Elternforum Rund ums Baby

ADHS-Frage....Ohne eine Diskussion aufbrechen lassen zu wollen!

ADHS-Frage....Ohne eine Diskussion aufbrechen lassen zu wollen!

benny&yannick

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Habe am WE erfahren, dass die Kinder meiner Cousine alle ADHS haben sollen und auf Ritalin eingetsellt sind. Kann es sein, dass 3 von 3 Kindern ADHS haben? Kam mir sehr suspekt vor. Ich muss sagen, dass ich die Lebendumstaände von ihr kenne, und die Probleme eher bei den Eltern als bei den Kindern suchen würde. Und sie entschuldigen alles mit der Krankheit.


mf4

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

Ich weiss nicht, würde mir nicht wagen wen was zu unterstellen. Das könnte man auch bei nur 1 Kind von 4 mit ASHS (wie bei mir). Wenn die Lebensumstände Schuld sind sollte die Pille nicht die erwünschte Wirkung zeigen. Das ändert keine Pille.


benny&yannick

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Antwort auf Beitrag von mf4

sondern eine Tatsache. Ich habe nicht gemerkt, dass die Pillen irgendeine Wirkung hatten. Ich kann nur sagen, was ich beobachtet habe. Und Kinder, die geschlagen und psychisch gedemütigt werden, werden auch durch Pillen nicht ruhig. Meine Cousine ist aber der Meinung, dass die Schläge nicht schaden würden, sondern stärken.


mf4

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

Ich nehme an andere würden die Wirkung der Pille auf meine Tochter auch nicht sehen. Viele nehmen sie vor der Schule und so ist es auch bei meiner Tochter. Vorteile hat das Kind schulisch, das fördert natürlich auch ihr Allgmeinbefinden, weil es stressfreier für sie ist und es Erfolgsergebnisse gibt... Sie ist deshalb kein ruhigeres braveres angepassteres Kind, was andere sehen würden.


benny&yannick

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Antwort auf Beitrag von mf4

Weil man ja nicht weiß, inwiefern den Kindern damit geholfen ist. Sie hängen extrem an ihren Eltern. Aber du hast Recht, denn kein Kind MUSS so aufwachsen. Ich denke, die Kinder sehen es schon als Normalität, dass es so ist,wie es ist.


mf4

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

Alle hängen an den Eltern, auch wenn sie geschlagen werden. Vielleicht noch mehr, weil sie um die Liebe betteln. Ich würde es tun, den Eltern gehört zumindest ein Denkzettel verpaßt.


Mutti69

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Antwort auf Beitrag von Mutti69

sich mit dem Kinderschutzbund in Verbindung zu setzen! Die bieten unter anderem persönliche Gespräche mit Psychologen an, aber auch Seminare wie "Starke Eltern -starke Kinder". Wenn sie das nicht möchte, dann würd ich mir an deiner Stelle überlegen, ob du ihr mit dem JA drohst...ggf. würd ich dann dort auch wirklich eine Meldung machen... Aber ich fänd es ganz prima, wenn du sie vielleicht zum Kinderschutzbund motivieren könntest! Guck mal hier:http://www.dksb.de/CONTENT/start.aspx LG


benny&yannick

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Antwort auf Beitrag von Mutti69

Hatte vor längerer Zeit schon ein Gespräch mit ihr, weil sie damals "Probleme" mit dem Großen hatte. Am Samstag erzählte ihre Mutter dann freudestrahlend, dass man eine Ursache für die "Problme" der Kleineren gefunden hätte. Sie haben nämlich,wie der Nico, ADHS. Ich habe nur gefragt, ob man die Eltern vielleicht auch mal untersucht hat, vielleicht liegen die Probleme der Kinder auch woanders. Aber davon möchte keiner was wissen. Also, Gespräch zwecklos.


Mutti69

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

Bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kannst du auch nochmal auf der Internetseite nachscheiúen. Die haben da eine gute Broschüre über ADHS. Kann man bestellen oder als PDF runterladen. Da kannst du dich nochmal informieren und hast ggf. die besseren Argumente ihr gegenüber... LG


anbin39

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

Druck ihr den Paragrafen aus in dem steht das Schläge gesetzlich verboten sind. Frag sie ob sie auch ihren Mann schlägt wenn er nicht spurt. Hau ihr folgenden Spruch um die Ohren: Man erkennt den Charakter eines Menschen daran wie er Schwächere und Kinder behandelt.


AIIisonCameron

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

Da ich dieser "Krankheit" sowieso sehr skeptisch gegenübertstehe, würde es zur ner Diskussion führen. Aber ich bin schon davon überzeugt, dass viele Eltern ADHS vorschieben, um sich der Verantwortung und Erziehung zu entziehen.


mf4

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Antwort auf Beitrag von AIIisonCameron

Die Pille erzieht kein Kind. Ich denke weit kommen diese Eltern nicht. Die Medikation bringt richtig eingesetzt Verbesserung beim Kind, wenn es sich tatsächlich um eine Aufmerksamkeitsstörung handelt. Familiäre Probleme löst die Pille nicht.


PaulaJo

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Antwort auf Beitrag von AIIisonCameron

ADHS ist von der WHO als Krankheit anerkannt.


benny&yannick

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Antwort auf Beitrag von mf4

...verschiedene Probleme im Umfeld einsetzen. Das habe ich am WE gemerkt.


mf4

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

Es gibt ziemlich viele, die zu jedem Zeitpunkt die Krankheit als Begründung ranziehen, auch als Ausrede. Ich muss sagen, dass seit der Pille die Lebensqualität meiner Tochter immens gestiegen ist, weil sie viel fröhlicher ist. Und das "nur" weil nicht jeder tag schon früh scheiße anfängt mit Mecker, draußen stehen müssen im Unterricht, schlechte Noten usw.


Kater Keks

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Antwort auf Beitrag von mf4

Genau, so ist es bei uns auch....er ist für ihn in der Schule viel entspannter und es geht IHM besser. Begleitend dazu macht er aber noch Therapie.....


mf4

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Antwort auf Beitrag von Kater Keks

Ich denke du kannst das sehr gut nachvollziehen. Meine Maus ist immer noch eine zappelige Maus aber eine lustig Zappelmaus... nicht mehr die weinende, wütende, die sich "anders" fühl und sich oft nicht mochte.


Osterhase246

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Antwort auf Beitrag von AIIisonCameron

skeptisch hin oder her, die krankheit gibt es. die frage ist nur, wie geht man damit um...


benny&yannick

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

Ich möchte auch nicht behupten, dass es die Krankheit nicht gäbe. Aber wie du sagst, wie geht man damit um. Statt sich einigen Problemen zu stellen, werden die Kinder "abgeschossen" (Aussage meiner Tante). Ist doch einfach.....


Osterhase246

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

viele probleme entstehen aber auch erst durch die krankheit. man fällt in ein falsches erziehungsmuster, weil man nicht richtig bescheid weiß. ich habe letztens schon mal auf ein erziehungs-training hingewiesen, da hab ich ne abfuhr bekommen, das sei nicht nötig. jaja, so gehen manche mit ihren "kranken" kindern um. man sollte vllt auch bedenken, adhs ist auch erblich bedingt, was bedeutet, dass mind. EIN elternteil also auch adhs hat (höchstwahrscheinlich). also hat ein elternteil schon probleme mit sich selber, wie soll es dann erst mit den kindern klappen....


Kater Keks

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Antwort auf Beitrag von mf4

Ja genau.....man hat zwar abends manchmal das Gefühl bei ihm, das alles raus muss....was er so tagsüber nicht raus gelassen hat, aber das ist okay. Ihm geht es besser, in der Schule läuft es besser. Und das ist das Wichtigste.


mf4

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

Das ist ein Gerücht, dass man Kinder damit runterfährt, bis sie ruhig in der Ecke sitzen. Ist richtig dosiert sind diese Kinder dann auf einem Level, was jeder Außenstehende eine völlig normalem Kind zuordnen würde. Es schreibt nicht statt eine 5 plötzlich eine 1 aber wahrscheinlich eine 3, weil es einfach mehr in der Schule aufnehmen kann. Im Normalfall ist schon mittags keine Wirkung mehr da also haben die Eltern eher nichts davon. An Wochenenden und wie jetzt in den Ferien bleibt meine Tochter pillen-frei. Es gibt ja auch den Alltags(Schul)stress nicht.


benny&yannick

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

Sie haben schon immer mit Demütigungen erzogen,nicht erst,als die Diagnose im Raum stand. Sie wurden immer bestraft und weggeschickt. Kann mich nicht erinnern, dass mal lieb über die Kinder gesprochen wurde. Nun haben sie einen Grund, dass sie sind, wie sie sind. Selbst meinem Sohn wurde bereits Schläge von dem Mann meiner Cousine angedroht (Wenn du nicht sofort ruhig bist, bekommst du eine auf den A...). Mein Sohn hat richtig reagiert...Er hat ihn ausgelacht! Denn meine Kinder schlägt keiner.Das habe ich ihm dann auch gesagt. Er konnte nicht verstehen, dass meine Kinder nichts abbegkommen. Sowas ist doch normal, laut seiner Ausage.


Osterhase246

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

adhs haben sie doch aber nicht erst ab tag der diagnose, sondern von geburt an.....also haben sie die kinder unwissend von anfang an falsch erzogen, weil sie überfordert waren.


Kater Keks

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Antwort auf Beitrag von mf4

Genau, diese Erfahrungen habe ich auch gemacht! Mein Sohn ist kein anderes Kind, was nicht widerspricht und ruhig in der Ecke sitzt....er ist einfach viel entspannter und ausgeglichener! Und dadurch läuft es in der Schule auch besser.


mf4

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Antwort auf Beitrag von Kater Keks

oh ja... ich erinnere mich... jeden Abend über Jahre Schreikrämpfe Beschimpfungen Tränen Das will ich nie mehr zurück.


benny&yannick

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Antwort auf Beitrag von mf4

Ich kenne die Wirkung von Ritalin nicht und weiß auch nicht, auf welcher mg-Zahl sie eingestellt sind. Aber als sie die Diagnose noch nicht hatten, gabs damals als Baby schon Paracetamol ohne Anzeichen.Sie wussten, dass es in gewisser Dosis beruhigt und so wurde es schon mal als "Beruhigung" einegsetzt.


Osterhase246

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Antwort auf Beitrag von Kater Keks

an mf4 und kater keks.....wie gut wurdet ihr vom arzt aufgeklärt was die medizin angeht??? wisst ihr genau was im gehirn passiert? nebenwirkungen?


Kater Keks

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

Aber ADHS entdeckst du nicht gleich bei der Geburt! Das dauert lange, ehe sich das raus kristallisiert! Bei uns kam es ganz Dicke mit Schuleintritt! Vorher in der Kita war er einfach nur etwas wilder als andere.....


benny&yannick

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

Fraglich ist aber, ob sie anders erzohen hätten, wenn sie ein "liebes, ruhiges" Kind hätten? Ich weiß, wie sie tickt. Die Kinder sind lieb,aber es wird geduddert und gemobbt. Sie müssen nur falsch auf dem Stuhl sitzen.


mf4

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

Man fängt eigentlich immer mit kleiner Dosis an (kein vernünftiger Arzt würde es anders machen). Es wird auf Stärke der Störung und Gewicht eingestellt. Sicher wäre meine Tochter ruhig gestellt, wenn ich ihr 30 statt 10mg geben würde. Dann würde ich aber nicht lange hinkommen und es gibt nicht Pillen nach je nach Lust und Laune. Ich bekam nicht einmal 2 Packungen, als ich ein paar Wochen nicht da war. Dann muss eben nach dem 1 Packung leer war jemand eine neue holen... Betäubungsmittelrezept.


Kater Keks

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

Ja, wir wurden aufgeklärt...auch was die Nebenwirkungen angeht, und wir haben auch lange überlegt, ob wir das tun sollen.....Es war einfach die Richtige Lösung! Er bekommt seit September früh vor der Schule ein Retard-Medikament (kein Ritalin), und zwar in der geringsten Dosis die man geben kann. Nebenwirkungen gibt es bei ihm keine. Wir hatten vorher schon etliche Ergotherapien durch und waren dann (leider) an einem Punkt, wo wir keine andere Möglichkeit mehr sahen....und jetzt im Nachhinein muss ich sagen, das es für ihn das Beste war, was wir tun konnten. Wie gesagt, parallel dazu bekommt er eine weitere Therapie, diesmal als Gruppentherapie.


mf4

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Antwort auf Beitrag von Kater Keks

Bei uns zeigte sich schon in der Schwangerschaft und dann ab Babyalter, dass ein Kind anders war, "komplizierter". Es manifestierte sich aber auch hier erst vor der Schule und in der Schule eskalierte es regelrecht mit Ticks, Einnässen, beschriebenem Verhaltensarten, schlechten Noten, immerzu Ärger.


mf4

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

Natürlich... es gab Erklärung über die Verknüpfungen im Gehirn und die Wirkungsweise des Medikamentes. Wir waren im SPZ und da geht man nicht 20min hin und mit Rezept nach hause. Nebenwirkungen gibt es hier keine. Da meine Tochter nur morgens bekommt und mittags wieder gut essen kann bleibt auch aus, was öfter der Fall ist, Gewichtsverlust.


mf4

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

ich muss sagen ich habe nach der Diagnose oft geweint... ich habe überlegt, wie oft ich vielleicht gemeckert habe, über etwas wofür mein Kind nichts kann, ich konnte die Wutausbrüche auch anders ertragen, weil ich verstand, und ich hatte Verständnis, sie tat mir leid, weil sie sich oft so zerrissen fühlte... und das mit 7 Jahren.


Osterhase246

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Antwort auf Beitrag von mf4

weißt du was ich nicht verstehe???? bei adhs wird ein bestimmtest enzym nicht oder nicht ausreichend produziert...richtig? adhs ist aber eine ausschlussdiagnose.....wie passt das zusammen? kann man nicht einfach testen wieviel von diesem enzym produziert wird?


mf4

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

Ich weiss nicht, ob das geht. Das würde natürlich dazu beitragen es schwarz auf weiss in Zahlen und nachvollziehbarer zu machen. Die Wirkung auf Betroffene und eingesetzt bei gesunden Menschen ist hier gut beschrieben: http://web4health.info/de/answers/adhd-mph-healthy.htm


MaMa3+1

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

ich glaube aber mal nicht das man Tebletten bekommt ohne vorher getestet wurden zu sein. Und ich denke schon das es Möglich ist, meine Freundin hat 2 von 3 mit ADHS.


Kater Keks

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

Möglich ist es, aber bis heute streiten sich die Fachleute, wo ADHS herkommt.....ob es vererbt wird, oder durch die ganzen Umwelteinflüsse entsteht. Aber ja, es ist möglich!


Mutti69

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

Deine Skepsis kann ich verstehen...aber da steckt man nicht drin! Aber ich glaube auch das es sich manche Eltern zu einfach machen und die entsprechenden Ärzte auch... Ein bestehende Erkrankung kann natürlich durch ein positives Umfeld abgemildert werden...genauso wie es bestimmt zu einer Verschlechterung der Problematik kommen kann, wenn das Umfeld nicht stimmt... LG


desire

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

was hat man blos früher zu ADHS gesagt? Allerdings kenne ich einen jungen Mann der sich äusserst zum Positiven entwickelt hat seit er Ritalin bekommt. Ohne das Medikament war er nicht in der Lage ruhig zu sitzen, geschweige denn in der Schule aufmerksam zu sein...seine Agressionen wurden weniger, er hat abgenommen und jetzt auch schon eine Freundin..er ist jetzt 16.


mf4

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Antwort auf Beitrag von desire

Das gab es früher auch... die Kinder waren dann im Kinderheim oder wurden zu hause verprügelt, weil man sie einfach für böse gehalten hat und respektlos den Eltern und Lehrern gegenüber.


Kater Keks

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Antwort auf Beitrag von mf4

Früher mussten solche Kinder in Sonderschulen, weil sie als schwer erziehbar galten....das ist heute GsD nicht mehr so.


desire

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Antwort auf Beitrag von mf4

ja ich glaube früher hatte einfach vieles keinen Namen.


mf4

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Antwort auf Beitrag von desire

So war das... mein Großer hatte auch offiziell keinen Pseudokrupp... das war ja eine West-Krankheit.


desire

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Antwort auf Beitrag von mf4

ach echt? Ja...eben schwer erziehbar und dergleichen...ehrlich gesagt ich habe mich früher auch oft gefragt warum man immer neue Krankheiten erfindet. Aber den Kindern gehts oft wirklich selbst mies dabei...sie WISSEN scheinbar dass etwas nicht stimmt...wenn man das mit Medikamenten ändern kann dann ist das doch gut. Wenn man bedenkt man kann die Zukunft des Kindes in ganz andere Bahnen leiten als man es vor zb. 20 Jahren noch getan hätte.


mf4

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Antwort auf Beitrag von desire

Ja... das vergesse ich nie. Er hatte Krupp, und ich fragte den Kinderarzt nach dem er es anders bezeichnete, ob wir über Krupp reden und er nickte dann. Die Kinder nehmen sich selbst als anders und unpassend wahr, schimpfen auch über sich selbst, wie doof und unfähig sie sind, zeigen Frust gegen sich und andere... das ist wirklich traurig anzusehen. Ich habe sehr oft mit meiner Tochter geweint und ihr gesagt was auch immer passiert, wie schlimm es auch für mich ist ich halte es aus und halte zu ihr. Ich war oft sehr hilflos und auch ihr kleiner Bruder musste einiges einstecken, wenn sie uns scheiße fand.


Andrea6

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

...und für manche hoffentlich auch zum Nachdenken: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ritalin-gegen-adhs-wo-die-wilden-kerle-wohnten-11645933.html


Osterhase246

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Antwort auf Beitrag von Andrea6

andrea, hast du richtig ahnung von adhs?


mf4

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

Nein sicher nicht aber sie kann gut Links reinkopieren. Tut sie ja gern gleich verurteilen.


Kater Keks

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Antwort auf Beitrag von Andrea6

Ich kann dem Artikel nur teilweise recht geben.....und zwar in den Punkten das man AD(H)S nicht erst im Teenie-Alter bekommt....bei uns haben die Probleme schon viel früher angefangen, nur kann man das bei einem 3 Jährigen noch gar nicht diagnostizieren, obwohl es da natürlich schon Anzeichen gibt,.....und darin, das "nur" eine medikamentöse Behandlung nicht Sinn und Zweck ist, sondern das Medikament eher unterstützen soll. Der Artikel bedient mir aber zu sehr da Klischee, das die Kinder ruhig gestellt werden und andere Kinder werden.....das ist absoluter Quatsch!


mf4

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Antwort auf Beitrag von Kater Keks

Ich hatte grad dem Hasen den Link geschickt. Ich finde hier ist die Wirkung gut geschildert und das räumt auch zum Teil auf mit einigen Vorurteilen und falschen Meinungen. http://web4health.info/de/answers/adhd-mph-healthy.htm


Kater Keks

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Antwort auf Beitrag von mf4

Hab ich gerade gelesen....beschreibt es wirklich gut.


Osterhase246

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Antwort auf Beitrag von Kater Keks

aber eventuelle langzeitschäden kann einem keiner erklären oder?


Kater Keks

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

Soll es angeblich nicht geben, das Medikament muss im Zweifel ja auch nicht ein Leben lang genommen werden......letztendlich ersetzt das Medikament im Körper ja was, was er selber nicht produziert.....


Osterhase246

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Antwort auf Beitrag von Kater Keks

dass es nicht ein lebenlang genommen wird, weiß ich...meist nur bis zum 16. lebensjahr ca. aber seit wann wird denn so viel ritalin verschrieben, so richtige statistiken gibt es dazu ja garnicht....


mf4

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

Ich bin ehrlich... ich sehe ein wesentlich größeres Risiko, dass die Kinder später entgleisen und vielleicht zu Wohnfühldrogen greift. Sie sind u.a. auch unfallgefärdeter weil unkonzentriert.


Osterhase246

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Antwort auf Beitrag von mf4

dann müßten sie aber ritalin ihr leben lang nehmen....


mf4

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

Ich kann mir schon vorstellen, dass es sehr ausgeprägte Fälle gibt, die das müssen. Ich weiss nicht, wie es ist, wenn das Kind eine starke Ausprägung hat. Ich bin froh, dass hier die 10mg noch ausreichen, dass es an den WE und in den Ferien ohne geht.


Osterhase246

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Antwort auf Beitrag von mf4

hast du keine angst davor, was ist, wenn es mal abgesetzt wird? für mich auch ein argument GEGEN ritalin, da sie ja lernen, mit tabletten geht es besser, darin kann doch auch gefahr bestehen bzgl. drogenmissbrauch.


mf4

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

Nein habe ich nicht... weder ich noch ein Arzt setzt sich mit dem Kind (nur mit den Eltern) zusammen und vermittelt das. Sie weiss, sie kann sich besser konzentrieren aber die Zusammenhänge, dass es ihr dadurch seit dem insgesamt besser geht kennt sie nicht. Da sie ja wie gesagt am Wochenenden und Ferien ohne lebt und es dennoch keine starken Unterschiede gibt fällt das kaum auf. Klar, wenn ich meinem Kind vermittle, dass alles wunderbar ist durch die Pille... ist das falsch aber wenn es kein großes Thema ist geht das schon. Ich habe es nie bereut und wenn ich mich mit meiner Tochter unterhalten würde, wie schlimm sie sich manchmal fühlte würde sie mir zustimmen. Natürlich gibt es das Gespräch nicht: "Siehst du, eine Pille und alles iost chic."


Kater Keks

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

Deswegen machen wir parallel dazu eine Gruppen/-Verhaltenstherapie, damit er, wenn das Medikinet abgesetzt wird, sich dennoch besser kontrollieren kann und aufmerksamer sein kann.....


Osterhase246

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Antwort auf Beitrag von Kater Keks

aber dann könnte man medikinet auch weglassen und NUR die therapie machen.....


mf4

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

eine Therapie allein verknüpft das Gehirn nicht neu die Therapie kann nur unterstützen


Kater Keks

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

Nein, kann man nicht, weil die Therapie langzeitig wirkt und man schon einige Wochen und Monate hinter isch haben muss, um eine Änderung wahrzunehmen....wenn akut etwas getan werden muss, geht das nur mit dem Medikinet! Das bringt gleich was!


Osterhase246

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Antwort auf Beitrag von mf4

das ist doch aber auch nur während der zeit der einnahme....und danach? wirklich grundlegend verändert wird da ja nicht.... sorry für´s ausquetschen......ich mach mir hin und wieder viele gedanken darüber....


Osterhase246

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Antwort auf Beitrag von Kater Keks

warum muss gleich akut was getan werden? man lebt doch eh schon jahre mit dem kind, dann kommt es auf monate nicht an...denke ich


Kater Keks

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Antwort auf Beitrag von Osterhase246

Mein Sohn hatte es letztes Jahr so schlimm, mit seinen, ich sag jetzt mal "Ticks", das er eine Gefahr für sich und andere wurde......und da musste so schnell wie möglich eingegriffen werden!


Osterhase246

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Antwort auf Beitrag von Kater Keks

was genau hat er da getan?


anbin39

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Antwort auf Beitrag von benny&yannick

Machen alle 3 Kinder Psychotherapie? Das ist bei Ritalingabe zwingend notwendig. Ritalin behandelt die Symptome. Nicht die Ursache. Ein Arzt der nur medikamentös behandelt sollte suspekt sein. Mir ist aufgefallen daß ADHS eine gute Entschuldigung ist um sich selber und die Erziehungsmethoden nicht infrage stellen zu müssen. Gilt nicht für alle. Aber für viele.