Halluzinelle von Tichy
Mein Mann denkt doch tatsächlich, ich hätte keine Lust zu arbeiten, weil ich bei unserem 2. Kind erst nach 3 Jahren arbeiten will. Beim 1. Kind bin ich nach 1 Jahr wieder arbeiten gegangen. Mit 2 Kindern ist es einfach mehr. Mein Mann bekommt in den Ferien keinen Urlaub. Kindkrankheitstage verbietet seine Chefin quasi auch. Mein 1. Kind ist zudem sehr anstrengend, hat vielleicht ADS. Ich finde nicht, dass dem Kleinen Kita fehlt. Wir sind einmal in der Woche in einer Krabbelgruppe und haben viele private Kontakte. Mir fällt manchmal die Decke auf den Kopf. Das ist das einzige, was mit Arbeit besser wäre. Mit 3 könnte er wenigstens eher mal in den Ferien bei Oma übernachten.
Was genau passt ihm nicht?
Der Kleine ist jetzt 1,5 Jahre alt und sollte seiner Meinung nach in eine Kita und mehr mit Gleichaltrigen zusammen sein. Er denkt, er erhält bei mir nicht genug Förderung. Leider würden wir, wenn ich arbeiten gehen würde finanziell nicht besser dastehen. Wohngeld wäre dann weg. Müsste auch mit min. 20 Stunden anfangen, sonst wird die Kita vom Jugendamt nicht gefördert. Dann hätten wir sogar weniger als wenn ich zu Hause bleibe. Ich bin mir zudem nicht sicher, wie die Große eine längere Zeit im Kiga mitmacht. Sie rastet öfter aus, wenn sie zu lange viele Menschen um sich hat. Reizüberflutung.
Ist alles schön und gut wenn man es sich leisten kann? Und wenn der Mann "bereit" ist das Familieneinkommen teilweise alleine zu finanzieren. Letztendlich muss jede Familie es selber wissen und es danach entscheiden wie es am besten passt. Bist du denn schwanger mit dem 2.? Oder ist es bereits da? Ich kann es durchaus verstehen dass es ihm evt Sorgen bereitet. Die Frage ist ja auch,kommt man wieder gut rein wenn man "so lange" raus war. Wäre es denn eine Alternative mit wenig Stunden anzufangen wenn Kind 1 ist und dann nach und nach aufzustocken?
Wenn es finanziell geht, finde ich das vollkommen in Ordnung und gut. Erkläre es ihm doch noch genauer. Wir haben das schon vor der Geburt unseres ersten Kindes besprochen. Wir waren uns da auch schnell einig. Man muss seine Prioritäten setzen und danach handeln. Die sind nicht bei jedem gleich. Der einen Mutter ist schnelles "Wieder reinkommen" wichtig und der anderen die Betreuung des Kindes während der ersten Jahre. Ich kann beide verstehen.
Na, im Grunde genommen hat er doch wo recht. Du hast keine Lust vorher zu arbeiten, weil Du lieber daheim beim Kind bleiben willst. Was völlig ok ist - wenn eben der Partner bereit ist das dann auch mit zu finanzieren. Ist er es nicht, wird man halt schauen müssen wo man einen Kompromiss findet. Einer wäre zB der, das Mann dann einen Teil der 3 Jahre auch Elternzeit nimmt und man sich diese Zeit teilt. Oder man schaut wo es ansonsten möglich ist Entlastung zu schaffen, zB das er größere teile der Hausarbeit übernimmt und/oder überlegt wird sich Hilfe in Form von Putzfrau, Nanny, AuPair oder sonstwas geholt wird. oder zig andere Optionen welche man offen hat - je nachdem was finanziell machbar ist, was stemmbar ist und vor allen womit eben ALLE leben können.
Mein Mann kann keine Elternzeit nehmen. Dann wäre die Arbeit weg. Ich arbeite in der Pflege. Es spielt keine Rolle, wann ich wieder anfange. Nach 3 Jahren ohnehin. Finanziell sind und bleiben wir Geringverdiener. Da müssten wir schon beide Vollzeit arbeiten. Das wollte ich eigentlich zumindest im Kigaalter und vielleicht noch im Grundschulalter vermeiden. Eigentlich denke ich nur, dass ich für meine Kinder da bin.
Hallo, ich kann dich gut verstehen....unsere Tochter kam damals (sie wird im April 8 Jahre) mit 1,5 Jahren in die KITA....es war eine ganz tollen Einrichtung und die Erzieherinnen waren super....trotzdem, im Nachhinein muss ich sagen, und nicht nur ich, mein Mann ist der gleichen Meinung, hätten wir noch ein zweites Kind bekommen, wäre ich wohl 3 Jahre zu Hause geblieben. Ich war damals halt total ahnungslos, dachte, klar, nach 1 jahr fange ich wieder Vollzeit an, wofür gibt es KITAS.....tja,kurz vorm Ende der Elternzeit ging es mir mit dem Gedanken aber sehr schlecht.....konnte dann mit "nur" 25 Stunden wieder anfangen, die ich mittlerweile aber auf 20 reduziert habe. Wenn es bei euch finanziell eh keinen Unterschied macht, dann genieße die Zeit mit deinem Kind zu Hause....ich kann das gut nachvollziehen....lg
ich würde die Zeit mit den Kindern bevorzugen, die sind unvergesslich und die ersten 3 Jahre sind die wichtigsten für das Kind. Da Ihr dies Finanziel gut hin bekomm,t dann gönnt euch diesen Luxus , oder besser gesagt , schenkt den Kindern den Luxus das Mama Zeit hat.
Also wenn man die Möglichkeit hat zu Hause zu bleiben, und wenn es sich finanziell nicht mal lohnt zu arbeiten, dann würde ich auch zu Hause bleiben. Bei uns war direkt klar, dass ich dank Elterngeld zumindest ein Jahr zu Hause bleiben kann, aber dann musste ich wieder los. Jetzt nach Kind 2 arbeite ich auch nur 18 Stunden, nach Kind 1 habe ich 30 Stunden gearbeitet, damit ich bei Kind 2 auch genug Elterngeld bekomme. LG
Ich seh das auch so. Warum sollst du arbeiten gehen und das Kind in die Kita bringen, wenn ihr dadurch finanziell auch nicht besser da steht? Ich werde wohl leider aus finanziellen Gründen nur 1 Jahr zu Hause bleiben können. :( Aber eigentlich will ich den kleinen in dem Alter noch nicht in die Kita geben.. Klar, man kann das Sozialvethalten und die Entwicklung durch die Kita fördern.. Aber wenn du nicht nur mit den Kindern zu Hause sitzt sondern sie auch durch Freunde etc. Kontakt zu anderen Kindern und auch Erwachsenen haben, sehe ich da eigentlich kein Problem. Vielleicht solltet ihr euch noch mal zusammen setzen und in Ruhe darüber reden. Erklär ihm deine Bedenken und rechne ihm auch ruhig noch einmal vor. Ich drück die Daumen, dass ihr euch einig werdet und keiner gegen seinen Willen handeln muss!
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