Bärchen18
Vielleicht gibt es ja jemanden dem es ähnlich ergeht. Ich habe zwei Kinder ( 3 und 5 Monate ) und eigentlich ist alles super. Bereits seit meinem ersten Kind ist es so, dass ich alle paar Monate mal Panik bekomme ich könnte Krebs oder Ähnliches haben und müsste bald sterben, Angst ich könnte meine Kinder nicht aufwachsen sehen. Ich habe dann meist auch wirklich Symptome und gehe zum Arzt. Bisher immer Entwarnung. In der Schwangerschaft hatte ich solche Ängste nicht. Nun habe ich seit der Geburt meines zweiten Kindes Angst das ich Brustkrebs habe. Ich hatte über 8 Wochen einen geschwollenen Lymphknoten unter dem Arm. Dieser wurde vor sechs Wochen abgeklärt. Ultraschall der Achsel und Brust, sowie abtasten der Brüste. Alles unauffällig,der Lymphknoten ist einfach so geschwollen Nun habe ich seit ein paar Tagen Angst ich hätte doch einen knoten in der Brust. Ich merke da auch immer mal wieder was. Ein weicher knoten, den ich verschieben kann. Vielleicht 0,5 cm klein. Ich habe auch immer ein Ziehen in dieser einen Brust. Auch wenn ich rational weiß das vor sechs Wochen beim Ultraschall alles super war, habe ich nun Panik und steigere mich da sehr rein. So das ich total der Überzeugung bin da ist wirklich was. Ich habe ständig so Angst mir könnte was passieren. Ich würde meine Kinder im Stich lassen. Ich würde sie nicht aufwachsen sehen. Sie würden mich irgendwann vergessen. Diese Ängste machen mit sehr zu schaffen.
Ich glaube, du solltest dir therapeutische Hilfe suchen, damit du diese Ängste überwinden kannst. Und ein kleiner persönlicher Nachtrag: Die meisten Brustkrebs-Betroffenen (ich gehöre dazu) haben heute sehr gute Überlebenschancen.
"Und ein kleiner persönlicher Nachtrag: Die meisten Brustkrebs-Betroffenen (ich gehöre dazu) haben heute sehr gute Überlebenschancen."
Auch wenn Du Recht hast, ich bin ja auch betroffen, ist das bestimmt nichts was ihr hilft. Das kommt nicht im Kopf an. Bei mir war es zu Beginn meiner Erkrankung auch so. Ich bin ein Mensch, dessen Glas immer halb leer ist, als halb voll. Rationales Denken gab es für mich nicht.
Was ihr helfen könnte ist eine Verhaltenstherapie. Ich mache gerade auch eine. Dort lernt man, wie man Ängsten begegnen kann um sich nicht mehr davon beherrschen zu lassen.
Wenn mein Therapeut das lesen würde, wäre er stolz auf mich
.
Bitte verstehe das nicht falsch, Petra. Das sind nur meine Gedanken zu Deinem Beitrag , ich wollte Dich und Deine Antwort kritisieren.
Ich weiß das ja, deshalb hatte ich zur Therapie geraten. (Aber manchmal helfen die merkwürdigsten Dinge, daher der Nachsatz. Ich hoffe, natürlich, dass es nicht geschadet hat...)
Du hast recht, manchmal kann eine kleine Bemerkung einen riesen Effekt haben.
Geschadet hat es sicher nicht ![]()
Liebe Bärchen18, das was du schilderst, die Entstehung einer Angst nach Geburt der Kinder, kann oft eine Angststörung sein. Dann bedarf es psychotherapeutischer Unterstützung, ich halte es für unwahrscheinlich, dass du sie selbst in den Griff bekommst. Bei Beschwerden (Knoten) macht immer auch die medizinische Abklärung Sinn, doch parallel dazu rate ich dir die Ängste anzugehen. Du kannst in einer sog. "therapeutischen Sprechstunde" im Erstgespräch bei jedem Therapeuten abklären lassen, ob tatsächlich eine Angststörung bei dir vorliegt. Und auch welche Therapieform für dich geeignet ist und v.a.dir zusagt (muss nicht zwangsläufig Verhaltenstherapie sein).
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