstil geprägt von Stress und Leistungsdruck!
Das ist ja das. Auf der einen Seite hört man immer mehr von Krebserkrankungen und auf der anderen Seite sagen Impfgegner, dass unsere Ernährung und der Lebensstil vorbeugend wirken. Wobei ich das auch sehr in Frage stelle. Weil Stress usw sicherlich mehr den Krebs fördert als irgendwelche Gene.Und Stress und Leistungsdruck gibt es bei weitem mehr heut zu Tage bei dieser schnelllebigen Zeit.
WENN ich eine Tochter hätte, die würde ich impfen lassen, sonnenklar! Die Vorsorgeuntersuchungen ersetzt das nicht! Gib dir einen Ruck, lass dich von deinem Gyn nochmal beraten und lass sie impfen!
Ja danke für die Antworten.
Auch Jungen können und sollten alle dagegen geimpft werden! Sie sind schließlich potentielle Überträger... Ich bin mittlerweile absolut für diese Impfung, nachdem ich mich entsprechend belesen habe, unter anderem bei der WHO. http://www.who.int/immunization/hpv/learn/comprehensive_cervical_cancer_who_2013.pdf
http://www.who.int/immunization/diseases/hpv/en/ Deutsch ist bei denen leider nicht Geschäftssprache...
ich hab meine Tochter, 10 Jahre, impfen lassen
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