Elternforum Rund ums Baby

18 jähriger sucht keinen Ausbildungsplatz

18 jähriger sucht keinen Ausbildungsplatz

Lennina

Beitrag melden

Hallo, würdet ihr im Feuer unterm Hintern machen oder gar nicht eingreifen? Er hat einen sehr guten Realschulabschluss, die FOS in der 12. Klasse abgebrochen. Zur Zeit hat er einen gut bezahlten Vollzeit (Aushilfs)Job, zahlt auch Kostgeld zu Hause. Aber noch keine Ausbildung. Er will sich demnächst drum kümmern. Wenn ich ihn daran erinnere, dass die Bewerbungen jetzt laufen "mache ich ihm Druck". Außerdem plant er, mit seinem besten Freund, ebenfalls ohne Ausbildung, eine WG zu gründen. Von dem verdienten Geld bleibt nix übrig, von wegen sparen für Einrichtung, Kaution, etc . Bin gespannt auf eure Antworten. PS. Meinem kleineren geht es super in der Tagesklinik


linghoppe.

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lennina

er ist Volljährig , er hat einen Job, Aushilfsjob, ich denke er muss selbst darauf kommen , dass er eine Ausblidung machen will. Er braucht wohl noch etwas Zeit, welche Richtung es gehen soll. Er sagt doch er kümmere sich drum.. lass Ihm die Zeit, er findet seinen Weg. Mach Ihm keinen Druck, sonst stellt er auf Stur. schön , dass es deinen kleinen gut geht in der Tagesklinik..


Fleurdelys

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lennina

Ich finde, es kommt darauf an. Meinem Neffen (nur etwas jünger als ich) musste man richtig Feuer unterm Hintern machen, und das nachdem er fast 2 Jahre nach dem Abi im Ausland war. Das Studium das er dann anfing hat er bald abgebrochen und ein neues angefangen - da wusste er dann endlich, was er will. Jetzt läuft es gut. Ich denke es ist wichtig, dass er etwas macht, das ihm gefällt. Also lieber ein Jahr später anfangen mit etwas, das er wirklich machen möchte, anstatt einfach irgendwas anfangen und das nicht durchziehen.


Meyla

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lennina

Ich würde ihn lassen. Vielleicht kristallisiert sich für ihn erst in ein oder zwei Jahren raus was er mal lernen will. Einem volljährigen Feuer machen.... im Zweifel sitzt er jetzt am längeren Hebel. Also würde ich es lieber diplomatisch versuchen... er macht eine Ausbildung, dafür kaufst du seine möbelnoder sowas.


Blömsche

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lennina

Mein erster Gedanke war tatsächlich: Mimimi, die Mama macht dem Kind Druck, das arme Kind! Demnächst drum kümmern, mit dem Kollegen in eine WG...Träume sind ja toll, aber als Eltern sollte man das nicht noch pampern. Gut, wenn er Geld verdient. Schlecht, wenn er keinen Sinn um Sparen sieht. Aber in dem Alter ist halt alles noch locker flockig... Die heutige Generation halt. Da wartet man dann doch lieber mal ein paar Jahre, bis das Kindchen sich entschieden hat, was man machen möchte...


Nyxnyx

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Blömsche

Also er gammelt ja nicht rum, sondern arbeitet. Daher lernt er ja schonmal etwas fürs Leben - gerade auch ein Aushilfsjob zeigt einem ja oft häufig auf, wie wichtig es ist dass man eine Ausbildung hat in einem Bereich der einen interessiert. So war das zumindest bei mir als ich in den Semesterferien Vollzeit Hilfsjobs gemacht habe. Ich hab nach dem Abi so halbgar vor mich hin studiert... Naja, ich hätte auch lieber etwas mehr Zeit gehabt um zu sehen was ich möchte. Heute bin ich 36 und denke darüber nach nochmal was neues zu lernen. Ich hab ja noch 30jahre bis zur Rente! Und bei dem 18jährigen geht auch die Welt nicht unter, wenn er noch ein Jahr braucht! Aber ich würde vielleicht schon versuchen ihn zum Nachdenken zu bringen, was er gerne möchte. Vielleicht hat er auch einfach Angst sich (für das falsche) zu entscheiden. Traut sich vielleicht etwas bestimmtes nicht zu oder macht sich Sorgen, dass es eh nicht klappt. Da wäre vielleicht ein Praktikum gut.


wolfsfrau

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lennina

Ich würde versuchen, die Gründe herauszufinden. Weiß er einfach noch nicht, was er möchte? Oder ist es Bequemlichkeit mit ein bisschen Naivität? Es läuft ja so gesehen gerade für ihn. Hat sein Job in irgendeiner Weise mit einem evtl vorhandenen Berufswunsch zu tun? Ich kenne einige, die über Jobs herausgefunden haben, was sie eigentlich machen wollen. Da war aber immer irgendwie"Bewegung" drin, also Veränderungen. Und irgendwann hatten sie ein Ziel. Wenn er weiterhin von einem eigenständigen leben in einer WG mit diesem Job träumt, könnte man hochrechnen und ihn das an euch zahlen lassen - ihr könnt es weglegen und ihm später auszahlen. Aber dann sieht er, das - um mal eine Zahl zu nennen - 1200€ im Hotel Mama eine Menge sind, nach Abzug aller Kosten, wenn man alleine lebt, aber eben doch nicht viel. Mein 16jähriger hat mir auch gerade vorgerechnet, das ihm 850€ zum Leben reichen in einer eigenen Wohnung.


kleineTasse

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von wolfsfrau

Das kenne ich!


lilly1211

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lennina

Was macht er denn mit dem ganzen Geld? Ein gut bezahlter vollzeit job wird ja nicht nur 1.000 € einbringen, und selbst davon müsste etwas übrigbleiben. Ich würde die Idee des Auszugs sehr unterstützen! Dann wird er sehr schnell sehr erwachsen werden. Mit Azubi gehalt und Kindergeld wirst du nicht viel Unterhalt zahlen müssen. Eine Ausbildung finde ich sehr wichtig, für Drängen sehe ich aber jetzt noch keinen Anlass.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lennina

Bei Ü18 würde ich nur eingreifen, wenn er gar keine Arbeit hätte.


wolfsfrau

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Wurde bei meinem Neffen so gemacht. Mittlerweile 22, immer noch keinen Plan, ab und zu macht er mal was in einer Garten- und Landschaftsbaufirma. Aber eher zwischendurch. Ich bin mir sicher, er hätte etwas Förderung und Forderung gebraucht. Ist natürlich nicht bei jedem so, aber ich sehe bei ihm, dass es schon mit knapp über 20 schwieriger wird noch etwas zu erreichen.


wir6

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lennina

.eine Älteste ist 17 und ein Schubs in die richtige Richtung gibt es hier auf jeden Fall. Ich würde versuchen mit meinem Kind zu reden, das es toll ist, dass er schon Geld verdient und ob er das auch mit 50 noch so sieht oder erst mal mit euer Hilfe einen Grundstock aufbaut und dann schaut, wohin ihn das Leben treibt. Meine Tochter hat in ihrer Ausbildung eine 24jährige, die noch bei Mutters lebt und hier und da gemobbt hat. Da ist meine Tochter die treibende Kraft, dass das Mädel ihre Ausbildung zu Ende macht .... färbt wohl ab Viele Grüße und alles Gute