ZoeSophia
Wie kommt ihr klar mit/in schwierigen Situationen? - wie resilent seid ihr, oder wie geht ihr mit schwierigen Situationen um? Ich komme ziemlich gut klar in schwierigen Situationen und kann mich auch rasch anpassen. In ruhigen, langweiligen Minuten spiele ich öfters im Kopf durch „was wäre wenn...“ ich weiss quasi schon was ich machen würde, wenn ganz krass gesagt, mein Mann plötzlich sterben würde... ich habe einen „Aktionsplan“, ich weiss an wen ich mich für was melden würde/müsste....zu wissen was möglich ist, auch was alles gemacht werden müsste/könnte/sollte macht einem sehr sicher in einer „Akut“ Situation.... ich gehe die Sachen nur in meinen Gedanken durch, es ist schon nicht so, dass ich für jedes mögliche Szenario ein fetten „to do“ Ordner zuhause hätte.... - bringen euch schwierige Situationen komplett aus der Bahn, oder holt ihr auch „Gutes“ daraus? Auf viele Situationen die „passieren“ hat man selbst keinen oder nur wenig Einfluss, aber man kann die Situation so annehmen wie sie ist und das beste daraus machen. Es macht doch die ganze „Geschichte“ nochmals viel schlimmer wenn man sich nur negative Gedanken darüber macht, anstatt daraus zu lernen, was könnte man das nächste mal besser/anders machen? Wo könnte ich früher Einfluss nehmen? Was war trotzdem gut?? Was lernen ich daraus? Wie geht es im „hier und jetzt“ weiter? -„was dich nicht umbringt, macht dich nur stärker“ oder? Definitiv! - „ist das Glas eher halb voll oder eher halb leer?“ Halb voll.... (ausser es ist Kaffee drin, denn dann ist es doof das die Tasse schon fast leer ist!!) Klar, „Corona“ ist wohl eine schwierige Situation. Aber unser Leben existierte ja auch noch vor, Und hoffentlich noch lange nach Corona, daher fände ich es schön, wenn die Fragen unabhängig von Corona beantwortet werden würden...
- wie resilent seid ihr, oder wie geht ihr mit schwierigen Situationen um? An sich komme ich ganz gut klar. Das liegt zum Teil daran, dass ich ein ziemlich pragmatischer Mensch bin. Wenn andere gleich temperamentvoll ausflippen, bin ich spontan eher ruhig und besonnen. - bringen euch schwierige Situationen komplett aus der Bahn, oder holt ihr auch „Gutes“ daraus? Normalerweise bin ich nicht schnell aus der Ruhe zu bringen, aber wenn das Maß voll ist, komme ich nur schlecht wieder in die Bahn und brauche einige Zeit. Letztendlich kann ich auch "Gutes" daraus ziehen. Es gibt aber eben Dinge und Situationen, die ich nicht schnell genug ändern kann, weil sie nicht so wirklich in meiner Macht liegen. Da tue ich mich schon mal schwer. -„was dich nicht umbringt, macht dich nur stärker“ oder? Ja! - „ist das Glas eher halb voll oder eher halb leer?“ Halb voll, immer!
Ich bin sehr resilient, das hat mir eine Psychologin sogar so bescheinigt. An die hatte ich mich gewandt, als dich sehr viele Dinge auf einmal passiert sind, die ich verarbeiten musste Ich funktionieren in Stressituationen sehr gut, aber irgendwann sagt der Körper dann auch Mal nein. Und ich habe gelernt darauf zu hören. Lass mich dann lieber 2 Wochen Mal krank schreiben, als irgendwann zusammen zu brechen. Ich habe schon sehr viel Schlimmes erlebt und dadurch gelernt, das Leben geht immer weiter, die Welt dreht sich trotzdem und man kann wieder glücklich werden. Daher ist das Glas immer halb voll für mich. Auch habe ich gelernt, dass unschöne Dinge oft zu wieder guten Sachen führen. Ich habe als Teenie die Alkoholsucht meines Vaters erlebt, mit 21 den krebstod meiner Mutter. Dieser Tod war erstmal das schlimmste was je passiert ist. Ich dachte, Hä, wieso geht das Leben einfach weiter? Hab mich gefühlt wie in einem Film. Danach dann weiter die Alkoholkrankheit meines Vaters - mit allen möglichen Auswirkungen, wie Wohnungsbrand. Dann der Tod meines Vaters, da war ich 27. Dann psychische Probleme und Suizidversuche meines Gott sei Dank entfernt lebenden Halbbruders, mit dann folgendem Drogentod. Dann wurde es besser, das Leben ist relativ entspannt seitdem mit nur kleinen Einschlägen. Meine größte Angst ist nur, dass einem meiner Kinder etwas passiert oder ich selbst sehr krank werde, und sie die Mutter verlieren. Aber ich lasse die Angst nie die Oberhand gewinnen, sondern erfreue mich am Leben. Viele Grüße mugi
Wie resilient bin ich? Ich würde behaupten, ziemlich. Ich muss mir schon Strategien überlegen, aber erkenne die Situationen, die mich gerade aus der Bahn werfen, normalerweise noch rechtzeitig, um mir noch selbst helfen zu können. Werfen sie mich komplett aus der Bahn oder kann ich auch Gutes rausziehen? Beides. Auch aus einer überstandenen Situation, die mich aus der Bahn geworfen hat, kann ich positives herausziehen. Was mich nicht umbringt, macht mich eben härter. ... Macht mich nur stärker? Nein, aber auch. Ich würde eher sagen: Jedes noch so schwierige Ereignis hat mich zu dem geformt, der ich bin. Auch wenn mich das in manchen Situationen verletzt zurück lässt. Ist das Glas halb voll oder halb leer? Weder noch. Es ist zur Hälfte ausgetrunken. Bin Realist.
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