Elternforum Rund ums Baby

Ab wann fangt ihr mit Brei an und wie ?!?!

Ab wann fangt ihr mit Brei an und wie ?!?!

Marilou

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Unsere Speckmotte ist seit dem 6. Dezember 6 Monate alt (mann mann mann die Zeit rennt!). Nun denke ich ist es an der Zeit so langsam mit der Beikost zu beginnen. Wie der Name schon sagt soll es auch erstmal nur eine Beikost bleiben, da ich noch voll stille und das nur mit Brei ergänzen aber nicht ersätzen möchte. Ist einer von Euch da schon erfahrener ? Ish konnte meinen Sohn leider nur knappe 5 Monate stillen, danach gabs Fläschen und später dann Brei dazu. Es ging irgendwie wie von selbst. Aber jetzt bei der Kleinen weiß ich nicht ob und wie ich das nun mit dem Stillen kombinieren soll. Ich will auch nicht zu früh anfangen wenn sie noch nicht bereit ist. Bin ja super froh das es bis jetzt so wunderbar geklappt hat! Sie interessiert sich aber schon für das was ich da mit Löffel und Gabel mache. :D Also wäre es doch langsam an der Zeit oder, was meint ihr ???? Wie ist das noch mal mit dem Eisenhaushalt der wird doch nun nicht mehr soooo ausreichend abgedeckt oder ????


Tweety2014

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Wenn dein Kind vom stillen noch satt wird und zufrieden ist würde ich noch gar nicht mit brei anfangen . Meine kleine hab ich auch sehr lange gestillt.


Mitglied inaktiv

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Hallo! Ich hatte das damals auch so geplant und tatsächlich gedacht, das mein erstes Kind nach genau 6 Monaten Vollstillens ohne Probleme mit den ersten Löffeln Beikost beginnt Nun ja, ging natürlich nicht so einfach. Nach einen fehlgeleiteten Versuch, mein noch nicht breibereites Kind mit Brei zu quälen, weil es ja so in den "Büchern" stand, habe ich das Thema noch einmal kritisch betrachtet und dann doch erst nach knapp 7 Monaten angefangen (selbstgekochter Kartoffel- und Möhrenbrei in Kleinstmengen, pro Woche eine Komponente dazu ;-) Bei Kind 2 (Frühchen) habe ich mir nicht mehr so den Stress gemacht und erst angefangen, als ich tatsächlich dachte, nun ist es so weit. Wieder langsam, erst ein Gemüse pro Woche, Löffelweise. Alles Gute und nein, frau muss sich nicht daran halten, was in den Büchern oder im Internet steht. Du kannst auch noch zwei Wochen oder gar vier warten.


Mimi987

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Hey, Mir wurde vom kia empfohlen, mit der beikost schon zum 5. Monat, trotz Frühchen, zu beginnen. Wäre für die Alletgieprävention u. u. Auch nicht schlecht gewesen, jedoch waren Die Kinder einfach noch nicht soweit. Das hat noch bis zum 8. Mobat (korrigiert 6 1/2) gedauert. Bis dahin hab ich die zwei voll gestillt. Wir haben löffelweise mit Gemüse angefangen. Liebe Grüße Mimi


merrie85

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Finde ich gut, dass du es langsam angehen lassen willst. Ich hab es so gemacht: Wenn ich gemerkt habe, dass die Kinder unruhig sind während wir essen, dem Löffel nachjagen und mir die Wurst vom teller ziehen wollen, hab ich es mal mit gematschter Banane probiert und bei Gefallen dann mal mit pürierter Karotte. Das ging bei einem super, beim anderen nicht. Den habe ich kbapp 9 Monate voll gestillt, weil Brei ihn einfach nicht interessiert hat, er hat mir alles um die Ohren gespuckt. Hat dann gleich mit stückiger kost angefangen. Beim ersten Kind "klappte" es wie im Ratgeber ;-) Wirst sehen, wenn dein Kind soweit ist, ich würde da echt keine Wissenschaft draus machen. Zum Eisen: Da machdir mal keine Gedanken, in Muttermilch ist Eisen enthalten, das sehr gut vom Körper aufgenommen werden kann. Die Milch wird mit zunehmendem Alter des Babies nicht weniger Nahrhaft,sie passt sich an. Der Kleine musste zwar Eisentropfen bekommen, aber er war auch gesundheitlich sehr angeschlagen, er hätte das so oder so gebraucht. Wenn dein Kind gesund ist, sehe ich kein Problem.


dee1972

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Biggi aus dem Stillforum hat es sehr gut zusammengefasst: http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/Beikoststart-Anzeichen_160001.htm Wir haben auch mit 6 Mo. begonnen und mein Kind spielte zwar total gern mit Besteck, fand Brei und Co. aber gänzlich überflüssig. Sie war mit dem Essen wirklich spät dran und es hat ihr nicht geschadet. Nennenswerte Mengen hat sie erst mit über 1 Jahr gegessen. Angefangen hab ich mit selbstgekochtem Pastinanken- und Kartoffelbrei. War einfach die Saison dafür :) Eisenmangel musst du auch nicht automatisch befürchten, da das in der Muttermilch enthaltene Eisen sehr sehr gut verwertbar ist. Viel besser als das, was z.B. in einem Getreidebrei drin ist.


Mitglied inaktiv

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Google mal nach Baby lead weaning! Lass dich vom neumodischen englischen Titel nicht abschrecken, dahinter steckt eine uralte Idee: das Baby entscheidet selbst, wann es mit Beikost beginnt, und isst ohne Hilfe der Mutter, aus der Hand! Jetzt hab ich schnell für dich gegoogelt: http://www.baby-led-weaning.de/


Nad1234

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Ist von Baby zu Baby unterschiedlich. Sobald ich bei meinem angefangen hatte wurde die Milch uninteressant. Aber ich hab auch Freundinnen bei denen der Löffel selbst mit 8-9 Monaten total uninteressant ist und es dann nur gebrüll gibt. Ich denke dass du mit der Zeit sehen wirst ob es deinem Kind reicht nur gestillt zu werden auch wenn es älter wird. Ich hab gestern im Expertenforum (Ernährung für Babys und Kleinkinder) gelesen dass eine Mutter eine Tochter hat mit 10 Monaten die 7000 gramm und irgendwas wiegt und vom ihrer Ärztin gesagt bekommen hat dass das Kind eine Gedeihstörung hat und die Mutter RADIKAL abstillen solle da dass Kind untergewicht hat und das stillen alleine eben nicht ausgereicht hat. Allerdings waren die Experten dann derselben Meinung mit dem extremen Abstillen. Ich denke du wirst merken wenn es deinem Baby eben doch schadet wenns zulange fast nurgestillt wird und eigentlich mehr brauch. Gibt auch Babys die wurden ein ganzes Jahr lang gestillt und es ist nichts passiert. Probiers mit dem Löffel und wenn dein Baby dies nicht möchte dann probierst dus in 1-2 Wochen nochmal.


Mitglied inaktiv

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Denn Biggi Welter rät selbst in diesem außergewöhnlichen Extremfall ausdrücklich von einem traumatisierenden, gewaltsamen Abstillen ab! http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/beitrag.htm?id=160838 Außerdem: wie willst du anderes Essen in einen Säugling reinstopfen??? Es sollte, ganz richtig, Ursachenforschung betrieben werden! Und die Mutter sollte lernen, wie sie entspannter mit dem Thema umgehen kann, bevor es wieder in diesem totalen Machtkampf ausartet! Du solltest aber wirklich nicht hier User mit solchen Extrembeispielen vom Stillen abschrecken! Das ist absolut unangemessen. Die meisten Stillkinder erleiden nämlich KEINEN Mangel, wenn sie länger als sechs Monate (fast) ausschließlich gestillt werden - das sieht man ja auch am Beispiel, den die Fragestellerin selbst anführt!


ösitina

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Stimmt bloß nicht abschrecken, meinen mittleren habe ich im ersten Jahr nur gestillt, der wollte absolut nichts, nichtmal im KH ganz am Anfang als die Hebamme meinte, weil er so zart ist sollten wir unbedingt zufügten, die hatten Angst er bekommt zu wenig, er hat bereits mit einem Tag das Fläschchen wieder mit der Zunge rausgeschoben Und mein Sohn sah immer aus wie ein kleines moppelchen, die gesamt stillzeit über... Ich sollte im übrigen meinen Sohn jetzt mal der Hebamme vorstellen, er ist jetzt mit 14 176 groß und hat knapp 70kg....von wegen er bekommt zu wenig*lachweg*


Nad1234

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Antwort auf Beitrag von Nad1234

Versteh das mal bitte nicht falsch Malefizz. Aus eigener Erfahrung weiß ich dass das Beste für das eigene Kind immernoch das ist was mein Gefühl mir sagt. Jeder Experte hat da eine andere Ansicht und was beispielsweiße mein KiA mit rät das rät er auch jeder anderen Mutter. Der springende Punkt ist dass nicht jede Mutter das gleiche Kind hat. Das ist bei jedem komplett anders. Man sagt ja auch (laut Experten) idR brauchen Babys keine Milch mehr in der Nacht. Ich persönlich als Mutter bin froh dass mein Sohn keine braucht aber wenn er sie brauchen würde dann würde er sie bekommen! Selbst wenn er mit zwei Jahren noch danach verlangt. Ich hab ihr diesen Beitrag ganz einfach geschickt weil die Mutter das Beste Beispiel brachte. Ihrem Kind reicht die Stillmahlzeit alleine nicht und die andere Frau deren Tochter auch noch voll gestillt wird (mit dem selben Alter) hat keine Probleme und gedeiht gut. Deshalb sagte ich ihr sie kann sich keinesfalls darauf festlegen dass das volle stillen nach dem 6. Monat völlig ausreichend ist. Denn bei jedem Kind ist es eben anders. Und auch wenn sie diese Frage stellt kann KEINER von uns sagen wie sie es am Besten machen soll. Sie kann lediglich auf die Signale ihres Kindes achten. Nimmt das Kind gut zu ? Hat sie keinen Eisenmangel ? Reicht ihr die Milch so dass ein Sättigungsgefühl in Sichtweite ist ? Darauf muss sie eingehen. Da bringt es ihr nichts dass ich als Mutter ihr sage "Hey meiner isst mit 6 Monaten sehr gut" oder wenn eine andere Mama sagt "du kannst ruhig noch warten mit der Beikost". SIE als Mama weiß allein was am besten ist und was ihrem Kind reicht. Da kann auch kein Experte für ihr Baby sprechen!!! Ich persönlich hätte das Durchhaltevermögen nicht mein Baby vor Hunger brüllen zu lassen nur damits ganz verzweifelt vom Löffel isst. Ich mein wenn ich Hunger hab geh ich ja auch in die Küche und mach mir was.


dee1972

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Antwort auf Beitrag von Nad1234

Die AP erwähnte mit keiner Silbe, dass das Baby nicht gut zunimmt oder das sie in irgendeiner Form unzufrieden wirkt. Ein Kind welches "Speckmotte" genannt wird, hat vermutlich auch keine Gedeihstörung :)


Nad1234

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Antwort auf Beitrag von Marilou

Guten Tag, Herr Wirth, Frau Welter aus dem Stillforum hat mich an sie verwiesen, da Sie ein Experte für Gedeihstörungen sind. Unsere Kleine nimmt seit sie etwa 5 Monate (seit Beikoststart) nur noch sehr schleppend zu. Ich notiere Ihnen mal die genauen Gewichtsdaten: 19.01.2015 - Geburtsgewicht mit 3360 gr. 23.01.2015 - niedrigstes Gewicht mit 3020 gr. 25.02.2015 - U3 mit 4580 gr. 05.05.2015 - U4 mit 6200 gr. 05.08.2015 - U5 mit 7070 gr. 30.09.2015 - Kontrollwiegen Kinderarzt 7200 gr. 18.11.2015 - erneute Kontrolle Kinderarzt 7385 gr. Ich muss dazu sagen, dass unsere Tochter eher groß ist. Mit der Größe hat sie sich immer gut auf der obersten Perzentile gehalten, heute haben wir erfahren, dass sie auch da nun etwas abgefallen ist. Aktuell ist sie 75 cm groß und ist seit der U5 4 cm gewachsen, also 4cm in knapp 4 Monaten. Leider ist sie auch ein sehr schlechter Esser. Ich wollte ja schon früher gegen diesen Gewichtsstillstand angehen und habe ihr immer wieder die Flasche angeboten, um damit eben auch auszuschließen, dass sie ggf. vom Stillen nicht satt wird. Diese hat sie verweigert, genauso Brei, sowohl selbstgekocht als auch Gläschenkost. Unsere Tochter isst nun am Familientisch mit. Aber eher schlecht als recht. Oft möchte sie nur ein Stück Tomate oder aber sie wirft alles zu Boden was wir ihr anbieten. Die Esssituation ist so, dass wir alle zusammen am Tisch sitzen und essen. Eigentlich in guter Stimmung. Sie wird nicht gefüttert, das verweigert sie und wird auch nicht zu irgendetwas gezwungen. Ich weiß, dass sie kann, wenn sie will. Nur will sie halt fast nie. Mit ihren 10 Monaten wird unsere Tochter fast noch voll gestillt. Unsere Kinderärztin meint, dass das eben nicht mehr reicht. Und ich sehe es auch an der Gewichtsentwicklung. Es reicht ihr vermutlich wirklich nicht. Ein anderes Mädchen, die Tochter einer Bekannten, im Alter meiner Tochter, wird ebenfalls noch vollgestillt. Die beiden hatten ein ähnliches Geburtsgewicht, das Mädchen wiegt heute knapp über 12 kg. Ich weiß dass man nicht vergleichen soll, aber das sind 5 Kilo Unterschied. Verstehen sie, dass ich mir denke, dass etwas mit meinem Kind nicht stimmt? Unsere Kinderärztin meinte, dass sie kein Unterhautfett mehr hat, ihre Beinchen sind so dürr. Man sieht jede Rippe. Mein Kind sieht nicht mehr gesund aus. Des Weiteren sind wir massiv in den Perzentilen abgerutscht. Von 75 auf 10 ungefähr. Allerdings schließt unsere Kinderärztin aus, dass unsere Kleine krankheitsbedingt so schlecht zunimmt. Blut- Urin oder anderweitige Tests wurden bislang jedoch nicht durchgeführt. Ich habe schon an alles mögliche gedacht, Zöliakie, Nieren, Schilddrüse, ach ich weiß auch nicht. Man wird bekloppt dabei und dreht sich als Laie ohnehin nur im Kreis. Die Diagnose unserer Kinderärztin lautet : Gedeihstörung aufgrund einer Fütterstörung Ich frage mich die ganze Zeit was ich falsch gemacht habe. Ich habe sie nie zu irgendetwas gezwungen. WAs ich noch erwähnen sollte und was vielleicht nicht ganz unwichtig ist an der Sache, es geht ihr sonst gut. Sie ist altersgemäß entwickelt, sitzt, krabbelt (das auch richtig schnell), zieht sich in den Stand hoch. Sie ist auch nicht übermäßig nörgelig, so dass man meinen könnte sie habe Hunger. Sie ist meiner Einschätzung nach ein fröhliches Kind. Der Rat der Kinderärztin war Folgender: Radikales Abstillen, so dass der Hunger unsere Tochter zum Essen bringt. Das Stillen soll ich nur noch auf Abends beschränken. Ich wusste nicht, dass es so schwer und kompliziert ist, einem Kind Essen zu geben, es zu ernähren und ihm so zu gesundem Wachstum zu verhelfen. Wenn ich ehrlich bin, sehe ich selber auch keine andere Lösung. Ich würde gerne Ihre Meinung dazu wissen. Handelt es sich anhand der Daten wirklich um eine Gedeihstörung? Wie interpretieren Sie die Gewichtsentwicklung? Haben Sie Rat, wie wir weiter vorgehen sollen? Vielen Dank für Ihre Meinung dazu! Grüße, M von marianne2401 am 18.11.2015 * Selbst eine Frage stellen 1 Antwort Re: Gedeihstörung? Ich denke, Ihre Kinderärztin hat Recht. Sie sollten radikal auf eine altersgemäße Ernährung umstellen. Die Muttermilch ist definitiv nicht mehr altersentsprechend. Ggf. sollten Sie sich externe Unterstützung holen. Die Gewichtsentwicklung ist sicherlich nicht so wie sie sein könnte. Trotzdem wäre es wahrscheinlich sinnvoll, eine Blutuntersuchung zu machen, um organische Erkrankungen auszuschliessen, bzw. auch um zu schauen, ob Mangelerscheinungen eingetreten sind (z.B. Eisenmangel). Mit dem Willen in ist es diesem Alter halt so eine Sache. Man darf Säuglinge nicht selbst entscheiden lassen; Sie sind der Chef und daher muss man sich auch beim Essen durchsetzen. Ob das jetzt noch so einfach gelingt ist sicher zu prüfen, einfacher ist es im Alter ab 4 Monaten mit der Beikosteinführung. Wenn es nicht geht, sollte es der Vater oder eine andere Person versuchen. Viel Erfolg und Gruss S. Wirth von Prof. Stefan Wirth am 19.11.2015