Elternforum Rund ums Baby

An die Mamis, die abendliches schreien kennen

An die Mamis, die abendliches schreien kennen

Mami.th

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Hallo :) Kurz und knapp, meine Tochter 2,5 M hatte vorhin einen extremen schreianfall. Ist in der Trage eingeschlafen und ich konnte sie ablegen. Nun schläft sie völlig erschöpft. Sie hat das nicht oft ca. 1x die Woche. Habt ihr mal beobachtet an welchen Tagen das bei euch auftritt? Wir waren heute fix im Dm und Ernstings das waren insgesamt 20min. Da war sie in der Trage. Ich bin nicht oft mit ihr einkaufen und den Trubel kennt sie nicht. Lag es daran?


Mamamaike

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Antwort auf Beitrag von Mami.th

Hallo, ich kenne es von jedem Abend, unabhängig davon, wie der Tag war. Von daher glaube ich nicht daran, wobei ich Dein Kind natürlich nicht kenne. Es ist schon so, dass Babys über das Schreien den Tag verarbeiten, aber wie gesagt, ich kenne es von jedem Abend. Viele Grüße


Mami.th

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Antwort auf Beitrag von Mamamaike

Könntest du mir ein paar Tipps geben, wie du das "regelst"?


blessed2011

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Antwort auf Beitrag von Mami.th

Ja, das ist relativ normal auch wenn es ziemlich schlimm ist in dem Moment. Die Kleinen verarbeiten den Tag, wachsen, etc. Je ruhiger du bleibst, desto besser wird sie sich beruhigen...damit meine ich, mach EINE Sache, die sie gerne mag, zB im Arm halten und leise singen und bleib dabei. Nicht 10 Minuten schaukeln, dann singen, dann Kinderwagen um den Block, dann Auto fahren, dann Tragetuch usw....manchmal verfällt man in so einen Aktionismus zur Beruhigung und macht es nur schlimmer... Viel kann man eben nicht machen, das ist auch "Charaktersache"


MaGin

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Antwort auf Beitrag von Mamamaike

Hi Ich kann mich da Mamamaike nur anschließen. Mein Sohn hat jeden Abend geschrien. Teilweise sogar weniger, wenn am Tag mal viel Trubel. Das kam aber wegen Corona nur sehr selten vor. Man kann oft nicht ausmachen, woran es nun liegt. Du hast das doch schon super gemacht und sie getragen, bis sie geschlafen hat. Was anderes hat hier auch nie geholfen. Wir haben anfangs noch alles probiert, tragen, singen, auf dem Pezziball hopsen...aber letzendlich muss man es aussitzen. Behalte sie nah bei dir, oder beim Papa, der Oma... und versuche selbst ruhig zu bleiben. Irgendwann wird sie einschlafen und dann ist es auch wieder gut. Die Hebamme beim Geburtsvorbereitungskurs hat das "Omastunde" genannt,weil eben nur ruhig bleiben und beim Schreien begleiten hilft. Eine Oma kann das manchmal einfach besser aushalten, als die eh schon erschöpfte Mutter. Den Luxus hatten wir nicht, aber die Zeit geht vorbei. Du brauchst dir auf jeden Fall keine Vorwürfe machen. Du machst nichts falsch. Dein Kind braucht einfach jemanden, der es hält und ihm zuhört. Halte durch. Es wird besser


Mamamaike

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Antwort auf Beitrag von Mami.th

Durchgestanden habe ich das mit im Tuch tragen, kilometerweit langsam gehen (im Haus, uns Haus herum), leise singen oder gut zureden ("Wein alles raus, was schlimm ist, ich bin da" oder so ähnlich) und vor allem: selbst ruhig bleiben. Meine Hebamme hat das immer die "Oma-Stunde" genannt, weil wohl früher die entspannten Omas mit den guten Nerven die Kinder dann übernommen haben.


Meyla

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Antwort auf Beitrag von Mami.th

Kann man pauschal nicht sagen. Meiner hat nach jeder Abweichung vom Alltag mehrere Stunden geschrien, braucht nun, mit 7 Monaten, immer noch sehr lange zum runterfahren und weint sehr oft dabei. Manche Kinder sind einfach so….


Meyla

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Antwort auf Beitrag von Meyla

Achso, es hilft übrigens überhaupt nichts in solchen Momenten. Wir haben eine Federwiege, die uns regelmäßig den Allerwertesten rettet. Den Rest der Zeit lösen wir uns ab, damit die Nerven nicht völlig den Bach runter gehen.


ImvPP

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Antwort auf Beitrag von Mami.th

Bei uns lag es vermutlich daran, wenn es tagsüber aufregend war. Wir haben dann versucht, die Tage weitestgehend gleich zu gestalten. Dann wurde es besser.


Wunder5

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Antwort auf Beitrag von Mami.th

Meine Kleine hatte das auch die ersten Monate. Halte durch, es geht vorbei. Jetzt mit 8 Monaten ist das nicht mehr so. Bei uns war es besonders schlimm, wenn jemand zu Besuch war oder wir weg gefahren sind. Ich hab sie dann eine Zeit lang niemanden mehr halten lassen. Geholfen hat mir die Einstellung, dass ich einfach für sie da sein kann und sie das jetzt einfach raus lassen muss. Zusätzlich hat eine Trage gut geholfen es ab zu mildern, manchmal auch Föhngeräusche auf dem Handy oder in der Küche wenn der Geschirrspüler lief. Wenn sie sich richtig rein gesteigert hat, hab ich auch mal ein paar Tropfen Sabsimplex auf den Nuckel gegeben. So hat sie den dann doch akzeptiert und manchmal vergessen, dass sie ja eigentlich grad schreien wollte. Keine Ahnung hab ich zumindest so gedeutet Den Tipp hab ich von meiner Hebamme.


Ruto

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Antwort auf Beitrag von Mami.th

Wir hatten das jeden Abend, konnte ich die Uhr danach stellen. Hatte auch den Eindruck, dass es schlimmer war, wenn der Tagesablauf abgewichen ist. Manchmal lässt sich das aber kaum verhindern und Besuche und Einkäufe sind für das Wohl der Eltern wichtig. Richtig geholfen hat nichts. Ruhe bewahren, durchhalten. Und wie schon geschrieben wurde: Bei ausgewählten Aktionen bleiben. Hier war das häufig der Fliegergriff in Kombi mit Gymnastikball. Tragetuch war auch immer ein Versuch wert. Geschrien wurde meist eine Stunde lang. Ging 4,5 Monate so, dann wurde es schlagartig besser.


BB0208

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Antwort auf Beitrag von Mami.th

Unsere Kleine hat das täglich gehabt. Es fing immer zwischen 19 und 20 Uhr an und ging mindestens bis 23 Uhr. Über einmal wöchentlich wäre ich happy gewesen. Das war eine schlimme Zeit und es war lange, 3 Monate bestimmt. Da half nur abwechseln, gelegentlich die Federwiege, oft half nur im laufen stillen.... Eine unfassbar anstrengende Zeit.


ak

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Antwort auf Beitrag von BB0208

Ich hatte das ebenfalls ... bis tief in die Nacht hinein. Fast 8 Monate lang... ging bald am Stock. Heute weiß ich.... Ich hätte sofort zum Osteopathen fahren müssen. Da wären mir manche qualvollen Abende erspart geblieben. Alles, alles Gute... und gute Nerven


Mami.th

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Antwort auf Beitrag von ak

Darf ich fragen was er diagnostiziert hat oder war das dann nicht mehr der Fall, dass du dahin musstest